Hochseekreuzfahrten

Kreuzfahrten nach Martinique: Häfen, Ausflüge und Reisezeit

Martinique ist ein französisches Überseegebiet in der östlichen Karibik und damit Teil der Europäischen Union – mit dem Euro als Währung und einer Mischung aus französischer und kreolischer Kultur. Die Insel wird vom Vulkan Mont Pelée überragt, dessen Ausbruch 1902 die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstörte. Auf Routen der Karibik-Kreuzfahrten wird Martinique meist über die heutige Hauptstadt Fort-de-France angelaufen.

Was Martinique als Kreuzfahrtziel ausmacht

Martinique ist landschaftlich zweigeteilt: Der Norden ist gebirgig und von Regenwald bedeckt, der Süden trockener und flacher mit langen Sandstränden wie der Plage des Salines. Die Insel nimmt in der Welt des Rums eine Sonderstellung ein – der hier aus frischem Zuckerrohrsaft gebrannte Rhum Agricole trägt als einziger weltweit eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Wer Natur, Geschichte und Baden verbinden möchte, findet für jede Richtung ein passendes Ziel.

Die wichtigsten Kreuzfahrthäfen Martiniques

Die Anlaufpunkte der Insel unterscheiden sich in Charakter und Lage. Am häufigsten werden diese Ziele in Kreuzfahrtrouten aufgenommen:

  • Fort-de-France – die Hauptstadt und der wichtigste Kreuzfahrthafen, mit sanierter Uferpromenade, Markthallen und guter Anbindung an den Norden und Süden der Insel.
  • Le Marin – im Süden gelegen, mit einer der größten Segelbootmarinas der Karibik und Zugang zu ruhigen Stränden der Atlantikküste.

Beste Reisezeit für eine Martinique-Kreuzfahrt

Martinique ist ganzjährig tropisch warm. Als besonders angenehm gelten die trockeneren Monate zwischen Dezember und April mit geringerem Niederschlag. Die Zeit von etwa Juni bis November fällt in die atlantische Hurrikansaison; Reisen finden auch dann statt, Routen können jedoch wetterbedingt angepasst werden. Für den Landgang – besonders bei einem Ausflug in den Norden zum Mont Pelée – ist die konkrete Liegezeit des Schiffes entscheidend, die üblicherweise zwischen vier und acht Stunden beträgt.

Typische Routen und Kombinationen

Martinique ist fester Bestandteil vieler Routen durch die östliche Karibik und dient teils auch als Ein- und Ausschiffungshafen. Wegen der Lage inmitten der Kleinen Antillen lässt sich die Insel gut mit weiteren Zielen der Karibik wie Guadeloupe, Dominica, St. Lucia oder Barbados verbinden. Die aktuell buchbaren Reisen mit Halt auf Martinique finden sich weiter unten auf dieser Seite.

Landausflüge auf Martinique

Die Ausflugsmöglichkeiten lassen sich gut in eine typische Liegezeit einplanen. Zu den bekanntesten zählen:

  • Fahrt nach Saint-Pierre mit dem Vulkanmuseum am Fuß des Mont Pelée
  • Besuche von Rhum-Agricole-Destillerien entlang der „Route des Rhums"
  • Der tropische Garten Jardin de Balata im Bergregenwald
  • Strandtage an der Plage des Salines im Süden
  • Blick auf den markanten Felsen Rocher du Diamant an der Südküste

Praktisches für den Landgang

  • Währung: Offizielle Währung ist der Euro, da Martinique ein französisches Überseegebiet ist.
  • Sprache: Amtssprache ist Französisch, im Alltag wird zusätzlich ein französisch geprägtes Kreol gesprochen.
  • Anleger: Kreuzfahrtschiffe legen meist in Fort-de-France an; Saint-Pierre und der Norden sowie die Strände im Süden werden per Ausflug oder Transfer erreicht.

Überblick

Eine Kreuzfahrt nach Martinique verbindet Vulkanlandschaft, Rumtradition und Strände unter französischer Prägung und lässt sich gut mit weiteren Kleinen Antillen kombinieren. Welcher Landgang der passende ist, hängt vom Interesse ab: Fort-de-France für Stadt und zentrale Lage, der Norden für Mont Pelée und Regenwald, der Süden für Strände und die Marina von Le Marin.

Häufige Fragen zu Martinique-Kreuzfahrten (FAQ)

Als besonders angenehm gelten die trockeneren Monate zwischen Dezember und April. Grundsätzlich ist Martinique ganzjährig bereisbar; zwischen Juni und November liegt die atlantische Hurrikansaison, in der Routen wetterbedingt angepasst werden können.

Wichtigster Hafen ist die Hauptstadt Fort-de-France. Im Süden der Insel liegt zudem der Yachthafen Le Marin, der ebenfalls angelaufen wird.

Der Mont Pelée ist der aktive Vulkan im Norden Martiniques. Sein Ausbruch im Jahr 1902 zerstörte die damalige Hauptstadt Saint-Pierre; ein Museum vor Ort dokumentiert das Ereignis. Die Region wird meist als Tagesausflug ab Fort-de-France besucht.

Ein Ausflug nach Saint-Pierre zum Mont Pelée, Besuche von Rum-Destillerien, der Jardin de Balata sowie Strandtage im Süden der Insel passen je nach Entfernung gut in die typische Liegezeit.

Als französisches Überseegebiet nutzt Martinique den Euro. Amtssprache ist Französisch, daneben ist ein französisch geprägtes Kreol verbreitet.

Ja. Martinique ist meist Teil von Routen durch die östliche Karibik und wird häufig mit Guadeloupe, Dominica, St. Lucia oder Barbados verbunden.
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