Hafen in Benin

Kreuzfahrten mit Halt in Cotonou

Cotonou empfängt Ankömmlinge mit dem Lärm der Zémidjans – gelbjackige Motorradtaxi-Fahrer, die das Stadtbild prägen wie sonst kaum etwas. Herzstück ist der Dantokpa-Markt, einer der größten Westafrikas: Stoffe, Gewürze, frischer Fisch – und im nördlichen Flussabschnitt ein authentischer Voodoo-Fetischmarkt, der selbst gestandene Weltreisende überrascht. Die gestreifte Fassade der Kathedrale Notre-Dame leuchtet rot-weiß durch das Stadtzentrum. Wer Zeit hat, bucht eine Pirogenfahrt zum Pfahldorf Ganvié auf dem Nokoué-See – 33 Kilometer, eine andere Welt.
Cotonou ist die größte Stadt im westafrikanischen Benin und ist Regierungssitz des Landes. Hauptstadt ist aber Porto Novo, wo das Parlament seinen Sitz hat. Der Name der Stadt Cotonou ist abgeleitet aus Ku-Tonu, was in der Sprache der Fon etwa Mündung des Todesflusses bedeutet. Es war ursprünglich ein an einer Lagune gelegenes Fischerdorf und entwickelte sich mit der Zeit zum Transitplatz für den Überseehandel der Könige von Dahomey.Exportiert werden Erdölprodukte, Bauxit und Eisen. Vor der Küste wird nach Öl gebohrt.Es gibt mehrere Märkte u.a.der internationale Markt,einer der größten in Westafrika, sowie der Fisch-,Frucht und der Kunstmarkt.
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