Dominica in den Kleinen Antillen trägt den Beinamen „Nature Island" – und das zu Recht: Zwei Drittel der Insel sind von Regenwald bedeckt, dazu kommen Vulkane, heiße Quellen, zahlreiche Flüsse und Wasserfälle. Anders als viele Nachbarinseln setzt Dominica nicht auf breite Sandstrände, sondern auf unberührte Natur. Auf Routen der Karibik-Kreuzfahrten ist die Hauptstadt Roseau der zentrale Anlaufpunkt.
Was Dominica als Kreuzfahrtziel ausmacht
Dominica ist die grünste und bergigste Insel der Region. Im UNESCO-geschützten Morne-Trois-Pitons-Nationalpark liegt der Boiling Lake, ein natürlich kochender See, dazu Wasserfälle wie die Trafalgar Falls und der Emerald Pool. Eine Besonderheit ist das Kalinago-Territorium, in dem bis heute die Nachfahren der ursprünglichen karibischen Ureinwohner leben. Vor der Küste lassen sich zudem ganzjährig Pottwale beobachten. Wer Natur, Wandern und Tierbeobachtung sucht, findet hier ein außergewöhnliches Ziel.
Die wichtigsten Kreuzfahrthäfen Dominicas
Die Anlaufpunkte liegen im Süden und Norden der Insel. Am häufigsten werden diese Ziele in Kreuzfahrtrouten aufgenommen:
- Roseau – die Hauptstadt und der wichtigste Kreuzfahrthafen, Ausgangspunkt für den Morne-Trois-Pitons-Nationalpark und die Wasserfälle im Süden.
- Dominica – der Überblick zur „Nature Island" mit Kalinago-Territorium, ganzjähriger Walbeobachtung und dem sprudelnden Champagne Reef.
- Portsmouth – die zweitgrößte Stadt im Norden, Ausgangspunkt für Bootsfahrten auf dem Indian River.
- Cabrits – ein Nationalpark bei Portsmouth mit dem restaurierten Fort Shirley und gesunden Korallenriffen vor der Küste.
Beste Reisezeit für eine Dominica-Kreuzfahrt
Dominica ist ganzjährig tropisch warm und gehört zu den regenreichsten Inseln der Karibik. Als vergleichsweise trocken gelten die Monate zwischen Dezember und April. Die Zeit von etwa Juni bis November fällt in die atlantische Hurrikansaison; Reisen finden auch dann statt, Routen können jedoch wetterbedingt angepasst werden. Für den Landgang – besonders bei Wanderungen im Nationalpark – ist die konkrete Liegezeit des Schiffes entscheidend, die üblicherweise zwischen vier und acht Stunden beträgt.
Typische Routen und Kombinationen
Dominica ist fester Bestandteil vieler Routen durch die östliche Karibik. Wegen der Lage inmitten der Kleinen Antillen lässt sich die Insel gut mit weiteren Zielen der Karibik wie Guadeloupe, Martinique oder Antigua verbinden. Die aktuell buchbaren Reisen mit Halt auf Dominica finden sich weiter unten auf dieser Seite.
Landausflüge auf Dominica
Die Ausflugsmöglichkeiten lassen sich gut in eine typische Liegezeit einplanen. Zu den bekanntesten zählen:
- Wanderung zu den Trafalgar Falls oder zum Emerald Pool
- Schnorcheln am sprudelnden Champagne Reef
- Bootsfahrt auf dem Indian River bei Portsmouth
- Besuch des Kalinago-Territoriums
- Walbeobachtung vor der Westküste
Praktisches für den Landgang
- Währung: Offizielle Währung ist der Ostkaribische Dollar (XCD); US-Dollar werden touristisch breit akzeptiert.
- Sprache: Amtssprache ist Englisch, im Alltag wird zusätzlich ein französisch geprägtes Kreol gesprochen.
- Anleger: Kreuzfahrtschiffe legen meist direkt in Roseau an; Portsmouth und der Cabrits-Nationalpark liegen im Norden der Insel.
Überblick
Eine Kreuzfahrt nach Dominica stellt Regenwald, Wasserfälle und Tierbeobachtung in den Mittelpunkt und ist ein Naturziel abseits der klassischen Strandhäfen. Welcher Landgang der passende ist, hängt vom Interesse ab: Roseau für den Nationalpark und die Wasserfälle im Süden, Portsmouth und Cabrits für Indian River und Kolonialgeschichte im Norden.