Norwegian Breakaway
NCL
Norwegian Breakaway – das Schiff, das die Promenade aufs Meer holte
Die Norwegian Breakaway lief 2013 bei der Meyer Werft in Papenburg vom Stapel und gab einer ganzen Baureihe ihren Namen. Sie misst 145.655 Bruttoregistertonnen, ist 326 Meter lang und bietet 3.903 Gästen bei Doppelbelegung Platz, betreut von rund 1.657 Besatzungsmitgliedern. 2025 wurde das Schiff umfassend überholt. Ihre größere Schwester ist die Norwegian Bliss aus der Breakaway-Plus-Klasse, ihr direktes Schwesterschiff die Norwegian Getaway.
Im Bestand fährt die Breakaway ab Boston nach Neuengland, Kanada und Bermuda sowie ab Port Canaveral und New Orleans in die Karibik und zu den Bahamas.
The Waterfront – eine Viertelmeile Promenade am Wasser
Die prägende Idee dieses Schiffes ist The Waterfront: eine offene Promenade, die sich über eine Viertelmeile außen um das Schiff zieht und von Restaurants und Bars gesäumt wird. Statt hinter Glas zu sitzen, essen und trinken Sie hier unter freiem Himmel mit direktem Blick aufs Wasser. Auf späteren Schiffen der Reederei wurde das Konzept übernommen – hier hat es seinen Ursprung.
Aqua Park und Sportkomplex
Auf den obersten Decks liegen fünf mehrstöckige Wasserrutschen, darunter Free Fall – die schnellste Falltrichter-Rutsche auf See. Der Sportkomplex erstreckt sich über drei Ebenen und beherbergt den größten Kletterparcours auf See. Sein bekanntestes Element ist The Plank: ein Steg, der gut zwei Meter über die Bordwand hinausragt und unter dem nichts ist außer dem Ozean.
Essen entlang der Promenade
Im Reisepreis enthalten sind drei Hauptrestaurants mit täglich wechselnden Karten, ein Buffetrestaurant sowie mehrere Cafés und Grills. Gegen Aufpreis kommen das Palomar mit Meeresfrüchten, das Cagney's Steakhouse, das französische Le Bistro, das italienische Onda by Scarpetta und ein Teppanyaki-Grilltisch hinzu. Direkt an der Promenade liegen das legere Ocean Blue und das La Cucina mit Meerblick.
Freestyle Cruising – keine Tischzeiten, keine Kleiderordnung
Norwegian Cruise Line verzichtet auf zugewiesene Tischzeiten und formelle Abende. Sie entscheiden selbst, wann und wo Sie essen und was Sie anziehen. Wer seinen Urlaubstag nicht nach dem Speiseplan ausrichten möchte, findet hier den wesentlichen Unterschied zu klassisch geführten Schiffen.
Kabinen – vom Studio bis zu The Haven
Die Bandbreite reicht von Innen- und Außenkabinen über Balkonkabinen und Familienkabinen bis zu The Haven, einem abgeschirmten Suitenbereich mit eigenem Sonnendeck, Restaurant und Butlerservice. Alleinreisende finden in den Studios eigens zugeschnittene Einzelkabinen mit Zugang zu einer eigenen Lounge – ohne Einzelzimmerzuschlag. Die Breakaway gehörte zu den ersten Schiffen überhaupt, die solche Kabinen in nennenswerter Zahl anboten.
Für wen sich die Norwegian Breakaway eignet
Das Schiff passt zu Familien, die Rutschen, Kletterparcours und ein umfangreiches Kinderprogramm suchen, und ebenso zu Reisenden, die abends zwischen Broadway-Show, Rockclub und Piano-Bar wählen möchten. Alleinreisende sind hier besonders gut aufgehoben. Wer ein kleines, ruhiges Schiff mit klassischem Abendprogramm bevorzugt, ist hier weniger richtig. Die Bordsprache ist Englisch, abgerechnet wird in US-Dollar; Starlink-Internet steht an Bord zur Verfügung.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2013, renoviert 2025 |
|---|---|
| Werft | Meyer-Werft Papenburg |
| Bruttoraumzahl | 145.655 |
| Länge | 326 m |
| Breite | 40.00 m |
| Tiefgang | 8.21 m |
| Passagiere | 3903 |
| Crew | 1657 |
| Flagge / Heimathafen | Bahamas |
| IMO-Nummer | 9606912 |
| MMSI | 311050800 |
| Kreditkarten | Visa, Mastercard |
An Bord der Norwegian Breakaway
Die Auswahl an Bord ist groß, und Sie legen sich auf nichts fest: Es gibt keine zugewiesenen Tischzeiten und keine feste Sitzordnung. Ein Teil der Restaurants ist im Reisepreis enthalten, die Spezialitätenrestaurants werden einzeln oder über ein Dining-Paket abgerechnet.
Im Reisepreis enthalten
- Drei Hauptrestaurants mit täglich wechselnden Karten und ausgewählten Weinen.
- Buffetrestaurant mit Innen- und Außenplätzen und durchgehendem Angebot.
- O'Sheehan's Neighborhood Bar & Grill – Pub-Klassiker wie Burger und Sandwiches, praktisch rund um die Uhr.
- Mehrere Cafés, Grills und Snackstationen über das Schiff verteilt.
Spezialitätenrestaurants
- Palomar – Fisch und Meeresfrüchte, mediterran ausgerichtet.
- Cagney's Steakhouse – klassisches Steakhaus.
- Le Bistro – französische Küche in gesetztem Rahmen.
- Onda by Scarpetta – italienische Küche mit hausgemachter Pasta.
- Teppanyaki – japanischer Grilltisch, an dem vor Ihren Augen gekocht wird.
An der Promenade The Waterfront
- Ocean Blue – leger gehalten, mit Gerichten auch zum Mitnehmen an die frische Luft.
- La Cucina – italienisch, mit Plätzen direkt am Wasser.
Gäste des Suitenbereichs The Haven nutzen zusätzlich ein eigenes Restaurant. Beachten Sie bei der Kalkulation: Die Trinkgelder für den Bordservice sind nicht im Reisepreis enthalten und werden gesondert berechnet.
Die Bars verteilen sich über das ganze Schiff – ein guter Teil davon liegt an der Außenpromenade The Waterfront. Getränke werden einzeln abgerechnet, alternativ lässt sich ein Getränkepaket dazubuchen.
- Syd Norman's Pour House – Rockclub mit Ziegelwänden und Live-Musik, in dem abends Klassiker von Rock und Pop gespielt werden.
- Ice Bar – die einzige Eisbar auf See: ein Raum aus Eis, in dem Sie mit Umhang und Handschuhen bei Minusgraden anstoßen.
- Bliss Ultra Lounge – Tanzclub mit DJ, geöffnet bis in die frühen Morgenstunden.
- Howl at the Moon – Piano-Bar, in der zwei Flügel gegeneinander spielen und das Publikum die Titel bestimmt.
- O'Sheehan's Neighborhood Bar & Grill – Pub-Atmosphäre mit Bier, Sport und Kleinigkeiten zu jeder Tageszeit.
- The Waterfront – Bars entlang der Promenade mit Plätzen direkt an der Reling.
- Poolbars und Bedienung auf dem Sonnendeck.
Der Sportbereich gehört zu den umfangreichsten, die auf einem Schiff dieser Baujahre eingerichtet wurden, und verteilt sich über drei Ebenen auf den oberen Decks.
- Kletterparcours – der größte Seilgarten auf See, mehrstöckig angelegt und mit Sicherung begehbar.
- The Plank – ein Steg, der gut zwei Meter über die Bordwand hinausragt. Wer sich vorwagt, steht gesichert über dem offenen Meer.
- Free Fall – die schnellste Falltrichter-Rutsche auf See; der Boden öffnet sich unter Ihnen.
- Aqua Park mit fünf mehrstöckigen Wasserrutschen.
- Sportflächen für Ballspiele sowie Minigolf auf dem Freideck.
- Fitnesscenter mit Ausdauer- und Kraftgeräten sowie Kursangeboten.
- Pooldeck mit mehreren Becken und Whirlpools.
Für den Kletterparcours und einzelne Anlagen gelten Mindestgrößen und Gewichtsgrenzen – erkundigen Sie sich vorab, wenn Sie mit jüngeren Kindern reisen.
Der Mandara Spa bietet über 50 verschiedene Behandlungen, von der klassischen Massage bis zu aufwendigeren Anwendungen.
- Massagen, darunter die Hot-Stone-Anwendung
- Gesichts- und Kosmetikbehandlungen
- Akupunktur
- Maniküre und Pediküre
- Salzraum mit salzhaltiger Luft zum ruhigen Sitzen
- Thermalbereich mit Dampfbad und Ruhezonen
- Friseur- und Beautysalon
Anwendungen und der Zugang zum Thermalbereich werden gesondert berechnet. Ein Wochenpass rechnet sich in der Regel ab dem dritten Besuch – buchen Sie ihn gleich zu Beginn der Reise, die Zahl der Pässe ist begrenzt. Behandlungstermine an Seetagen sind besonders gefragt; an Hafentagen bekommen Sie leichter einen Platz.
Die Betreuung ist nach Altersgruppen gegliedert und läuft über die gesamte Reise. Melden Sie Ihre Kinder gleich beim Einschiffen an, die Zeitfenster füllen sich schnell.
- Guppies Open Play (6 Monate bis 3 Jahre) – Spielbereich für die Kleinsten, in dem die Eltern mitspielen. Eine Abgabe ohne Begleitung ist hier nicht vorgesehen.
- Splash Academy (3 bis 12 Jahre) – betreutes Programm mit Abgabemöglichkeit, interessenbasiert aufgebaut: Die Kinder wählen ihre Aktivitäten selbst.
- Entourage (13 bis 17 Jahre) – eigener Treffpunkt für Jugendliche mit Musik, Spielen und Veranstaltungen unter Gleichaltrigen.
Dazu kommen Familienaktivitäten, bei denen Eltern und Kinder gemeinsam antreten. Die großen Anziehungspunkte für Familien sind der Aqua Park mit seinen fünf Rutschen und der Kletterparcours – für beide gelten Mindestgrößen, fragen Sie vor der Buchung nach, wenn Ihre Kinder darauf hoffen.
Das Abendprogramm ist breit aufgestellt und reicht von der Bühnenshow bis zur Bar mit Livemusik. Vorstellungen laufen mehrfach, eine Reservierung vorab ist trotzdem ratsam.
- Broadway-Produktionen – auf diesem Schiff werden gleich mehrere abendfüllende Musicals gespielt, darunter das preisgekrönte Six sowie Velvet und Burn the Floor.
- Broadway Cabaret – Musicalmelodien in kleinerem Rahmen.
- Howl at the Moon – Piano-Bar, in der zwei Flügel gegeneinander antreten und das Publikum die Stücke zuruft.
- Syd Norman's Pour House – Live-Rockmusik in Clubatmosphäre.
- Famous Riffz – Musikquiz zum Mitraten.
- Comedy, Gameshows und Livemusik in den Lounges über den ganzen Abend.
- Casinos at Sea – Spielbank mit Automaten und Tischspielen.
Showprogramme wechseln saisonal. Den aktuellen Spielplan finden Sie in Ihren Bordunterlagen und in der App der Reederei; beliebte Vorstellungen sollten Sie gleich nach dem Einschiffen reservieren.
Die Geschäfte gruppieren sich um das Atrium 678 Ocean Place und decken sowohl den täglichen Bedarf als auch das Souvenir ab.
- Mode und Accessoires für legere wie festlichere Abende
- Kosmetik, Pflegeprodukte und Vergessenes aus dem Kulturbeutel
- Souvenirs, Snacks und Reisebedarf
- Duty-Free-Bereich mit Schmuck, Parfüm, Spirituosen und Tabakwaren zu ermäßigten Preisen
- Fotogalerie mit den Aufnahmen der Bordfotografen
Die Duty-Free-Preise gelten, solange sich das Schiff auf See befindet. Käufe werden über die Bordkarte abgerechnet und erscheinen auf Ihrer Schlussrechnung.
An Bord steht eine Krankenstation mit einem Arzt und Pflegepersonal zur Verfügung, die Gäste bei Beschwerden und in Notfällen versorgt. Häufig benötigte Medikamente sind vorrätig und können vom Schiffsarzt verordnet werden.
Die Behandlung wird nach üblichen Sätzen abgerechnet und über Ihr Bordkonto verbucht. Reichen Sie die Rechnung anschließend bei Ihrer Reisekrankenversicherung ein – deren Abschluss ist bei dieser Reederei ohnehin Voraussetzung für die Buchungsbestätigung.
Nehmen Sie Dauermedikamente in ausreichender Menge und in der Originalverpackung mit; die Bordapotheke ersetzt kein Rezept von zu Hause. Schwangere Gäste müssen ihre Reise vor Beginn der 24. Schwangerschaftswoche beendet haben – diese Grenze gilt ohne Ausnahme.
Auf dem Schiff steht eine begrenzte Zahl barrierefreier Kabinen zur Verfügung. Sie sind ausgestattet mit:
- Einstiegs- und Haltegriffen im Badezimmer
- niedriger angebrachten Waschbecken und Toiletten
- Sitzduschen
- erhöhten Betten
- höhenverstellbaren Kleiderstangen in den Schränken
- schwenkbaren Spiegeln
- verbreiterten Türen für Rollstuhl und Rollator
Diese Kabinen sind stark nachgefragt – geben Sie Ihren Bedarf deshalb bereits bei der Anfrage an. Einen eigenen Rollstuhl müssen Sie selbst mitbringen, und zwar in einer faltbaren Ausführung. Rollstühle und Scooter sind in der Kabine abzustellen und dürfen nicht in Fluren oder öffentlichen Bereichen verbleiben.
Für besondere Anforderungen – etwa medizinisch notwendige Getränke oder Hilfsmittel – gibt es bei der Reederei einen eigenen Schalter für barrierefreies Reisen. Eine Vorabgenehmigung erspart Diskussionen bei der Einschiffung; sprechen Sie uns an, wir stellen den Kontakt her.
An Bord gilt ein weitgehendes Rauchverbot. In allen öffentlichen Innenbereichen ist das Rauchen untersagt; ausgenommen sind die Zigarrenlounge und das Kasino.
- Kabine und Balkon: Rauchen ist vollständig verboten – auch auf dem eigenen Balkon. Bei Verstoß wird eine Reinigungsgebühr von 250 US-Dollar auf das Bordkonto gebucht; Brandflecken an Möbeln, Bettwäsche, Handtüchern oder Teppichen werden zusätzlich berechnet.
- Kasino: Während der offiziellen Spielzeiten sind Zigaretten und elektronische Zigaretten erlaubt, Zigarren und Pfeifen dagegen nicht.
- Zigarrenlounge: Hier dürfen ausschließlich Zigarren geraucht werden. Zigaretten, Pfeifen und elektronische Zigaretten sind dort nicht gestattet.
- Außenbereiche: Rauchen ist nur in den eigens ausgewiesenen Zonen erlaubt, nicht auf den Außendecks allgemein – und damit auch nicht überall an der Promenade The Waterfront.
Für elektronische Zigaretten und Verdampfer gelten dieselben Regeln wie für Tabak.
Galerie
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