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Carnival im Kampf gegen den Alkohol-Schmuggel

Artikel vom 11.06.2015
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Viele Zwischenfälle auf Kreuzfahrtschiffen lassen sich auf den Alkoholschmuggel zurückführen.
Der Alkohol-Schmuggel ist ein Problem, mit dem die ganze Kreuzfahrt-Branche, nicht erst seit kurzem, zu kämpfen hat. Die Reederei Carnival Cruise Line hat sich jetzt entschlossen, striktere Maßnahmen zu ergreifen, um diesem Problem entgegen zu treten.

Strafe oder Chance?

Ab dem 9. Juli 2015 sollen die Gäste von Carnival Cruises Lines  nun keine Flaschen, egal ob alkoholisch oder alkoholfrei, mehr an Bord der Schiffe nehmen dürfen. Bislang hatte die Reederei  die Mitnahme von bis zu 12 Halbliter-Flaschen an Bord ihrer Schiffe erlaubt. Damit trifft die Regelung vor allem die Mehrheit an ehrlichen Passagieren, die sich an die Vorgaben gehalten hatte. Zum Ausgleich aber bietet die Reederei nun Wasser-Pakete mit 12 Flaschen für 2,99 Dollar zuzüglich den lokalen Steuern zum Bestellen an. Damit können Passagiere nun Wasser zum Supermarktpreis erstehen, wodurch das Schleppen der schweren Getränkeflaschen während der Einschiffung nun entfällt. Die einzige Ausnahme der Regel bleibt aber weiterhin das Mitbringen einer Weinflasche an Bord.

Die Tricks der "Rum Runner"

Gerade in den letzten Jahren wurde das Schmuggeln von alkoholischen Getränken, vor allen in den Vereinigten Staaten, zu einer Art Volkssport. Um die zum Teils erhöhten Preise auf Kreuzschiffen zu umgehen, nutzen die Schmuggler, die sogenannten "Rum Runner", jedes erdenkliche Versteck um den Alkohol verbotenerweise an Bord der Schiffe zu bringen. Beliebte Verstecke sind zum Beispiel Wasserflaschen, kleine Ballons oder teils sogar vorgetäuschte Bierbäuche. Die leittragenden des daraus resultierenden, unkontrollierten Alkoholkonsums sind dann am Ende die anderen Passagiere. Wie eine Sprecherin der Carnival Cruise Lines bekanntgab, sei dies eine häufige Ursache für Zwischenfälle an Bord, die teilweise auch zu tragischen Ereignissen führen würden. Neben der Reduzierung solcher alkoholbedingtenVorfälle gab Carnival die deutlich längeren Personenkontrollen als Grund für die neuen Restriktionen an. Deren Zeit solle sich durch die neuen Vorgaben deutlich verringern, was den Passagieren ebenfalls entgegen kommen würde.

Kartons und Dosen als Alternative

Wer dennoch seine eigenen alkoholfreien Getränke an Bord mitnehmen möchte, der kann auch auf Kartons und Dosen umsteigen, bei denen das Schmuggeln nicht möglich sei. Wer dennoch beim Schmuggeln erwischt wird, bekommt ab sofort sein konfisziertes Gut nicht mehr wie üblich am Ende der Reise zurück. Den Befürchtungen, dass die Reederei gleichzeitig die Alkoholpreise an Bord erhöhen würde, trat Carnival direkt entgegen: "In Wirklichkeit ziehen wir keinen Anstieg in unserem Ertrag als Ergebnis dieses Richtlinienänderung in Betracht, wie man an unserer Reduzierung der Wasserpreise erkennen kann."
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