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Oranjestad – Arubas Hauptstadt zwischen Kolonialarchitektur und karibischem Lebensgefühl

Wer zum ersten Mal in Oranjestad von Bord geht, reibt sich kurz die Augen: Pastellfarbene Giebelhäuser mit niederländischen Stilfassaden, dazu tropische Palmen, karibische Sonne und das tiefblaue Wasser der Karibik. Die Hauptstadt von Aruba trägt ihren holländischen Einfluss offen zur Schau – und kombiniert ihn mit einer sehr eigenen, entspannten Inselidentität. Einheimische nennen die Stadt schlicht Playa, was schon alles sagt: Das Meer ist hier nie weit.

Direkter Zugang zum Stadtzentrum

Das Kreuzfahrtterminal liegt keine fünf Minuten vom Stadtkern entfernt – ein echter Vorteil gegenüber vielen anderen karibischen Häfen. Wer möchte, ist zu Fuß mitten in der Caya G.F. Betico Croes, der zentralen Einkaufsstraße, ohne Taxi oder Shuttle auszukommen. Dort reihen sich internationale Luxusjuweliere, Geschäfte mit einheimischen Aloe-Vera-Produkten – Aruba produziert seit Jahrhunderten Aloe – und lokale Snackbars aneinander.

Historisches Zentrum und koloniales Erbe

Das historische Stadtzentrum rund um den Fort Zoutman gehört zu den ältesten Strukturen der Insel. Der Turm des Forts, der Willem III Tower, diente einst als erster Leuchtturm Arubas. Heute beherbergt das Fort das Historisch Museum Aruba – ein kompakter, aber informativer Überblick über die Geschichte der Insel, von den ursprünglichen Caquetío-Bewohnern bis zur niederländischen Kolonialzeit. Jeden Dienstagabend verwandelt sich der Platz davor beim Bon Bini Festival in eine lebhafte Bühne für traditionelle Musik, Tanz und lokale Küche.

Strände und Natur in Reichweite

Oranjestad selbst ist nicht für seine Strände bekannt, doch die schönsten Abschnitte der Insel sind schnell erreichbar. Eagle Beach, konsequent unter den besten Stränden der Karibik gelistet, liegt rund 15 Autominuten entfernt und punktet mit feinem weißem Sand und weniger Trubel als der berühmtere Palm Beach nebenan. Wer aktiv unterwegs sein möchte: Der Hooiberg, ein erloschener Vulkankegel im Inselinnern, lässt sich in rund 30 Minuten besteigen – von oben sieht man an klaren Tagen bis nach Venezuela.

Für Naturinteressierte lohnt sich auch ein Abstecher zur Butterfly Farm, einem Schmetterlingshaus am Stadtrand, oder in den Arikok National Park, der rund 20 Prozent der Inselfläche bedeckt und mit Kakteenlandschaften, Höhlen mit prähistorischen Zeichnungen und zerklüfteten Küstenformationen aufwartet.

Kulinarik und lokale Spezialitäten

Arubische Küche ist eine Mischung aus niederländischen, lateinamerikanischen und karibischen Einflüssen. Im Restaurant Zeerovers außerhalb des Zentrums bestellen Einheimische und Kenner frisch gebratenen Fisch in Papierform – einfach, günstig, authentisch. Wer in der Innenstadt bleibt, findet in der Renaissance Marketplace gute Möglichkeiten für lokale Gerichte. Unbedingt probieren: Keshi Yena, ein gefüllter Käselaib mit würzigem Fleisch, und Pastechi, frittierte Teigtaschen, die morgens frisch an Straßenständen verkauft werden.

Reedereien in Oranjestad

Oranjestad ist ein fester Bestandteil vieler Karibikrouten. AIDA Cruises und Mein Schiff laufen die Insel regelmäßig im Rahmen ihrer Karibikprogramme an. Auch MSC Cruises macht mit mehreren Schiffen Station, ebenso wie Regent Seven Seas und Silversea im Premiumsegment – letztere bieten oft ganztägige Ausflüge in den Nationalpark oder zu den Nordküstenformationen des Natural Pool an.

Praktisches für den Landgang

  • Währung: Arubischer Florin, US-Dollar werden überall akzeptiert
  • Sprache: Papiamento, Niederländisch, Englisch und Spanisch weit verbreitet
  • Klima: Aruba liegt außerhalb des Hurrikangürtels – ganzjährig Sonne, kaum Regen
  • Passé: Kein Trinkwasser aus der Leitung nötig – Aruba hat eine der größten Meerwasserentsalzungsanlagen der Welt

Oranjestad ist keine Stadt, die man abhakt. Man schlendert durch sie, lässt sich von bunten Fassaden und karibischer Leichtigkeit treiben – und versteht dann, warum Aruba seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Inselzielen der gesamten Karibik zählt.

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