Anesha – Phoenix  Flussschiff
Flussschiff

Anesha

Phoenix

5 von 5 Sternen (Premium) - Bewertung von mykreuzfahrt
Baujahr 2014
Passagiere 180
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Zwei Ströme, zwei Heimathäfen: Rhein ab Köln, Donau ab Passau
Bis ins Donaudelta: die längste Route berührt neun Länder
Von der Tagesfahrt bis zu zwei Wochen: sehr unterschiedliche Reiselängen
Neun Kabinenkategorien, alle außen – eine Innenkabine gibt es nicht
Pool, Sauna und Dampfbad: ungewöhnlich viel für ein Flussschiff

MS Anesha: Rhein ab Köln, Donau ab Passau

Die MS Anesha ist das einzige Flussschiff von Phoenix Reisen, das auf beiden großen Strömen ein volles Programm fährt. Den größeren Teil des Jahres liegt sie in Köln und fährt von dort den Rhein hinunter in die Niederlande oder hinauf bis in den Oberrhein. Für die Donausaison verlegt sie nach Passau – und zwar auf eigenem Kiel, über Main und Main-Donau-Kanal.

Das schlägt sich in einer ungewöhnlichen Bandbreite nieder: Die kürzesten Fahrten dauern einen einzigen Tag, die längsten gut zwei Wochen. Wer nur einmal hineinschnuppern will, ist an einem Abend wieder zu Hause. Wer die ganze Donau sehen will, bleibt bis zum Delta an Bord.

Rheinabwärts: Holland, und zwar richtig

Der Schwerpunkt ab Köln liegt flussabwärts. Arnheim, Rotterdam und Zaandam stehen auf den meisten dieser Reisen, dazu häufig Enkhuizen am IJsselmeer. Ein Hinweis, der vor der Buchung wichtig ist: Angelaufen wird Zaandam, nicht Amsterdam selbst. Zaandam liegt nördlich der Stadt; wer nach Amsterdam möchte, fährt von dort weiter.

Rheinaufwärts: bis Breisach und Basel

In die andere Richtung geht es an Koblenz und Rüdesheim vorbei durch das Mittelrheintal und weiter an den Oberrhein. Die längeren Rheinreisen erreichen Breisach und Basel. Im Programm stehen außerdem regelmäßig Abstecher auf die Mosel – bis Cochem und Trier – sowie Fahrten über den Main mit Bamberg und Nürnberg.

Donau: bis ins Delta

Die Donaureisen ab Passau sind das andere Gesicht dieses Schiffes. Sie führen nicht nur bis Wien und Budapest, sondern den ganzen Strom hinunter bis ins Donaudelta. Auf der längsten Route liegen Häfen in neun Ländern – von Melk und Bratislava über Belgrad bis Tulcea und den Grenzhafen nach Moldawien. Solche Reisen dauern gut zwei Wochen und sind das Gegenstück zu den Tagesfahrten ab Köln.

Das Schiff

Die MS Anesha ist 135 Meter lang und nimmt 180 Gäste auf, betreut von rund 40 Besatzungsmitgliedern. Phoenix Reisen führt sie als Schiff der Premium-Klasse, und die Ausstattung trägt das: zwei Restaurants, zwei Bars, ein Lift, Sauna und Dampfbad sowie ein Pool auf dem Sonnendeck – für ein Flussschiff eine ganze Menge. Bordsprache ist Deutsch, abgerechnet wird in Euro. Gefahren wird mit Vollpension, Getränke rechnen Sie über die Bordkarte ab.

Bordarzt vorhanden Barrierefrei Zahlungsmittel: Euro Flagge: Schweiz


Schiffsdaten

Baujahr2014
WerftVahali B.V Scheepswerft (Niederlande)
Länge135 m
Breite11.40 m
Tiefgang1.5 m
Decks4
Passagiere180
Crew40
Flagge / HeimathafenSchweiz

An Bord der Anesha

Gegessen wird im Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“. Zum Abendessen gibt es eine Tischzeit – alle Gäste sitzen also gleichzeitig, was das Kennenlernen leichter macht als ein Zwei-Schichten-Betrieb. Serviert werden mehrgängige Menüs, morgens steht ein Frühstücksbuffet bereit.

Dazu kommt achtern das Heckrestaurant mit Außenterrasse. Draußen zu sitzen, während das Schiff fährt, ist an Bord die schönste Art zu essen – und an milden Abenden auf dem Rhein oder der unteren Donau meist auch die begehrteste.

Die Anesha fährt mit Vollpension: Frühstück, Mittag- und Abendessen sind eingeschlossen. Getränke sind es nicht – sie laufen über die Bordkarte.

Mittelpunkt an Bord ist die Panorama-Lounge mit Bar. Hier läuft das Abendprogramm, hier wird die Reise besprochen, hier sitzt man bei schlechtem Wetter. Achtern gibt es zusätzlich die Heckbar – ruhiger, kleiner und mit direktem Weg auf die Außenterrasse.

Empfangen werden Sie in der Atrium-Lobby mit Rezeption. Das ist auch die Stelle, an der Sie Fragen zum Tagesablauf, zu Ausflügen oder zur Bordrechnung loswerden.

Die Getränkekarte ist breit aufgestellt. Abgerechnet wird über die Bordkarte, ein Getränkepaket gehört nicht zum Konzept.

An Bord gibt es einen kleinen Fitnessbereich. Das Wort klein ist wörtlich zu nehmen: ein paar Geräte, kein Studio. Wer regelmäßig trainiert, sollte das einplanen.

Die eigentliche Bewegung findet an Land statt. Bei Reiselängen von einem bis zu sechzehn Tagen sind Sie an fast jedem Tag in einem anderen Ort – und weil Flussschiffe mitten in den Städten festmachen, beginnt der Spaziergang direkt an der Gangway.

Zum Wellnessbereich gehören eine Sauna und ein Dampfbad – zwei Anlagen, die auf Flussschiffen dieser Größe selten beide vorhanden sind. Dazu kommt der Pool auf dem Sonnendeck.

Nach einem kalten Tag an Deck im Mittelrheintal oder nach einem langen Ausflug in Budapest ist die Sauna der Ort, an dem die Reise wieder angenehm wird.

Ein eigenes Kinderprogramm gibt es an Bord nicht. Die MS Anesha ist auf erwachsene Gäste ausgerichtet – ruhige Abende, Landausflüge, eine gemeinsame Tischzeit.

Für die eintägigen Fahrten ab Köln gilt das nur eingeschränkt: Ein Tag auf dem Rhein mit Musikprogramm ist auch für ältere Kinder und Jugendliche gut auszuhalten. Ob eine bestimmte Reise für Ihre Familie passt, klären wir gern vorab mit Ihnen.

Ein Showprogramm mit eigener Bühnentruppe gibt es nicht. Der Abend spielt sich in der Panorama-Lounge ab: Musik, Tanz, Vorträge zur Route, ein Kapitänsabend.

Eine Besonderheit dieses Schiffes sind die eintägigen Themenfahrten ab Köln, bei denen Musik der eigentliche Reisegrund ist. Sie starten und enden am selben Tag im Heimathafen und sind damit auch für alle interessant, die eine Flussfahrt erst einmal ausprobieren möchten.

Zur Kleidung: An Bord herrscht eine sportlich-elegante Atmosphäre in legerer Kleidung. Zum Kapitänsabend kleiden sich viele Gäste etwas eleganter – Abendgarderobe wird nicht erwartet.

An Bord gibt es eine kleine Boutique für das Nötigste. Ein Bordshop im Sinne eines Kaufhauses ist das nicht – und wird auf diesen Routen auch kaum gebraucht: Die Anesha macht mitten in Rotterdam, Wien oder Budapest fest, und der Einkauf findet in der Stadt statt.

WLAN ist an Bord verfügbar und kostenpflichtig. Die Verbindung hängt auf dem Fluss immer auch vom Mobilfunknetz am Ufer ab – auf der unteren Donau deutlich stärker als auf dem Rhein.

Einen ständigen Bordarzt gibt es auf Flussschiffen dieser Größe üblicherweise nicht – das Schiff fährt fast durchgehend in Ufernähe, ärztliche Hilfe ist an Land in kurzer Zeit erreichbar.

Wichtig für Ihre Planung: Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge und in der Handgepäcktasche mit. Welche medizinische Ausstattung zu Ihrem Termin an Bord ist, erfragen wir gern für Sie – gerade auf den langen Donaureisen, die bis nach Rumänien und an die moldawische Grenze führen, lohnt sich diese Frage vorab.

Für Gäste, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist die MS Anesha baulich nicht geeignet. Das ist eine klare Aussage, und wir geben sie unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt.

Für Gäste, die eingeschränkt zu Fuß sind, kommt es auf das Deck an: Der Lift verbindet das Neptun- und das Oriondeck. Das Saturndeck erreichen Sie nur über die Treppe – dort liegen unter anderem die Dreibettkabine und ein Teil der Suiten. Wer Stufen meiden möchte, wählt entsprechend.

Dazu kommt: Flussschiffe machen häufig im Päckchen fest, also längsseits an einem anderen Schiff. Der Weg an Land führt dann über das Nachbarschiff. Sprechen Sie uns vor der Buchung an, dann klären wir gemeinsam, ob eine Reise für Sie in Frage kommt.

Geraucht werden darf ausschließlich in den gekennzeichneten Bereichen auf dem Sonnendeck. In den Kabinen, den Restaurants, den Bars und allen übrigen Innenräumen ist das Rauchen nicht gestattet.

Haustiere können an Bord nicht mitgenommen werden.

Galerie

Deckplan Anesha

Deckplan Neptundeck – Anesha Deckplan Saturndeck – Anesha Deckplan Orionedeck – Anesha
Deckplan Neptundeck – Anesha
Neptundeck
Deckplan Saturndeck – Anesha
Saturndeck
Deckplan Orionedeck – Anesha
Orionedeck

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Kabinen der Anesha - die Kategorien

Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.

Alle Kabinen der MS Anesha liegen außen – eine Innenkabine gibt es nicht. Der Unterschied liegt im Deck: Auf dem Saturn- und Oriondeck haben die Kabinen einen französischen Balkon, auf dem Neptundeck kleine Fenster, die sich nicht öffnen lassen.

Außenkabine

2–3 Personen ab 17 m²
ab 159 € p. P.

Balkonkabine

2–3 Personen ab 17 m²
ab 179 € p. P.

Suite

2–3 Personen ab 19 m²
Preis auf Anfrage

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Die neun Kategorien im Überblick:

  • Oriondeck – Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m²; dazu eine Suite mit rund 18,5 m²
  • Saturndeck – Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m²; dazu eine Suite mit rund 18,5 m², eine Dreibettkabine und eine Kategorie zur Alleinbenutzung
  • Neptundeck – Zweibettkabinen mit kleinen, nicht zu öffnenden Fenstern, rund 17 m², auch achtern; dazu eine Kategorie zur Alleinbenutzung

In jeder Kabine: Dusche und WC, individuell regulierbare Klimaanlage sowie Außenblick – das ergibt sich daraus, dass es keine Innenkabinen gibt.

Zwei Hinweise zur Kabinenwahl: Der Größenunterschied zwischen den Decks ist auf diesem Schiff gering, rund 17 gegenüber 18,5 Quadratmetern in den Suiten. Entscheidend ist deshalb nicht die Fläche, sondern der französische Balkon – die Kabinen auf dem Neptundeck haben stattdessen feste Fenster. Und: Der Lift verbindet Neptun- und Oriondeck; das Saturndeck erreichen Sie nur über die Treppe. Die genaue Lage entnehmen Sie den Deckplänen auf dieser Seite; zur Auswahl beraten wir Sie gern.

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Anesha
54 Angebote

Fragen & Antworten zur Anesha

Auf zwei Ströme. Den größeren Teil des Programms fährt die MS Anesha ab Köln auf dem Rhein: flussabwärts in die Niederlande, flussaufwärts durch das Mittelrheintal bis in den Oberrhein, dazu Abstecher auf Mosel und Main. Für die Donausaison verlegt sie nach Passau und fährt von dort stromabwärts bis ins Delta.

Damit ist sie das einzige Flussschiff von Phoenix Reisen mit einem vollen Programm auf beiden Flüssen. Welche Reisen aktuell buchbar sind, sehen Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Eine Live-Karte mit der aktuellen Position zeigen wir für die MS Anesha nicht. Flussschiffe dieser Größe sind in den öffentlichen Positionsdaten meist nicht durchgängig zu finden – wir zeigen lieber gar keine Karte als eine, die veraltet ist.

Was verlässlich weiterhilft, ist der Fahrplan: In der Rheinsaison beginnt und endet nahezu jede Reise in Köln, in der Donausaison in Passau. Dazwischen liegen zwei Überführungsreisen über Main und Main-Donau-Kanal. Den Hafen für jeden einzelnen Tag finden Sie im Reiseverlauf der jeweiligen Reise auf dieser Seite. Wenn Sie wissen möchten, wo das Schiff zu einem bestimmten Termin liegt, sagen wir es Ihnen gern.

Ja – und zwar nicht nur bis Wien und Budapest, sondern den ganzen Strom hinunter bis ins Donaudelta. Die langen Donaureisen starten in Passau, dauern gut zwei Wochen und berühren Häfen in neun Ländern: von Melk und Bratislava über Belgrad und das Eiserne Tor bis Tulcea im Delta und den Grenzhafen nach Moldawien.

Zusätzlich gibt es die beiden Überführungsreisen, die Rhein und Donau verbinden – die eine von Köln nach Passau, die andere zurück. Wer beide Flüsse in einer Reise sehen will, ist dort richtig.

Von zwei Heimathäfen: Köln für die Rheinreisen und Passau für die Donaureisen. Der weitaus größere Teil der Abfahrten liegt in Köln.

Das ist ein praktischer Vorteil: Köln ist mit dem Zug aus fast ganz Deutschland gut erreichbar, ein Flug entfällt. Die genaue Anlegestelle steht in Ihren Reiseunterlagen – sie kann je nach Termin und Wasserstand wechseln, deshalb nennen wir hier bewusst keine feste Adresse.

Die Spannweite ist groß: von einem einzigen Tag bis zu gut zwei Wochen. Damit deckt dieses Schiff mehr ab als jedes andere im Rheinprogramm von Phoenix Reisen.

  • Tagesfahrten ab Köln – morgens los, abends zurück
  • Kurzreisen von drei bis fünf Tagen in die Niederlande
  • Rheinreisen von einer guten Woche bis in den Oberrhein
  • Donaureisen von gut zwei Wochen bis ins Delta

Die aktuell buchbaren Termine mit ihrer jeweiligen Dauer finden Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Ja. Ab Köln stehen regelmäßig eintägige Themenfahrten im Programm, bei denen ein Musikprogramm der eigentliche Reisegrund ist. Sie starten und enden am selben Tag im Heimathafen.

Das ist unter den Phoenix-Flussschiffen die Ausnahme – die meisten fahren ausschließlich mehrtägige Reisen. Wenn Sie eine Flusskreuzfahrt erst einmal ausprobieren möchten, ohne gleich eine Woche einzuplanen, ist das der einfachste Einstieg.

Nein. Die MS Anesha fährt mit Vollpension. Enthalten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen. Getränke sind nicht eingeschlossen – Sie rechnen sie über die Bordkarte ab und bezahlen am Ende der Reise.

Ein Getränkepaket gehört nicht zum Konzept. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einigen anderen Schiffen der Flotte, und er lohnt den Blick vor der Buchung: Wer abends gern beim Wein sitzt, kalkuliert anders als jemand, der zum Essen Wasser trinkt.

Gegessen wird im Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“. Zum Abendessen gibt es eine Tischzeit – alle Gäste sitzen gleichzeitig, es gibt keinen zweiten Durchgang. Serviert werden mehrgängige Menüs; morgens steht ein Frühstücksbuffet bereit.

Achtern kommt das Heckrestaurant mit Außenterrasse dazu. An milden Abenden draußen zu sitzen, während das Schiff fährt, ist an Bord die schönste Art zu essen.

Eine feste Speisekarte können wir hier nicht abbilden – die Menüs wechseln je nach Reise und Route. Bei besonderen Ernährungswünschen sagen Sie uns vorher Bescheid, dann geben wir das an das Schiff weiter.

Neun Kategorien – und alle liegen außen. Eine Innenkabine gibt es auf diesem Schiff nicht.

  • Oriondeck: Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m², dazu eine Suite mit rund 18,5 m²
  • Saturndeck: dasselbe Angebot, ergänzt um eine Dreibettkabine
  • Neptundeck: Zweibettkabinen mit kleinen, nicht zu öffnenden Fenstern, rund 17 m², auch achtern

Der entscheidende Unterschied ist nicht die Größe, sondern das Fenster: Auf Saturn- und Oriondeck lässt sich der französische Balkon öffnen, auf dem Neptundeck nicht. Die Deckpläne auf dieser Seite zeigen die genaue Lage.

Ja, in zwei Varianten. Beide sind Zweibettkabinen, die von einer Person allein bewohnt werden – Sie zahlen also keinen Aufpreis für eine improvisierte Lösung, sondern buchen eine eigene Kategorie.

  • auf dem Neptundeck mit festem Fenster
  • auf dem Saturndeck mit französischem Balkon

Für Alleinreisende ist die eine Tischzeit beim Abendessen ein Vorteil: Man sitzt zusammen und kommt schneller ins Gespräch als auf Schiffen mit offener Restaurantwahl.

Einen Lift gibt es, er verbindet Neptun- und Oriondeck. Das Saturndeck erreichen Sie nur über die Treppe – wer Stufen meiden möchte, sollte das bei der Kabinenwahl berücksichtigen. Das Sonnendeck ist ohnehin nur über Treppen zugänglich.

Für Gäste, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet. Dazu kommt, dass Flussschiffe häufig im Päckchen festmachen, also längsseits an einem anderen Schiff: Der Weg an Land führt dann über dessen Deck. Wenn Sie eingeschränkt beweglich sind, sprechen Sie uns vor der Buchung an – wir klären gemeinsam, ob eine bestimmte Reise für Sie in Frage kommt.

Alle drei – und das ist für ein Flussschiff bemerkenswert:

  • ein kleiner Pool auf dem großflächigen Sonnendeck
  • eine Sauna und ein Dampfbad
  • ein kleiner Fitnessbereich

Bei Fitnessbereich und Pool ist das Wort klein wörtlich zu nehmen: ein paar Geräte, ein Becken zum Abkühlen. Wer täglich seine Bahnen schwimmt, wird das nicht ersetzt bekommen. Sauna und Dampfbad beide an Bord zu haben, ist auf Flussschiffen dieser Größe dagegen die Ausnahme.

An Bord herrscht eine sportlich-elegante Atmosphäre in legerer Kleidung. Sie brauchen für den Alltag an Bord nichts Besonderes einzupacken.

Zum Kapitänsabend kleiden sich viele Gäste etwas eleganter – Abendgarderobe wird ausdrücklich nicht erwartet. Wichtiger als schicke Kleidung sind feste Schuhe für die Landgänge und eine warme Jacke: Auf dem Sonnendeck ist es auch im Sommer zugig, sobald das Schiff fährt.

Die MS Anesha ist 135 Meter lang und rund 11,40 Meter breit, bei einem Tiefgang von etwa 1,50 Metern. Sie hat vier Passagierdecks – Sonnendeck, Oriondeck, Saturndeck und Neptundeck.

An Bord finden 180 Gäste Platz, betreut von rund 40 Besatzungsmitgliedern. Das ergibt ein Verhältnis von etwa vier bis fünf Gästen je Crewmitglied. Bordsprache ist Deutsch, Bordwährung der Euro. Das Schiff fährt unter Schweizer Flagge – das ist bei Flussschiffen auf Rhein und Donau verbreitet und sagt nichts über Sprache oder Programm an Bord aus.

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