Hafen in Franz.-Polynesien

Kreuzfahrten mit Halt in Fatu Hiva

Fatu Hiva empfängt Ankömmlinge ohne Flughafen, ohne Geldautomat – und genau das macht den Unterschied. Die Baie des Vierges bei Hanavave, flankiert von dunklen Basaltsäulen, gilt als eine der eindrucksvollsten Ankerbuchten Polynesiens. Im Dorf Omoa zeigt das Grélet-Museum Tikis, Kriegskeulen und geschnitzte Holzschalen. Wer drei Stunden wandert, erreicht Wasserfälle und Ausblicke über den gesamten Pazifik. Das Tapa der Insel – aus Baumrinde geschlagen, mit geometrischen Motiven bemalt – ist handwerkliche Tradition in Reinform. Monoi-Öl mit Tiara-Blüten kauft man direkt bei den Familien.
Fatu Hiva ist eine im Pazifischen Ozean gelegene bewohnte Insel, die geografisch zur Südgruppe der Marquesas-Inseln zu Franz.-Polynesien gehören.Die Insel ist - obwohl sie nicht das ?typische? Südseebild mit palmenbewachsenen Stränden bietet - vom Landschaftsbild her die wohl spektakulärste des Archipels. Schroffe Felswände mit engen Spalten und tiefen Schluchten erheben sich unmittelbar aus dem Meer. Es gibt keine Küstenebene, bis auf wenige Stellen ist die Küste unzugänglich. An einigen Taleinschnitten haben sich kleine Strände aus schwarzem Kies bzw. Sand gebildet. Die starke Brandung trifft die Insel ungeschützt, da sich kein Saumriff bilden konnte.
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