Hafen in Niederl. Antillen

Kreuzfahrten Gustavia

Gustavia, St. Barth
Gustavia, St. Barth © Michel Hasson
Rote Ziegeldächer, weiß getünchte Kolonialbauten und Superyachten, die sich im türkisblauen Naturhafen spiegeln – Gustavia empfängt Besucher mit einer eigenwilligen Mischung aus karibischer Leichtigkeit und französischem Stilbewusstsein. Das Stadtzentrum liegt direkt am Hafen und ist zu Fuß erkundbar: Boutiquen internationaler Designermarken stehen neben dem kleinen Musée Municipal, das die schwedische Kolonialgeschichte der Insel dokumentiert. Der Shell Beach ist in wenigen Minuten erreichbar, Fort Karl bietet Ausblicke über den Hafen. Wer hungrig wird: Die Restaurants rund um den Quai de la République gehören zu den besten der gesamten Karibik.

Gustavia: schwedisches Erbe auf französischem Boden

Dass die Hauptstadt von Saint-Barthélemy einen schwedischen Namen trägt, hat einen konkreten historischen Grund: Frankreich verkaufte die Insel 1784 an Schweden, das sie nach König Gustav III. benannte und bis 1878 verwaltete, bevor sie zurück an Frankreich ging. Wer heute durch Gustavia schlendert, findet noch immer schwedische Straßennamen und im Musée Municipal Wallhouse eine kompakte Ausstellung zu dieser ungewöhnlichen Kolonialgeschichte.

Freihafenstatus als Grundlage des Luxusrufs

Bereits zur schwedischen Zeit erhielt Gustavia den Status eines Freihafens – eine Regelung, die bis heute nachwirkt und mit erklärt, warum sich rund um den Quai de la République so viele internationale Designerboutiquen konzentrieren. Wer Kreuzfahrten zur Karibik mit gehobenem Shopping verbinden möchte, findet in Gustavia eine der dichtesten Ansammlungen internationaler Marken der gesamten Region.

Silvester unter Superyachten

Zum Jahreswechsel verwandelt sich der natürliche Hafen von Gustavia in eine der auffälligsten Ansammlungen von Megayachten weltweit – ein informeller Treffpunkt des internationalen Jetsets, der die Insel in dieser Woche des Jahres besonders stark prägt, für Kreuzfahrtgäste außerhalb dieses Zeitfensters aber kaum spürbar ist.

Praktisches für den Landgang

  • Währung: Offizielle Währung ist der Euro; US-Dollar werden in touristischen Einrichtungen verbreitet akzeptiert.
  • Sprache: Amtssprache ist Französisch, in touristischen Bereichen wird verbreitet Englisch gesprochen.
  • Anleger: Kreuzfahrtschiffe legen direkt am Hafen von Gustavia an, von dem die Innenstadt fußläufig erreichbar ist.

Warum trägt Gustavia einen schwedischen Namen?

Die Insel Saint-Barthélemy gehörte von 1784 bis 1878 zu Schweden. Die Hauptstadt wurde nach dem damaligen schwedischen König Gustav III. benannt, bevor die Insel wieder an Frankreich überging.

Ist Gustavia auch außerhalb der Silvesterzeit sehenswert?

Ja, die Superyachten zum Jahreswechsel sind nur eine kurze Ausnahmesituation – das restliche Jahr über zeigt sich Gustavia als ruhige, gepflegte Hafenstadt mit Boutiquen, Restaurants und dem historischen Fort Karl.

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