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AIDA versorgt Kreuzfahrtschiffe in Hamburg mit sauberer Energie

Mit der Kiellegung hat der Bau der ersten Hybrid-Barge für den Hamburger Hafen im Auftrag von AIDA Cruises begonnen. Die Barge soll schon ab Sommer 2014 während der Liegezeiten das erste Schiff, die AIDAsol, umweltfreundlich mit Strom versorgen.

Die Kreuzfahrtschiffe von AIDA erproben schon bald ein umweltfreundliches Stromerzeugungskonzept. Mit der weltweit ersten Hybrid-Barge sollen im Hafen liegende Schiffe mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Die Barge wird derzeit in der Werft SAM Shipbuilding and Machinery im slowakischen Kormanó gebaut. Läuft alles nach Plan, wird die AIDAsol im Sommer 2014 das erste Kreuzfahrtschiff sein, das ihre Energie im Hamburger Hafen von der Hybrid-Barge bezieht.

Die AIDAsol benötigt zur Stromerzeugung im Hafen rund 1,2 Tonnen Marinediesel pro Stunde.

Die AIDAsol benötigt zur Stromerzeugung im Hafen rund 1,2 Tonnen Marinediesel pro Stunde.

Hybrid-Barge als schwimmendes Kraftwerk

Bei der Hybrid-Barge handelt es sich im Grunde um ein schwimmendes Kraftwerk, das aus Flüssiggas (LNG) Energie erzeugt. So müssen die bordeigenen Generatoren der Kreuzfahrtschiffe im Hafen nicht mehr laufen. Auch eine Landstromversorgung für die Schiffe wäre durch die alternative Stromversorgung nicht mehr nötig. Die LNG-Hybrid-Barge kann mit fünf Generatoren jeweils eine Leistung von 7,5 Megawatt erzeugen. Entwickelt wurde das umweltfreundliche Konzept von AIDA in Zusammenarbeit mit Becker Marine Systems.

Auch TUI Cruises arbeitet an Erdgas-Projekt

An einem ähnlichen Konzept arbeitet auch TUI Cruises. Die Kreuzfahrtgesellschaft hat schon 2012 eine Kooperation mit der Enckelmann AG angestoßen, die ebenfalls die Entwicklung eines eigenen schwimmenden Kraftwerks auf Basis von Flüssiggas, der sogenannten E-Power-Barge vorsieht.

Diesel abschalten, Emissionen reduzieren

Die Kreuzfahrtgesellschaften möchten dank der schwimmenden LNG-Kraftwerke im Hafen völlig auf die Schiffsdiesel verzichten. Gleichzeitig machen sie sich von der viel diskutierten, aber in der Praxis nur selten realisierten Landstromanbindung ihrer Schiffe an die Cruise-Terminals unabhängig.

Die AIDAsol würde laut AIDA durch die Dieselabschaltung pro Stunde Emissionen durch das Verbrennen von 1,2 Tonnen Marinediesel vermeiden. Diese Menge entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch des Kreuzfahrtschiffes von 6 Megawatt pro Stunde im Hafen. Stattdessen käme es zu einem deutlich geringeren Ausstoß durch das Flüssiggaskraftwerk.



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