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Kreuzfahrtschiffe verbannen Plastikmüll

Artikel vom 01.11.2018
Zukünftig wollen immer mehr Reedereien auf Einwegartikel aus Plastik verzichten und auf biologisch abbaubare Alternativen umstellen. Damit soll gewährleistet werden, dass Meere und Ozeane geschützt werden und das Ökosystem erhalten bleibt. Die bekannten Kreuzfahrtkonzerne TUI Cruises und MSC Kreuzfahrten haben für die kommenden Jahre große Projekte hinsichtlich der Nachhaltigkeit angekündigt.
Reedereien gegen Plastikmüll
Immer mehr Reedereien engagieren sich beim Kampf gegen Plastikmüll.


TUI Cruises startet WASTELESS

TUI Cruises hat die WASTELESS-Initiative gestartet, um Einwegartikel aus Kunststoff von den sieben Schiffen der Mein Schiff-Flotte bis Ende 2020 zu entfernen. Dabei verfolgt die Reederei einen unternehmensweiten Ansatz zur Reduzierung von Plastikmüll und bezieht die Mitarbeiter in der Zentrale, die Besatzungsmitglieder sowie wichtigen Partner, Lieferanten und Gäste mit ein. So soll das Ziel, alle Einwegprodukte aus Kunststoff bis zum Ablauf der Frist schrittweise zu beseitigen, erreicht werden. "Wir betreiben bereits heute die modernste und umweltfreundlichste Kreuzfahrtflotte weltweit und mit diesem Programm gehen wir noch einen Schritt weiter, indem wir Kunststoffabfall systematisch reduzieren", sagte Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises. In Zukunft wird die Reederei Wäschebeutel aus biobasiertem Kunststoff einführen, um jährlich rund 270.000 Plastiktüten einzusparen. Die Einzelverpackungen von Hausschuhen, die den Gästen zur Verfügung gestellt werden, werden ebenfalls entfernt. Dadurch entfallen 250.000 Kunststoffverpackungen pro Jahr. Einige der anderen Maßnahmen der Linie umfassen die Bereitstellung von Coffee-To-Go-Bechern auf Bio-Basis und die Einsparung der fünf Millionen kleinen Cocktailspießen, die durch eine Holzvariante ersetzt werden. "Wir konzentrieren uns zunächst auf Maßnahmen im Hotel- und Gastronomiebereich. Und was hier schnell auffällt: Auch vermeintlich kleine Maßnahmen haben eine große Wirkung.", erklärte Meier.

MSC Kreuzfahrten weitet sein Umweltschutzprogramm aus

Neben TUI Cruises weitet auch MSC Kreuzfahrten sein Umweltschutzprogramm aus. Im Rahmen des Plastics Reduction Programms wird MSC Cruises bis Ende März 2019 eine Vielzahl von Kunststoffartikeln in allen Schiffsbereichen, an Bord sowie an Land, durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen. Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises nahm dazu Stellung: „Unser Ziel ist es, unseren Gästen stets das bestmögliche Urlaubserlebnis zu bieten, dazu zählt auch, dies auf nachhaltige Weise zu tun. Wir sind auf dem besten Weg, die Umweltverträglichkeit unserer Schiffe zu verbessern. Der Verzicht auf Einwegkunststoffartikel auf der gesamten Flotte ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und ein wichtiger Bestandteil unseres globalen Umweltschutzprogramms.“ Durch die Ausstattung mit hochmodernen Recyclinganlangen und effizienten Abfallmanagementsystemen wurden bereits alle MSC Schiffe für dieses Programm vorbereitet. Alle Besatzungsmitglieder sind an der MSC-Initiative zur Trennung und Handhabung von Abfällen nach MARPOL-Vorschriften und den CLIA-Grundsätzen zur Vermeidung von Meeresverschmutzung beteiligt. Ihre Bemühungen werden von einem umfassenden und einheitlichen System zur Überwachung und Kontrolle aller Umweltaspekte an Bord und an Land genau überwacht. Ein Team aus engagierten Environmental Officers sorgt dafür, dass die Richtlinien und Visionen des Unternehmens effektiv umgesetzt und erreicht werden.