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mykreuzfahrt unterwegs: AIDAbella

Wir werden oft von unseren Kunden nach unserer Meinung zu den einzelnen Schiffen gefragt. Um sich eine Meinung bilden zu können, ist es wichtig, die Schiffe zu besuchen und auszutesten. Nun möchten wir euch einen kurzen Eindruck von der AIDAbella geben.

In der vergangenen Woche war unser Mitarbeiter Lars Stegen auf einer Kurzreise mit der AIDAbella unterwegs und hat das AIDA-Schiff auf Herz und Nieren getestet. Hinsichtlich der Kabinen, der dargereichten Speisen, der angebotenen Getränke sowie der Bordeinrichtung konnte er sich sein eigenes Urteil vom “Clubschiff” machen. Zu guter Letzt hat er die wunderschöne Hauptstadt Amsterdam näher kennengelernt und konnte einen Plausch mit dem General Manager, dem Hotel Manager sowie dem Entertainment Manager des 2008 getauften Kreuzfahrschiffes halten. Hier seine Erfahrungen:

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AIDAbella im nächtlichen Amsterdam kurz vorm Ablegemanöver

Die Kabine

Kabinen auf Kreuzfahrtschiffen sind meist sehr zweckmäßig eingerichtet und stehen oft in dem Ruf, lieblos zu sein. Anders bei AIDA: Meine Balkonkabine auf Deck 7 war zwar zweckmäßig eingerichtet, bot aber einen gewissen Charme und eine stilsichere Einrichtung. Überzeugend war hier der großzügige Stauraum. Für zwei Personen waren drei Schränke und ein Safe mehr als ausreichend. Sparsam hingegen war die Verteilung der Steckdosen. Lediglich zwei Steckdosen waren für die ganze Kabine vorgesehen, was bei der Ladung von zwei Smartphones und einem Extragerät wie bspw. einem Notebook schon zu haarsträubenden Auseinandersetzungen zwischen den Reisenden führen kann. Die Betten sind im gewohnt-bequemen AIDA-Standard und auch das Badezimmer, im engeren Sinne eher eine Nasszelle, bietet auf begrenztem Raum mit Dusche, Waschbecken und WC alles man für eine längere Reise braucht. Im Badezimmer ist ebenfalls der großzügig bemessene Bereich an Staumöglichkeiten hervorzuheben. Über dem WC sind vier große Ablageflächen installiert, die dafür sorgen, dass jeder Mitreisende seine Drogerieartikel gut verstauen kann. Der kleine Flachbild-TV bietet kostenfreie und auch kostenpflichtige Spielfilme an, kann zum Abspielen von Musik genutzt werden, sendet Übertragungen aus dem Theatrium und kann zur Einsicht des Bordkonto genutzt werden. Dennoch zeigen Mitbewerber in ihren Kabinen, dass es auch besser geht und verbauen größere Geräte in ihren Kabinen.

Die Speisen

AIDA hat den Vorteil des flexiblen Restaurantkonzeptes: Man hat freie Wahl zwischen den Restaurants und hat keinen zugewiesenen Tisch, wie es z.B. auf der Queen Mary 2 der Fall ist. Auf mehreren Decks bieten mehrere großräumige Buffetrestaurants verschiedenste Speisen zu den Mahlzeiten an. Zunächst das ‘Pizza Mare’, welches mit einfacheren Gerichten wie Pizza, Fischstäbchen und Nudeln aufwartet, das ‘Weite Welt’-Restaurant, welches kulinarisch etwas anspruchsvoller ist. Dem ‘Weite Welt’-Restaurant ähnlich ist das ‘Markt Restaurant’, in dem sich die Gäste ihre Lieblingsspeisen – vornehmlich der deutschen Küche – aussuchen können. Trotz der Aufteilung in mehrere Essenszeiten, die Restaurants schließen jeweils für 30-60 Minuten, ist es oft zu den Stoßzeiten sehr überlaufen, was zu Warteschlangen vor den beliebtesten Gerichten führt. Die Qualität der Speisen ist solide, in den Buffetrestaurants wird einfachere und zumeist leckere Kost angeboten. Ein ganz besonderes Highlight war mein Besuch im ‘Buffalo Steakhouse’ der AIDAbella. Bei diesem Restaurant handelt es sich um ein zuzahlungspflichtiges Spezialitätenrestaurant (wie der Name bereits vermuten lässt) mit Bedienung am Tisch und einer Speisekarte mit toller Auswahl. Ich entschied mich für das Rumpsteak, welches auf den Punkt gebraten war und mit Pfifferlingen und Kartoffelgratin serviert wurde – wirklich sehr lecker!

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Mein Ziel für meinen Ausflug: Eine Grachtenfahrt durch das nächtliche Amsterdam

Die Getränke

Im Gegensatz zu Costa oder MSC hat AIDA den Nachteil, dass es keine vergleichbaren Getränkepakete im Angebot gibt, mit denen man seine Kreuzfahrt zum All-Inclusive-Produkt aufwerten kann. Im Vorfeld der Reise können Getränkeguthaben zu einem rabattierten Preis gekauft werden, ansonsten muss jedes Getränk an den Bars und Cafés und in den Spezialitätenrestaurants einzeln bestellt und bezahlt werden. Allerdings ist die Qualität der Getränke durchaus gut. Die bestellten Cocktails, Softgetränke und das gezapfte Bier können mit jeder Bar an Land mithalten. Die Getränke werden frisch vom freundlichen Barpersonal zubereitet und abgerechnet. Die Preise sind hier noch moderat und ebenfalls mit jeder normalen Bar an Land zu vergleichen (Radeberger: € 3,10, Glas Wein: ab € 5,00, Cocktails: ab € 6,50, Kaffee: € 2,10, Softgetränke: ab € 2,50). AIDA bietet hingegen zu den Mahlzeiten kostenfreie Tischgetränke an, was in der Praxis so aussieht, dass auf den Tischen Weißwein oder Rotwein sowie Wasser in Karaffen stehen und von den Kellnern emsig nachgereicht werden. Weitere Getränke wie Softdrinks, Bier, Kaffee oder Tee müssen an der Getränkestation abgeholt werden. Einzig bei den A-la-Carte-Restaurants müssen die Tischgetränke separat gezahlt werden.

Die Bordeinrichtung

Schon bei meinem ersten Besuch auf einem AIDA-Schiff überzeugte mich das angenehme Konzept: Das Theatrium als Zentrum an das viele Bars angrenzen sowie weitere Bordeinrichtungen und auch die Shoppingmeile. Diese hat an Seetagen geöffnet und bietet Parfums, Uhren, Schmuck, AIDA Merchandising sowie andere Fashionartikel. An die Shoppingmeile grenzt die kleine Kunsthalle in der Werke bekannter Künstler wie z.B. Udo Lindenberg oder Feliks Büttner hängen (letzterer schenkte der AIDA-Flotte ihren sympatischen Kussmund). Diese Werke werden an Auktionsabenden auch zu teils sehr hohen Preisen an die Gäste veräußert. Für Sportfans bietet das riesige Fitnessstudio hochmoderne Geräte und kostenfreie Kurse um beispielsweise einen Seetag zu überbrücken oder um überschüssige Energie loszuwerden. Weitere Bereiche sind das Wellness-Center sowie die einzelnen Kids- und Teens-Clubs, in denen auf die kleinen Gäste aufgepasst wird.

Der Ausflug

Der einzige Ausflug meiner Kreuzfahrt führte mich durch die malerischen Grachten der niederländischen Hauptstadt. Auf einem kleinen Ausflugsdampfer wurden neben Brot und Käse auch leichter Weißwein zur Abrundung des Ausflugs gereicht. Die unterhaltsamen und interessanten Kommentare zu den Highlights der Grachtenstadt lockerten die Fahrt erfrischend auf. Insgesamt ein durchaus kurzweiliger und interessanter Ausflug.

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War für Sie auf der AIDAbella unterwegs: Unser Mitarbeiter Herr Stegen

Die Crew

Ich hatte im Zuge meines Besuchs auf der AIDAbella die Möglichkeit, auch mit Menschen in Kontakt zu treten, die für die Abläufe auf einem Kreuzfahrschiff unabdingbar sind: Ich hatte so die Möglichkeit, den General Manager, der für die allgemeinen Abläufe auf der AIDAbella zuständig ist, den Hotel Manager, der für die Speisen und Unterbringung der Gäste verantwortlich ist, sowie den Entertainment Manager kennenzulernen. Letzter ist für die Konzeption und Durchführung des Unterhaltungsprogramms verantwortlich. Er kümmert sich um das Entertainment-Personal, führt die Borddurchsagen durch und ist das Gesicht des Schiffes, da er die zahlreichen Shows und Events auf dem Schiff moderiert. Davon gibt es nicht zu knapp: Da sind zum Beispiel Theater- und Musicalaufführungen, Kunstauktionen, die “Wer wird Millionär”-Show, die Kids- und Teensshow und weitere, viele Highlights zu nennen, durch die es nicht langweilig wird. Durch die Crew erhielt ich auch interessante Hintergrundinfos, wie die Tatsache, dass die an Bord verarbeiteten Nahrungsmittel in diversen Häfen zwischen zwei und sechs Wochen im Voraus bestellt werden müssen. Dieser Umstand erfordert vom Hotel Manager fast schon hellseherische Fähigkeiten, der wichtige Variablen wie das Wetter, die Altersstruktur der Gäste an Bord und die festgelegte Route vorher planen und daraus ableiten muss.
Ein Beispiel: Auf unserer Reise waren 600 Kinder an Bord anwesend, was zu den Höchstwerten zählt. Diese kleinen Kreuzfahrer sorgten für einen erhöhten Pommes- und Eisverbrauch, was vom erfahrenen Hotel Manager Stephen allerdings entsprechend eingeplant wurde.

Das Fazit

Insgesamt hat mir die Reise mit der AIDAbella sehr gut gefallen. Das Schiff ist trotz des Alters von nun immerhin 7 Jahren in einem ausgezeichneten Zustand und wird vom aufmerksamen Servicepersonal und der fleißigen Crew hervorragend geführt. Einzelne Schwachpunkte wie die Einfachheit der Speisen und das Anstehen in den Büffet-Restaurants machen die übrigen, überzeugenden Punkte, wie die hübsche Kabine, der vorzügliche Service oder die interessanten Landausflüge schnell wett. Wer mit diesen konzeptbedingten Voraussetzungen gut leben kann, ist auf der AIDAbella auf jeden Fall bestens aufgehoben. Mir für meinen Teil hat die Kreuzfahrt auf jeden Fall gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste AIDA-Reise.



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