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CLIA: Kreuzfahrtbranche setzt auf innovative Umwelttechnologien

Artikel vom 09.09.2016
Neue Umwelttechnologien verändern die Kreuzfahrtbranche und senken die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen. Die Reedereien haben innerhalb von drei Jahren mehr als eine Milliarde Dollar in innovative Umwelttechnologien investiert, wie der Kreuzfahrtverband CLIA dokumentiert. Heute setzen zum Beispiel schon 75 Kreuzfahrtschiffe auf Abgasreinigungssysteme, die es vor drei Jahren noch gar nicht gab.

Abgasreinigungssysteme heute weit verbreitet

Baum Sonnenuntergang Natur
Um unsere Umwelt nachhaltig zu schützen, werden vom Branchenverband CLIA laufend Richtlinien festgelegt, die die Reiseveranstalter zu erfüllen haben.
Der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) zieht eine positive Bilanz aus den Umweltschutzbemühungen der Kreuzfahrtindustrie. Innerhalb weniger Jahre haben die Kreuzfahrtgesellschaften weltweit zahlreiche neue Umwelttechnologien auf ihren Schiffen eingeführt, um Kreuzfahrten umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten. Eine Erfolgsgeschichte sind die Abgasreinigungssysteme, sogenannte Scrubber, die an den Schornsteinen installiert werden, um die Abgase in einem mehrstufigen Prozess zu filtern. So können die Emissionen verschiedener Schadstoffe reduziert werden. Weltweit setzen inzwischen 75 Kreuzfahrtschiffe diese Scrubber ein. Der CLIA-Verband weist darauf hin, dass die Abgasreinigungssysteme von drei Jahren noch nicht einmal serienreif waren. Somit habe die Kreuzfahrtbranche durch viel Entwicklungsarbeit und Investitionen große Fortschritte erzielt.

Emissionen um bis zu 70 Prozent gesenkt

Nicht nur die Abgasreinigungssysteme haben sich schnell durchgesetzt, auch emissionsarme Treibstoffe und neuartige Antriebe kommen immer öfter zum Einsatz. Durch effizientere Schiffsantriebe und umweltfreundlichere Treibstoffe konnten die Emissionen pro Passagier in den letzten 20 Jahren um bis zu 70 Prozent reduziert werden, so der Kreuzfahrt-Verband. Nötig machen die Veränderungen an den Antriebskonzepten und die Entwicklung von Abgasreinigungssystemen immer strengere Grenzwerte für Schwefeloxide in Schiffskraftstoffen, die regional unterschiedlich ausfallen, aber in den letzten Jahren fast überall verschärft wurden. In der Nord- und Ostsee dürfen seit 2015 zum Beispiel nur noch Kreuzfahrtschiffe fahren, die Kraftstoffe mit höchstens 0,1 Prozent Schwefelausstoß verwenden – zuvor lag der Grenzwert bei 1,0 Prozent. Die Maßnahme zeigte schon im Jahr der Verschärfung deutliche Verbesserungen der Luftqualität. Der Naturschutzbund (NABU) hat 2015 eine um 50 Prozent geringere Konzentration von Schwefeldioxid in den Häfen und Küstengebieten gemessen.

Sauberer LNG-Antrieb im Kommen

Eine besonders umweltfreundliche Antriebsform sind LNG-Antriebe, die statt Schiffsdiesel auf emissionsarmes Flüssigerdgas (Liquid Natural Gas, LNG) setzen. Der LNG-Antrieb kann ein Kreuzfahrtschiff während der Hafenliegezeiten oder auf See mit Energie versorgen und stellt eine der vielversprechendsten Treibstoffalternativen dar. Durch LNG wird die Freisetzung von Schadstoffen wie Schwefeloxiden und Rußpartikeln ganz vermieden. Kreuzfahrt-Pioniere auf diesem Gebiet sind AIDA Cruises und Costa Crociere, die fleißig in neue LNG-Schiffe investieren. Auch im Hamburger Hafen können Schiffe bereits mit einer LNG-Hybrid-Barge mit Strom versorgt werden. Als erstes Kreuzfahrtschiff wurde die AIDAsol für die Versorgung mit Energie über die LNG-Hybrid-Barge ausgerüstet.

Landstrom setzt sich langsam durch

Um im Hafen ganz auf den Dieselantrieb zu verzichten, können Kreuzfahrtschiffe auch mit Energie von Land versorgt werden. Derzeit haben schon 52 Kreuzfahrtschiffe in Europa die nötigen Versorgungseinrichtungen installiert, um ihren Strom direkt aus dem Hafen zu beziehen. Der sogenannte Landstrom ist bisher aber nur in wenigen Häfen verfügbar.
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