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Hyperion-Klasse – die neuen Clubschiffe von AIDA Cruises

Deutschlands führende Reederei für Kreuzfahrten, AIDA Cruises aus Rostock, unterhält mit aktuell 10 Kreuzfahrtschiffen eine recht ansehnliche Flotte. In den kommenden Jahren werden zwei weitere Clubschiffe hinzukommen. Die sogenannten ‘Japan-Neubauten’ werden größer, spektakulärer und komfortabler als alle bisherigen Schiffe der Kussmund-Flotte werden. Obwohl die vorerst zwei neuen Ozean-Liner von AIDA Cruises erst 2015 und 2016 von der Werft fertiggestellt werden sollen, haben wir die interessantesten Fakten und Daten der kommenden Flaggschiffe von AIDA Cruises schonmal zusammengetragen.

AIDA Neubauten knacken die Marke von 100.000 BRZ

So wird die 'Hyperion-Klasse' aussehen: AIDAmia und AIDAtua

So wird die ‘Hyperion-Klasse’ aussehen. Größer, sparsamer, komfortabler

Das jüngste Schiff von AIDA Cruises, die AIDAstella, ist mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 71.100 und einer Länge von 252 Metern auch das aktuell größte Clubschiff der Flotte. Mit rund 125.000 BRZ und einer Länge von 300 Metern stoßen die beiden kommenden Kreuzfahrtschiffe der Hyperion-Klasse zur Oberliga der Passagierschiffe weltweit auf. Bis zu 3.250 Urlauber finden Platz in den Gästebetten der Neubauten von AIDA Cruises.
Der Kreuzfahrt-Blog schiffe-und-kreuzfahrten.de will mit AIDAmia und AIDAtua zwar schon die Namen der beiden Neubauten erfahren haben, allerdings ist von Seiten der Reederei dies nicht bestätigt. Hinzu kommt, dass die Meldung vom 1. April ist…
Der Name AIDAmia könnte dennoch den Bug eines der neuen Schiffe schmücken, den Namen hat sich die Reederei zumindest schon vor einiger Zeit schützen lassen.
Neben den beiden bereits bestellten Kreuzfahrtschiffen könnten in den Folgejahren noch bis zu vier weitere Schiffe der Baureihe folgen.
Gebaut werden die neuen AIDA Clubschiffe auf der Werft von Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki, Japan. Die sieben Schiffe der Sphinx-Klasse, der aktuell modernsten Baureihe in der Flotte von AIDA Kreuzfahrten, die 2007 mit AIDAdiva begann und in diesem Jahr mit AIDAstella abgeschlossen wurde, entstammten noch aus der Feder der niedersächsischen Meyer-Werft in Papenburg.

Mehr Auswahl mit 16 Kabinenkategorien

Das deutlich gestiegene Platzangebot auf den neuen Schiffen der Hyperion-Klasse nutzt AIDA Cruises auch dazu, die Kabinenkategorien weiter zu derversifizieren. So ist bereits bekannt, das die neuen Schiffe über 16 verschiedenen Kabinenkategorien verfügen werden. Neben verschiedenen Innen-, Außen- und Balkonkabinen kommen noch Suiten und Juniorsuiten sowie spezielle Wellness/SPA-Unterkünfte.
Nur 314 der insgesamt 1643 Kabinen sind reine Innenkabinen, somit bieten 81% aller Gästekabinen der künftigen Flaggschiffe der Rostocker freien Blick auf das Meer. Über einen eigenen Balkon verfügen 69% aller Unterkünfte an Bord der neuen Schiffe.

Die Panorama-Kabinen

Rund um den 'Innenhof' des Patio-Decks mit Lounge und Pool sind die Panorama-Kabinen auf AIDAmia und AIDAtua gelegen.

Rund um den ‘Innenhof’ des Patio-Decks mit Lounge und Pool sind die Panorama-Kabinen auf den Clubschiffen der Hyperion-Klasse angeordnet.

Zu den neuen Kabinentypen zählen auch die Panorama-Kabinen. Hierbei handelt es sich um geräumige Außenkabinen jeweils mit privater Veranda, die auf dem Patio-Deck (oberes Deck) unterbegracht sind. Was unterscheidet diese Kabinen von den übrigen Balkonkabinen? Die Panarama-Kabinen sind um einen ‘Innenhof’ angelegt, der eine Kombination aus exklusiver Lounge und Poollandschaft darstellt. Der Zutritt zum Patio-Deck ist den Gästen der Panorama-Kabinen exklusiv vorbehalten, das Dach des Atriums kann bei schönem Wetter geöffnet werden – so wird der Innenbereich des Decks zu einem OpenAir-Erlebnis der besonderen Art.

Die Suiten

Gäste der Suiten erwartet viel Freiraum, eine hochwertige Innenausstattung und natürlich ein erweiterter Service. So verfügen die Suiten von auf den Clubschiffen der Hyperion-Baureihe über eine Wohnfläche von bis zu 50 m², bis zu zwei Badezimmer, einen begehbaren Kleiderschrank und eine bis zu 82 m² große Veranda, was insbesondere bei den größten Suiten schon einem privaten Sonnendeck gleich kommt.

Die Lanai-Kabinen

Innovativ: Wie ein Wintergarten präsentieren sich die neuen Lanai-Kabinen.

Innovativ: Wie ein Wintergarten präsentieren sich die neuen Lanai-Kabinen.

Hier hat sich AIDA Cruises bei der Namensgebung eines ganzen Decks (Deck8) des Namens einer hawaiianischen Insel bedient: Lanai. Auf dem Lanai-Deck finden sich die besonders großzügig geschnittenen, gleichnamigen Lanai-Kabinen (26m²). Der Clou: Wie ein Wintergarten aufgebaut, können die Glastüren zur Veranda vollständig geöffnet werden, was einen barrierefreien, privaten Wohlfühlbereich ergibt.

Theatrium und Brauhaus

Mit der Shinx-Klasse führte AIDA Cruises 2007 das mittschiffs zentral gelegene, offene ‘Theatrium’ ein, mit der AIDAblu folgte anno 2010 die weltweit erste Brauerei auf einem Kreuzfahrtschiff. Diese beiden Konzepte werden in einer weiterentwickelten Form auch auf die Hyperion-Klasse von AIDA Cruises übertragen. In erster Linie bedeutet das, das sowohl Theatrium als auch Brauhaus gemäß den gewachsenen Ausmaßen der Schiffe ebenfalls weitläufiger angelegt sein dürften.

Überdachtes Pooldeck mit Wasserrutsche

Das gewachsene Pooldeck der Japan-Neubauten lässt sich bei schlechtem Wetter mit einer Glasdachkonstruktion schließen. Besonders für Familien mit Kindern dürfte aber die Ankündigung, das die Schiffe der Hyperion-Klasse mit einer langen Wasserrutsche ausgestattet werden sollen, für Freude sorgen. Was seit Jahren zum Standard auf vielen der großen amerikanischen Kreuzfahrtschiffen von NCL, Royal Caribbean und Carnival gehört, hält nun erstmals auch auf einem deutschsprachigen Schiff einzug. Auch sonst wachsen die Dimensionen der Pool- und Wasserlandschaft im Vergleich zu den aktuellen Schiffen deutlich.

Restaurants und Bars

Ein echter Klassiker auf allen AIDA-Schiffen ist das ‘Marktrestaurant’, ein Büffetrestaurant. Auch auf den Neubauten wird es wieder ein ‘Marktrestaurant’ geben. Neben diesem Klassiker werde die Gäste auch viele Alternativen im Gastrobereich auf den neuen Kreuzfahrtschiffen vorfinden. Neben den bekannten AIDA-typischen Büffetrestaurants und den aufpreispflichtigen à-la-Carte-Resteaurants wie dem Rossini wird es sicherlich noch einige Neuheitem im Gastronomiebereich geben. Dies dürfte auch für die Bars gelten – das Brauhaus wurde ja bereits seitens der Reederei bestätigt. Wir gehen davon aus, dass auch die beliebte ‘Anytime-Disco’ auf den Neubauten untergebracht werden dürfte. Ob der Größe der neuen Clubschiffe ist durchaus auch Kapazität für eine zweite Großraumdiskothek vorhanden. Man darf gespannt sein!

Gleiten auf Luftblasen

Innovativ zeigen sich die Ingenieure auch beim Thema Umweltfreundlichkeit. So kommt bei den AIDA-Neubauten die sogenannte MALS-Technik zum Einsatz, bei der ein Teppich von kleinen Luftbläschen unter dem Rumpf für verminderte Reibung im Wasser sorgen sollen. In Kombination mit einem modernen, effizienten Antrieb, verspricht sich AIDA Cruises einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch der neuen Schiffe. Weniger Verbrauch bedeutet auch weniger CO²-Emissionen. ‘Grün’ wird so ein Kreuzfahrtschiff damit zwar nicht, aber dennoch ist jede gesparte Tonne Treibhausgas gut für den Klimaschutz.

Weltreise als Jungfernfahrt

Mit der Jungfernfahrt des ersten Schiffes der Baureihe in 2015 steht gleich eine weitere Premiere bei AIDA Cruises an: Die erste Weltreise. Die Premierenfahrt wird somit gleich zur (Fast-)Weltumrundung. In 86 Tagen wird das kommende Flaggschiff von Japan nach Deutschland kreuzen. Nach ersten Informationen seitens der Reederei, können Interessenten der Jungfernfahrt wahlweise auch nur Teilstrecken der Passage buchen können.
Von AIDA in der ersten Präsentation vollmundig als ‘Das ganz große Abenteuer’ angekündigt, werden die Gäste auf dieser Jungfernfahrt von Japan nach Deutschland insgesamt 39 Häfen in 22 Ländern auf drei Kontinenten kennenlernen können. Damit ausreichend Zeit zum Entdecken der interessantesten Zwischenstationen dieser Fast-Weltreise bleibt, wird die AIDA in einigen Häfen gleich für mehrere Tage zu Gast sein. Dies gilt besipielsweise für den Ausgangshaben Yokohama und die übrigen japanischen Häfen, Shanghai, Hongkong, Singapur und Dubai.
Weitere Informationen zu dieser besonderen Reise werden vraussichtlich mit dem AIDA-Katalog zur KreuzfahrtSaison 2014/2015 veröffentlicht werden. Interessenten müssen sich also noch in Geduld üben.



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