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Costa Voyager wird an chinesische Kreuzfahrtgesellschaft verkauft

Artikel vom 07.04.2014
Das Schiff Costa Voyager fährt künftig unter dem Namen Zhong Hua Tai Shan. Die Reederei Costa hat das Kreuzfahrtschiff, das seit Ende 2013 zum Verkauf stand, an die chinesische Reederei Bohai Ferry abgetreten. Ein Kaufvertrag wurde Anfang 2014 unterzeichnet, so dass die Überführung nach China bereits starten konnte. Die 1999 gebaute Costa Voyager war mit einer Tonnage von knapp 25.000 BRZ das mit Abstand kleinste Kreuzfahrtschiff der Costa-Flotte. Zum Vergleich: der dieses Jahr seinen Dienst antretende Neuba der Costa Diadema ist mit einer Tonnage von mehr als 130.000 BRZ beinahe sechsmal so groß.

Kreuzfahrten nach Korea und Japan sowie nach Südost-Asien geplant

Chinesische Pagode Chinesische Pagode Die Costa Voyager hat bereits Ende März ihre alte Heimat Italien verlassen und befindet sich nun auf dem Weg nach China. Dort kommt das Schiff im Mai an und wird dann unter dem neuen Namen Zhong Hua Tai Shan für Bohai Ferry in die Kreuzfahrt-Sommersaison starten. Geplant ist, dass das Schiff im Sommer auf einer Route von China nach Korea und Japan verkehrt, während es in der Wintersaison in Südost-Asien kreuzt. Von Vorteil ist sicherlich auch die Tatsache, dass die Costa Voyager zuletzt im November 2013 in der Werft San Giorgio del Porto überholt wurde und somit direkt ihren Dienst antreten kann, ohne dass es zu weiteren Verzögerungen kommt.

Bohai Ferry greift nach dem chinesischen Kreuzfahrtmarkt

Das chinesische Unternehmen Bohai Ferry will nach Informationen der Asia Cruise News mit der ehemaligen Costa Voyager erste Erfahrungen mit dem Kreuzfahrtgeschäft sammeln. Später möchte die Reederei dann weitere Kreuzfahrtschiffe dazukaufen und eventuell sogar eigene Kreuzfahrtschiffe bauen lassen. Die Firma hat große Ziele, möchte sie doch laut ihrem Geschäftsführer Yu Xinjian die führende Kreuzfahrtgesellschaft Chinas werden. Ein durchaus ambitioniertes, wenn auch nicht unmögliches Ziel, wenn man bedenkt, wie überschaubar der dortige Kreuzfahrtmarkt bis heute ist. Man muss allerdings bedenken, dass auch immer mehr amerikanische und europäische Reedereien den asiatischen Kreuzfahrtmarkt entdecken und teileweise dort sogar Schiffe fest stationiert haben. Die weitere Entwicklung bleibt aber auf jeden Fall spannend.