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Venedig hält am Verbot für große Kreuzfahrtschiffe fest

Durch den Giudecca-Kanal von Venedig dürfen laut einem Beschluss der italienischen Politik ab 1. Januar 2015 keine großen Kreuzfahrtschiffe mit einer Tonnage über 96.000 BRZ fahren. Die beliebte Route vorbei am Markusplatz zum Kreuzfahrthafen soll damit entlastet werden. Die Behörden wollen nun die nächsten Schritte für den Ausbau eines neuen Zufahrtskanals für die Kreuzfahrt in Angriff nehmen.

Kreuzfahrtschiffe in Venedig

Große Kreuzfahrtschiffe sind in Venedig nicht länger gern gesehen. Strenge Umweltschutzauflagen erschweren den Reedereien das Anlaufen der berühmten Lagunenstadt an der Adria.

Venedig will den Umweltschutz verbessern

Die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe, die sich durch den Giudecca-Kanal zum Kreuzfahrtterminal bewegt, sorgt in Venedig für eine spürbare Umweltbelastung. Eine Verordnung zum Schutz der Lagune und der Anwohner, die die Emissionen durch eine Größenbegrenzung eindämmen sollte, war zwischenzeitlich von italienischen Gerichten ausgesetzt worden. Nun haben Politiker und Verwaltungsbeamte bei einem Treffen in Venedig beschlossen, das Dekret des Umweltministers, das Schiffen über 96.000 BRZ ab 1. Januar 2015 die Fahrt durch den Giudecca-Kanal untersagt, wieder einzusetzen.
Obendrein existiert seit Jahresanfang eine Verordnung, die die Durchfahrten von Schiffen mit mehr als 40.000 BRZ pauschal um 20 Prozent reduziert. In einem freiwilligen Abkommen haben sich die Mitglieder des Kreuzfahrtverbands CLIA Europe außerdem schon 2013 verpflichtet, Venedig nur noch mit Kreuzfahrtschiffen mit Treibstoff mit weniger als 0,1 Prozent Schwefelgehalt anzusteuern.

Kreuzfahrtschiffe sollen durch den Contorta-S.-Angelo-Kanal fahren

Der Ausbau des alternativen Contorta-S.-Angelo-Kanals soll nach dem Willen der italienischen Behörden möglichst bald in Angriff genommen werden, um den Giudecca-Kanal in Venedig weiter zu entlasten. Mit dem neuen Kanal will die Stadt Kreuzfahrt-Passagieren die Anfahrt zur Stadt erleichtern. Dazu muss zunächst für 115 Mio. Euro eine neue Fahrrinne ausgebaggert werden. Die italienischen Behörden prüfen jetzt mit Hochdruck die Pläne für das Projekt. Die Bauzeit beträgt dann etwa 18 Monate. Der Plan sieht vor, mit der Eröffnung des neuen Zufahrtskanals alle Kreuzfahrtschiffe über 40.000 BRZ aus dem Giudecca-Kanal zu verbannen und stattdessen durch den neuen Kanal zu leiten. Momentan besuchen etwa 1700 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr Venedig.

Besonders betroffen sind daher Reedereien wie Costa Kreuzfahrten oder MSC Kreuzfahrten, die Venedig nicht nur im Rahmen einer Kreuzfahrt anlaufen, sondern die italienische Lagunenstadt als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten in der Adria, zu den griechischen Inseln oder generell im östlichen Mittelmeer nutzen.



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