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Insolvenzverwalter legt Zukunftsaussichten der MS Deutschland dar

Artikel vom 23.02.2015
Die Gläubiger der Reederei Peter Deilmann GmbH und MS „Deutschland“ Beteiligungs GmbH traten kürzlich zusammen, um sich über den Stand des Insolvenzverfahrens zu informieren und einen Gläubigerausschuss zu wählen. Für den Verkauf des Kreuzfahrtschiffes stehen die Aussichten gut, und auch einige Investoren zeigen Interesse. Der Anwalt Reinhold Schmid-Sperber wurde als Insolvenzverwalter bestätigt.
MS Deutschland
Was hält die Zukunft für das ehemalige ZDF Traumschiff MS Deutschland bereit? Nach Angaben des Insolvenzverwalters haben sich bislang rund 30 potentielle Interessenten für das Kreuzfahrtschiff gemeldet.

Zwischenbericht des Insolvenzverwalters

Die Gläubigerversammlungen der Reederei Peter Deilmann GmbH sowie der MS Deutschland Beteiligungs GmbH fanden am Freitag, dem 20. Februar 2015, am Amtsgericht Eutin statt. Der Insolvenzverwalter, der Kieler Rechtsanwalt Reinhold Schmid-Sperber, legte Bericht über die Arbeit der letzten knapp zwei Monate ab. Der Anwalt war am 1. Januar 2015 vom Amtsgericht Eutin mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum Insolvenzverwalter der Kreuzfahrtgesellschaft berufen worden. Mit welcher Insolvenzquote die Gläubiger der Beteiligungsgesellschaft für ihre Forderungen rechnen können, hänge stark vom Verkaufserlös der MS Deutschland ab. Daher lasse sich hier noch keine seriöse Aussage treffen, so Schmid-Sperber. Den Gläubigern der Reederei Peter Deilmann GmbH machte der Insolvenzverwalter wenig Hoffnung, dass ihre Forderungen in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro erfüllt werden können. Auch zu möglichen Regressansprüchen gegen ehemalige Führungskräfte der MS „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft und frühere Eigentümer gibt es keine Neuigkeiten, weil die rechtliche Prüfung noch im Gange sei.

30 potenzielle Käufer für die MS Deutschland

Die Zukunftsaussichten für das traditionsreiche Kreuzfahrtschiff sehen dagegen gar nicht so schlecht aus: Bislang wurden Gespräche mit etwa 30 Interessenten geführt, für die ein Kauf der MS Deutschland in Frage käme. Dazu kommen zusätzliche Verhandlungen mit Investoren, die der Kreuzfahrtgesellschaft mit Finanzspritzen auf die Beine verhelfen könnten. Eine Versteigerung des Kreuzfahrtschiffes ist laut Schmid-Sperber derzeit nicht vorgesehen. Mit einem Massekredit, den der Insolvenzverwalter in den kommenden Tagen aufnehmen wird, soll die Finanzierung der laufenden Kosten der MS Deutschland in den nächsten Monaten sichergestellt werden. So oder so - viel Hoffnung auf eine vollständige Auszahlung der Anleihe brauchen sich die Investoren der MS Deutschland Beteiligungs GmbH nicht machen - ein Verkauf des Schiffes wird voraussichtlich nur einen Teil der bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 60 Millionen Euro abdecken können.

Neuer Gläubigerausschuss gewählt

Auf der Gläubigerversammlung wurde auch ein Gläubigerausschuss für die MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft gewählt. Dem Ausschuss gehören nun die Bundesagentur für Arbeit, STU Management Partners GmbH, HMS Hanseatic Marine Services GmbH & Co. KG GmbH, HT Troplast GmbH sowie die Rechtsanwälte Carsten Heise und Dr. Thomas Schmidt an. Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Peter Deilmann GmbH wurde kein Gläubigerausschuss gewählt.
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