Hafen in Guadeloupe

Kreuzfahrten Basse-Terre

Basse-Terre empfängt Kreuzfahrer auf der wilden, grünen Hälfte Guadeloupes – dort, wo Frankreichs Überseegebiet auf karibischen Regenwald trifft. Im Rücken raucht La Soufrière (1.467 m), der höchste aktive Vulkan der Kleinen Antillen. Wer wandert, erreicht die Chutes du Carbet mit Wasserfällen bis zu 125 Metern. Taucher erkunden das Jacques-Cousteau-Meeresreservat bei Malendure, Feinschmecker besuchen Vanille- und Kakaoplantagen. Der Botanische Garten Deshaies zeigt Kolibris, Flamingos und über 1.000 Tropenpflanzenarten. Schwarze Sandstrände und Thermalquellen bei Bouillante runden den Tag ab – Natur statt Stadttrubel ist hier das Versprechen.

Basse-Terre: die überraschende Hauptstadt Guadeloupes

Viele nehmen an, Pointe-à-Pitre sei die Hauptstadt Guadeloupes – tatsächlich ist es das kleinere Basse-Terre am Fuß des Vulkans La Soufrière. Der Name bezeichnet zugleich die Stadt und den westlichen, gebirgigen und dicht bewaldeten Inselflügel. Wer eine Karibik-Kreuzfahrt planen möchte, die Regenwald und Vulkanlandschaft statt Strandpromenaden in den Mittelpunkt stellt, findet auf dieser Inselhälfte den passenden Kontrast zum flacheren Grande-Terre.

Nicht verwechseln: Basse-Terre auf Guadeloupe ist eine andere Stadt als das gleich klingende Basseterre auf St. Kitts – zwei verschiedene Inseln in der östlichen Karibik.

La Soufrière: der höchste Gipfel der Kleinen Antillen

Über der Stadt erhebt sich La Soufrière, mit 1.467 Metern der höchste Berg der Kleinen Antillen und ein weiterhin aktiver Vulkan. Wanderwege führen bei entsprechenden Bedingungen bis in Gipfelnähe, wo Schwefelquellen und Fumarolen an die vulkanische Natur des Bergs erinnern. Der Name „Soufrière" – von französisch „soufre", Schwefel – taucht in der Karibik mehrfach auf, weshalb Verwechslungen mit dem gleichnamigen Ort auf St. Lucia häufig sind.

Das Jacques-Cousteau-Reservat bei Malendure

Vor der Westküste, bei Malendure, liegt das nach dem Meeresforscher Jacques Cousteau benannte Unterwasserreservat rund um die Îlets Pigeon. Cousteau zählte das Gebiet zu den weltweit lohnenswertesten Tauchplätzen; heute ist es eines der bekanntesten Schnorchel- und Tauchreviere der französischen Antillen.

Praktisches für den Landgang

  • Währung: Offizielle Währung ist der Euro.
  • Sprache: Amtssprache ist Französisch, im Alltag wird zusätzlich ein französisch geprägtes Kreol gesprochen.
  • Anleger: Die grüne Inselhälfte ist stark auf Natur ausgerichtet; viele Ausflüge zu Wasserfällen und ins Cousteau-Reservat werden per Fahrzeug oder Boot organisiert.

Ist Basse-Terre oder Pointe-à-Pitre die Hauptstadt Guadeloupes?

Basse-Terre ist die offizielle Hauptstadt, obwohl das größere Pointe-à-Pitre als wirtschaftliches Zentrum bekannter ist.

Ist Basse-Terre dasselbe wie Basseterre auf St. Kitts?

Nein. Trotz fast gleicher Schreibweise handelt es sich um zwei verschiedene Städte auf zwei verschiedenen Inseln – Basse-Terre gehört zu Guadeloupe, Basseterre zu St. Kitts und Nevis.

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