A-ROSA SENA: das Flaggschiff der Flotte
Die A-ROSA SENA ist das größte, jüngste und in jeder Hinsicht anders gebaute Schiff der Flotte. Sie kam 2022 von der Werft Concordia Damen im niederländischen Werkendam und fährt auf dem Rhein sowie in die Niederlande und nach Belgien.
Die entscheidende Zahl steht nicht bei der Länge, sondern bei der Breite: 17,70 Meter. Die übrige Rheinflotte ist 11,40 Meter breit, die Donauschiffe 14,40. Die SENA ist also gut sechs Meter breiter als ein normales Rheinschiff – bei gleicher Länge.
Was sechs Meter mehr Breite bedeuten
Der Zugewinn geht nicht in längere Gänge, sondern in die Fläche. Konkret heißt das:
- Alle Kabinen haben einen echten, begehbaren Balkon – nicht den französischen Balkon, der auf den schmalen Schiffen der Standard ist.
- Die Standardkabine misst 21 Quadratmeter statt 14,5.
- Es gibt fünf Decks statt vier.
- Und es passt Ausstattung an Bord, die auf 11,40 Metern schlicht keinen Platz hätte.
Der Preis dafür: Die SENA ist auf den Rhein und die niederländischen Gewässer festgelegt. Die schmaleren Schiffe der Flotte kommen auch durch die Schleusen von Main und Mosel – die SENA nicht.
Kabinen: alle mit Balkon
An Bord sind 119 Balkonkabinen und 7 Balkonsuiten, dazu 12 Familienkabinen und 2 barrierefreie Kabinen:
- Kategorie B – 2-Bett-Außenkabine mit Balkon, 21 m², auf Deck 2.
- Kategorie C – 2-Bett-Außenkabine mit Balkon, 21 m², auf Deck 2 und 3.
- Kategorie D – 2-Bett-Außenkabine mit Balkon, 21 m², auf Deck 3.
- Kategorie F – Balkonsuite mit 31 m² auf Deck 2.
- Kategorie F – Balkonsuite mit 26 m² auf Deck 4.
- Kategorie G – Familienkabine mit 28 m² auf Deck 1, mit drei Zusatzbetten: einem Doppelstockbett und einem Schlafsofa.
Beachtenswert ist die Suitenstaffel: Die größere Suite mit 31 m² liegt auf Deck 2, die kleinere mit 26 m² zwei Decks höher auf Deck 4. Wer die maximale Fläche will, muss also nach unten – wer den höchsten Blick will, nach oben. Das ist die umgekehrte Logik zu dem, was Kreuzfahrer von der Hochsee kennen.
Ein Hinweis zu Deck 1: Die Fenster lassen sich erst ab Deck 2 öffnen. Auf Deck 1 liegen die Familienkabinen.
Das einzige Schiff mit Fahrstuhl und Kids Club
Die SENA hat einen Fahrstuhl zwischen Deck 1 und Deck 4 – in einer Flotte, in der die meisten Schiffe ausschließlich Treppen haben, ist das der wichtigste Ausstattungsunterschied überhaupt. Dazu kommen zwei ausgewiesen barrierefreie Kabinen.
Für Familien ist sie ebenfalls das einzige durchgeplante Schiff der Flotte: eigener Kids Club, ein separater Kids-Pool neben dem Swimmingpool, zwölf Familienkabinen und auf Deck 3 Kabinen mit Verbindungstür.
Ein Punkt zur Kalkulation: Die Regel „Kinder bis 15 Jahre reisen kostenfrei", die auf den meisten A-ROSA-Schiffen gilt, greift auf der SENA nicht. Hier gibt es eigene Kinderermäßigungen von 0 bis 25 Prozent. Der Familienbereich ist also nicht umsonst zu haben.
An Bord
Die Namen an Bord sind eigene, nicht die der übrigen Flotte: A-ROSA MARKET mit Live-Cooking, SENA GRILL, das A-ROSA Café, der PAVILION und ein Outdoor-Restaurant. Getrunken wird in der SENA Bar, der WINERY, der Café Bar und der UP & DOWN Bar auf dem Sonnendeck.
Dazu kommen die Panorama Lounge mit Bühne und Tanzfläche, die Connect Lounge und der Außenbereich CAPTAIN'S VIEW – ein Aussichtsplatz ganz vorn neben dem Steuerhaus, den kein anderes Schiff der Flotte hat.
Im Spa gibt es Whirlpool, finnische Sauna, Eisgrotte und Ruheraum. Die Eisgrotte ist der Gegenpol zur Sauna und in der Flussschifffahrt eine echte Seltenheit.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2022 |
|---|---|
| Werft | Concordia Damen B.V., Werkendam (Niederlande) |
| Länge | 135,00 m |
| Breite | 17,70 m |
| Decks | 5 |
| Passagiere | 280 |
| Flagge / Heimathafen | Schweiz |
| Kreditkarten | VISA, Mastercard, American Express, EC-Karte |
An Bord der A-Rosa Sena
Die SENA hat das mit Abstand breiteste gastronomische Angebot der Flotte, und die Namen sind eigene: A-ROSA MARKET mit Live-Cooking als Hauptrestaurant, der SENA GRILL, das A-ROSA Café, der PAVILION und ein Outdoor-Restaurant an Deck.
Auf den schmaleren Schiffen der Flotte gibt es ein Marktrestaurant und einen Außenbereich. Hier sind es fünf getrennte Orte zum Essen – das ist der eigentliche Effekt der 17,70 Meter Breite.
Die Essenszeiten und die Tischwahl sind frei. Im Tarif Premium alles inklusive sind Frühstücks-, Mittags- und Abendbuffet enthalten, dazu Wasser, Softdrinks, Säfte, Fassbier, alkoholfreies Bier, Sekt sowie A-ROSA Weiß- und Rotweine während der Baröffnungszeiten. Kaffee, Kaffeespezialitäten und Tee gibt es zum Frühstück und zur Kaffeezeit.
Vier Bars und drei Lounges: die SENA Bar, die WINERY, die Café Bar und die UP & DOWN Bar auf dem Sonnendeck, dazu die Panorama Lounge mit Bühne und Tanzfläche und die Connect Lounge.
Der besondere Platz ist aber keiner davon, sondern CAPTAIN'S VIEW: ein Außenbereich ganz vorn neben dem Steuerhaus. Dort sitzt man über dem Bug und sieht die Strecke kommen, statt sie vorbeiziehen zu lassen. Kein anderes Schiff der Flotte hat das.
Auf dem Mittelrhein zwischen Bingen und Koblenz ist das der beste Platz an Bord.
Auf dem Sonnendeck liegen Swimmingpool und Kids-Pool, eine Aktionsfläche, Sonnenliegen und -schirme sowie eine Dusche. Der Fitnessbereich liegt auf Deck 1 beim Spa.
Anders als die älteren Schiffe der Flotte setzt die SENA nicht auf Putting Green und Shuffleboard, sondern auf eine offene Aktionsfläche – das Sonnendeck ist bei 17,70 Metern Breite groß genug, um wechselnd bespielt zu werden.
Wer sich lieber an Land bewegt: A-ROSA bietet geführte Fahrrad-Touren als eigene Ausflugskategorie an.
Der Spa-Bereich der SENA hat Whirlpool, finnische Sauna, Eisgrotte und einen Ruheraum, dazu Massage- und Beautybehandlungen.
Die Eisgrotte ist die Besonderheit: der Gegenpol zur Sauna, in der Flussschifffahrt eine echte Seltenheit und in der A-ROSA-Flotte einmalig. Wer Wechselwarm ernst nimmt, findet das sonst nur auf Hochseeschiffen.
Die Nutzung ist im Tarif Premium alles inklusive kostenfrei, auf Behandlungen gibt es Vorteilspreise.
Die SENA ist das einzige durchgeplante Familienschiff der Flotte – und das einzige mit echter Kinderbetreuung.
Es gibt einen eigenen Kids Club, einen separaten Kids-Pool neben dem Swimmingpool, zwölf Familienkabinen und auf Deck 3 in der Kategorie D Kabinen mit Verbindungstür.
Die Familienkabinen der Kategorie G auf Deck 1 sind mit 28 Quadratmetern und drei Zusatzbetten – einem Doppelstockbett und einem Schlafsofa – für bis zu fünf Personen ausgelegt. Auf den schmalen Schiffen der Flotte gibt es nichts Vergleichbares.
Wichtig für die Kalkulation: Die Regel „Kinder bis 15 Jahre reisen kostenfrei", die auf den meisten A-ROSA-Schiffen gilt, greift auf der SENA nicht. Hier gibt es eigene Kinderermäßigungen von 0 bis 25 Prozent. Wer mit der Flotten-Regel rechnet, verrechnet sich. Dafür bekommt man hier die Ausstattung, die es sonst nirgends gibt – und sollte beides gegeneinander abwägen.
Das Abendprogramm läuft in der Panorama Lounge mit Bühne und Tanzfläche: Live-Musik, Themenabende und Vorträge zur Route. Dazu kommen die Connect Lounge und die UP & DOWN Bar auf dem Sonnendeck.
Auf dem Rhein ist die Strecke selbst ein guter Teil des Programms. Für die Durchfahrt des Oberen Mittelrheintals zwischen Bingen und Koblenz mit Loreley und Burgendichte lohnt es sich, an Deck zu bleiben – am besten auf CAPTAIN'S VIEW ganz vorn.
Auf den Niederlande-Routen sind es dagegen die Städte: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent liegen dicht beieinander, und die Anleger sind zentral.
Die Landausflüge sind nach Art sortiert: Erkundungs-, Erlebnis-, Genuss-, Familien-, Fahrrad- und Exklusiv-Touren mit deutschsprachigen Guides.
Die A-ROSA SENA ist das mit Abstand zugänglichste Schiff der Flotte – und für viele Gäste mit eingeschränkter Mobilität die einzige realistische Option bei A-ROSA.
Sie hat einen Fahrstuhl zwischen Deck 1 und Deck 4. Die meisten anderen Schiffe der Flotte verfügen ausschließlich über Treppen. Dazu kommen zwei ausgewiesen barrierefreie Kabinen, die Kabinennummern 233 und 234 auf Deck 2.
Auch die 17,70 Meter Breite helfen: breitere Gänge und mehr Wendefläche als auf jedem anderen A-ROSA-Schiff.
Zwei Einschränkungen bleiben trotzdem. Erstens reicht der Fahrstuhl nicht bis Deck 5, das Sonnendeck ist also nur über Treppen erreichbar. Zweitens: An vielen Flussanlegern geht es über eine Gangway an Bord, teils über ein zweites Schiff hinweg, wenn mehrere nebeneinander liegen. Der Höhenunterschied zwischen Kai und Schiff schwankt mit dem Wasserstand – das löst kein Schiffsdesign.
Es gibt nur zwei barrierefreie Kabinen an Bord. Sprechen Sie uns früh an; wir prüfen die Verfügbarkeit für Ihre Route und holen die verbindliche Auskunft ein.
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