Hafen in Myanmar (Burma)

Kreuzfahrten Yangon / Rangun

Yangon empfängt mit einer Skyline, über der die goldene Shwedagon-Pagode – über 2.500 Jahre alt und mit Diamanten besetzt – weithin leuchtet. Vom Hafen erreicht man das Kolonialviertel zu Fuß, wo britische Verwaltungsbauten aus dem 19. Jahrhundert neben buddhistischen Tempeln stehen. Der Bogyoke-Markt bietet Rubine, Jade und handgefertigte Lackkästen. In den Teehäusern des Stadtzentrums trinkt man Lahpet Yay, den starken burmesischen Milchtee. Die Chaukhtatgyi-Pagode beherbergt einen der eindrucksvollsten liegenden Buddhas Südostasiens. Yangon zeigt Myanmar in seiner zugänglichsten Form.
Rangun, auch offiziell Yangon genannt, ist die ehemalige Hauptstadt des südostasiatischen Staates Myanmar und ist zudem mit mehr als 4,4 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes. Zudem ist Rangun das industrielle Zentrum. Seit einigen Jahren ist die kleinere Stadt Nypyidaw die Hauptstadt des Landes. Vor Rund 100 Jahren bewohnten nur rund 290.000 Menschen die Stadt. Der Bevölkerungsanstieg ist hier, wie in weiten Teilen des Landes enorm.

Sehenswürdigkeiten

Bedeutsame Gebäude der Stadt sind die sogenannten Padoden: Diese kuppelartigen Bauwerke lassen sich in der gesamten Stadt finden. Ein bekanntes Beispiel sit die Weltfriedens-Pagode, welche zum 2500. Todestages Buddhas erbaut wurde. Bereits vom Schiff aus sieht der Gast die Botahtaung-Pagode, eine der drei wichtigsten der Stadt. Etwas weiter entfernt ist die Shwedagon-Pagode, die wiederum das religiöse Zentrum des Landes darstellt. Das Heiligtum ist stolze 98 Meter hoch und mit kostbarem Blattgold überzogen. Über die Jahrhunderte hatte das Gotteshaus zahlreiche Erdbeben und Brände zu überstehen, wurde allerdings auch jedes Mal wieder aufgebaut.
Die ganze Stadt halt sich ihre einzigartige Kolonialarchitektur über die Jahrhunderte beibehalten, so sind z.B. zahlreiche Wohnhäuser, aber auch das wichtige Verwaltungs- und Regierungsgebäude in diesem Stil gestaltet.
Auch chinesische und hinduistische Tempel, Kirchen und Moscheen lassen sich in der Stadt finden und z.T. besichtigen.
Durch den aktuellen Boom der Wirtschaft des Landes sind die Immobilienpreise gestiegen, woraufhin Denkmalschützer befürchten, dass die urigen Gebäude Immobilienspekulationen zum Opfer fallen.
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