Hochseekreuzfahrten

Kreuzfahrten nach Montserrat: Häfen, Ausflüge und Reisezeit

Montserrat ist ein britisches Überseegebiet in den Inseln über dem Winde, nur wenige Kilometer südwestlich von Antigua. Wegen seiner grünen Hügel und der irischen Wurzeln vieler früherer Siedler wird die Insel „Emerald Isle der Karibik" genannt. Geprägt ist sie bis heute vom aktiven Vulkan Soufrière Hills, dessen Ausbrüche ab 1995 die frühere Hauptstadt Plymouth verschütteten. Auf Routen der Karibik-Kreuzfahrten ist Little Bay im Norden der zentrale Anlaufpunkt.

Was Montserrat als Kreuzfahrtziel ausmacht

Montserrat ist ein außergewöhnliches Ziel: Der südliche Teil der Insel ist wegen der Vulkanaktivität als Sperrzone ausgewiesen, während der Norden grün und sicher bewohnt ist. Die unter Asche begrabene Geisterstadt Plymouth wird oft als „modernes Pompeji der Karibik" bezeichnet und lässt sich von Aussichtspunkten oder per Boot betrachten. Dazu kommen dunkle Vulkansandstrände, Regenwald und die irisch geprägte Kultur der Insel. Wer ein ruhiges, ungewöhnliches Ziel abseits der großen Häfen sucht, ist hier richtig.

Der wichtigste Kreuzfahrthafen Montserrats

Der Kreuzfahrtverkehr konzentriert sich auf den Norden der Insel:

  • Little Bay – der Anlaufpunkt im sicheren Norden der Insel und Ausgangspunkt für Bootstouren zur verschütteten Stadt Plymouth und zum Vulkan Soufrière Hills.

Beste Reisezeit für eine Montserrat-Kreuzfahrt

Montserrat ist ganzjährig tropisch warm. Als besonders angenehm gelten die trockeneren Monate zwischen Dezember und April mit geringerem Niederschlag. Die Zeit von etwa Juni bis November fällt in die atlantische Hurrikansaison; Reisen finden auch dann statt, Routen können jedoch wetterbedingt angepasst werden. Für den Landgang ist vor allem die konkrete Liegezeit des Schiffes entscheidend, die üblicherweise zwischen vier und acht Stunden beträgt.

Typische Routen und Kombinationen

Montserrat liegt inmitten der nördlichen Kleinen Antillen und wird wegen der Nähe oft mit Antigua verbunden. Auch weitere Ziele der Karibik wie St. Kitts, Guadeloupe oder St. Maarten liegen in Reichweite. Die aktuell buchbaren Reisen mit Halt auf Montserrat finden sich weiter unten auf dieser Seite.

Landausflüge auf Montserrat

Die Ausflugsmöglichkeiten lassen sich gut in eine typische Liegezeit einplanen. Zu den bekanntesten zählen:

  • Aussichtspunkte mit Blick auf die verschüttete Stadt Plymouth
  • Besuch des Montserrat Volcano Observatory zum Vulkan Soufrière Hills
  • Bootstour entlang der Sperrzone mit Blick auf die Vulkanhänge
  • Wanderungen durch den Regenwald im grünen Norden der Insel
  • Einblicke in die irisch geprägte Kultur Montserrats

Praktisches für den Landgang

  • Währung: Offizielle Währung ist der Ostkaribische Dollar (XCD); US-Dollar werden touristisch breit akzeptiert.
  • Sprache: Amtssprache ist Englisch.
  • Anleger: Little Bay liegt im sicheren Norden der Insel; der Süden rund um Plymouth ist wegen der Vulkanaktivität Sperrzone und nur aus der Ferne oder per Boot zu sehen.

Überblick

Eine Kreuzfahrt nach Montserrat verbindet Vulkanlandschaft, eine unter Asche begrabene Geisterstadt und irisch geprägte Inselkultur zu einem der ungewöhnlichsten Ziele der Karibik. Von Little Bay aus lassen sich Plymouth und der Vulkan Soufrière Hills aus sicherer Entfernung erleben.

Häufige Fragen zu Montserrat-Kreuzfahrten (FAQ)

Als besonders angenehm gelten die trockeneren Monate zwischen Dezember und April. Grundsätzlich ist Montserrat ganzjährig bereisbar; zwischen Juni und November liegt die atlantische Hurrikansaison, in der Routen wetterbedingt angepasst werden können.

Zentraler Anlaufpunkt ist Little Bay im sicheren Norden der Insel. Von dort starten Ausflüge zur verschütteten Stadt Plymouth und zum Vulkan Soufrière Hills.

Plymouth liegt in der wegen der Vulkanaktivität ausgewiesenen Sperrzone und ist nicht frei zugänglich. Die unter Asche begrabene Stadt lässt sich jedoch von Aussichtspunkten oder im Rahmen von Bootstouren aus sicherer Entfernung betrachten.

Aussichtspunkte mit Blick auf Plymouth, ein Besuch des Volcano Observatory, eine Bootstour entlang der Sperrzone sowie Wanderungen im grünen Norden passen gut in die typische Liegezeit.

Offizielle Währung ist der Ostkaribische Dollar, in touristischen Bereichen werden vielfach auch US-Dollar akzeptiert. Amtssprache ist Englisch.

Ja. Montserrat wird wegen der Nähe häufig mit Antigua verbunden; auch St. Kitts, Guadeloupe oder St. Maarten liegen in Reichweite.
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