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BGH-Urteil: Pflicht-Trinkgelder müssen im Reisepreis enthalten sein

Artikel vom 26.10.2015
Trinkgeld-Pauschale
Das Streitthema Trinkgelder ist immer heiß diskutiert!
Service-Pauschalen, die für Passagiere auf einer Kreuzfahrt verpflichtend sind, müssen in der Angabe des Reisepreises enthalten sein. Das hat der Bundesgerichtshof (kurz BGH) in einem Urteil gegen MSC Kreuzfahrten entschieden. MSC hat seine Trinkgeldregelungen schon während des Verfahrens für Kunden gelockert.

Festes Service-Entgelt gehört in den Reisepreis

Der BGH hat jetzt ein Urteil des Oberlandesgerichts München bestätigt, nach dem die sogenannten Zwangstrinkgelder – eine verpflichtende Service-Pauschale für die Passagiere auf Kreuzfahrten – im Reisepreis enthalten sein müssen. Im vorliegenden Fall hatte MSC Kreuzfahrten im Jahr 2012 in einem Magazin mit einer Kreuzfahrt auf der MSC Poesia „ab 799 Euro zzgl. Service-Entgelt“ geworben. In der Fußnote war zu lesen, dass pro beanstandungsfreier Nacht ein Service-Entgelt in Höhe von 7 Euro zu zahlen sei. Der Verband "Sozialer Wettbewerb" sah darin einen Verstoß gegen die Preisangabeverordnung und hatte die Reederei daraufhin verklagt. Die Richter am OLG München folgten dieser Auffassung und urteilten, dass die Service-Pauschale keine freiwillige Leistung des Kunden mehr ist, sondern ein verpflichtender Bestandteil des Reisepreises. Die Zahl der Nächte und die Höhe des Entgelts stünden bereits fest. Nach der Preisangabeverordnung gehört das Serviceentgelt damit zum zu zahlenden Endpreis. Die Richter am BGH schlossen sich diesem Urteil der Vorinstanz jetzt an.

Kunden profitieren von klaren Endpreisen

Passagiere können aus dem Urteil, das in erster Linie das Wettbewerbsrecht zwischen Reedereien betrifft, zwar keine Ansprüche gegen Kreuzfahrtgesellschaften ableiten und etwa Rückzahlungen geltend machen, sie dürften sich aber künftig über transparentere Preise und auch kulantere Regelungen hinsichtlich der Trinkgelder bei den Anbietern freuen. Die in dem Gerichtsverfahren verurteilte Reederei MSC Kreuzfahrten hat schon während des laufenden Verfahrens im Frühjahr 2014 ihre Trinkgeldregelungen angepasst und verlangt nun keine verpflichtende Zahlung mehr. Stattdessen empfiehlt MSC den Passagieren, pro Nacht den Betrag von inzwischen 8,50 Euro freiwillig zu zahlen, in der Karibik sind es 12 Dollar. Weil es nun nicht mehr verpflichtend ist, muss die Reederei das Service-Entgelt auch nicht mehr im Reisepreis angeben. Die Trinkgelder werden bei diversen Reedereien zentral eingesammelt und an die Crew verteilt, sodass zum einen die Gäste an Bord ihres Kreuzfahrtschiffes keine individuellen Trinkgelder mehr zahlen müssen und zum anderen damit auch die Crewmitglieder, die keinen Kundenkontakt haben, von den Trinkgeldern profitieren.
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