Kurzreise nach Hamburg (M626C) – 18.10.2026
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Die Queen Mary 2 ist kein Kreuzfahrtschiff. Cunard bezeichnet sie als den weltweit einzigen echten Ocean Liner – ein Schiff, das nicht für ruhige Küstengewässer gebaut wurde, sondern für den offenen Nordatlantik. Seit die Queen Elizabeth 2 ausgemustert wurde, ist sie die einzige ihrer Art im Einsatz.
Der Unterschied ist messbar: 28 Knoten Geschwindigkeit und 157.000 PS Antriebsleistung liegen weit über dem, was ein normales Kreuzfahrtschiff leistet. Mit 345 Metern Länge und 151.800 BRZ ist sie zugleich das größte Schiff, das je als Liner konzipiert wurde.
Das ist die Kernroute: Southampton – New York, sieben Nächte, davon der überwiegende Teil auf offener See. Cunard nennt das nicht „Kreuzfahrt", sondern Crossing – eine Überquerung mit Ziel, keine Rundreise mit Hafenanläufen.
Für deutsche Gäste besonders relevant: Die Queen Mary 2 läuft Hamburg regelmäßig an. Von dort lässt sich die Passage nach New York antreten, ohne vorher nach Southampton zu reisen. Die Einlaufmanöver an der Elbe gehören zu den bekanntesten Schiffsereignissen der Stadt.
Daneben fährt das Schiff Reisen nach Norwegen, in die Karibik und Weltreise-Abschnitte. Welche Termine buchbar sind, sehen Sie jederzeit aktuell in der Reiseübersicht auf dieser Seite.
Sie passt, wenn Sie Seetage als Inhalt der Reise verstehen und nicht als Lückenfüller zwischen Häfen. Auf einer Atlantiküberquerung sehen Sie tagelang nichts als Wasser – wer das als Verlust empfindet, ist hier falsch.
Sie passt außerdem, wenn Ihnen Form etwas bedeutet. Der Ballsaal, der Afternoon Tea, die Gala-Abende mit Smoking und Abendkleid: Das ist keine Folklore, sondern Programm.
Weniger passend ist sie, wenn Sie Wasserrutschen, Kletterparks oder ein Buffet in Badehose suchen. Das gibt es hier bewusst nicht.
Cunard führt ein System, das es sonst nirgends gibt. Die gebuchte Kategorie legt fest und für die ganze Reise fest, in welchem Restaurant Sie essen:
Das ist der wichtigste Punkt bei der Buchung: Sie wählen nicht nur eine Kabine, sondern Ihr Restaurant für die gesamte Reise. Ein Wechsel an Bord ist nicht vorgesehen. Die Spezialitätenrestaurants sind davon unabhängig und für alle Gäste buchbar.
Die Gastdecks laufen von Deck 2 bis Deck 13; ein Gast-Deck 1 gibt es nicht, dafür ein Zwischendeck 3L. Die Suiten liegen überwiegend auf den Decks 9 bis 11.
Eine Eigenheit für Suitenbucher: Die Royal Suites (Q3) sind die einzige Suitenkategorie ohne Balkon. Wer eine Suite bucht und einen Balkon erwartet, sollte hier genau hinsehen.
Gebaut wurde die Queen Mary 2 bei Chantiers de l'Atlantique in Saint-Nazaire – derselben Werft, aus der die Normandie und die France stammen. Getauft wurde sie 2004 in Southampton von Königin Elisabeth II.; die Jungfernfahrt folgte wenige Tage später.
Das Schiff fährt unter der Flagge von Bermuda. Das ist kein Detail für Statistiker: Nach bermudischem Recht darf der Kapitän Trauungen an Bord vornehmen – der Grund, warum Cunard Hochzeiten auf See anbietet.
Zur Passagierzahl: Cunard nennt im Deckplan 2.691 Gäste, auf der Schiffsseite 2.759 – ohne die Belegungsbasis anzugeben. Der Wert für die Belegung mit zwei Personen je Kabine liegt bei rund 2.683. Betreut werden die Gäste von etwa 1.250 Crewmitgliedern.
Die Schwesterschiffe in der Cunard-Flotte sind die Queen Victoria, die Queen Elizabeth und die Queen Anne – alle drei sind allerdings Kreuzfahrtschiffe, keine Liner.
| Baujahr | 2004 |
|---|---|
| Werft | Chantiers de l'Atlantique, Saint-Nazaire (Frankreich) |
| Bruttoraumzahl | 151.800 |
| Länge | 345,00 m |
| Breite | 41,00 m |
| Tiefgang | 10.00 m |
| Decks | 12 |
| Passagiere | 2691 |
| Crew | 1250 |
| Flagge / Heimathafen | Bermuda |
| IMO-Nummer | 9241061 |
| MMSI | 310627000 |
| Kreditkarten | American Express, Diners Club, Visa, Mastercard |
Cunard nennt zehn Restaurants an Bord. Vier davon sind fest zugeteilt: Welches Sie besuchen, hängt von Ihrer Kabine ab – Queens Grill, Princess Grill, Britannia Club oder Britannia Restaurant. Das gilt für die ganze Reise, ein Wechsel ist nicht vorgesehen.
Unabhängig davon und für alle Gäste buchbar sind die Zubuchoptionen, darunter The Verandah als Steakhouse und der Pub Golden Lion.
Eine Cunard-Eigenheit, die viele unterschätzen: Der Afternoon Tea im Queens Room ist tägliches Programm mit Livemusik, nicht bloß ein Snack.
Zu den Bars gehören der Commodore Club mit Blick nach vorn, der Chart Room, Churchill's als Zigarrenlounge, die Carinthia Lounge und nach Cunards Angabe die einzige Laurent-Perrier Champagne Bar auf See.
Der Golden Lion ist ein britischer Pub im Wortsinn, mit Quiz und Ale. Abends wird G32 zum Nachtclub – benannt nach der Baunummer, unter der die Werft das Schiff geführt hat.
Getränke sind im Reisepreis nicht enthalten. Auf einer Atlantiküberquerung mit sieben Nächten summiert sich das spürbar – sprechen Sie uns auf die Paketvarianten an.
Das prägende Merkmal ist das vollständig umlaufende Promenadendeck auf Deck 7. Drei Runden ergeben etwa eine Meile – bei modernen Kreuzfahrtschiffen gibt es so etwas nicht mehr.
Dazu kommen mehrere Pools: der Pavilion Pool auf Deck 12, der Terrace Pool auf Deck 8 und der Minnows Pool für Kinder auf Deck 6. Das Sportzentrum liegt auf Deck 13, dazu gibt es den Golfsimulator The Fairways.
Wasserrutschen, Kletterparks oder Sportsimulatoren im Stil der Massenmarktreedereien gibt es hier bewusst nicht.
Der Spa- und Fitnessbereich bietet Anwendungen, Thermalbereich und Fitnessgeräte. Behandlungen kosten Aufpreis.
Auf einer Transatlantiküberquerung mit sechs bis sieben Seetagen ist der Bereich stark gefragt – anders als auf einer Route mit täglichem Hafenanlauf, wo er halb leer bleibt. Wer ihn regelmäßig nutzen will, sollte gleich am ersten Tag buchen.
Es gibt eine Kinderbetreuung nach Altersgruppen, dazu den Minnows Pool als eigenen Kinderpool auf Deck 6.
Realistisch eingeordnet: Die Queen Mary 2 ist kein Familienschiff im Sinne von AIDA oder MSC. Es gibt keinen Wasserpark, keine Rutschen, keine Actionbereiche. Auf einer Atlantiküberquerung mit sechs Seetagen und Gala-Abenden mit Smokingpflicht sollten Kinder Stillsitzen und Gesellschaft von Erwachsenen aushalten.
Für Familien mit jüngeren Kindern ist die Queen Anne die bessere Wahl – dort gibt es mehrere kostenfreie Kinderclubs samt Night Nursery.
Zwei Einrichtungen machen den Unterschied. Illuminations ist ein Planetarium – das einzige auf einem Schiff – und dient zugleich als Vortrags- und Kinosaal. Der Queens Room ist ein echter Ballsaal mit großer Tanzfläche; abends wird dort zu Livemusik getanzt, nachmittags findet der Afternoon Tea statt.
Dazu kommen das Royal Court Theatre über mehrere Decks, ein Casino, eine Kunstgalerie und nach Cunards Angabe die größte Bibliothek auf See.
Auf den Atlantiküberquerungen gehören Vortragsreihen zum Programm – Autoren, Wissenschaftler, Historiker. Das ist der eigentliche Inhalt der Seetage.
Die Geschäfte liegen über mehrere Decks verteilt, dazu kommen eine Kunstgalerie und ein Fotoservice. Landausflüge lassen sich am Ausflugsbüro oder vorab buchen.
Ein praktischer Hinweis für die Gala-Abende: Fehlende Abendgarderobe lässt sich an Bord nachkaufen oder leihen – bequemer ist es, sie mitzubringen.
An Bord steht eine Krankenstation mit Bordarzt zur Verfügung. Behandlungen werden in Rechnung gestellt – eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport gehört zu jeder Kreuzfahrtbuchung dazu.
Auf einer Atlantiküberquerung gilt das besonders: Mitten auf dem Nordatlantik ist das Schiff mehrere Tage vom nächsten Hafen entfernt, und eine Ausschiffung per Hubschrauber ist dort nicht möglich.
Die Cunard-Deckpläne kennzeichnen rollstuhlgerechte Kabinen eigens. Eine Stückzahl veröffentlicht Cunard für dieses Schiff nicht – fragen Sie uns, wir prüfen die Verfügbarkeit für Ihren Wunschtermin.
Ein Vorteil des Schiffs: Auf den Transatlantikrouten wird nicht getendert, das Schiff liegt in Southampton, New York und Hamburg an der Pier. Auf den Kreuzfahrtrouten kann das anders sein.
Ein Hinweis für Suitenbucher: Die Royal Suites (Q3) sind die einzige Suitenkategorie ohne Balkon. Klären Sie Ihren Bedarf bitte vor der Buchung mit uns.
Geraucht werden darf nur in den ausgewiesenen Bereichen an den Außendecks. In Kabinen, auf Balkonen und in öffentlichen Innenräumen ist das Rauchen untersagt.
Einzige Ausnahme im Inneren ist Churchill's, die Zigarrenlounge auf Deck 9.
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Ja. Hamburg ist ein regelmäßiger Anlaufhafen, und Sie können dort ein- und aussteigen – eine Transatlantik-Passage nach New York lässt sich also ab Hamburg antreten, ohne vorher nach Southampton zu reisen.
Die Ein- und Auslaufmanöver auf der Elbe gehören zu den bekanntesten Schiffsereignissen der Stadt und ziehen jedes Mal Zuschauer an die Ufer. Welche Termine buchbar sind, sehen Sie jederzeit aktuell in der Reiseübersicht auf dieser Seite.
Die Spanne ist groß, weil die Kabinenkategorie bei Cunard mehr entscheidet als anderswo: Sie legt nicht nur die Unterkunft fest, sondern auch das Restaurant für die ganze Reise. Eine Britannia-Innenkabine und eine Queens-Grill-Suite mit Butler liegen entsprechend weit auseinander.
Dazu kommt die Reiseart: Eine siebennächtige Transatlantik-Passage kalkuliert sich anders als eine Karibikreise oder ein Weltreise-Abschnitt.
Die aktuell buchbaren Preise sehen Sie in der Reiseübersicht auf dieser Seite. Wir rechnen Ihnen die Kategorien zu Ihrer Wunschreise gerne gegeneinander durch – gerade der Sprung von Britannia zu Britannia Club lohnt sich oft mehr, als der Aufpreis vermuten lässt.
Tagsüber ist die Kleidung leger. Abends gilt ein Dresscode, und Cunard nimmt ihn ernster als die meisten Reedereien.
An normalen Abenden erwartet Cunard Smart Attire: für Herren Hose mit Hemd, für Damen Kleid, Rock oder Hose mit Bluse. Kurze Hosen, Sportbekleidung, Flip-Flops und Jeans mit Löchern sind in den Restaurants und Bars abends nicht vorgesehen.
Dazu kommen auf jeder Reise Gala-Abende – je länger die Reise, desto mehr. Dann sind Smoking oder dunkler Anzug beziehungsweise Abendkleid oder festlicher Hosenanzug erwünscht. Auf einer Transatlantik-Passage sollten Sie mit mehreren solchen Abenden rechnen und entsprechend packen.
Die klassische Passage Southampton – New York dauert sieben Nächte, davon der überwiegende Teil auf offener See ohne Hafenanlauf. Ab Hamburg kommen ein bis zwei Tage hinzu.
Cunard nennt diese Reise ausdrücklich Crossing und nicht Kreuzfahrt: Es ist eine Überquerung mit Ziel, keine Rundreise. Wer Seetage als Inhalt der Reise versteht, ist hier richtig; wer täglich einen neuen Hafen möchte, nicht.
Das ist Cunards Klassensystem, und es gibt nichts Vergleichbares bei anderen Reedereien: Die gebuchte Kabine legt fest, in welchem Restaurant Sie die ganze Reise über essen.
Queens Grill (Q1–Q7) sind die Suiten – mit persönlichem Butler, kostenfreier Minibar mit zwei Flaschen freier Wahl und eigenem Tisch in einem Restaurant, das nur diesen Gästen offensteht. Princess Grill (P1–P2) sind Suiten mit Concierge und eigenem Tisch. Britannia Club (A1–A2) sind Balkonkabinen von rund 23 Quadratmetern mit flexibler Essenszeit zwischen 18:30 und 21:00 Uhr ohne Reservierung. Britannia umfasst alle übrigen Kabinen mit fester Tischzeit.
Ein Wechsel an Bord ist nicht vorgesehen. Die Spezialitätenrestaurants sind davon unabhängig und für alle Gäste buchbar.
Nein – Cunard bezeichnet sie als den weltweit einzigen echten Ocean Liner. Der Unterschied ist nicht nur ein Etikett: Das Schiff wurde für den offenen Nordatlantik konstruiert, nicht für ruhige Küstengewässer.
Messbar wird das an der Geschwindigkeit: 28 Knoten bei 157.000 PS Antriebsleistung liegen weit über dem, was ein Kreuzfahrtschiff leistet. Mit 345 Metern Länge und 72 Metern Höhe über der Wasserlinie ist sie zugleich der größte je gebaute Liner.
Seit der Ausmusterung der Queen Elizabeth 2 ist sie der einzige Ocean Liner im Einsatz.
Ja – und das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Auf Deck 12 gibt es Zwinger für Hunde und Katzen mit eigenem Auslaufbereich und Betreuung. Kein anderes Schiff im Liniendienst nimmt Haustiere über den Atlantik mit.
Die Plätze sind begrenzt und für die Transatlantik-Passagen früh ausgebucht. Für die Mitnahme gelten Einreisebestimmungen und Impfvorschriften, die je nach Ziel unterschiedlich ausfallen – klären Sie das bitte rechtzeitig vor der Buchung mit uns.
Das Schiff misst 151.800 BRZ bei 345 Metern Länge, 41 Metern Breite und 10 Metern Tiefgang. Über der Wasserlinie ragt es 72 Meter auf.
Die Gastdecks laufen von Deck 2 bis Deck 13; ein Gast-Deck 1 gibt es nicht, dafür ein Zwischendeck 3L. Betreut werden die Gäste von rund 1.250 Crewmitgliedern.
Ja. Illuminations ist das einzige Planetarium auf einem Schiff. Es dient zugleich als Vortrags- und Kinosaal.
Auf einer Atlantiküberquerung mit sechs bis sieben Seetagen ist das mehr als eine Kuriosität: Vortragsreihen mit Autoren, Wissenschaftlern und Historikern gehören dort zum festen Programm und sind für viele Gäste der eigentliche Grund für die Reise. Die Plätze sind begrenzt, frühes Erscheinen lohnt sich.
Nein. Die Royal Suites der Kategorie Q3 sind die einzige Suitenkategorie ohne Balkon – ein Punkt, der bei der Buchung leicht übersehen wird, weil man ihn bei einer Suite nicht erwartet.
Achten Sie außerdem bei Balkonkabinen auf den Hinweis zur eingeschränkten Sicht: Auf einigen Decks stehen Rettungsboote oder Aufbauten vor dem Balkon. Diese Kabinen sind günstiger, und für eine Transatlantik-Passage kann das ein sinnvoller Kompromiss sein – man sollte es nur wissen. Wir prüfen die Lage Ihrer Wunschkabine gerne vorab im Deckplan.
Unsere Kreuzfahrtexperten kennen die Queen Mary 2 aus eigener Erfahrung. Montag bis Samstag 09–19 Uhr.
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