Die Amerikanischen Jungferninseln (U.S. Virgin Islands) sind ein Außengebiet der USA in der nordöstlichen Karibik und bestehen aus den drei Hauptinseln St. Thomas, St. John und St. Croix. St. Thomas mit der Hauptstadt Charlotte Amalie zählt zu den meistangelaufenen Kreuzfahrthäfen der gesamten Karibik. Auf Routen der Karibik-Kreuzfahrten sind die Inseln ein häufiger Bestandteil der östlichen Routen.
Was die Amerikanischen Jungferninseln als Kreuzfahrtziel ausmacht
Die drei Inseln unterscheiden sich deutlich: St. Thomas ist lebhaft und für zollfreies Einkaufen sowie den Magens Bay Beach bekannt, St. John ist zu großen Teilen Nationalpark mit geschützten Stränden wie der Trunk Bay, und St. Croix trägt mit den Städten Christiansted und Frederiksted ein dänisch geprägtes Kolonialerbe. Eine Besonderheit: Obwohl es sich um US-Gebiet handelt, herrscht auf den Inseln Linksverkehr.
Die wichtigsten Kreuzfahrthäfen der Amerikanischen Jungferninseln
Jede der drei Inseln wird über einen eigenen Hafen angelaufen. Am häufigsten stehen diese Ziele im Programm:
- Charlotte Amalie (St. Thomas) – die Hauptstadt und einer der meistbesuchten Kreuzfahrthäfen der Karibik, bekannt für zollfreies Einkaufen und den nahen Magens Bay Beach.
- Cruz Bay (St. John) – das Tor zum Virgin Islands National Park, der rund zwei Drittel der Insel bedeckt, mit Stränden wie der Trunk Bay.
- Frederiksted (St. Croix) – auf der größten der drei Inseln, mit dänisch geprägter Kolonialarchitektur und dem nahen Buck Island Reef.
Beste Reisezeit für eine Kreuzfahrt zu den Amerikanischen Jungferninseln
Die Inseln sind ganzjährig tropisch warm. Als besonders angenehm gelten die trockeneren Monate zwischen Dezember und April mit geringerem Niederschlag. Die Zeit von etwa Juni bis November fällt in die atlantische Hurrikansaison; Reisen finden auch dann statt, Routen können jedoch wetterbedingt angepasst werden. Für den Landgang ist vor allem die konkrete Liegezeit des Schiffes entscheidend, die üblicherweise zwischen vier und acht Stunden beträgt.
Typische Routen und Kombinationen
Die Amerikanischen Jungferninseln sind fester Bestandteil vieler Routen durch die östliche Karibik und lassen sich wegen der Nähe gut mit den benachbarten Britischen Jungferninseln sowie mit Puerto Rico verbinden. Auch weitere Ziele der Karibik wie St. Maarten liegen in Reichweite. Die aktuell buchbaren Reisen mit Halt auf den Inseln finden sich weiter unten auf dieser Seite.
Landausflüge auf den Amerikanischen Jungferninseln
Die Ausflugsmöglichkeiten lassen sich gut in eine typische Liegezeit einplanen. Zu den bekanntesten zählen:
- Strandtag an der Magens Bay auf St. Thomas
- Besuch des Virgin Islands National Park mit der Trunk Bay auf St. John
- Zollfreies Einkaufen und Rundgang durch Charlotte Amalie
- Schnorcheln am Buck Island Reef vor St. Croix
- Seilbahn oder Aussichtspunkte mit Blick über den Hafen von St. Thomas
Praktisches für den Landgang
- Währung: Offizielle Währung ist der US-Dollar.
- Sprache: Amtssprache ist Englisch.
- Anleger: St. Thomas verfügt über große Kreuzfahrtterminals; St. John und St. Croix werden je nach Route direkt oder als Ausflug von St. Thomas aus erreicht. Auf den Inseln herrscht Linksverkehr.
Überblick
Eine Kreuzfahrt zu den Amerikanischen Jungferninseln verbindet lebhaftes Inselleben, Nationalpark-Natur und dänisch geprägte Geschichte. Welcher Landgang der passende ist, hängt vom Interesse ab: St. Thomas für Einkaufen und Strände, St. John für Nationalpark und Schnorcheln, St. Croix für Kolonialgeschichte und Riffe.