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Die Apps der Reedereien – Teil 2 (TUI Cruises & Costa)

Im zweiten Teil unseres App-Tests nehmen wir die mobilen Applikationen von TUI Cruises und Costa Kreuzfahrten unter die Lupe.

TUI Cruises

Die Mein Schiff-App von TUI Cruises

Die Mein Schiff-App von TUI Cruises

Der Vorteil der “Mein Schiff”-App liegt gleich beim Start der Applikation auf der Hand. Die deutsche Sprache ist für größere Reedereien nicht selbstverständlich, erfreut aber doch den Nutzer. Die folgende Menüleiste ist nicht sonderlich übersichtlich und erschlägt erst einmal. Zunächst kann man unter “Wohlfühlschiffe” eine Liste der Flotte sehen und nach Wahl des Schiffes einen kurzen Text sowie Bilder, einen Virtuellen Rundgang und Decksgrundrisse einsehen. Die Bilder sind zahlreich, allerdings sind dort wenige “richtige” Bilder vom Schiff, sondern viele gestellte Bilder mit Models. Überzeugen hingegen kann der virtuelle Rundgang, der ähnlich wie in der im ersten Teil getesteten App von Aida, mit schönen 360° Rundschauen aufwarten kann und so tolle Bilder aufs Smartphone liefert. Bei den Decksgrundrissen kann man als halbwegs normaler App-Entwickler nicht viel falsch machen, uns gefällt  hier aber die Einteilung: Jedes Deck besitzt einen Namen und ein kleines Symbol macht das ganze lebendiger und anschaulicher.

Unter der Kartenfunktion der App kann man, ähnlich wie bei AIDA, die Schiffe auf der Weltkarte ausfindig machen und mit einem Klick auf das Schiffssymbol erhält man nützliche Informationen hinsichtlich des Wetters und der Position. Diese Informationen sind aber nicht so präsent und gut einsehbar, sodass sie von den meisten Menschen wahrscheinlich nicht einmal wahrgenommen werden. Gelungen ist die Einbindung des MeinSchiff.TV. Dieses Medium überzeugt schon den geneigten Kreuzfahrter auf dem offiziellen Internetauftritt von TUI Cruises, und ist auch hier klug implementiert.

Viele Extrainformationen für die künftige Reise

Einen Extra-Menüpunkt widmet die Reederei dem speziellen Konzept namens “Premium Alles Inklusive”. Dort hat der Gast bereits Anrecht auf zahlreiche Zusatzleistungen, wie die Getränke an Bord u.v.m. Eben dieses Konzept wird dem Interessenten hier nahegelegt, wobei ein Link auf die externe Seite von TUI führt, und die dort enthaltenen Informationen nicht fürs Smartphone ausgelegt sind. Wer sich schon vorab informieren möchte, was bei “seiner” Reise an Entertainment und Lesungen geboten werden, wird den Menüpunkt “Programm” zu schätzen wissen. Übersichtlich geordnet finden sich hier nun die Events, Ferienprogramme und das Edutainment, welches an Bord den Gästen angeboten wird.

Pluspunkt: Social Media

Anders als bspw. AIDA oder Royal Caribbean, legt die Mein Schiff-App von TUI Cruises ein Augenmerk auf die Verbindung mit sozialen Netzwerken. Durch einen Klick erhält man die aktuellen Nachrichten des TUI Cruises Facebook-Feed oder die gegenwärtigen Twitter-Posts in der App angezeigt (funktionierte beim Test allerdings nicht), ohne auf eine Internetseite oder andere App weitergeleitet zu werden. Auch beim Fotodienst “flickr” ist die Reederei vertreten, eine wirklich gute Idee!

Das Fazit

Die App “Mein Schiff” wartet mit einer erheblichen Informationsfülle auf, bietet die grundlegenden Daten und auch ein paar Zusatzbonbons für den Kreuzfahrt”freak”. Die Anwendung hat sich die Note “sehr gut” deutlich verdient!

Costa Kreuzfahrten

Kommen wir zur ersten App einer italienischen Reederei. Bei der Suche nach “Costa” im Apple-AppStore findet man schnell zwei ähnliche Apps, die beide der Gestaltung der Hochseereederei Costa ähneln, wobei nur eine  App deutschsprachig ist und den seltsamen Namen “Costa Digital Library” trägt.  Was eine Applikation, die Kreuzfahrten anbieten möchte, mit einer digitalen Bücherei oder Sammlung gemein hat, hat sich uns nicht erschlossen. Die App misst schlanke 12 MB, läuft gefühlt aber nicht gerade sehr stabil. Auch die Ladezeiten (Test wurde in einem WLAN-Netzwerk durchgeführt) könnten kürzer ausfallen.

Auf dem Startbildschirm der App wird man zunächst angehalten den Prospekt herunterzuladen, selbigen hat man nach kurzer Zeit auf seinem Gerät, allerdings ist das nicht viel mehr als ein normaler PDF-Reader, wozu es eigentlich keine App benötigt.

Wo sind die Infos?

Der erste Menüpunkt, abgesehen vom überdimensionalen Prospekt, ist der Punkt “Angebote”. Hier erhält man einige Offerten der Reederei und wird zur Buchung auf die nicht-optimierte Reederei-Homepage weitergeleitet, was recht schade ist, denn eine kurze Zwischenseite mit Schiffsbild und Reiseroute wäre doch ratsam gewesen, bevor der Kunde auf eine normale Internetseite verwiesen wird.

Der Startbildschirm der Costa-App

Der Startbildschirm der Costa-App

Unter dem Namen “Buchen Sie” versteckt sich schlicht die Hotlinenummer und die Geschäftszeiten dieser. Mit einem Klick auf die Nummer kann die Hotline gewählt werden, wobei man mit 01805-Nummer vorsichtig sein sollte. Mobilfunk-Gespräche können zu selbiger schnell einmal 42 Cent/Min kosten.

Erst die dritte Auswahlmöglichkeit bietet so etwas wie Informationen. Unter dem Punkt “Webcam” kann sich der Nutzer, wenig überraschend bei dem Titel, die Webcams der Flotte anschauen und dies, anders als bei Royal Caribbean, von jedem Schiff. Allerdings werden hier auch nur standardisierte Positionen, also Ausblicke von der Brücke aufs Meer, geboten. Keine Webcam erschließt das Innere und zeigt bspw. einen der zahlreichen öffentlichen Plätze. Der Nutzer hat lediglich Zugriff auf die Bug- bzw. Heck-Webcam und über eine Auswahl auch auf eine Karte und somit die Route des gewählten Schiffes.

Den Weg auf die Costa-Internetpräsenz findet man mit der Menüauswahl “WWW” und unter “Träumen Sie” wird ein kleines Video gezeigt. Missverständlich benannt ist der letzte Menüpunkt “Andere Länder”. Wer hier eine Destinationsbeschreibung oder ähnliches erwartet, liegt hier falsch. Hinter dieser Auswahl verbirgt sich lediglich die Sprachauswahl der App, die neben Deutsch auch in französisch, spanisch und natürlich italienisch nutzbar ist.

Das Fazit

Hinsichtlich der wirklich dürftigen Informationsdichte (ein Kreuzfahrtinteressent möchte sich über eine App auch informieren) und die fehlende Anbindung von Social Networks, ist die App von Costa gerade noch “befriedigend“.

>> zum ersten Teil: Die Apps von AIDA Cruises und Royal Caribbean

Im nächsten Teil unserer kleinen Blogreihe werden wir die Celebrity Cruises-App und die App(s) von Norwegian Cruise Line untersuchen. Besonders ist bei NCL, dass die Reederei eine Puzzle-App anbietet. Wie das funktioniert, das können Sie im dritten Teil lesen!



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