Vertragspartner ist die Scenic Cruises International GmbH mit Sitz in Lörrach. Für die Buchung gilt damit deutsches Reiserecht, obwohl Scenic ein australisches Unternehmen ist.
Fällig ist zunächst eine Anzahlung von 20 Prozent des Reisepreises, zu zahlen innerhalb von sieben Tagen per Überweisung oder Kreditkarte. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie den Sicherungsschein.
Die Stornostaffel ist im frühen Bereich ungewöhnlich milde und wird zum Reisetermin hin deutlich strenger:
- 150 Tage oder mehr vor Reisebeginn: 3 Prozent
- 149 bis 50 Tage: 20 Prozent
- 49 bis 30 Tage: 30 Prozent
- 29 bis 22 Tage: 40 Prozent
- 21 bis 15 Tage: 60 Prozent
- 14 Tage oder weniger: 80 Prozent
- am Anreisetag, bei Nichtantritt und nach Reisebeginn: 95 Prozent
Fünf Monate vor Abreise kostet eine Absage also lediglich drei Prozent — das ist der niedrigste Satz, den wir bei den hier vertretenen Veranstaltern finden. Ab etwa sieben Wochen vorher steigt die Kurve dann zügig an. Die Stornogebühr wird sofort fällig.
Ein Sonderfall betrifft Zweibettkabinen: Storniert einer von zwei Reisenden und bewohnt der andere die Suite allein, kommt zur Stornogebühr der Aufschlag für die Alleinbelegung hinzu.
Gegen Aufpreis bietet Scenic einen Flexible Booking Plan an: 250 Euro pro Person zusätzlich zur Anzahlung, zahlbar bei der Anzahlung. Damit können Sie bis 30 Tage vor Reisebeginn verschieben oder stornieren, ohne dass Scenic eigene Gebühren berechnet — Kosten von Fluggesellschaften oder anderen Dienstleistern können trotzdem anfallen. Die Anzahlung wird dann als Reiseguthaben gutgeschrieben, das 24 Monate gültig ist und danach verfällt. Eine Reiserücktrittsversicherung ersetzt dieses Paket ausdrücklich nicht.
Die Hafengebühren sind im Reisepreis enthalten. Die Ausreisesteuern dagegen nicht — sie werden vor Ort fällig.