Bermuda ist ein britisches Überseegebiet im Nordatlantik, rund 1.000 Kilometer vor der Ostküste der USA – und liegt damit nicht in der Karibik, sondern deutlich weiter nördlich. Die Inselgruppe wird vom warmen Golfstrom umspült und ist für ihre rosa schimmernden Sandstrände und die britisch geprägte Kultur bekannt. Kreuzfahrten nach Bermuda starten meist an der US-Ostküste; die Inseln lassen sich aber gut mit weiteren Karibik-Kreuzfahrten zu einer längeren Reise verbinden.
Was Bermuda als Kreuzfahrtziel ausmacht
Anders als die tropische Karibik ist Bermuda subtropisch und britisch geprägt. Berühmt sind die rosa Sandstrände wie die Horseshoe Bay, deren Färbung von zerriebenen Korallen und Muschelschalen stammt. In der Hauptstadt Hamilton locken Geschäfte und Museen, während St. George's als eine der ältesten durchgehend bewohnten englischen Siedlungen der Neuen Welt zum UNESCO-Welterbe zählt. Dazu kommen Kalksteinhöhlen und ein historisches Marinegelände.
Der wichtigste Kreuzfahrthafen Bermudas
Der Kreuzfahrtverkehr konzentriert sich auf das ehemalige Marinegelände am Westende der Inselkette:
- Kings Wharf – der größte Kreuzfahrthafen im historischen Royal Naval Dockyard, mit Museen, Geschäften und Fährverbindungen nach Hamilton und St. George's.
Beste Reisezeit für eine Bermuda-Kreuzfahrt
Bermuda ist wegen seiner nördlichen Lage nicht ganzjährig ein typisches Kreuzfahrtziel: Die Saison reicht üblicherweise vom Frühjahr bis in den Herbst, etwa von April bis Oktober, wenn die Temperaturen mild bis warm sind. In den Wintermonaten ist es deutlich kühler als in der Karibik, und es verkehren kaum Kreuzfahrtschiffe. Für den Landgang ist vor allem die konkrete Liegezeit des Schiffes entscheidend, die auf Bermuda-Reisen oft über einen einzelnen Tag hinausgeht.
Typische Routen und Kombinationen
Kreuzfahrten nach Bermuda starten meist an der US-Ostküste, etwa in New York, Boston oder Baltimore, und sehen häufig mehrere Tage vor Ort vor. Auf Überführungsfahrten wird Bermuda zudem als Zwischenstopp zwischen Europa oder der US-Ostküste und der Karibik angelaufen. Die aktuell buchbaren Reisen mit Halt auf Bermuda finden sich weiter unten auf dieser Seite.
Landausflüge auf Bermuda
Die Ausflugsmöglichkeiten lassen sich gut in eine typische Liegezeit einplanen. Zu den bekanntesten zählen:
- Strandtag an der rosafarbenen Horseshoe Bay
- Besuch der Kalksteinhöhlen Crystal Cave und Fantasy Cave
- Rundgang durch das UNESCO-Welterbe St. George's
- Erkundung des Royal Naval Dockyard mit dem National Museum of Bermuda
- Schnorcheln oder Bootstouren zu vorgelagerten Wracks und Riffen
Praktisches für den Landgang
- Währung: Offizielle Währung ist der Bermuda-Dollar, der fest an den US-Dollar gekoppelt ist; beide werden gleichermaßen akzeptiert.
- Sprache: Amtssprache ist Englisch.
- Anleger: Kings Wharf im Royal Naval Dockyard ist der größte Kreuzfahrthafen; Hamilton und St. George's sind per Fähre oder Bus erreichbar.
Überblick
Eine Kreuzfahrt nach Bermuda führt in den subtropischen Nordatlantik – ein eigenständiges Ziel, das nicht zur Karibik gehört, sich aber gut mit ihr kombinieren lässt. Rosa Sandstrände, britisches Erbe und das historische Dockyard machen die Inseln zu einem beliebten Ziel für Reisen ab der US-Ostküste.