MS Lan Diep: mit 44 Gästen über den Mekong
Die MS Lan Diep fährt auf dem Mekong zwischen Vietnam und Kambodscha. Sie ist 50 Meter lang, nimmt höchstens 44 Gäste auf und wird von 22 Besatzungsmitgliedern betreut – ein Verhältnis, das auf europäischen Flussschiffen kaum vorkommt.
Gebaut wurde sie in Vietnam, aus Tropenholz im traditionellen asiatischen Bootsstil, innen im Kolonialstil eingerichtet. Bei 1,80 Metern Tiefgang kommt sie auf Abschnitte, die größeren Schiffen verschlossen bleiben.
Die Strecke: Ho-Chi-Minh-Stadt und das Mekongdelta
Gefahren wird in beide Richtungen, jeweils acht Tage. Der eine Weg beginnt bei Ho-Chi-Minh-Stadt, der andere endet dort.
Im Mekongdelta liegen My Tho, Cái Bè mit seinem Flussmarkt und Chau Doc kurz vor der Grenze. Dahinter beginnt Kambodscha: die Hauptstadt Phnom Penh, dann die Dörfer stromaufwärts – Koh Chen, bekannt für seine Silberschmiede, Kampong Tralach und Kampong Chanaag am Tonle Sap.
Das sind Anleger, die kein anderes Schiff in unserem Angebot ansteuert. Wer den Mekong sehen will, hat genau dieses eine Schiff zur Wahl.
Was im Preis steckt
Zwei Dinge, die bei einer Fernreise den Unterschied machen:
- Alle Landausflüge sind im Reisepreis enthalten. Es gibt keine Ausflugsliste, aus der Sie einzeln zubuchen – das Programm liegt Ihren Reiseunterlagen bei.
- Hin- und Rückflug ab Frankfurt gehören dazu, ebenso die Inlandsflüge, die Transfers und der Gepäcktransport zwischen Flughafen und Schiff.
An Bord gilt Vollpension plus: Frühstücksbuffet, mehrgängiges Mittag- und Abendessen – neben europäischer Küche auch Spezialitäten aus Vietnam und Kambodscha – und tagsüber Mineralwasser, Tee und Kaffee kostenfrei. Andere Getränke werden gesondert abgerechnet.
Alle Kabinen außen, alle rund 13 m²
Vier Kategorien, alle mit Außenblick und großem Fenster, alle etwa gleich groß. Der Unterschied liegt im Deck – und in einem Punkt, der selten irgendwo steht:
- Oberdeck – Zweibettkabinen, die ruhigste Lage an Bord
- Hauptdeck – Zweibettkabinen sowie eine Kategorie zur Alleinnutzung
- Hauptdeck achtern – hier sind die Maschinengeräusche verstärkt zu hören
Zur Ausstattung gehören überall Dusche und WC, Klimaanlage, Safe und Bademäntel; die Steckdosen führen 220 Volt. Die Fenster lassen sich nicht öffnen – bei tropischen Temperaturen ist das kein Nachteil, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Klimaanlage arbeitet.
An Bord
Das Schiff hat drei Passagierdecks. Mittelpunkt ist das Panorama-Restaurant mit Bar, in dem alle Gäste zur selben Tischzeit essen. Dazu kommen eine Massagemöglichkeit, ein Wäschereiservice, Gesellschaftsspiele und ein Büchersortiment.
Das Sonnendeck ist großflächig und hat neben Liegestühlen eine Promenade und einen Freiluftsalon. Auf einer Reise, deren Reiz zu großen Teilen am Ufer vorbeizieht, ist das der wichtigste Raum des Schiffes.
Zur Reiseleitung: An Bord ist eine Phoenix-Kreuzfahrtleitung. Die Landausflüge begleiten deutschsprechende Reiseleiter der örtlichen Agenturen; wo nur englischsprechende Führer verfügbar sind, kommt ein Übersetzer dazu.
Zur Barrierefreiheit: Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet, und die Anlegestellen am Mekong sind es ebenso wenig.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2007 |
|---|---|
| Länge | 50 m |
| Breite | 10 m |
| Tiefgang | 1,80 m |
| Decks | 3 |
| Passagiere | 44 |
| Crew | 22 |
| Flagge / Heimathafen | Kambodscha |
| Kreditkarten | Visa, Mastercard |
An Bord der Lan Diep
Gegessen wird im Panorama-Restaurant mit Bar. Es gibt eine Tischzeit – alle 44 Gäste sitzen gleichzeitig, was auf einem Schiff dieser Größe binnen zwei Tagen für bekannte Gesichter sorgt.
Serviert wird Vollpension plus:
- reichhaltiges Frühstücksbuffet
- mehrgängiges Mittag- und Abendessen
- neben europäischer Küche auch Spezialitäten aus Vietnam und Kambodscha
- tagsüber kostenfrei Mineralwasser, Tee und Kaffee
Das ist mehr als die reine Vollpension der europäischen Schwesterschiffe, aber kein All inclusive: Andere Getränke werden gesondert abgerechnet, in US-Dollar über die Bordkarte.
Wenn Sie eine besondere Kostform benötigen, melden Sie das bitte schon bei der Buchung an – auf einem Schiff mit 44 Gästen und lokalem Einkauf ist Vorlauf wichtiger als auf einem großen.
Bar und Restaurant sind an Bord derselbe Raum: das Panorama-Restaurant mit Bar, großzügig geschnitten und zum Fluss hin verglast. Ein zweites Barkonzept, eine Lido-Bar oder einen Clubbereich gibt es nicht – dafür ist das Schiff zu klein.
Tagsüber sind Mineralwasser, Tee und Kaffee kostenfrei. Alle übrigen Getränke laufen über die Bordkarte und werden am Ende in US-Dollar abgerechnet; akzeptiert werden Visa und Mastercard.
Der zweite Aufenthaltsort am Abend ist der Freiluftsalon auf dem Sonnendeck.
Ein Fitnessraum ist an Bord nicht eingerichtet. Auf 50 Metern Länge gibt es dafür schlicht keine Fläche.
Die Bewegung findet an Land statt, und sie ist Teil des Reisepreises: Alle Landausflüge sind enthalten. In Phnom Penh, auf den Flussmärkten des Deltas und in den Dörfern stromaufwärts geht es zu Fuß weiter, oft über unbefestigte Wege und schmale Stege.
Ein praktischer Hinweis: Feste, geschlossene Schuhe sind auf dieser Route nützlicher als Sandalen. Die Anleger am Mekong sind einfache Stege, keine ausgebauten Kaianlagen.
An Bord bleibt die Promenade auf dem Sonnendeck für ein paar Runden.
An Bord gibt es eine Massagemöglichkeit. Einen Wellnessbereich mit Sauna, Pool oder mehreren Anwendungsräumen führt das Schiff nicht – dafür ist es zu klein.
Was es stattdessen gibt, ist ein Wäschereiservice. Auf einer Fernreise in die Tropen ist das kein Nebendetail: Er hält das Gepäck klein, und das zählt, wenn Inlandsflüge mit begrenztem Freigepäck zur Reise gehören.
Die Preise für Massage und Wäscherei nennen wir Ihnen gern vorab für Ihren Termin.
Ein Kinderprogramm gibt es an Bord nicht, und das Schiff ist auch nicht darauf ausgelegt: 44 Gäste, eine gemeinsame Tischzeit, ein durchgetaktetes Ausflugsprogramm.
Für ältere Kinder und Jugendliche kann die Route dennoch passen – Flussmärkte, Silberschmiededörfer und Phnom Penh sind starke Ziele. Bedenken Sie aber die Rahmenbedingungen einer Fernreise: Langstreckenflug, tropisches Klima, Impfempfehlungen.
Ob eine bestimmte Reise für Ihre Familie geeignet ist, klären wir gern vorab mit Ihnen.
Ein Showprogramm gibt es nicht. Der Abend spielt sich im Panorama-Restaurant mit Bar und im Freiluftsalon auf dem Sonnendeck ab; an Bord stehen Gesellschaftsspiele und ein Büchersortiment bereit.
Die Unterhaltung übernimmt die Strecke. Der Mekong ist auf weiten Abschnitten ein bewohnter Fluss – Fischerboote, schwimmende Häuser, Märkte am Ufer. Und die Phoenix-Kreuzfahrtleitung an Bord ordnet ein, was Sie am Tag gesehen haben.
Zur Kleidung: Empfohlen wird leichte Baumwollkleidung, die für tropische Regionen geeignet ist. Eine Abendgarderobe brauchen Sie auf diesem Schiff nicht.
Einen Bordshop führt die MS Lan Diep nicht. Eingekauft wird an Land – und auf dieser Route ist das ein Teil der Reise: die Flussmärkte im Mekongdelta, die Silberschmiede in Koh Chen, die Töpferdörfer am Tonle Sap.
Zur Bezahlung: Bordwährung ist der US-Dollar; an Bord werden Visa und Mastercard akzeptiert. Für Einkäufe an Land führen Sie kleine Scheine mit – in vielen Orten ist das die einzige praktikable Zahlungsweise.
Zum WLAN: Es ist an Bord kostenfrei, je nach Fahrtgebiet kann es aber zu Ausfällen kommen. Zusätzlich steht ein öffentlich zugänglicher Laptop bereit. Große Dateien, Videostreaming und Videotelefonie funktionieren nicht – die Verbindung läuft über Satellit. Für E-Mail und Nachrichten reicht sie.
Einen Bordarzt gibt es nicht. An Bord befindet sich eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung zur Notversorgung; ärztliche Hilfe wird an Land organisiert.
Das ist auf dieser Route ernster zu nehmen als auf einer Rheinreise. Zwischen Phnom Penh und den Dörfern stromaufwärts liegen keine Krankenhäuser westlichen Zuschnitts, und die Anleger sind einfache Stege.
Bitte planen Sie entsprechend:
- Informieren Sie sich rechtzeitig über Impfschutz und Prophylaxe für Vietnam und Kambodscha – rechtzeitig heißt: mehrere Wochen vor Abflug.
- Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge und im Handgepäck mit; bei Inlandsflügen mit begrenztem Freigepäck ist das doppelt wichtig.
- Prüfen Sie Ihren Auslandskrankenschutz einschließlich Rücktransport.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie zu Ihrem Gesundheitszustand Fragen haben – wir klären den Stand für Ihren Termin.
Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist die MS Lan Diep baulich nicht geeignet. Wir geben diese Aussage unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt.
Hinzu kommt die Route: Die Anlegestellen am Mekong sind nicht behindertengerecht gebaut, und häufig sind es einfache Stege oder Uferböschungen statt fester Kaianlagen. Auch die Landausflüge führen über unbefestigte Wege.
Für Gäste, die eingeschränkt zu Fuß sind, gilt: Das Schiff hat drei Decks und keinen Aufzug. Zwischen Hauptdeck, Oberdeck und Sonnendeck führen ausschließlich Treppen. Wer Stufen meiden möchte, sollte auf dem Hauptdeck buchen, wo drei der vier Kategorien liegen.
Sprechen Sie uns vor der Buchung an – bei dieser Route ist das keine Formalie.
Geraucht werden darf ausschließlich in dem gekennzeichneten Bereich auf dem Sonnendeck. In den Kabinen, im Panorama-Restaurant und allen übrigen Innenräumen ist das Rauchen nicht gestattet.
Die Mitnahme von Tieren an Bord ist nicht gestattet.
Galerie
Deckplan Lan Diep
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Kabinen der Lan Diep - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
Außenkabine
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Kabinendetails
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Lan DiepAlle Angebote mit der Lan Diep im Überblick
Fragen & Antworten zur Lan Diep
Auf den Mekong, zwischen Vietnam und Kambodscha. Gefahren wird in beiden Richtungen, jeweils acht Tage:
- flussaufwärts – von Ho-Chi-Minh-Stadt durch das Mekongdelta nach Phnom Penh und weiter zu den Dörfern am Tonle Sap
- flussabwärts – dieselbe Strecke in umgekehrter Richtung
Beide Reisen sind Einwegreisen: Sie steigen an einem Ende ein und am anderen aus. Deshalb gehören Flug und Transfers zum Paket.
Welche Termine aktuell buchbar sind, sehen Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.
Acht Anleger in zwei Ländern:
In Vietnam – Ho-Chi-Minh-Stadt als Start oder Ziel, dann My Tho und Cái Bè im Mekongdelta sowie Chau Doc kurz vor der Grenze.
In Kambodscha – die Hauptstadt Phnom Penh, dann stromaufwärts Koh Chen, bekannt für seine Silberschmiede, Kampong Tralach und Kampong Chanaag.
Sieben dieser acht Orte werden in unserem gesamten Angebot von keinem anderen Schiff angesteuert.
Ein Hinweis zum Ablauf: Der Mekong führt je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich viel Wasser. Bei Hoch- oder Niedrigwasser kann sich der Reiseablauf ändern; im äußersten Fall wird für eine nicht befahrbare Strecke ein anderes Transportmittel eingesetzt.
Ja, alle. Auf der MS Lan Diep sind sämtliche Landausflüge während der Reise bereits im Reisepreis enthalten. Es gibt keine Ausflugsliste, aus der Sie einzeln zubuchen und kalkulieren müssten.
Das detaillierte Programm erhalten Sie mit den Reiseunterlagen, etwa zwei Wochen vor Reisebeginn.
Begleitet werden die Ausflüge von deutschsprechenden Reiseleitern der örtlichen Agenturen; wo nur englischsprechende Führer verfügbar sind, kommt ein Übersetzer dazu. An Bord ist zusätzlich eine Phoenix-Kreuzfahrtleitung.
Ja. Zum Reisepaket gehören:
- Hin- und Rückflug ab und bis Frankfurt, mit 20 kg Freigepäck
- die Inlandsflüge vor Ort, ebenfalls mit 20 kg Freigepäck
- Transfers und Gepäcktransport zwischen Zielflughafen und Einschiffungshafen beziehungsweise Hotel
Weil beide Reiserichtungen Einwegreisen sind, ist das keine Nebenleistung, sondern Voraussetzung: Sie fliegen an einem Ende an und am anderen ab.
Beachten Sie das Freigepäck von 20 kg – besonders auf den Inlandsflügen. Der Wäschereiservice an Bord hilft, mit weniger auszukommen.
Vier Kategorien – alle außen, alle rund 13 Quadratmeter. Es gibt keine Innenkabine und keinen nennenswerten Flächenunterschied. Entscheidend ist das Deck:
- Oberdeck – Zweibettkabine, die ruhigste Lage an Bord
- Hauptdeck – Zweibettkabine, dazu eine Kategorie zur Alleinnutzung
- Hauptdeck achtern – Zweibettkabine mit verstärkten Maschinengeräuschen
Zur Ausstattung gehören überall ein großes Fenster, das sich nicht öffnen lässt, Dusche und WC, Klimaanlage, Safe und Bademäntel. Die Steckdosen führen 220 Volt.
Einen Fernseher und ein Telefon gibt es in den Kabinen nicht.
Weil alle Kabinen gleich groß und alle außen sind, entscheiden zwei Dinge:
- Ruhe. Die achterne Kategorie auf dem Hauptdeck liegt am nächsten an der Maschine, und die Geräusche sind dort deutlich zu hören. Wer leicht wach wird, bucht weiter vorne oder auf dem Oberdeck.
- Treppen. Das Schiff hat keinen Aufzug. Zwischen Haupt-, Ober- und Sonnendeck führen ausschließlich Treppen. Drei der vier Kategorien liegen auf dem Hauptdeck – das ist die naheliegende Wahl, wenn Stufen ein Thema sind.
Für Alleinreisende gibt es eine eigene Kategorie zur Alleinnutzung, genauso groß wie jede andere Kabine an Bord.
Höchstens 44, betreut von 22 Besatzungsmitgliedern. Das ist ein Verhältnis von zwei zu eins – auf europäischen Flussschiffen mit 140 oder 190 Gästen kommt das nicht vor.
Das Schiff ist 50 Meter lang und 10 Meter breit, hat drei Passagierdecks und einen Tiefgang von 1,80 Metern. Es fährt unter der Flagge Kambodschas.
Praktisch heißt das: eine gemeinsame Tischzeit, ein Restaurant, kein Showprogramm – und Ausflugsgruppen, die klein genug bleiben, um auch in einem Dorf am Tonle Sap nicht als Reisegesellschaft aufzutreten.
Teilweise. Das Schiff fährt mit Vollpension plus: Tagsüber sind Mineralwasser, Tee und Kaffee kostenfrei. Alle übrigen Getränke werden gesondert über die Bordkarte abgerechnet.
Das ist mehr als die reine Vollpension der europäischen Phoenix-Flussschiffe, aber weniger als All inclusive. Wenn Sie vergleichen, rechnen Sie die übrigen Getränke hinzu.
Abgerechnet wird in US-Dollar; an Bord werden Visa und Mastercard akzeptiert.
Gegessen wird im Panorama-Restaurant, und zwar zu einer Tischzeit – alle Gäste sitzen gleichzeitig.
Serviert werden: ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein mehrgängiges Mittag- und Abendessen und nachmittags Kaffee und Tee. Neben europäischer Küche stehen Spezialitäten aus Vietnam und Kambodscha auf der Karte – auf einer Reise, die ausschließlich durch diese beiden Länder führt, ist das ein Teil dessen, wofür man bucht.
Besondere Kostformen melden Sie bitte schon bei der Buchung an. Auf einem Schiff mit 44 Gästen und Einkauf vor Ort braucht die Küche mehr Vorlauf als auf einem großen Schiff.
Ja, und es ist kostenfrei. Zusätzlich steht an Bord ein öffentlich zugänglicher Laptop bereit, ebenfalls kostenfrei.
Zwei Einschränkungen sollten Sie kennen:
- Die Verbindung läuft über Satellit. Große Dateien, Videostreaming und Videotelefonie funktionieren nicht. Für E-Mail, Nachrichten und das Lesen von Webseiten reicht es.
- Je nach Fahrtgebiet kann es zu Ausfällen und Störungen kommen – auf den oberen Mekongabschnitten häufiger als in Ho-Chi-Minh-Stadt oder Phnom Penh.
Wenn Sie während der Reise verlässlich erreichbar sein müssen, planen Sie das nicht über das Bordnetz.
Einen Bordarzt gibt es nicht. An Bord befindet sich eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung zur Notversorgung; ärztliche Hilfe wird an Land organisiert.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über Impfschutz und Prophylaxe für Vietnam und Kambodscha. Rechtzeitig heißt mehrere Wochen vor Abflug – manche Impfungen brauchen Vorlauf.
Drei praktische Punkte:
- Regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge und im Handgepäck mitnehmen, auch wegen der Inlandsflüge.
- Auslandskrankenversicherung einschließlich Rücktransport prüfen.
- Zwischen Phnom Penh und den Dörfern stromaufwärts liegen keine Krankenhäuser westlichen Zuschnitts.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie zu Ihrem Gesundheitszustand Fragen haben.
Empfohlen wird leichte Baumwollkleidung, die für tropische Regionen geeignet ist. Eine Abendgarderobe brauchen Sie auf diesem Schiff nicht – es gibt keinen Galaabend und keine Kleiderordnung.
Woran Sie außerdem denken sollten:
- Feste, geschlossene Schuhe. Die Anleger am Mekong sind einfache Stege, und die Ausflüge führen über unbefestigte Wege.
- Sonnenschutz und Kopfbedeckung für das Sonnendeck.
- Kleine Dollarnoten für Einkäufe an Land.
- Denken Sie an das Freigepäck von 20 kg, auch auf den Inlandsflügen. Der Wäschereiservice an Bord hilft, mit weniger auszukommen.
Bademäntel stehen in jeder Kabine bereit, die müssen Sie nicht mitnehmen.
Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet. Wir geben das unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt.
Drei Dinge kommen auf dieser Route zusammen:
- Das Schiff hat drei Decks und keinen Aufzug – nur Treppen.
- Die Anlegestellen am Mekong sind nicht behindertengerecht; häufig sind es einfache Stege oder Uferböschungen.
- Die Landausflüge führen über unbefestigte Wege.
Wer eingeschränkt zu Fuß ist, aber Treppen bewältigt, bucht am besten auf dem Hauptdeck, wo drei der vier Kategorien liegen. Sprechen Sie uns vor der Buchung an – bei dieser Route ist das keine Formalie.
Das Schiff hat drei Passagierdecks. Mittelpunkt ist das Panorama-Restaurant mit Bar, in dem alle Gäste zur selben Tischzeit essen.
Dazu kommen:
- ein großflächiges Sonnendeck mit Liegestühlen, einer Promenade und einem Freiluftsalon
- eine Massagemöglichkeit
- ein Wäschereiservice
- Gesellschaftsspiele und ein Büchersortiment
Was es nicht gibt: Schwimmbad, Aufzug, Bordshop, Kinderprogramm, Showensemble. Bei 50 Metern Länge und 44 Gästen wäre für das meiste davon kein Platz.
Gebaut wurde die MS Lan Diep in Vietnam, aus Tropenholz im traditionellen asiatischen Bootsstil, innen im Kolonialstil eingerichtet.
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