Kurzreise Schweden & Dänemark ab Kiel – 16.03.2027
Preise ab (p. P.)
- Innen570 €
- Außen665 €
- Balkon740 €
- Suite1.080 €
Mit Flug ab (p. P.)
- Innen1.190 €
- Außen1.285 €
- Balkon1.360 €
- Suite1.700 €
Die AIDAprima kam 2016 als erstes von zwei Schiffen der Hyperion-Klasse in Fahrt, gebaut bei Mitsubishi Heavy Industries im japanischen Nagasaki. Sie ist 300 Meter lang, hat 18 Decks und 1.643 Gästekabinen in 14 Kategorien. Entworfen wurde sie für den ganzjährigen Einsatz ab einem deutschen Hafen – und das prägt bis heute ihren Grundriss.
Nordeuropa im Winter heißt: kurze Tage, Wind, Regen. Ein Schiff, das dort ganzjährig fahren soll, muss sein Programm nach innen verlegen können. Bei der AIDAprima ist das kein Zusatz, sondern die Bauidee.
Das Activity-Deck Four Elements liegt unter einem Foliendach. Darunter finden Klettergarten, Wasserspielplatz und die Doppel-Wasserrutsche Racer Platz, die über vier Decks nach unten führt. Ein Activity-Deck dieser Bauart haben nur drei Schiffe der Flotte.
Die AIDA Plaza zieht sich als überdachte Ladenstraße über zwei Decks und mehr als 2.200 Quadratmeter. Eine Ladenstraße dieses Zuschnitts gibt es sonst nur auf dem Schwesterschiff. Der Beach Club ist tagsüber Rückzugsort und wird abends zur zweiten Bühne. Im Wellnessbereich gibt es neben dem Innenpool auch ein Becken unter freiem Himmel – das bieten nur vier Schiffe der Flotte.
Praktisch heißt das: Ein verregneter Seetag kostet Sie hier weniger Programm als auf den älteren Schwestern. Das zahlt sich vor allem auf Nordeuropa-Routen aus, wo Wind und Regen zum Reisegebiet gehören.
Familien zuerst. Die AIDAprima gehört zu den vier Schiffen mit dem vollständigen Betreuungsangebot – vom Mini Club für Kinder bis drei Jahre über den Kids Club bis zur Teens Lounge mit angeschlossenem Game Center. Dazu kommen der Wasserbereich an Deck, ein eigenes Familienrestaurant mit Kinderbuffet und die Baby Corner mit kostenfreier Babykost rund um die Uhr. Bis zu vier Reisende teilen sich eine Innen-, Meerblick- oder Verandakabine; in der Deluxe-Variante sind es fünf.
Alleinreisende finden hier etwas, das auf den älteren Schiffen fehlt: Die Innenkabine ist auch als echte Einzelkabine buchbar.
Wer dagegen Ruhe sucht und mit dem Umfang des Programms wenig anfangen kann, ist auf einem kleineren Schiff besser aufgehoben. Und wer sich vor allem über die Kabine definiert, sollte genau hinsehen: Die Verandakabine misst 15 bis 20 Quadratmeter und fällt damit kompakter aus als die Meerblickkabine mit 22 bis 23 Quadratmetern. Auch einzelne Bordbereiche der jüngeren Schiffe, etwa eine Minigolfanlage, fehlen hier.
Die Passagierzahl in der Datentabelle entspricht ungefähr der Doppelbelegung: 1.643 Gästekabinen mit je zwei Personen ergeben rechnerisch rund 3.300 Gäste. Nach oben ist damit aber nicht Schluss. Weil viele Kategorien vier Reisende fassen und die Deluxe-Variante fünf, liegt die tatsächliche Höchstzahl deutlich darüber – in den Schulferien, wenn Dritt- und Viertbetten belegt sind, merken Sie das an Deck und in den Buffet-Restaurants. Außerhalb der Ferien reisen entsprechend weniger Menschen mit.
Technisch: nichts. Beide Schiffe teilen Werft, Länge, Breite, Tiefgang, Decksanzahl und Kabinenzahl, ebenso die Angaben zu Restaurants, Bars, Pools, Sonnendeck und Spa. Die AIDAperla kam ein Jahr nach der AIDAprima in Fahrt und ist deren Baugleiche.
Unterschiede entstehen im Betrieb, nicht in der Konstruktion: Beide Schiffe fahren unterschiedliche Routen, haben eigene Showproduktionen und werden zu verschiedenen Zeiten überholt, wodurch einzelne Bordbereiche zeitweise voneinander abweichen können. Wer zwischen beiden schwankt, entscheidet also über Route und Termin, nicht über das Schiff.
Essen kostet in acht der zwölf Restaurants nichts extra: in allen fünf Buffethäusern samt ausgewählter Getränke und – sofern Sie nicht den günstigsten Tarif gewählt haben – in den drei Spezialitäten-Restaurants. Die drei Snack Bars kommen hinzu, auch dort sind die Speisen abgedeckt. Ohne Zusatzkosten bleiben außerdem das Trinkgeld, die Betreuung im Kids Club und in der Teens Lounge, das Kursprogramm im Fitnessbereich, die Abendvorstellungen sowie Sonnendeck und Pools.
Auf die Bordrechnung kommen dagegen die vier À-la-carte-Häuser, jedes Getränk an der Bar, Ausflüge, Internet, der Spa mit Friseur und Kosmetik, der Klettergarten, das Casino sowie alles, was Sie in den Läden kaufen. Im Sportbereich betrifft das nur Spezialworkshops und Personal Training, bei der Kinderbetreuung nur den Mini Club. Wer im ALL-IN-Tarif bucht, hat ein Getränkepaket bereits dabei.
| Baujahr | 2016 |
|---|---|
| Werft | Mitsubishi Heavy Industries, Japan |
| Bruttoraumzahl | 125.000 |
| Länge | 300.00 m |
| Breite | 37.60 m |
| Tiefgang | 8.10 m |
| Decks | 18 |
| Passagiere | 3250 |
| Crew | 900 |
| Flagge / Heimathafen | Italien |
| IMO-Nummer | 9636955 |
| MMSI | 247353800 |
| Kreditkarten | Visa, Mastercard, EC-Karte |
Zwölf Restaurants gehören zur AIDAprima, dazu drei Snack Bars. Welcher Gruppe ein Haus angehört, entscheidet darüber, ob Sie für das Essen extra zahlen.
| Restaurant | Gruppe | Schwerpunkt | Speisen |
|---|---|---|---|
| Markt Restaurant | Buffet | europäische Marktstände, täglich wechselnd | inklusive |
| Bella Donna Restaurant | Buffet | Italien, von der Antipasti-Theke bis zur Pastastation | inklusive |
| East Restaurant | Buffet | Asien zwischen Bangkok und Tokio | inklusive |
| Weite Welt Restaurant | Buffet | Länderküchen von Nordkap bis Südamerika | inklusive |
| Fuego Restaurant | Buffet | Familientisch mit Kinderbuffet und Baby Corner | inklusive |
| Brauhaus | Spezialitäten | eigene Bordbrauerei, dazu deftige Küche | inklusive, außer im günstigsten Tarif |
| Ristorante Casa Nova | Spezialitäten | italienisch am Platz serviert, mit Weinbegleitung | inklusive, außer im günstigsten Tarif |
| French Kiss – Die Brasserie | Spezialitäten | Brasserie-Klassiker, Tartes und Patisserie | inklusive, außer im günstigsten Tarif |
| Buffalo Steak House | À la carte | Fleisch vom Grill, Garstufe nach Ansage | Aufpreis |
| Gourmet-Restaurant Rossini | À la carte | Menüfolgen unter der Regie von Spitzenköchen | Aufpreis |
| Veganes Restaurant | À la carte | rein pflanzlich ausgerichtete Karte | Aufpreis |
| Sushi Bar | À la carte | Reisröllchen vom Sushi-Meister, Misosuppe, Carpaccio | Aufpreis |
Wie die drei Gruppen abgerechnet werden. In den fünf Buffet-Restaurants stellen Sie selbst zusammen, was auf den Teller kommt; Speisen und ausgewählte Getränke deckt der Reisepreis, reserviert wird hier nicht. In den drei Spezialitäten-Restaurants bedient Sie die Crew am Tisch, ohne dass etwas dazukommt – ausgenommen ist allein der günstigste Tarif. Die vier À-la-carte-Restaurants berechnen Speisen und Getränke gesondert.
Das vegane Restaurant arbeitet dabei durchgehend mit pflanzlichen Zutaten.
Dazu kommen drei Snack Bars, deren Speisen im Reisepreis stecken: die Scharfe Ecke mit Currywurst in drei Schärfegraden, der Pier 3 Market mit Snacks zum Mitnehmen und Starbucks-Spezialitäten sowie die Tapas and Bar, eine Bodega an der AIDA Plaza mit warmen und kalten Tapas.
Einen Tisch sichern Sie sich bis drei Tage vor Abfahrt über myAIDA, danach an Bord. Nötig ist das nur in den À-la-carte-Häusern und in einzelnen Spezialitäten-Restaurants; für die Buffets gibt es weder Reservierung noch feste Tischzeit.
Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr zahlen junge Gäste auch in den Aufpreis-Restaurants nichts, sofern sie von der Kinderkarte bestellen. Im Fuego Restaurant stellen sich junge Gäste Pizza und Pasta am eigenen Kinderbuffet zusammen, und in der Baby Corner steht rund um die Uhr kostenfreie Babykost bereit. Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, meldet das am besten schon bei der Buchung, damit die Küche darauf eingestellt ist.
Die AIDAprima zählt 18 Bars und Clubs sowie vier Lounges. Dreizehn davon tragen einen eigenen Namen:
Was Getränke kosten. Jedes Glas läuft einzeln über die Bordkarte, sofern Sie kein Paket dazubuchen. Zur Wahl stehen vier: zwei für Erwachsene, wahlweise mit oder ohne Alkohol, und zwei alkoholfreie für Kinder und Jugendliche. Im ALL-IN-Tarif ist das jeweils größere Paket bereits eingeschlossen. Welche Variante Sie bekommen, entscheidet dabei eine Tarifgrenze und nicht der Jugendschutz: Ab 25 Jahren gilt die Erwachsenenvariante, bis 24 die für Kinder und Jugendliche. Unabhängig davon sind ausgewählte Getränke in den Buffet-Restaurants ohne Aufpreis dabei.
Maßgeblich ist der deutsche Jugendschutz: Ausgeschenkt wird Alkohol erst an Volljährige, und weil das Geburtsdatum auf der Bordkarte gespeichert ist, sieht die Crew das beim Bestellen sofort.
Four Elements. Das Activity-Deck ist der sportliche Schwerpunkt der AIDAprima und zieht sich über mehrere Ebenen. Dazu gehören ein Klettergarten mit drei Parcours, die Doppel-Wasserrutsche Racer, die vier Decks überwindet, ein eigener Wasserspielplatz für die Kleinsten und eine große LED-Wand, auf der abends Filme laufen. Über dem Bereich spannt sich ein Foliendach, weshalb er sich auch bei kühlem Wetter und im Winter nutzen lässt – ein Activity-Deck dieser Bauart führen nur drei Schiffe der Flotte.
Für den Klettergarten gelten feste Grenzen: mindestens sechs Jahre, bis zwölf Jahre nur in Begleitung, Mindestgröße 1,40 Meter, Höchstgewicht 120 Kilogramm. Gesichert wird mit Hüft-Schulter-Gurt und zwei Karabinern. Bei großer Hitze oder starkem Seegang bleibt der Parcours geschlossen. Gebucht wird über myAIDA oder an Bord.
Fitness Studio. Der Geräteraum steht rund um die Uhr offen und deckt Ausdauer wie Kraft ab, vom Laufband über den Crosstrainer bis zu Hantelbank und Indoor-Bike. Das Kursprogramm ist im Reisepreis enthalten und umfasst wöchentlich über dreißig Termine, von Yoga und Pilates über Aerobic und Bauch-Beine-Po bis zur Rückenschule. Gesondert berechnet werden nur Spezialworkshops und Personal Training.
Wer genauer wissen will, wo er steht, bucht den Cardioscan-Check mit Herz-Stress-Test, Körperanalyse und Stoffwechselmessung. Unter virtueller Anleitung laufen die Cyberobics-Kurse, dazu kommt Training an der Power Plate.
Im Freien warten außerdem eine umlaufende Laufstrecke an Deck und ein Sportfeld für Ballspiele.
Das Studio steht Gästen ab 16 Jahren offen. Jüngere trainieren zu den Teens-Power-Zeiten unter Anleitung ausgebildeter Trainerinnen und Trainer.
Der Wellnessbereich der AIDAprima umfasst 3.100 Quadratmeter. Er kostet Eintritt, steht grundsätzlich Gästen ab 16 Jahren offen – ausgenommen sind die Familienzeiten und die Wellness-Suiten – und wird nach Aufenthaltsdauer abgerechnet; wer im Tarif COMFORT ALL IN bucht, hat zwei Stunden pro Tag bereits im Reisepreis. Reserviert wird bis drei Tage vor Abfahrt über myAIDA, danach an Bord.
Fünf Saunen statt vier. Die AIDAprima gehört zu den vier Schiffen mit der vollständigen Saunalandschaft. Neben Finnischer Sauna, Biosauna, Aromasauna und Dampfsauna steht hier zusätzlich eine Kelosauna, eine Blockhütte aus abgestorbenem Kiefernholz mit charakteristischem Duft. Sie arbeitet wie die Finnische bei etwa 90 Grad; die Biosauna liegt spürbar darunter, die Aromasauna mit wechselnden Aufgüssen noch tiefer, und die Dampfsauna verbindet die niedrigste Temperatur mit voller Luftfeuchtigkeit.
Tagsüber laufen Erlebnisaufgüsse. Je Reise findet mindestens eine Saunanacht mit begrenzter Teilnehmerzahl statt; auf langen Routen kommt eine Damensaunanacht hinzu, in den Ferien eine für Jugendliche.
Wellness-Suiten. Zwei private Suiten lassen sich stundenweise mieten. Zur Ausstattung zählen Sauna, Whirlpool und Wasserbett, dazu ein Balkon. Weil hier keine Altersgrenze greift, eignen sie sich auch für Familien.
Privates Sonnendeck. Innerhalb des Spa liegt ein abgetrennter Ruhebereich mit begrenzter Platzzahl, für den es Stundentickets gibt.
Pools. Sechs Becken verteilen sich über das Schiff, das Sonnendeck misst 4.484 Quadratmeter. Der Wellnessbereich hat hier sowohl einen Innen- als auch einen Außenpool – ein Becken unter freiem Himmel bietet der Spa nur auf vier Schiffen, überall sonst wird dort ausschließlich drinnen gebadet. Sämtliche Becken sind beheizt und liegen zwischen 28 und 30 Grad. Eine Badeaufsicht gibt es nicht. Auf dem obersten Deck liegt zudem ein blickgeschützter FKK-Bereich.
Patiodeck. Ein geschütztes Sonnenareal mit zwei Infinitypools und ruhigen Wasserspielen, das sich per Bordkarte nur für Gäste der Panoramakabinen und Suiten öffnet. Die Patio Bar gehört dazu.
Anwendungen. Massagen, Körperpackungen, Gesichts- und Fußbehandlungen reservieren Sie vorab über myAIDA; Termine lassen sich bis 24 Stunden vorher verschieben. Friseur und Kosmetik sitzen im selben Bereich. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene, mit den Eltern abgestimmte Anwendungen, und zu den Familienzeiten steht der Bereich auch jüngeren Gästen offen.
Die AIDAprima gehört zu den vier Schiffen mit dem vollständigen Betreuungsangebot – vom Krabbelalter bis zu den Teenagern.
Mini Club. Für Babys und Kleinkinder bis drei Jahre gibt es einen eigenen Raum mit Schlaf- und Wickelbereich und einer sicheren Fläche zum Krabbeln. Betreuung ist hier gegen Aufpreis möglich – einen solchen Raum führen neben der AIDAprima nur die AIDAperla, die AIDAnova und die AIDAcosma.
Kids Club. Von 8 bis 20 Uhr betreut, kostenlos und offen für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Auf dem Programm stehen Bewegungsspiele, Basteln, Rallyes und Experimente, dazu gemeinsame Mahlzeiten. Voraussetzung ist, dass das Kind keine Windeln mehr trägt und allein zur Toilette geht. Über die Programmzeiten hinaus lassen sich Erlebniszeiten dazubuchen, angemeldet bis zum Vorabend. Einen Babysitting-Dienst über Nacht gibt es an Bord nicht.
HYPE Teens Lounge und Game Center. Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren treffen sich in der Lounge; das Programm läuft vor allem in den Ferienzeiten. Nebenan wartet das Game Center mit Airhockey und Racing-Spielen.
Baby Corner. Im Fuego Restaurant steht eine Miniküche, in der Sie mitgebrachte Kost rund um die Uhr erwärmen. Kostenfrei bereit liegt außerdem eine Auswahl babygerechter Nahrung: Gemüsereis, Nudeln, Breie, Riegel und Milchprodukte. Eine solche Miniküche führen ausschließlich die vier moderneren Einheiten der Flotte.
Schwimmen lernen. Auf ausgewählten Reisen der AIDAprima geben ausgebildete DLRG-Trainerinnen und -Trainer Kurse: Wassergewöhnung für Drei- bis Fünfjährige, Seepferdchen für Fünf- bis Siebenjährige, mit mehreren Einheiten pro Tag. Gebucht wird über myAIDA, im Kids Club oder im Four Elements.
Was Sie mitbringen und was Sie bekommen. Babybett, Windeleimer und Babykostwärmer stehen für Kinder bis zwei Jahre bereits in der Kabine. Rausfallschutz für Zwei- bis Dreijährige und die Babyphone-Anlage reservieren Sie vorab über myAIDA, einen Buggy ebenfalls. Babywanne und Tritthocker gibt es an der Rezeption. Ein Babybett lässt sich in vielen, aber nicht in den Innenkabinen aufstellen.
Sicherheit. Alle Zwei- bis Zwölfjährigen erhalten beim Check-in ein Armband, das die Sammelstation ausweist und während der Reise getragen wird. Schwimmhilfen leihen Sie kostenfrei an der Rezeption des Four Elements. Kinder bis 1,30 Meter sollten in den unteren Betten schlafen; ein Fallschutzgitter für Oberbetten gibt es kostenlos.
Mitreisen dürfen Babys ab sechs Monaten. Liegen drei oder mehr Seetage hintereinander, muss das Kind mindestens zwölf Monate alt sein.
Theatrium. Die zentrale Bühne des Schiffes reicht über mehrere Ebenen; das Publikum sitzt und steht ringsum verteilt statt in Reihen. Gezeigt werden Tanz- und Artistikproduktionen, Live-Gesang, Mitmach-Formate und Familienvorstellungen, dazu Auftritte von Gastkünstlern. Die Prima Bar gehört zum selben Raum.
Beach Club. Tagsüber ein Rückzugsort unter Palmen, abends die zweite Bühne des Schiffes – mit Mottopartys, DJ-Sets, Silent Party und Lasershow. Einen Beach Club haben in der Flotte nur vier Schiffe.
Discothek D6. Wer nach der Show weitermachen möchte, geht ins D6: aktuelle Hits, wechselnde DJs, offen bis in die Morgenstunden.
Casino. Roulette, Black Jack und rund 40 Spielautomaten, mit der Casino Bar direkt daneben.
Pooldeck. Was tagsüber Liegefläche ist, wird abends zur Open-Air-Partyzone.
Zum Mitmachen. In der Mystery Cabin lösen Sie unter Zeitdruck eine Agentenmission, mit VR-Brillen geht es in virtuelle Spielwelten – ab acht Jahren, einzelne Titel erst ab zwölf. Bei Team Mission ziehen zwei bis vier Spielende gemeinsam durch das Schiff und lösen dabei Aufgaben. In den Ferienzeiten stehen bei den AIDA Young Stars junge Gäste selbst auf der Bühne. Für die jüngsten Fans zieht die Clubbie-Parade mit Kostümen und Musik durchs Schiff – ein Format, das der Flotte erst mit den moderneren Einheiten zugewachsen ist.
Für den ruhigen Abend. Über das Kabinenfernsehen lassen sich Filme gegen Gebühr dazubuchen.
Welche Formate auf einer bestimmten Reise laufen, hängt von Route und Saison ab. Den Tagesplan finden Sie in der Bordzeitung und in der App.
AIDA Plaza. Die Einkaufszone der AIDAprima zieht sich über zwei Decks und misst mehr als 2.200 Quadratmeter. Eine Ladenstraße dieser Größe gibt es sonst nur auf dem Schwesterschiff – auf den übrigen Schiffen der Flotte verteilen sich die Geschäfte auf eine Ebene.
Was Sie dort finden. Der Fan Shop führt die Bordkollektion, Schiffsmodelle und Kindermode. Beim Juwelier liegen Uhren und Schmuck, in der Parfümerie Düfte und Pflegeprodukte, dazu kommen Läden für Mode und Accessoires von der Sonnenbrille bis zur Tasche.
Zwei Besonderheiten. Nur hier und auf dem Schwesterschiff steht ein Konzeptstore der dänischen Klemmbaustein-Marke, bewacht von einem zwei Meter hohen Matrosen aus eben diesen Steinen, mit eigenen Aktionen und Events. Ebenfalls exklusiv auf beiden Schiffen: ein eigener Kids Shop.
Kiosk. Für den täglichen Bedarf zwischendurch – Süßigkeiten, Getränke, Drogerieartikel und Tabakwaren. Ob Zigaretten einzeln oder als Stange verkauft werden, hängt von der Route ab; danach richtet sich auch der Preis.
Zollfrei einkaufen können Sie, sobald die Route einen Hafen außerhalb des EU-Zoll- und Steuergebiets berührt. Das gilt auch für Ziele, die politisch zur EU gehören, zollrechtlich aber nicht – etwa die Kanaren. Ob Ihre Reise dazuzählt, steht in der Reisebeschreibung.
Kunst und Fotos. Die Kunstgalerie zeigt Malerei, Grafik, Fotografie und Skulpturen, ergänzt um Führungen und Versteigerungen. In der Fotowelt liegen die Aufnahmen der Bordfotografen; wer viele davon mitnehmen möchte, wählt statt Einzelbildern das Downloadpaket.
Bezahlt wird durchgehend mit der Bordkarte. Zwei Dinge fehlen an Bord allerdings: eine Lebensmittelversorgung im Sinne eines Marktes und eine Apotheke. Was Sie an Arznei oder Pflegeprodukten regelmäßig brauchen, gehört deshalb schon beim Packen in den Koffer.
Auf Deck 3 liegt das Bordhospital, besetzt mit Schiffsärztinnen und -ärzten sowie Pflegepersonal. Die Sprechzeiten stehen täglich in der Bordzeitung AIDA Heute; außerhalb davon ist das Team über die Rezeption erreichbar.
Was hier möglich ist. Das Hospital deckt die medizinische Grundversorgung ab. Dazu zählen Erste Hilfe, das Versorgen und Neuverbinden von Wunden, ein kleines Blutbild sowie Sauerstoff für akute Notfälle. Eine Auswahl gängiger Präparate ist vorrätig.
Was hier nicht möglich ist. Zähne behandelt das Bordteam nicht – damit müssen Sie im nächsten Hafen an Land. Von den Dialyseverfahren steht ausschließlich das über das Bauchfell zur Verfügung, eine Blutwäsche also nicht. Auch einen Apothekenschalter suchen Sie vergebens: Alles, was über den vorgehaltenen Grundbestand hinausgeht, muss aus dem eigenen Gepäck kommen.
Wenn Sie in Behandlung sind. Sprechen Sie das Bordteam am besten gleich zu Reisebeginn an, damit es sich auf Ihre Situation einstellen kann. Laufende Therapien, medizinisches Sondergepäck und alles, was vorab abgestimmt werden muss, klären Sie über die Stelle für barrierefreies Reisen.
Arznei im Gepäck. Führen Sie Präparate in der Originalverpackung mit, dazu ein ärztliches Attest, nach Möglichkeit auch auf Englisch. Lebenswichtiges gehört ins Handgepäck, und die Menge sollte über die Reisedauer hinaus reichen. Für Kühlpflichtiges hat das Hospital begrenzte Kapazität. Welche Ein- und Ausfuhrregeln in den angelaufenen Ländern gelten, prüfen Sie bitte selbst vorab.
Abrechnung. Behandlungen laufen über das Bordkonto wie in einer Privatpraxis; weder Versichertenkarte noch Auslandskrankenschein funktionieren an Bord. Die Rechnung erhalten Sie vor der Abreise auf die Kabine und reichen sie zu Hause bei Ihrer Versicherung ein. Genau deshalb ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung vor Reiseantritt sehr zu empfehlen. Reicht die Erstversorgung an Bord nicht aus, übernimmt ein Krankenhaus im nächsten Hafen.
Drei barrierearme Kabinentypen stehen zur Wahl und damit einer mehr als auf den älteren Schiffen. Zu den barrierearmen Innen- und Meerblickkabinen, die jeweils drei Reisende aufnehmen, kommt hier die barrierearme Verandakabine Komfort: 31 bis 34 Quadratmeter, ausgelegt auf vier Personen. Diese Kategorie führen nur vier Schiffe. Alle drei Typen haben Notrufschalter und ein barrierefreies Bad.
Der Preis entspricht dem anderer Kabinen derselben Kategorie. Vergeben werden sie ausschließlich an Gäste mit Einschränkungen und deren Begleitung, und zwar nicht über die Onlinebuchung, sondern telefonisch beim Kundencenter oder über ein Reisebüro. Buchbar sind sie in jedem Tarif, solange verfügbar.
Vor der Reise. Für den Barrierefrei-Fragebogen gibt es ein Zeitfenster: Er wird ab einem halben Jahr vor Reisebeginn angenommen, muss aber spätestens vier Wochen vorher vorliegen. Planen Sie einen Privatausflug, gilt für dessen Fragebogen dieselbe Vier-Wochen-Frist. Haben Sie ein An- und Abreisepaket gebucht, übernimmt AIDA die nötigen Anmeldungen bei der Fluggesellschaft.
Am Terminal. Es gibt einen eigenen Check-in, für den Sie sich nicht anmelden müssen; die Crew achtet darauf, dass Gäste mit besonderem Bedarf ihn nutzen. Ein Bordrollstuhl steht bereit und bringt Sie bis zum Lift.
Unterwegs. Zugelassen sind Rollatoren und Rollstühle, manuell wie elektrisch betrieben; untergebracht wird die Gehhilfe in der Kabine. Für Elektromobile gilt eine Einschränkung: Sie bleiben an Bord stehen und dürfen nur an Land gefahren werden. Eine begrenzte Zahl an Rollatoren und Standardrollstühlen lässt sich gegen Gebühr leihen. Ob der Landgang über die Gangway sicher möglich ist, entscheidet der Kapitän; bei Tenderbetrieb kommt es darauf an, ob Einstieg und faltbarer Rollstuhl zusammenpassen.
Für Gäste mit Sehbeeinträchtigung tragen die öffentlichen Bereiche kontrastreiche Profil- und Brailleschrift, Treppenkanten und Hauptwege sind abgesetzt, Glasflächen markiert. Deckspläne und Sicherheitshinweise liegen in Braille und Großschrift vor. Zertifizierte Assistenz- und Blindenhunde dürfen mitreisen, sofern die Papiere vorab vorliegen; ein Tierarzt ist nicht an Bord, Futter bringen Sie selbst mit.
Für Gäste mit Höreinschränkung gibt es ein Kabinen-Set, das Alarm, Telefon, Klopfen und Wecker in Licht- und Vibrationssignale übersetzt. Die Stückzahl ist begrenzt, deshalb vorab reservieren; an Bord wird eine Kaution fällig. An den Rezeptionen liegen ein mobiles Induktionsgerät für Hörgeräte mit T-Spule sowie ein Funkrufempfänger mit Vibrationsalarm bereit. Für das Theatrium steht eine Funkanlage bereit, die den Bühnenton direkt auf einen Taschenempfänger legt.
Eine Regel steht über allem: Wer die Sammelstation im Ernstfall nicht selbstständig und rechtzeitig erreicht, muss in Begleitung reisen.
Auf der AIDAprima gilt der gesetzliche Nichtraucherschutz ohne Ausnahme: Kabinen und Innenräume sind durchgehend rauchfrei.
Zwei Orte bleiben: der Balkon der eigenen Kabine und die ausgewiesenen Raucherzonen auf den Freidecks. Elektronische Zigaretten zählen dabei wie Tabak und dürfen ebenfalls nur dort benutzt werden.
Wer eine Innen- oder Meerblickkabine bucht, hat entsprechend keinen privaten Platz zum Rauchen und ist auf die Freideckzonen angewiesen. Ihre Lage steht im Deckplan und im Kabinenfernsehen.
Zigaretten bekommen Sie im Kiosk und in der Shoppingwelt. Ob einzelne Schachteln oder Stangen verkauft werden, entscheidet die Route; in einzelnen Häfen ruht der Verkauf aus zollrechtlichen Gründen ganz.
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