Rousse empfängt Donau-Reisende mit einer ungewöhnlichen Silhouette: Neobarocke und Jugendstil-Fassaden säumen die Aleksandrovska-Straße, was der Stadt ihren Beinamen „Kleines Wien" eingebracht hat. Der Freiheitsplatz liegt nur wenige Gehminuten vom Anleger entfernt. Das nationale Verkehrsmuseum – Bulgariens einziges seiner Art – erzählt die Geschichte der ersten Eisenbahnlinie des Landes. Wer mehr Zeit hat, fährt ins nahe Naturschutzgebiet Rusenski Lom zu den mittelalterlichen Felsenkirchen von Ivanovo oder ins historische Veliko Tarnovo. Im Stadtkern laden Kaffeehäuser im Gründerzeitstil zu einer Pause ein.
Rousse ist nicht nur
Bulgariens fünft große Stadt. Es besitzt zudem den größten Binnenhafen des Landes und ist aufgrund der zahlreichen Theater, der Oper, der Kunstgalerie und der zahlreichen Hochschulen eine Institution in Sachen Kultur.
Im 19. Jahrhundert mauserte sich Rousse, bereits im Mittelalter von Römern zur Schifffahrt genutzt, zu einem der wichtigsten Verkehrspunkt der
Donau und erhielt zudem den Beinamen "Tor zu Europa".
Ein Highlight ist neben dem Stadtbild, die zwei Kilometer lange Brücke, die Rousse mit dem rumänischen Giurgiu verbindet. Nebenbei die längste Brücke über die Donau!