Hafen in Bahamas
Kreuzfahrten CocoCay
CocoCay: von der stillen Sandbank zum „Perfect Day"
Bevor Royal Caribbean daraus die aufwendigste Privatinsel der Karibik machte, war CocoCay – früher unter dem Namen Little Stirrup Cay bekannt – eine unauffällige Bahamas-Insel, die die Reederei bereits seit den 1990er-Jahren für ihre Gäste nutzte. Ein mehrjähriger Umbau mit einem dreistelligen Millionenbudget verwandelte sie in „Perfect Day at CocoCay" und machte sie zu einem der meistgebuchten Ziele bei Karibik-Kreuzfahrten von Royal Caribbean und Celebrity Cruises.
Direkter Anleger statt Tenderboot
Im Zuge des Umbaus erhielt CocoCay einen eigenen Tiefwasserpier – Schiffe legen seither direkt an, ein Tendertransfer wie bei vielen anderen Privatinseln der Karibik entfällt. Vom Pier aus sind die verschiedenen Bereiche der Insel in wenigen Gehminuten oder per hauseigenem Shuttle erreichbar.
Coco Beach Club: die Ruhezone am Wasser
Neben den öffentlich zugänglichen Bereichen wie Chill Island und dem Thrill Waterpark bietet der kostenpflichtige Coco Beach Club erhöhte Strandbungalows, einen eigenen Pool und einen ruhigeren, weniger dicht besuchten Küstenabschnitt – gedacht für Gäste, die dem Trubel der Wasserrutschen für einige Stunden entgehen möchten.
Up, Up and Away: Ballonfahrt über der Insel
Ein an einem Kabel gesicherter Heliumballon hebt Gäste rund 130 Meter über die Insel – bei klarer Sicht reicht der Blick über CocoCay hinaus aufs offene Meer. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, gehört aber zu den meistgebuchten Zusatzaktivitäten der Insel und sollte wegen begrenzter Kapazität möglichst vorab reserviert werden.
Praktisches für den Landgang
- Zugang: CocoCay ist ausschließlich für Passagiere von Royal Caribbean und teilweise Celebrity Cruises zugänglich, nicht für unabhängige Besucher.
- Kosten: Strände, Grundverpflegung und viele Aktivitäten sind im Kreuzfahrtpreis enthalten; Wasserpark, Beach Club und Ballonfahrt kosten in der Regel Aufpreis.
- Währung: An Bord und auf der Insel wird meist mit der Bordkarte bezahlt, alternativ US-Dollar.
Muss man auf CocoCay tendern?
Nein. Seit dem Umbau zu „Perfect Day at CocoCay" verfügt die Insel über einen eigenen Tiefwasserpier, an dem Schiffe direkt anlegen.
Ist der Coco Beach Club im Kreuzfahrtpreis enthalten?
Nein, der Zugang zum Coco Beach Club kostet in der Regel einen Aufpreis und sollte wegen begrenzter Kapazität vorab gebucht werden. Die übrigen Strandbereiche der Insel sind dagegen frei zugänglich.
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