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Costa Kreuzfahrten verabschiedet sich von Pflicht-Trinkgeldern

Die Kreuzfahrtgesellschaft Costa verzichtet mit Beginn der neuen Saison 2016/17 auf ein verpflichtend erhobenes Service-Entgelt und gibt stattdessen Empfehlungen für freiwillige Trinkgelder. Damit reagiert die Reederei auf ein Urteil des BGH, nach dem Trinkgelder im Reisepreis enthalten sein müssen und nicht verpflichtend zusätzlich erhoben werden dürfen.

Costa

Costa schafft die ungeliebten Zwangstrinkgelder ab – künftig soll die Leistung der Crew auf freiwilliger Basis honoriert werden. Ab Herbst 2016 gibt für deutsche Kreuzfahrer eine Trinkgeldempfehlung.

Neue Regelung ab Herbst 2016

Diese Nachricht wird Kreuzfahrer erfreuen: Deutsche Kreuzfahrtgäste von Costa müssen mit Beginn der neuen Kreuzfahrtsaison 2016/17 keine verpflichtenden Trinkgelder mehr an Bord zahlen. Mit dem demnächst erscheinenden Katalog 2016/17, der die neuen Kreuzfahrten ab Herbst 2016 enthält, stellt Costa in Deutschland auf eine freiwillige Trinkgeldzahlung um. Für Kreuzfahrten, die vorher stattfinden, gelten noch die alten Service-Pauschalen.

Trinkgelder bei Costa Kreuzfahrten

Für die neue Trinkgeldregelung gibt die Reederei eine Empfehlung heraus, die der Höhe der bisherigen Service-Pauschale entspricht: Abhängig von der Reiseroute verlangt die Reederei bisher 9 beziehungsweise 12 Euro/Dollar (je nach Reisegebiet) pro Person und Tag, die automatisch vom Bordkonto abgezogen werden. Auf die Bar-Rechnung werden derzeit 15 Prozent automatisch aufgeschlagen. Die Trinkgelder verteilt die Reederei an die Crew.
Künftig können deutsche Passagiere ihre Trinkgelder also freiwillig entrichten, wobei die Beträge weiterhin bequem automatisch dem Bordkonto belastet werden. Es wird dann allerdings möglich sein, die Höhe dieser Zahlungen jederzeit anzupassen oder zu stornieren.

Hintergrund: BGH-Urteil zum Reisepreis

Der Grund für die Umstellung ist ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gegen den Mitbewerber MSC. Die Reederei hatte Kreuzfahrten zu festen Reisepreisen angeboten, jedoch zusätzlich noch verpflichtende Servicegebühren berechnet. Dieser Praxis hat der Bundesgerichtshof nun in Deutschland einen Riegel vorgeschoben, denn Reisende erwarten, dass verpflichtende Trinkgelder bereits im Reisepreis enthalten sind. Mitbewerber MSC Cruises hatte den Fall zwar bis zur letzten Instanz ausgefochten, seine Trinkgeldpraxis aber schon vor dem Urteil des BGH freiwillig geändert und die zusätzlichen Zwangstrinkgelder abgeschafft. Costa Kreuzfahrten regiert nun ebenfalls auf die geänderte Rechtslage und passt seine Regelungen ab Herbst 2016 an. Wichtig: Die freiwilligen Trinkgelder gelten daher nur für den deutschen Markt, daher wenn die Reise bei einem Reisebüro in Deutschland gebucht wird.



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