
Princess Cruises
Aktuelle Angebote
Buchbare Kreuzfahrten von Princess Cruises im Überblick
Australien Seacation – 02.09.2027
Australien Seacation – 17.09.2028
Australien Seacation – 24.11.2027
Australien Seacation – 13.04.2028
Australien Seacation – 31.05.2028
Australien Seacation – 23.10.2027
Pazifisches Weinland – 19.09.2026
Australien Seacation – 27.03.2028
Pazifische Küste – 28.04.2027
Pazifische Küste – 26.04.2027
Hunter Coast Seacation – 28.02.2028
Sapphire Coast Seacation – 11.03.2028
Östliche Karibik mit Turks & Caicos – 20.09.2026
Australien Seacation – 09.10.2027
Westliche Karibik mit Mexiko – 27.09.2026
Pazifische Küste – 15.05.2027
Hunter Coast Seacation – 16.03.2027
Pazifische Küste – 13.05.2027
Sapphire Coast Seacation – 25.03.2027
Pazifische Küste – 14.09.2027
Hunter Coast Seacation – 02.12.2027
Pazifische Küste – 01.05.2027
Pazifische Küste – 08.05.2028
Westküstenausflug mit San Diego – 24.11.2026
Princess Cruises: amerikanische Reederei mit englischem Bordbetrieb
Princess Cruises entstand 1965 in Kalifornien aus einem einzigen gecharterten Schiff, das entlang der mexikanischen Westküste fuhr – dessen Name wurde zum Firmennamen. 1968 kamen Alaska-Routen dazu, 1974 folgte die Fusion mit der Peninsular and Oriental Steam Navigation Company, und in den 1970er-Jahren machte die Fernsehserie „Love Boat“ die Reederei einem Millionenpublikum bekannt. Seit 2003 gehört Princess zur Carnival Corporation.
Zur Sprache an Bord: Bordsprache ist Englisch. Durchsagen, Tagesprogramm, Shows und die Bord-App laufen auf Englisch, das Publikum ist überwiegend nordamerikanisch, britisch und australisch. Auf vielen Abfahrten ist zusätzlich ein deutschsprachiger Gästeservice an Bord, der bei Fragen und Buchungen weiterhilft. Beratung, Buchung und Reiseunterlagen laufen ohnehin auf Deutsch, weil Princess im deutschsprachigen Markt von einer eigenen Vertretung in München betreut wird. Ob Ihre Wunschabfahrt deutschsprachig begleitet wird, klären wir vor der Buchung.
Wohin Princess Cruises fährt
Das Fahrtgebiet umspannt beide Hemisphären, und die Flotte folgt der jeweiligen Saison. Die stärksten Gebiete im buchbaren Programm sind die US-Westküste, die Karibik, die US-Ostküste, Asien, die Britischen Inseln und Alaska; dazu kommen Mittelmeer, Mexikanische Riviera, Nordeuropa und Ostsee, Australien und Neuseeland, Hawaii, der Indische Ozean, Mittelamerika und der Panamakanal, Südamerika, Neuengland, die Südsee sowie Weltreisen.
Die wichtigsten Einschiffungshäfen sind Fort Lauderdale, Southampton, Long Beach, Tokio, Vancouver, Sydney, San Juan, Civitavecchia bei Rom, Yokohama, Kopenhagen, San Francisco, Miami, Anchorage, Singapur, Bridgetown, Brisbane, Piräus, Port Canaveral, Triest, New York und Seattle. Ein deutscher Starthafen gehört nicht dazu; die Anreise erfolgt per Flug.
Die Gebiete sind ausgeprägt saisonal: Alaska wird im Nordsommer bedient, die Karibik im Winterhalbjahr, Nordeuropa und Ostsee in den Sommermonaten, Australien und Neuseeland im dortigen Sommer. Die Reisedauer reicht von kurzen Anschlussfahrten über die klassische Woche bis zu Weltreisen von mehr als hundert Nächten. Welche Termine derzeit buchbar sind, zeigt die Angebotsliste weiter oben auf dieser Seite.
Die Flotte: 17 Schiffe und ihre Fahrtgebiete
Princess fährt keine Kleinstschiffe: Das kleinste Schiff der Flotte fasst knapp 2.000 Gäste, das größte hat 2.157 Kabinen. Die 17 Schiffe sind nach Größe und Baujahr klar gestaffelt, und jedes hat ein erkennbares Einsatzgebiet.
Die beiden neuen LNG-Schiffe
Sun Princess und Star Princess sind die jüngsten und größten Schiffe der Flotte: 175.500 BRZ, 345 Meter Länge, 21 Decks, 2.157 Kabinen und 1.600 Crewmitglieder, gebaut bei Fincantieri in Monfalcone. Die Sun Princess kam 2024 in Dienst und ist das erste Schiff der Reederei mit Antrieb durch Flüssigerdgas; die baugleiche Star Princess folgte 2025. Taufpatin der Sun Princess ist Hannah Waddingham, die Star Princess wurde von Camila und Matthew McConaughey getauft.
Beide bringen Bauteile mit, die es auf den älteren Schiffen nicht gibt: eine Piazza als gläserne Kugel mit Rundumblick aufs Meer, ein dreistöckiges Hauptrestaurant und eine Arena als Theater, die sich für jede Produktion umbauen lässt. Mit über 29 Bars und Restaurants haben sie das größte gastronomische Angebot der Flotte, dazu fünf Pools und neun Whirlpools. Die Sun Princess führt 1.500 Balkonkabinen – mehr als jedes andere Princess-Schiff.
Auch die Kabinenwelt ist neu: Die Sanctuary Collection fasst Suiten, Mini-Suiten und Balkonkabinen mit eigenem Restaurant, eigener Lounge und einem spa-artigen Clubbereich zusammen. Die Cabana-Mini-Suiten haben zusätzlich zum Balkon einen geschützten Freisitz, auf Deck 9 mit Zugang zu einem eigenen Sonnendeck. Bei den Restaurants kommen Love by Britto, Makoto Ocean, Umai Teppanyaki, Umai Hot Pot, The Butcher’s Block by Dario und der Americana Diner dazu.
Die großen Schiffe der 2010er-Jahre
Royal Princess, Regal Princess, Majestic Princess, Sky Princess, Enchanted Princess und Discovery Princess fassen 3.560 bis 3.660 Gäste. Ihr Mittelpunkt ist die Piazza, ein über mehrere Decks offenes Atrium mit Bars, Geschäften und einem eigenen Bühnenprogramm.
Im Einsatz teilen sie sich die Welt auf: Sky, Regal und Enchanted Princess fahren Mittelmeer, Nordeuropa, Ostsee, Britische Inseln und Karibik. Die Majestic Princess ergänzt Südamerika, Antarktis-Anfahrten und Weltreise-Abschnitte. Royal und Discovery Princess sind auf der Pazifikseite unterwegs – Alaska, US-Westküste, Mexikanische Riviera, dazu Asien, Australien, Neuseeland, Hawaii und Südsee.
Die mittlere Generation
Caribbean Princess, Crown Princess, Emerald Princess und Ruby Princess fassen rund 3.100 Gäste. Sie sind die Arbeitspferde der Flotte und decken die Klassiker ab: Caribbean Princess fährt Europa, Karibik und mit Island-Routen bis in nordische Gewässer, Crown und Emerald Princess bedienen Alaska, Hawaii, Panamakanal und Mittelamerika, die Ruby Princess konzentriert sich auf Alaska, Hawaii und die mexikanische Küste.
Die Japan-Spezialistinnen
Die Diamond Princess fährt ausschließlich in Asien und im Indischen Ozean, mit Tokio und Yokohama als Basis. Ihr Schwesterschiff Sapphire Princess pendelt zwischen Asien, Australien, Neuseeland und der amerikanischen Pazifikküste. Beide fassen 2.600 Gäste und sind damit deutlich überschaubarer als die neuen Schiffe.
Die schmalen Schiffe für den Panamakanal
Coral Princess und Island Princess sind mit knapp 2.000 Gästen die kleinsten der Flotte. Ihre Bauform passt durch die alten Schleusenkammern des Panamakanals, was sie für Kanalpassagen und lange Verlegungsreisen prädestiniert. Die Coral Princess hat das breiteste Einsatzprofil überhaupt: Sie taucht in mehr als zwanzig Zielgebieten auf, von Afrika über den Indischen Ozean bis zur Weltreise.
Grand Princess
Die Grand Princess ist das älteste Schiff im Programm und mit 2.600 Gästen mittelgroß. Sie fährt überwiegend im Pazifik – Alaska, US-Westküste, Hawaii, Südsee, Australien – und bedient Weltreise-Abschnitte.
Princess in Japan und Asien
Japan ist bei Princess kein Nebenschauplatz, sondern ein eigenes Standbein. Die Diamond Princess fährt ganzjährig in Asien, die Sapphire Princess ergänzt sie saisonal. Basis sind Tokio und Yokohama, dazu kommen Abfahrten ab Singapur.
Der stärkste Zeitraum ist das Frühjahr: Die März- und April-Abfahrten beider Schiffe fallen in die Kirschblütenzeit, in der die Blüte von Süden nach Norden über das Land wandert und die Anlaufhäfen entsprechend gestaffelt angelaufen werden. Weil diese Abfahrten früh ausgebucht sind, lohnt der Blick in die Angebotsliste rechtzeitig vor der Saison. Wer statt Japan das übrige Asien sucht, findet dort auch Routen im Indischen Ozean sowie Kombinationen Richtung Australien und Neuseeland.
Was im Reisepreis enthalten ist
Princess kalkuliert nicht als All-inclusive-Reederei. Im Grundpreis stecken Unterkunft, Vollpension in den Haupt- und Buffetrestaurants sowie das gesamte Bordprogramm:
- Menüs im À-la-carte-Hauptrestaurant sowie Buffetrestaurant, Burger- und Hotdog-Grill, Pizzeria und International Café
- Eistee, Wasser, Kaffee und Tee aus den Selbstbedienungsspendern, Saft zum Frühstück
- Bühnenshows im Princess Theater, Live-Musik, Comedy, Nachtclub und freier Zutritt zu allen Bars und Lounges
- Movies Under the Stars, das Freiluftkino auf dem Sonnendeck
- Fitnessstudio, Joggingbahn, Pools und Whirlpools, Minigolf, auf einzelnen Schiffen Basketball- und Volleyballfeld
- Dampfbad und Sauna auf einem Teil der Flotte
- Bibliothek, Kartenspielzimmer und das Kinder- und Teenprogramm
Nicht enthalten sind alkoholische Getränke, Kaffeespezialitäten, Spezialitätenrestaurants, WLAN, Trinkgelder, Landausflüge, Spa-Behandlungen, Wäscheservice und der Wäschesalon. Genau diese Posten deckt Princess über zwei Zusatzpakete ab.
Princess Plus und Princess Premier
Beide Pakete werden als Tagespauschale pro Person zum Reisepreis hinzugebucht und lohnen sich, sobald mehrere der enthaltenen Posten ohnehin anfallen würden.
Princess Plus enthält ein Getränkepaket mit bis zu 15 Getränken pro Tag und Gast bis 15 US-Dollar je Glas, unbegrenzt Kaffee- und Teespezialitäten, bis zu zwölf Flaschen Wasser täglich, MedallionNet Max für ein Gerät, die Trinkgelder, vier Besuche in den Casual-Dining-Restaurants sowie den App-Lieferdienst OceanNow und den Roomservice ohne Zustellgebühr.
Princess Premier geht darüber hinaus: unbegrenzte Getränke bis 20 US-Dollar je Glas, WLAN für vier Geräte, Trinkgelder, ein Fotopaket mit unbegrenzten digitalen Bildern und drei Abzügen, unbegrenzte Besuche in den Spezialitätenrestaurants, unbegrenztes Casual Dining, reservierte Plätze bei den Produktionsshows und ein Bordguthaben für Landausflüge, das mit der Reisedauer steigt.
Auf Sun Princess und Star Princess liegen die Tagespauschalen etwas höher als auf den übrigen Schiffen. Wer erst an Bord bucht, zahlt einen Aufschlag pro Person und Tag – und kann das nur an den ersten beiden Reisetagen nachholen. Die Buchung vorab ist bis wenige Tage vor Abfahrt möglich und deutlich günstiger.
Wie die Kabinen auf Princess Cruises aussehen
Princess unterscheidet vier Grundtypen: Innenkabine, Außenkabine mit Fenster, Balkonkabine und Suite. Dazwischen liegen Mini-Suiten, die Sitzbereich, zwei Fernseher, einen großen Kleiderschrank und einen Begrüßungssekt mitbringen.
Zur Standardausstattung jeder Kabine gehören ein eigener Safe, ein Kühlschrank, ein Fernseher mit Video-on-Demand, ein Haartrockner sowie Shampoo, Spülung und Körperlotion. Frisches Obst und der abendliche Turndown-Service kommen auf Wunsch, Bademäntel gibt es beim Kabinensteward. Wichtig für die Packliste: Die Steckdosen liefern 110 Volt bei 60 Hertz mit amerikanischen Steckern – ein Reiseadapter gehört ins Gepäck. Bügeleisen und Glätteisen sind in den Kabinen aus Brandschutzgründen nicht erlaubt; zum Bügeln gibt es Wäschesalons an Bord.
Wer eine Stufe höher bucht, bekommt konkrete Zusatzleistungen. Die Reserve Collection verbindet die Mini-Suite mit bevorzugtem Service, dem Princess Luxury Bed und einem eigenen Bereich im Restaurant mit eigener Karte. In den Suiten kommen kostenloser Wäsche- und Reinigungsservice, eine einmalige Minibar-Bestückung und die Nutzung der Ausschiffungslounge dazu; auf einem Teil der Flotte außerdem der Zugang zur Thermalsuite des Lotus Spa. Auf Sun Princess und Star Princess kommt darüber die Sanctuary Collection mit eigenem Restaurant und eigener Lounge.
Kabinen mit drei oder vier Betten arbeiten je nach Schiff mit Etagenbett, Schrankbett, Schlafsofa oder Rollbett – die konkrete Aufteilung unterscheidet sich von Schiff zu Schiff und sollte vor der Buchung geklärt werden.
MedallionClass: das Medallion an Bord
Statt einer Bordkarte bekommt jeder Gast ein Medallion – einen tragbaren Chip in Münzgröße. Er öffnet die Kabinentür beim Näherkommen, dient als Zahlungsmittel an Bord und verbindet sich mit der Princess-App. Über die App lassen sich Speisen und Getränke an fast jeden Ort des Schiffes bestellen, Wege über die Decks finden und Mitreisende in Echtzeit orten – praktisch für Familien mit größeren Kindern. Das Einschiffen läuft über das Medallion ebenfalls schneller.
Das WLAN an Bord heißt MedallionNet und deckt Kabinen wie öffentliche Bereiche ab. Es ist nicht im Grundpreis enthalten, sondern wird tageweise gebucht oder kommt über Princess Plus beziehungsweise Premier ins Paket.
Essen und Trinken an Bord
Das Hauptrestaurant serviert mehrgängige Menüs zum Reisepreis, dazu kommen Buffetrestaurant, International Café, Pizzeria, Grill und Eisbar. Je nach Schiff stehen bis zu acht kostenfreie Restaurants zur Wahl.
Gegen Aufpreis öffnen die Spezialitätenrestaurants. Feste Größen der Flotte sind die italienische Trattoria Sabatini’s, das Steakhouse Crown Grill mit trocken gereiften Cuts und das Fischrestaurant The Catch by Rudi von Rudi Sodamin, der die Bordküche der Reederei verantwortet. Auf einzelnen Schiffen kommen japanische Konzepte hinzu, ebenso die Pizzerien Alfredo’s und Gigi’s, für die der Weltmeister im Pizzabacken Tony Gemignani die Rezepte entwickelt hat.
Daneben gibt es Abendessen, die eher Veranstaltung als Restaurantbesuch sind: der Chef’s Table mit Menü und Weinbegleitung des Küchenchefs, 360 als siebengängiges Menü mit projizierter Inszenierung und Spellbound by Magic Castle, eine Bar mit Zauberkünstlern hinter einer unscheinbaren Tür. Frühstück oder ein viergängiges Abendessen lassen sich auch auf den eigenen Balkon servieren.
Bei den Bars reicht die Spanne von der klassischen Wheelhouse Bar über die Pianobar Crooners und die Weinbar Vines bis zum irischen Pub O’Malley’s. Besondere Ernährungsformen und Allergien werden berücksichtigt, wenn sie vor der Reise gemeldet sind.
Unterhaltung und Aktivitäten
Das Princess Theater zeigt abendfüllende Produktionen im Broadway-Format, mehrere davon hat der Komponist von Wicked, Stephen Schwartz, eigens für die Reederei geschrieben. Dazu kommen Live-Bands, Comedy, Zauberei und Spielshows nach Fernsehvorbild, bei denen das Publikum mitspielt.
Der Mittelpunkt jedes Schiffes ist die Piazza, ein über mehrere Decks offenes Atrium mit Live-Musik, Akrobatik, Geschäften und Bars. An Deck läuft auf einer Großleinwand das Freiluftkino Movies Under the Stars, tagsüber auch Sportübertragungen. Ein Kasino im Las-Vegas-Stil gehört zur Standardausstattung.
Familien, Kinder und Jugendliche
Die Betreuung ist nach Alter gestaffelt: The Treehouse für 3 bis 7 Jahre, The Lodge für 8 bis 12 Jahre und The Beach House als Lounge für 13- bis 17-Jährige. Kinder müssen mindestens drei Jahre alt und sauber sein, um allein teilzunehmen; die Jüngeren werden von den Eltern ein- und ausgetragen, ab acht Jahren dürfen sie sich mit Einverständnis selbst an- und abmelden.
Tagsüber und während der Hafenliegezeiten ist die Betreuung kostenfrei – auch dann, wenn die Eltern auf Landausflug gehen. Für die späten Abendstunden gibt es eine kostenpflichtige Gruppenbetreuung. Kindermenüs stehen in den Hauptrestaurants bereit, in den Spezialitätenrestaurants zahlen Kinder den halben Preis; Gläschenkost lässt sich vorab anmelden.
Ein paar Altersgrenzen sind gut zu kennen: Kleinkinder müssen bei der Einschiffung mindestens sechs Monate alt sein, bei Ozeanüberquerungen und Routen mit mehr als zwei aufeinanderfolgenden Seetagen mindestens zwölf Monate. Reisende unter 21 Jahren dürfen nur in Begleitung einer Person über 21 an Bord. Spa und Sauna sind ab 18 Jahren zugänglich, das Fitnessstudio ab 16 in Begleitung. An den Pools gibt es keine Bademeister, und Kinder in Windeln – auch Schwimmwindeln – dürfen nicht ins Wasser.
Praktisches an Bord
Kleiderordnung: Tagsüber gilt Freizeitkleidung. Für die Abende und die Restaurants gibt es zwei Stufen. „Sportlich schick“ bedeutet Rock, Kleid oder lange Hose mit Bluse für die Dame und lange Hose mit Hemd oder Polo für den Herrn; Badebekleidung und Shorts sind im Restaurant nicht erwünscht, ebenso wenig Sporthosen, Baseballkappen und zerrissene Jeans. „Elegant“ meint Abend- oder Cocktailkleid beziehungsweise Hosenanzug und für den Herrn Anzug, Kombination oder Smoking.
Bordkonto und Währung: Die Bordwährung ist der US-Dollar, auf australischen Routen der australische Dollar. Alle Ausgaben laufen über das Bordkonto, das per Kreditkarte hinterlegt wird; wer bar oder mit Reiseschecks zahlt, hinterlegt zu Reisebeginn eine Kaution.
Trinkgeld: Princess bucht ein tägliches Serviceentgelt, die Crew Appreciation, automatisch aufs Bordkonto. Die Höhe richtet sich nach der Kabinenkategorie und liegt derzeit zwischen 18 und 20 US-Dollar pro Person und Nacht. Der Betrag lässt sich an Bord jederzeit nach oben oder unten anpassen; in Princess Plus und Premier ist er bereits enthalten.
Getränke von Bord: Bei der Einschiffung darf jeder Gast eine Flasche Wein oder Sekt bis 750 ml mitbringen, die in der eigenen Kabine ohne Korkgeld getrunken werden darf. Weitere Flaschen sind erlaubt, kosten aber Korkgeld. Spirituosen und Bier werden am Gepäckscanner aussortiert.
Rauchen: In Kabinen und auf Balkonen ist Rauchen und Dampfen verboten und wird mit einer Gebühr belegt. Erlaubt ist es nur in ausgewiesenen Außenbereichen, in Zigarrenlounges und in einem Teil des Nachtclubs. Im Kasino darf nur an eigens gekennzeichneten Automaten geraucht werden.
Medizinische Versorgung: An Bord arbeiten Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte mit festen Sprechzeiten und rund um die Uhr im Notfall. Die Leistungen sind kostenpflichtig und werden über das Bordkonto abgerechnet; die Rechnung dient zur Einreichung bei der eigenen Versicherung. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist deshalb sinnvoll.
Für wen Princess passt – und für wen weniger
Princess passt zu Reisenden, die ein großes Schiff mit vollem Programm suchen, ohne dass daraus ein Freizeitpark wird: Theaterproduktionen statt Wasserrutschen, ein durchdachtes Restaurantangebot, viel Deckfläche und mit dem Medallion eine Bordtechnik, die den Alltag an Bord spürbar vereinfacht. Wer Alaska, Japan, den Panamakanal oder eine Weltreise im Blick hat, findet hier eine der dichtesten Auswahlen überhaupt.
Weniger passend ist die Reederei für alle, die ein durchgehend deutschsprachiges Schiff suchen: Der deutschsprachige Gästeservice hilft im Alltag weiter, Shows, Vorträge und Tagesprogramm bleiben aber englisch. Auch wer eine All-inclusive-Kalkulation gewohnt ist, sollte genau rechnen: Getränke, WLAN, Trinkgelder und Spezialitätenrestaurants sind im Grundpreis nicht enthalten, und der ausgewiesene Preis wächst mit Princess Plus oder Premier spürbar. Und wer kleine Schiffe mag, ist hier falsch: Das kleinste Schiff der Flotte fährt mit knapp 2.000 Gästen.
Häufige Fragen zu Princess Cruises
Wie sind die Kabinen auf Princess Cruises?
Princess unterscheidet vier Grundtypen: Innenkabine ohne Fenster, Außenkabine mit Fenster oder Bullauge, Balkonkabine mit eigenem Freisitz und Suite. Dazwischen liegt die Mini-Suite mit Sitzbereich, zwei Fernsehern und großem Kleiderschrank.
In jeder Kabine finden Sie einen Safe, einen Kühlschrank, einen Fernseher mit Video-on-Demand, einen Haartrockner sowie Shampoo, Spülung und Körperlotion. Obst und Turndown-Service kommen auf Wunsch, Bademäntel gibt es beim Kabinensteward. Die Steckdosen sind amerikanisch: 110 Volt bei 60 Hertz – ein Reiseadapter gehört ins Gepäck. Bügeln ist in der Kabine nicht erlaubt, dafür gibt es Wäschesalons an Bord.
Nach oben hin kommen konkrete Leistungen dazu: Die Reserve Collection verbindet die Mini-Suite mit bevorzugtem Service und einem eigenen Restaurantbereich, Suiten bringen kostenlosen Wäscheservice, eine Minibar-Bestückung und die Ausschiffungslounge mit. Welche Kategorien ein bestimmtes Schiff führt, steht auf der jeweiligen Schiffsseite.
Welche Schiffe gehören zur Flotte von Princess Cruises?
Die Flotte umfasst 17 Schiffe:
- die beiden neuen LNG-Schiffe Sun Princess (2024) und Star Princess (2025) mit je 175.500 BRZ und 2.157 Kabinen – die größten der Flotte
- die großen Schiffe der 2010er-Jahre: Royal Princess, Regal Princess, Majestic Princess, Sky Princess, Enchanted Princess und Discovery Princess mit 3.560 bis 3.660 Gästen
- die mittlere Generation: Caribbean Princess, Crown Princess, Emerald Princess und Ruby Princess mit rund 3.100 Gästen
- die Asien-Schiffe Diamond Princess und Sapphire Princess mit 2.600 Gästen
- die schmalen Panamakanal-Schiffe Coral Princess und Island Princess mit knapp 2.000 Gästen
- die Grand Princess mit 2.600 Gästen
In welchen Fahrtgebieten sind die Princess-Schiffe unterwegs?
Jedes Schiff hat ein erkennbares Einsatzgebiet. Sky, Regal und Enchanted Princess fahren Mittelmeer, Nordeuropa, Ostsee, Britische Inseln und Karibik. Die Majestic Princess ergänzt Südamerika und Weltreise-Abschnitte. Royal und Discovery Princess sind auf der Pazifikseite unterwegs – Alaska, US-Westküste und Mexikanische Riviera.
Crown, Emerald und Ruby Princess bedienen Alaska, Hawaii, Panamakanal und Mittelamerika, die Caribbean Princess Europa und die Karibik. Diamond und Sapphire Princess fahren in Asien, Coral und Island Princess durch den Panamakanal, die Grand Princess überwiegend im Pazifik.
Eine Live-Position der Schiffe zeigen wir nicht. Welche Route ein Schiff wann fährt, sehen Sie am zuverlässigsten in der Angebotsliste auf dieser Seite und auf der jeweiligen Schiffsseite.
Wird an Bord von Princess Cruises Deutsch gesprochen?
Bordsprache ist Englisch. Durchsagen, Tagesprogramm, Shows, Speisekarten und die Bord-App laufen auf Englisch, das Publikum ist überwiegend nordamerikanisch, britisch und australisch.
Auf vielen Abfahrten ist zusätzlich ein deutschsprachiger Gästeservice an Bord, der bei Fragen, Buchungen und Anliegen während der Reise weiterhilft. Ein durchgehend deutschsprachiges Schiff ist Princess damit nicht: Shows, Vorträge und das gedruckte Tagesprogramm bleiben englisch. Ob Ihre Wunschabfahrt deutschsprachig begleitet wird, klären wir gern vor der Buchung.
Beratung, Buchung und Reiseunterlagen laufen ohnehin auf Deutsch – Princess wird im deutschsprachigen Markt von einer eigenen Vertretung in München betreut.
Was ist bei Princess Cruises im Reisepreis enthalten?
Princess ist keine All-inclusive-Reederei. Im Grundpreis enthalten sind:
- die Kabine in der gebuchten Kategorie
- Vollpension im Hauptrestaurant, im Buffetrestaurant, am Burger- und Hotdog-Grill sowie in Pizzeria und International Café
- Eistee, Wasser, Kaffee und Tee aus den Selbstbedienungsspendern, Saft zum Frühstück
- das gesamte Bordprogramm: Shows im Princess Theater, Live-Musik, Comedy, Nachtclub, Movies Under the Stars
- Fitnessstudio, Joggingbahn, Pools und Whirlpools, Minigolf, Bibliothek und Kartenspielzimmer
- das Kinder- und Teenprogramm
Nicht enthalten sind alkoholische Getränke, Kaffeespezialitäten, Spezialitätenrestaurants, WLAN, Trinkgelder, Landausflüge, Spa-Behandlungen und Wäscheservice.
Was ist der Unterschied zwischen Princess Plus und Princess Premier?
Beide Pakete werden als Tagespauschale pro Person zum Reisepreis hinzugebucht.
Princess Plus enthält bis zu 15 Getränke pro Tag und Gast bis 15 US-Dollar je Glas, unbegrenzt Kaffee- und Teespezialitäten, bis zu zwölf Flaschen Wasser täglich, WLAN für ein Gerät, die Trinkgelder, vier Besuche in den Casual-Dining-Restaurants sowie OceanNow und Roomservice ohne Zustellgebühr.
Princess Premier hebt die Grenzen an: unbegrenzte Getränke bis 20 US-Dollar je Glas, WLAN für vier Geräte, Trinkgelder, ein Fotopaket, unbegrenzte Besuche in den Spezialitätenrestaurants, unbegrenztes Casual Dining, reservierte Plätze bei den Produktionsshows und ein Bordguthaben für Landausflüge, das mit der Reisedauer steigt.
Auf den beiden neuesten Schiffen der Flotte liegen beide Pauschalen etwas höher. Wer erst an Bord bucht, zahlt einen Aufschlag pro Person und Tag und kann das nur an den ersten beiden Reisetagen nachholen.
Ist das Trinkgeld bei Princess Cruises im Preis enthalten?
Im Grundpreis nicht. Princess bucht ein tägliches Serviceentgelt, die Crew Appreciation, automatisch auf das Bordkonto. Die Höhe richtet sich nach der Kabinenkategorie und liegt derzeit bei rund 18 US-Dollar pro Person und Nacht für Innen-, Außen- und Balkonkabinen, rund 19 US-Dollar für Mini-Suiten und die Reserve Collection und rund 20 US-Dollar für Suiten.
Der Betrag wird unter dem gesamten Personal verteilt – auch unter den Mitarbeitenden, die Gäste nie zu Gesicht bekommen. Sie können ihn während der Reise jederzeit nach oben oder unten anpassen; nach der Ausschiffung ist das nicht mehr möglich. In den Paketen Princess Plus und Princess Premier ist die Crew Appreciation bereits enthalten.
Was ist das Medallion und wie funktioniert MedallionClass?
Das Medallion ist ein tragbarer Chip in Münzgröße, den jeder Gast statt einer Bordkarte bekommt. Er öffnet die Kabinentür beim Näherkommen, dient als Zahlungsmittel an Bord und beschleunigt das Einschiffen.
Zusammen mit der Princess-App kommen weitere Funktionen dazu: Speisen und Getränke lassen sich über OceanNow an fast jeden Ort des Schiffes bestellen, die App führt über die Decks und zeigt Mitreisende in Echtzeit an – praktisch für Familien mit größeren Kindern. Ein eigenes Türschlüssel-Kärtchen oder Bargeld brauchen Sie an Bord nicht.
Ist WLAN bei Princess Cruises inklusive?
Im Grundpreis nicht. Das Bordnetz MedallionNet deckt Kabinen und öffentliche Bereiche ab und wird tageweise gebucht. In den Paketen Princess Plus (ein Gerät) und Princess Premier (vier Geräte) ist es bereits enthalten. Mitglieder der oberen Stufen des Treueprogramms erhalten einen Rabatt.
Welcher Dresscode gilt an Bord von Princess Cruises?
Tagsüber gilt bequeme Freizeitkleidung. Für die Abende und die Restaurants gibt es zwei Stufen.
Sportlich schick heißt: Rock, Kleid oder lange Hose mit Bluse oder T-Shirt für die Dame, lange Hose mit Hemd, T-Shirt oder Polo für den Herrn. Badebekleidung und Shorts sind im Restaurant nicht erwünscht, ebenso wenig Sporthosen, Baseballkappen und zerrissene Jeans.
Elegant meint Abend- oder Cocktailkleid beziehungsweise Hosenanzug für die Dame und Anzug, Kombination oder Smoking für den Herrn. Wie viele elegante Abende auf Ihrer Reise liegen, steht im Tagesprogramm an Bord.
Ab welchem Alter dürfen Kinder bei Princess Cruises mitfahren?
Kleinkinder müssen bei der Einschiffung mindestens sechs Monate alt sein. Bei Ozeanüberquerungen und auf Routen mit mehr als zwei aufeinanderfolgenden Seetagen liegt die Grenze bei zwölf Monaten. Reisende unter 21 Jahren dürfen nur in Begleitung einer Person über 21 an Bord.
Weitere Altersgrenzen an Bord: Spa und Sauna ab 18 Jahren, Fitnessstudio ab 16 Jahren in Begleitung, Kinder unter 16 Jahren dürfen es nicht nutzen. An den Pools gibt es keine Bademeister, und Kinder in Windeln – auch Schwimmwindeln – dürfen nicht ins Wasser.
Gibt es bei Princess Cruises eine Kinderbetreuung an Bord?
Ja, in drei nach Alter getrennten Clubs: The Treehouse für 3- bis 7-Jährige, The Lodge für 8- bis 12-Jährige und The Beach House als Lounge für 13- bis 17-Jährige. Kinder müssen mindestens drei Jahre alt und sauber sein, um allein teilzunehmen.
Tagsüber und während der Hafenliegezeiten ist die Betreuung kostenfrei – auch dann, wenn die Eltern auf Landausflug gehen. Für die späten Abendstunden gibt es eine kostenpflichtige Gruppenbetreuung. Kindermenüs stehen in den Hauptrestaurants bereit, in den Spezialitätenrestaurants zahlen Kinder den halben Preis. Die Clubs sind ab 18 Jahren tabu, Eltern dürfen nur am Einschiffungstag hineinschauen.
Welche Währung gilt an Bord und wie wird bezahlt?
Bordwährung ist der US-Dollar, auf australischen Routen der australische Dollar. Bei der Einschiffung wird ein Bordkonto eröffnet, über das alle Ausgaben laufen – Bar, Boutique, Spa, Wäscherei und kostenpflichtige Landausflüge.
Hinterlegen Sie dafür vorab eine Kreditkarte, dann läuft die Abrechnung automatisch und Sie müssen zum Reiseende nicht mehr an den Schalter. Akzeptiert werden unter anderem Visa, Mastercard und American Express. Wer bar zahlen möchte, hinterlegt zu Reisebeginn eine Kaution. Eine Wechselstube gibt es an Bord nicht.
Wie hoch sind Anzahlung und Restzahlung bei Princess Cruises?
Nach Erhalt der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins wird eine Anzahlung von 25 Prozent des Reisepreises fällig. Die Restzahlung ist spätestens 30 Tage vor Reiseantritt zu leisten, ohne dass noch einmal gesondert aufgefordert wird. Wer weniger als 30 Tage vor Abreise bucht, zahlt den gesamten Reisepreis sofort mit der Bestätigung.
Gezahlt wird per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte. Die vollständige Stornostaffel und die Regeln für Umbuchungen finden Sie im Abschnitt „Zahlung & Stornierung“ auf dieser Seite.
Brauche ich für eine Princess-Kreuzfahrt ein ESTA?
Sobald die Route mindestens einen amerikanischen Hafen anläuft – etwa Fort Lauderdale, Long Beach, San Francisco, Seattle, New York, Miami, Port Canaveral, San Juan oder Anchorage – benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige einen maschinenlesbaren Reisepass und eine kostenpflichtige ESTA-Genehmigung. Beantragt wird sie vor Reiseantritt online unter esta.cbp.dhs.gov.
Wird kein amerikanischer Hafen angelaufen, entfällt ESTA. Unabhängig davon muss der Reisepass nach Reiseende noch sechs Monate gültig sein, und für Flüge von und in die USA müssen die persönlichen Daten spätestens 72 Stunden vor Abflug bei der Fluggesellschaft hinterlegt sein.
Wann fährt Princess Cruises nach Japan zur Kirschblüte?
Die Japan-Saison von Princess liegt im Frühjahr. Diamond Princess und Sapphire Princess fahren ab Tokio und Yokohama; ihre März- und April-Abfahrten fallen in die Kirschblütenzeit, in der die Blüte von Süden nach Norden über das Land wandert.
Diese Abfahrten sind früh ausgebucht, ein Blick in die Angebotsliste lohnt daher lange vor der Saison. Die Diamond Princess ist ganzjährig in Asien im Einsatz, die Sapphire Princess kommt saisonal dazu.
Darf ich eigene Getränke mit an Bord nehmen?
Bei der Einschiffung darf jeder Gast eine Flasche Wein oder Sekt bis 750 ml mitbringen. Wird sie in der eigenen Kabine getrunken, fällt kein Korkgeld an. Weitere Flaschen sind erlaubt, kosten aber Korkgeld – unabhängig davon, wo sie getrunken werden.
Spirituosen und Bier sind nicht gestattet und werden am Gepäckscanner aussortiert. Alkohol, den Sie zollfrei an Bord oder in einem Hafen kaufen, wird verwahrt und am letzten Reisetag in die Kabine gebracht.
Für wen passt eine Kreuzfahrt mit Princess Cruises?
Princess passt zu Reisenden, die ein großes Schiff mit vollem Programm suchen, ohne dass daraus ein Freizeitpark wird: Theaterproduktionen im Broadway-Format, ein breites Restaurantangebot und mit dem Medallion eine Bordtechnik, die den Alltag an Bord vereinfacht. Wer Alaska, Japan, den Panamakanal oder eine Weltreise im Blick hat, findet hier eine der dichtesten Auswahlen überhaupt.
Weniger passend ist die Reederei, wenn ein durchgehend deutschsprachiges Schiff gesucht ist – der deutschsprachige Gästeservice an Bord hilft im Alltag weiter, Shows und Vorträge bleiben aber englisch. Ebenso, wenn eine All-inclusive-Kalkulation gewohnt ist: Getränke, WLAN, Trinkgelder und Spezialitätenrestaurants kommen zum Grundpreis hinzu. Und wer kleine Schiffe bevorzugt, ist hier falsch – das kleinste Schiff der Flotte fährt mit knapp 2.000 Gästen.
Anreise
Für viele Abfahrts- und Ankunftshäfen bietet Princess Hotelpakete an, mit denen sich der Aufenthalt vor oder nach der Kreuzfahrt verlängern lässt. Die Transfers zwischen Flughafen, Hotel und Schiff sind darin bereits enthalten. Weil die Anreise fast immer über einen Langstreckenflug läuft und das Schiff nicht auf Nachzügler wartet, ist mindestens eine Übernachtung vor der Einschiffung die sicherere Planung.
Bei Bedarf sind wir Ihnen bei der Planung der An- und Abreise behilflich und stellen Ihnen passende Flugverbindungen zusammen.
Zahlung & Stornierung
Reiseveranstalter für den deutschsprachigen Markt ist die Inter-Connect GmbH, die Princess Cruises hier seit vielen Jahren vertritt. Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der schriftlichen Reisebestätigung zustande – die Anmeldung selbst ist noch kein Vertragsschluss. Unverbindliche Optionen auf eine Wunschkabine sind möglich und gelten in der Regel drei Kalendertage.
Nach Erhalt der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins wird eine Anzahlung von 25 Prozent des Reisepreises fällig. Die Restzahlung ist spätestens 30 Tage vor Reiseantritt zu leisten, ohne dass noch einmal gesondert aufgefordert wird. Wer weniger als 30 Tage vor Reiseantritt bucht, zahlt den gesamten Reisepreis sofort mit der Bestätigung.
Gezahlt wird per SEPA-Lastschriftmandat oder Kreditkarte; akzeptiert werden Mastercard, Visa und American Express. Bei American Express kommt eine Bearbeitungsgebühr von einem Prozent des Reisepreises hinzu. Wird eine erteilte Lastschriftermächtigung zurückgezogen oder eine Kreditkartenbelastung unberechtigt reklamiert, fallen die Bankgebühren sowie eine Bearbeitungspauschale von 100 Euro an.
Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht bei Pauschalreisen auch dann nicht, wenn im Fernabsatz gebucht wurde. Ein Rücktritt ist aber jederzeit vor Reisebeginn möglich; maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung, bei Buchung über ein Reisebüro genügt die Erklärung dort. Berechnungsgrundlage der Entschädigung ist der Kreuzfahrtpreis einschließlich Hafengebühren und Steuern. Für Princess Cruises gilt:
- bis 60 Tage vor Abreise: 20 %, mindestens 100 € pro Person
- 59 bis 45 Tage vor Abreise: 30 %, mindestens 100 € pro Person
- 44 bis 15 Tage vor Abreise: 60 %
- 14 bis 8 Tage vor Abreise: 80 %
- ab 7 Tage vor Abreise: 90 %
- bei Nichtantritt der Reise: 95 %
Für den Sondertarif Princess Deal gilt eine eigene Staffel: bis 45 Tage vor Abreise 30 %, mindestens 100 € pro Person, danach 60 %, 80 %, 90 % und bei Nichtantritt 95 % zu denselben Fristen. Der Nichtantritt der Reise wird grundsätzlich wie ein Rücktritt behandelt, eine anteilige Erstattung nicht genutzter Leistungen gibt es nicht.
Umbuchungen werden grundsätzlich wie eine Stornierung mit anschließender Neubuchung behandelt und lösen die genannten Sätze aus. In engen Grenzen ist eine echte Umbuchung möglich: nur einmal, nur wenn kein Sonderangebot gebucht wurde, nur innerhalb der von der Reederei gesetzten Frist und nur auf eine Reise, die binnen zwölf Monaten nach dem ursprünglichen Termin beginnt – bei Weltreisen binnen sechs Monaten. Dafür wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro pro Person berechnet, zuzüglich möglicher Mehrkosten von Fluggesellschaft oder Hotel.
Statt zu stornieren lässt sich eine Ersatzperson benennen, die die Reiseerfordernisse erfüllt. Das ist bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn möglich und in Textform zu erklären; für die Namensänderung fallen 50 Euro pro Person an, dazu die tatsächlichen Mehrkosten bei Fluggesellschaften und Hotels. Nach dieser Frist bleibt nur die Stornierung.
Weil die Entschädigungssätze früh und deutlich steigen, ist der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sinnvoll – ebenso einer Auslandsreise-Krankenversicherung, weil die medizinische Versorgung an Bord kostenpflichtig ist. Für die Kundengeldabsicherung besteht ein Sicherungsschein, der mit der Reisebestätigung ausgehändigt wird.
Maßgeblich sind in jedem Fall die zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Reisebedingungen, die Ihnen vor Vertragsabschluss übermittelt werden.
Insolvenzabsicherung & Rechtliche Hinweise
Inter-Connect Marketing, Consulting & Representations Services GmbH, Arnulfstr. 31, 80636 München, Deutschland, hat eine Insolvenzabsicherung mit der HanseMerkur Reiseversicherung AG abgeschlossen. Die Reisenden können diese Einrichtung (HanseMerkur Versicherungsgruppe, Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg, Tel. +49 (0) 40 / 53 799 360, [email protected]) oder ggf. die zuständige Behörde kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Inter-Connect Marketing, Consulting & Representations Services GmbH, Arnulfstr. 31, 80636 München, Deutschland, verweigert werden.














