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Symphony of the Seas – Der große mykreuzfahrt-Test

Vergangene Woche waren wir für Sie auf der Symphony of the Seas unterwegs und möchten Ihnen die ersten Eindrücke dieses Kreuzfahrtschiffes nicht vorenthalten. Was hat das größte Kreuzfahrtschiff der Welt zu bieten? Wie fühlt es sich darauf an und bemerkt man die übrigen Gäste? Dies und vieles mehr klären wir in diesem Schiffstest.

Symphony of the Seas

Markant sind an den Schiffen der Oasis-Class vor allem das Heck mit dem Aqua Theatre und die Rutsche “The Ultimate Abyss”. Im vorderen Bereich befinden sich die drei Wasserrutschen “Perfect Storm”.

Die Symphony of the Seas – das vierte Schiff der Oasis-Klasse

Die Symphony of the Seas ist das mittlerweile vierte Schiffe der sogenannten Oasis-Class von Royal Caribbean, zu der die namensgebende Oasis of the Seas, die Allure of the Seas, die Harmony of the Seas und nun auch die Symphony of the Seas zählen. Gemeinsam haben diese Schiffe, dass sie allesamt den Rang des größten Kreuzfahrtschiffes der Welt inne haben bzw. hatten. Viele Menschen sind zunächst erstmal abgeneigt von der Vorstellung gemeinsam mit bis zu 6.600 anderen Passagieren Urlaub auf einem Schiff zu verbringen und – zugegebenermaßen – waren auch wir vor der Reise gespannt. Doch dass diese Skepsis unbegründet ist, stellte sich ebenfalls schnell heraus.

Unterbringung

Auf der Symphony of the Seas hat der Gast die Qual der Wahl: Bis zu 60 verschiedene Kategorien lassen sich auf dem Super-Schiff finden. Neben klassischen Innen- und Außenkabinen oder Suiten, verfügt der Neubau auch über Besonderheiten wie Innenkabinen mit virtuellem Balkon oder unterschiedlich gelegene Balkonkabinen. Bei ersterem handelt es sich um klassische Innenkabinen, welche mit einem Flatscreen ausgestattet sind, der ein Livebild der Außenansicht zeigt, somit soll das Gefühl einer Balkonkabine entstehen. Doch auch Balkonkabinen sind nicht gleich Balkonkabinen auf diesem Schiff, denn selbige gliedern sich in klassische Balkonkabinen zum Meer hinaus oder ins Schiffsinnere. Die Kunden haben somit auch die Möglichkeit Kabinen mit Balkon zum Central Park und dem Boardwalk zu buchen. Hier ist aber zu beachten, dass die Geräuschkulisse größer sein kann.

Kabine Bild

Blick auf das Bett der Kabine 8207

Unsere Balkonkabine befindet sich auf Deck 8 und umfasst sämtliche Standards eines modernen Kreuzfahrtschiffes: Zeitgemäßes Design, ein großes Bett, ein Sofa, ein ausreichend großer Balkon und ein Schreibtisch mit Stuhl. Besonders positiv aufgefallen ist uns das Badezimmer, welches genügend Stauraum für Hygieneartikel bietet und eine geräumige Duschkabine beinhaltet. Eine weitere Besonderheit sind die Schränke, die sich nicht auf dem Weg zur Kabinentür seitlich befinden, sondern jeweils neben dem Bett integriert sind.

Solarium Restaurant

Eines der Buffetrestaurants: Das Solarium Restaurant. Oben liegt das Spezialitätenrestaurant Hooked mit Fisch und Meeresfrüchten.

Restaurants

Das Hauptrestaurant der Symphony of the Seas befindet sich am Heck auf Deck 4 & 5 und besticht durch ansprechendes Interieur sowie die elegante Bauweise. Der Gast wird einer Tischzeit zugewiesen und kann somit um 19:30 Uhr oder um 21:00 Uhr sein Abendessen einnehmen. Wir wurden für die Zeit um 21:00 Uhr eingeteilt, was uns aber im Urlaub schlichtweg zu spät ist – aber gut, das ist Geschmackssache ;-) Generell ist es auch möglich mehrere Speisen pro Gang zu probieren, um die kulinarische Vielfalt der durchweg leckeren Gerichte kennenzulernen. Doch das ist natürlich noch nicht alles: Unzählige Restaurants stehen nahezu rund um die Uhr für einen Snack bereit – wie das Sorrentos mit einfachen Pizzasnacks, das Playmakers mit deftiger, amerikanischer Küche oder das Buffetrestaurant Windjammer. Letzteres befindet sich auf Deck 15 und kann rund um die Uhr besucht werden. Lediglich die Speisen passen sich der Uhrzeit an. Außer zum Frühstück lassen sich hier meist recht einfach Plätze finden, aber mit etwas Geduld klappt es dann doch immer.

Sand Bar Symphony of the Seas

Unweit des Pools kann man in der Sand Bar entspannen

Bars & Lounges

Natürlich besticht das größte Kreuzfahrtschiff der Welt auch hinsichtlich der Menge der Bars: An fast jeder Ecke lässt sich ein Plätzchen für eine kleine Erfrischung finden und auch hier kann das Angebot nicht breiter sein. Besonders angetan hat es uns u.a. der englische Pub Copper & Kettle in dem Whiskeys genauso auf der Karte stehen wie Guinness, Newcastle und Co. Bereits auf den übrigen Schiffen der Oasis-Class vorhanden, aber dennoch eine Erwähnung wert – die Rising Tide Bar. Hierbei handelt es sich um eine Bar, die

Boleros Bar

Lateinamerikanische Klänge erwarten die Gäste im Boleros

wie ein Fahrstuhl von Deck zu Deck fährt. Auf Bildschirmen am Rand der Bar lässt sich feststellen, wann die Bar auf dem jeweiligen Deck Halt macht.
Klassiker sind natürlich auch vorhanden, wie die Pool Bar und Sand Bar in denen ein Cocktail nach der Wasserrutsche genossen werden kann. Partyfreunde können zu fortgeschrittener Uhrzeit im Diamond Club Gas geben. Witzig: Im The Attic findet allabendlich ein Themenabend statt. An “unserem” Abend fand eine sogenannte Kopfhörerparty statt, bei der alle Besucher einen Kopfhörer tragen und im scheinbar ruhigen Raum tanzen. Der Gast kann zwischen zwei Sendern mit unterschiedlichen Songs wählen und bei belieben die Kopfhörer abnehmen und sich bequem unterhalten.
Damit die Reisenden mit Getränken versorgt werden, sind zahlreiche Barkeeper im Einsatz und mixen unermüdlich Cocktails oder servieren Cola, Wein und Bier. Doch auf die Bionic Bar trifft dies nicht zu, denn hier wird der gemeine Barkeeper durch Roboter

Solarium Bar

Die Bar im Solarium soll ein Hingucker werden, aktuell befindet sie sich noch im Bau

ersetzt, die mittels Programmierung und der an der Decke hängenden Spirituosen und Sirupe Getränke zu bereiten, die man vorher über ein Tablet auf dem Tisch bestellt hat. Anschließend kann man das Getränk mit seiner Bordkarte “freischalten”, damit der Preis entrichtet wird.

Entertainment

Wenn ich sage, dass die Symphony of the Seas ein schwimmender Freizeitpark ist, klingt das für den Ein oder Anderen etwas abwertend, doch dem

Perfect Storm Symphony

Blick auf die Rutschen des Perfect Storm

ist nicht so. Hier kann man einfach zu jeder Tageszeit und an fast jedem Ort etwas erleben (dennoch bietet das Schiff auch ruhigere Plätze, für Gäste denen der Trubel zu viel wird). Angefangen mit den schon von außen sichtbaren Highlights, wie die verschiedenen Rutschen. Auf dem Kreuzfahrtschiff sind im Rahmen des Angebotes Perfect Storm drei Wasserrutschen vorhanden, davon eine “klassische” Rutsche, eine dunkle und das Highlight – eine Trichterrutsche. Alle drei sind wirklich spaßig und trotz Außentemperaturen von 16 – 18 Grad war das Wasser wohl temperiert und der Rutschspaß litt nicht darunter.

Casino Symphony

Im Casino können Sie ihr Glück versuchen

Etwas mehr hätten wir uns wiederum von The Ultimate Abyss erwartet, denn diese Mattenrutsche macht schon einen gewaltigen Eindruck und nach der Unterschrift einer Einverständnis bzw. Verzichtserklärung gegenüber des Anbieters steigt der Adrenalienspiegel. Was erwartet mich da? Nach einer zweiminütigen Einweisung standen wir auf der Wendeltreppe nach oben und hörten die verzweifelten Schreie der Vorrutscher. Doch meine Erwartungen wurden nicht komplett erfüllt. Es ist sehr schnell wieder vorbei und ist nicht ganz so rasant, wie ich erwartet habe, eventuell durch den Einsatz der Matte. Nicht unweit des Einstiegs zum Ultimate Abyss befinden sich ein Minigolffeld und eine Zipline mit der man in luftiger Höhe den Boardwalk überqueren kann. Ebenfalls auf dem Schiff vorhanden sind die Flowrider genannten Surfsimulatoren. Nach einer kurzen Einweisung kann hier mit dem Wellenreiten begonnen werden.
Für Fans von Fortuna bietet die Symphony of the Seas als amerikanisches Schiff traditionell jede Menge. Unzählige Spielautomaten reihen sich aneinander, es kann gepokert werden, Blackjack wird mit zahlreichen Einsatzen angeboten, die Roulettekugel rollt, man kann sich wie James Bond bei einer Runde Baccara fühlen oder mir bisher unbekannte weitere Casinospiele spielen. In der Mitte des Casinobereichs befindet sich eine Bar und auf einer Seite des Casinos darf geraucht werden, dies sollte man vor Besuch bedenken.

Hairspray Musical

Proben zum Musical Hairspray

Doch damit noch nicht genug: Royal Caribbean hat mit Hairspray ein waschechtes Broadway-Musical im Programm, welches hinsichtlich Qualität der Darsteller und Inszenierung dem Original in Nichts nachsteht. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Ice Show im Studio B und die Veranstaltungen im Aquatheatre mit seinem absenkbaren Pool, in dem die Artisten waghalsige Sprünge vorführen. Im Übrigen ist dies, wie kann es anders sein, das tiefste Wasserbecken auf einem Kreuzfahrtschiff überhaupt!
Und auch sonst gibt es auf dem Schiff viel zu sehen, im Pub spielt ein Solo-Gitarrist irische Songs und einige Meter weiter spielt eine Band moderne Hits. Hier findet jeder seine Lieblingsecke.

Poolbereich Symphony

Der riesige Poolbereich mit unzähligen Whirlpools lädt zum entspannen und erfrischen ein

Fazit

Mit der Symphony of the Seas, bzw. der Oasis-Class an sich, ist Royal Caribbean wirklich ein großer Wurf gelungen. Ein Schiff mit so viel Unterhaltungsmöglichkeiten und einer derart breiten Auswahl an Kulinarik und Bars findet man selten auf den Weltmeeren. Zugleich wird einem zu keinem Zeitpunkt auf dem Schiff bewusst, dass man wirklich mit 4.000 – 6.000 Passagieren gemeinsam unterwegs ist. Durch mehrere Hotspots verteilt sich die Passagierlast gleichmäßig: Highlights wie der Central Park, der Boardwalk oder die Promenade bieten jeweils für sich eine unterschiedliche Konstellation an Bars und Restaurants. Darüber hinaus dienen auch der Poolbereich oder der Heckbereich mit Flowrider und dem Einstieg zu Ultimate Abyss als Anziehungspunkte. Abgesehen von den positiven Punkten muss natürlich bedacht werden, dass die festen, relativ späten Tischzeiten nicht jedermanns Sache sind und ein Urlaub durch die Spezialitätenrestaurants oder die zum Teil hohen Getränkepreise und Trinkgelder teurer als gedacht werden kann.
Wen diese kleinen Mankos nicht stören, der findet mit der Symphony of the Seas ein durchweg gutes Kreuzfahrtschiff vor.



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