Annika – Phoenix  Flussschiff
Flussschiff

Annika

Phoenix

5 von 5 Sternen (Premium) - Bewertung von mykreuzfahrt
Baujahr 2020
Passagiere 180
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Rheinaufwärts ab Köln: bis Straßburg, Breisach und an die Schweizer Grenze
Viertägige Kurzreise nach Straßburg: der einfachste Einstieg an Bord
Mosel und Main dazu – in die Niederlande fährt dieses Schiff nicht
Sonnendeck mit Minigolf und Shuffleboard: selten auf einem Flussschiff
Keine Kabine unter 17 m²: neun Kategorien, alle außen, viele mit Balkon

MS Annika: Rheinaufwärts ab Köln – bis Straßburg und Basel

Die MS Annika ist das Phoenix-Flussschiff für alle, die den Rhein stromaufwärts sehen wollen. Von Köln aus geht es durch das Mittelrheintal in den Oberrhein – und auf den längeren Reisen bis Breisach und in den Raum Basel. In die Niederlande fährt dieses Schiff nicht. Wer Holland sucht, ist auf einem der Schwesterschiffe besser aufgehoben; wir sagen Ihnen gern, auf welchem.

Dafür deckt die Annika zwei Nebenflüsse ab, die viele Rheinschiffe auslassen: die Mosel und den Main.

Die kurze Reise: vier Tage nach Straßburg

Das mit Abstand größte Angebot dieses Schiffes ist eine viertägige Reise ab Köln – gedacht als Einstieg für alle, die eine Flusskreuzfahrt erst einmal ausprobieren wollen. Sie führt rheinaufwärts über Mannheim und Gernsheim bis nach Straßburg, wo das Schiff einen ganzen Tag liegt, und über Mainz und Koblenz zurück.

Vier Tage sind kurz genug, um sie sich zwischendurch zu nehmen, und lang genug, um zu merken, ob diese Art zu reisen zu einem passt.

Der lange Rhein: bis Breisach und an die Schweizer Grenze

Die ausgedehnten Rheinreisen brauchen gut anderthalb Wochen und nehmen den Strom in seiner ganzen Länge mit: Bonn, Mainz, Speyer, Worms, Rüdesheim im Mittelrheintal, Breisach am Kaiserstuhl und der Wendepunkt an der Schweizer Grenze. Auf dem Rückweg biegt das Schiff in den Main ein und macht in Frankfurt fest – für ein Flussschiff eine ungewöhnliche Adresse.

Die Mosel: neun Tage zwischen den Steillagen

Dazu kommen Moselreisen ab Köln. Sie biegen bei Koblenz in den Nebenfluss ein und nehmen sich Zeit: Cochem und Schweich mit je zwei Tagen Liegezeit, dazu Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues, Trier und Winningen. Weil die Mosel viele Schleusen hat, geht es langsam voran – das ist hier kein Nachteil, sondern der Punkt.

Das Schiff

Die MS Annika ist 135 Meter lang und nimmt 180 Gäste auf, betreut von rund 40 Besatzungsmitgliedern. Phoenix Reisen führt sie als Schiff der Premium-Klasse, und die Ausstattung trägt das: zwei Restaurants, zwei Bars, ein Lift, Sauna, Dampfbad und ein Fitnessbereich sowie ein Sonnendeck mit Pool, Minigolf und Shuffleboard – Letzteres findet man auf Flussschiffen selten.

Empfangen werden Sie in der Atrium-Lobby mit Rezeption. Bordsprache ist Deutsch, abgerechnet wird in Euro. Gefahren wird mit Vollpension, Getränke laufen über die Bordkarte.

Bordarzt vorhanden Barrierefrei Zahlungsmittel: Euro Flagge: Schweiz


Schiffsdaten

Baujahr2020
Länge135 m
Breite11,4 m
Tiefgang1,5 m
Decks4
Passagiere180
Crew40
Flagge / HeimathafenSchweiz
KreditkartenVISA, Mastercard

An Bord der Annika

Gegessen wird im Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“. Morgens steht ein Frühstücksbuffet bereit, mittags und abends gibt es mehrgängige Menüs. Beim Abendessen haben Sie einen festen Tischplatz – alle Gäste sitzen gemeinsam, und man lernt seine Tischnachbarn über die Reise hinweg wirklich kennen.

Dazu kommt achtern das Heckrestaurant mit Außenterrasse. Draußen zu sitzen, während das Schiff durch das Mittelrheintal fährt, ist an Bord die schönste Art zu essen.

Die MS Annika fährt mit Vollpension: Frühstück, Mittag- und Abendessen sind eingeschlossen. Getränke sind es nicht – sie laufen über die Bordkarte und werden am Ende der Reise abgerechnet.

Mittelpunkt an Bord ist die Panorama-Lounge mit Bar. Hier läuft das Abendprogramm, hier wird der nächste Hafen besprochen, hier sitzt man, wenn es an Deck zu kühl wird.

Achtern gibt es zusätzlich die Heckbar – kleiner, ruhiger und mit kurzem Weg auf die Außenterrasse.

Empfangen werden Sie in der Atrium-Lobby mit Rezeption. Dort klären Sie Fragen zum Tagesablauf, zu Landausflügen und zur Bordrechnung. Die Barkarte ist die übliche Auswahl eines Flussschiffs; ein Getränkepaket gehört nicht zum Konzept.

Auf dem Sonnendeck stehen ein Minigolfbereich und Shuffleboard zur Verfügung. Beides zusammen ist auf einem 135-Meter-Flussschiff ungewöhnlich – die meisten Schiffe dieser Größe haben für keines von beiden Platz.

Unter Deck gibt es außerdem einen kleinen Fitnessbereich. Das Wort klein ist wörtlich zu nehmen: ein paar Geräte, kein Studio.

Die eigentliche Bewegung findet an Land statt. Weil Flussschiffe mitten in den Orten festmachen, beginnt der Spaziergang direkt an der Gangway – in Cochem, in Rüdesheim und in Breisach ebenso wie in Straßburg.

Zum Wellnessbereich gehören eine Sauna und ein Dampfbad. Zwei Anlagen nebeneinander sind auf Flussschiffen dieser Größe selten. Dazu kommt der kleine Pool auf dem Sonnendeck.

Nach einem kühlen Tag an Deck im Moseltal oder nach einem langen Rundgang durch Straßburg ist die Sauna der Ort, an dem die Reise wieder angenehm wird.

Ein eigenes Kinderprogramm gibt es an Bord nicht. Die MS Annika ist auf erwachsene Gäste ausgerichtet: ruhige Abende in der Panorama-Lounge, Landausflüge, ein gemeinsames Abendessen.

Für ältere Kinder und Jugendliche kann die viertägige Reise trotzdem passen – sie ist kurz, und Minigolf und Shuffleboard auf dem Sonnendeck helfen. Ob eine bestimmte Reise für Ihre Familie geeignet ist, klären wir gern vorab mit Ihnen.

Ein Showprogramm mit eigener Bühnentruppe gibt es nicht. Der Abend spielt sich in der Panorama-Lounge ab: Veranstaltungen, Musik, Vorträge zur Route.

Ein fester Bestandteil jeder längeren Reise ist der Kapitänsabend. Dort gilt ein etwas festlicherer Dresscode als sonst an Bord – Abendgarderobe wird aber nicht erwartet.

Im Programm stehen außerdem eintägige Themenfahrten ab Köln, bei denen ein Musikprogramm der eigentliche Reisegrund ist. Sie starten und enden am selben Tag im Heimathafen.

An Bord gibt es eine kleine Boutique für das Nötigste. Ein Bordshop im Sinne eines Kaufhauses ist das nicht – und wird auf diesen Routen kaum gebraucht: Die MS Annika macht mitten in Köln, Mainz, Cochem oder Straßburg fest, und der Einkauf findet in der Stadt statt.

WLAN ist an Bord verfügbar und kostenpflichtig. Die Verbindung hängt auf dem Fluss immer auch vom Mobilfunknetz am Ufer ab – im engen Moseltal mit Lücken zu rechnen, ist realistisch.

Einen ständigen Bordarzt gibt es auf Flussschiffen dieser Größe üblicherweise nicht. Das Schiff fährt durchgehend in Ufernähe und macht täglich fest; ärztliche Hilfe ist an Land in kurzer Zeit erreichbar.

Wichtig für Ihre Planung: Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge und im Handgepäck mit. Welche medizinische Ausstattung zu Ihrem Termin an Bord ist, erfragen wir gern für Sie.

Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist die MS Annika baulich nicht geeignet. Wir geben diese Aussage unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt.

Für Gäste, die eingeschränkt zu Fuß sind, entscheidet das Deck: Der Lift verbindet Neptun- und Oriondeck. Das Saturndeck erreichen Sie nur über die Treppe – dort liegen unter anderem die Dreibettkabine, eine Suite und eine Kategorie zur Alleinbenutzung. Wer Stufen meiden möchte, wählt entsprechend. Das Sonnendeck ist ohnehin nur über Treppen zugänglich.

Dazu kommt: Flussschiffe machen häufig im Päckchen fest, also längsseits an einem anderen Schiff. Der Weg an Land führt dann über dessen Deck. An den kleinen Moselanlegern kommt das öfter vor als am Rhein. Sprechen Sie uns vor der Buchung an.

Geraucht werden darf ausschließlich in dem gekennzeichneten Bereich auf dem Sonnendeck. In den Kabinen, den beiden Restaurants, der Lounge und allen übrigen Innenräumen ist das Rauchen nicht gestattet.

Die Mitnahme von Tieren an Bord ist nicht gestattet.

Galerie

Kabinen der Annika - die Kategorien

Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.

Alle neun Kabinenkategorien der MS Annika liegen außen – eine Innenkabine gibt es nicht. Und die Kabinen sind für ein Flussschiff großzügig: keine misst weniger als rund 17 m². Der Unterschied liegt deshalb nicht in der Fläche, sondern im französischen Balkon, den es auf dem Saturn- und dem Oriondeck gibt und auf dem Neptundeck nicht.

Außenkabine – Annika

Außenkabine

1–2 Personen ab 17 m²
ab 159 € p. P.
Balkonkabine – Annika

Balkonkabine

1–3 Personen ab 17 m²
Preis auf Anfrage
Suite – Annika

Suite

2 Personen ab 18 m²
Preis auf Anfrage

Wischen, um alle Kategorien zu sehen

Die neun Kategorien, nach Deck geordnet:

  • Oriondeck – Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m²; dazu zwei größere Kategorien mit rund 19 m², darunter eine Suite
  • Saturndeck – Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m²; dazu eine Dreibettkabine und eine Kategorie zur Alleinbenutzung, beide ebenfalls mit Balkon
  • Neptundeck – Zweibettkabinen mit rund 17 m², auch achtern; dazu eine Kategorie zur Alleinbenutzung

In jeder Kabine: Außenblick – anders geht es auf diesem Schiff nicht – sowie eine individuell regulierbare Klimaanlage.

Zwei Hinweise zur Kabinenwahl: Erstens ist der Größenunterschied hier klein, rund 17 gegenüber 19 Quadratmetern; wichtiger als die Fläche ist der Balkon. Und zweitens verbindet der Lift nur Neptun- und Oriondeck – das Saturndeck erreichen Sie ausschließlich über die Treppe.

Einen Deckplan als Grafik können wir für dieses Schiff derzeit nicht zeigen. Fotos der Kabinenkategorien finden Sie aber auf dieser Seite, und wenn Sie die genaue Lage einer bestimmten Kabine wissen möchten, klären wir das für Ihren Termin.

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Angebote mit der Annika

Aktuelle Preise und Angebote zu Reisen mit der Annika.

Annika
53 Angebote

Fragen & Antworten zur Annika

Ab Köln vor allem rheinaufwärts: durch das Mittelrheintal in den Oberrhein, auf den längeren Reisen bis Breisach und an die Schweizer Grenze. Dazu kommen Moselreisen und ein Abstecher auf den Main nach Frankfurt.

Das größte Angebot ist eine viertägige Kurzreise nach Straßburg. Welche Termine aktuell buchbar sind, sehen Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Ja – und das ist die meistangebotene Reise dieses Schiffes. Die viertägige Fahrt ab Köln führt rheinaufwärts über Mannheim und Gernsheim nach Straßburg, wo das Schiff einen ganzen Tag liegt, und über Mainz und Koblenz zurück.

Ein voller Tag reicht für die Altstadt, das Münster und das Gerberviertel – und der Weg dorthin führt über die schönste Strecke des Rheins. Wenn Sie zu einem bestimmten Termin die genauen Liegezeiten wissen möchten, sagen wir sie Ihnen gern.

Nein. Im Programm der MS Annika liegt kein einziger niederländischer Hafen – kein Amsterdam, kein Zaandam, kein Rotterdam, kein Arnheim. Dieses Schiff fährt den Rhein stromaufwärts, nicht stromabwärts.

Wenn Sie eine Hollandreise suchen, sagen Sie uns Bescheid: In derselben Flotte gibt es dafür mehrere Schiffe, die ebenfalls ab Köln starten. Wir sagen Ihnen gern, welche Termine dort im Programm stehen.

Ja. Die Moselreisen ab Köln biegen bei Koblenz in den Nebenfluss ein und nehmen sich Zeit: Cochem und Schweich mit je zwei Tagen Liegezeit, dazu Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues, Trier und Winningen.

Im Winter kommen kürzere Fahrten zu den Weihnachtsmärkten an der Mosel dazu. Weil der Fluss viele Schleusen hat, geht es langsam voran – das ist hier der Punkt und nicht der Nachteil.

Nahezu durchgehend von Köln. Eine einzelne Reise im Jahresprogramm beginnt in Passau und führt die Donau hinunter bis ins Delta – die Ausnahme, nicht die Regel.

Köln ist mit dem Zug aus fast ganz Deutschland gut erreichbar, ein Flug entfällt. Die genaue Anlegestelle steht in Ihren Reiseunterlagen; sie kann je nach Termin und Wasserstand wechseln, deshalb nennen wir hier bewusst keine feste Adresse.

Die Spannweite reicht von einem Tag bis zu gut zwei Wochen:

  • Tagesfahrten ab Köln – morgens los, abends zurück
  • vier Tage – die Kurzreise nach Straßburg, das größte Angebot
  • fünf Tage – die Fahrten zu den Weihnachtsmärkten an der Mosel
  • rund neun Tage – die ausführliche Moselreise
  • rund zehn Tage – der lange Rhein bis Breisach und an die Schweizer Grenze

Die aktuell buchbaren Termine mit ihrer jeweiligen Dauer finden Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Als Grafik können wir derzeit keinen Deckplan zeigen – das sagen wir lieber offen, als eine Seite mit einem falschen Plan zu füllen.

Die Zuordnung der Kabinen zu den Decks liefern wir Ihnen aber vollständig. Die MS Annika hat vier Decks:

  • Sonnendeck – Pool, Minigolf, Shuffleboard, Liegestühle; keine Kabinen
  • Oriondeck – Kabinen mit französischem Balkon, dazu die größten Kategorien an Bord
  • Saturndeck – Kabinen mit französischem Balkon, dazu die Dreibettkabine
  • Neptundeck – Kabinen ohne Balkon, gleiche Größe

Fotos der Kabinenkategorien finden Sie auf dieser Seite. Wenn Sie die genaue Lage einer bestimmten Kabine brauchen, klären wir das für Ihren Termin.

Neun Kategorien – und alle liegen außen. Eine Innenkabine gibt es auf diesem Schiff nicht.

  • Oriondeck: Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m², dazu zwei Kategorien mit rund 19 m², darunter eine Suite
  • Saturndeck: Zweibettkabine mit französischem Balkon, rund 17 m², dazu eine Dreibettkabine und eine Kategorie zur Alleinbenutzung
  • Neptundeck: Zweibettkabinen mit rund 17 m², auch achtern, dazu eine Kategorie zur Alleinbenutzung

Bemerkenswert ist die Gleichmäßigkeit: Keine Kabine misst weniger als rund 17 m². Auf vielen Flussschiffen liegt die günstigste Kategorie bei zwölf. Der Unterschied zwischen den Decks ist deshalb vor allem der französische Balkon.

Ja, in zwei Varianten. Beide sind Zweibettkabinen, die von einer Person allein bewohnt werden – Sie buchen also eine eigene Kategorie und keine Notlösung.

  • auf dem Neptundeck, rund 17 m²
  • auf dem Saturndeck mit französischem Balkon, rund 17 m²

Für Alleinreisende ist der feste Tischplatz beim Abendessen ein Vorteil: Man sitzt jeden Abend mit denselben Gästen und kommt schneller ins Gespräch. Und auf der viertägigen Kurzreise ist der Einstieg besonders leicht.

Gegessen wird im Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“. Morgens steht ein Frühstücksbuffet bereit, mittags und abends gibt es mehrgängige Menüs. Beim Abendessen haben Sie einen festen Tischplatz, alle Gäste sitzen gemeinsam.

Dazu kommt achtern das Heckrestaurant mit Außenterrasse – an milden Abenden die schönste Art zu essen, während das Schiff fährt.

Eine feste Speisekarte können wir hier nicht abbilden; die Menüs wechseln je nach Reise. Bei besonderen Ernährungswünschen sagen Sie uns vorher Bescheid, dann geben wir das an das Schiff weiter.

Nein. Die MS Annika fährt mit Vollpension: Frühstück, Mittag- und Abendessen sind enthalten. Getränke sind nicht eingeschlossen, und ein Getränkepaket gehört nicht zum Konzept.

Sie bestellen von der Barkarte und rechnen über die Bordkarte ab; bezahlt wird am Ende der Reise. Das lohnt den Blick vor der Buchung: Wer abends gern beim Wein sitzt – und auf einer Moselreise liegt das nahe – kalkuliert anders als jemand, der zum Essen Wasser trinkt.

Einen Lift gibt es, er verbindet Neptun- und Oriondeck. Das Saturndeck erreichen Sie nur über die Treppe – dort liegen unter anderem die Dreibettkabine und eine Kategorie zur Alleinbenutzung. Wer Stufen meiden möchte, sollte das bei der Kabinenwahl berücksichtigen. Das Sonnendeck ist ohnehin nur über Treppen zugänglich.

Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet. Dazu kommt, dass Flussschiffe häufig im Päckchen festmachen, also längsseits an einem anderen Schiff – an den kleinen Moselanlegern öfter als am Rhein. Wenn Sie eingeschränkt beweglich sind, sprechen Sie uns vor der Buchung an.

Für ein Flussschiff ungewöhnlich viel. Auf dem Sonnendeck stehen ein Minigolfbereich und Shuffleboard – beides zusammen findet man auf 135 Metern selten. Dazu kommt der kleine Pool.

Unter Deck gibt es Sauna, Dampfbad und einen kleinen Fitnessbereich. Bei Fitnessbereich und Pool ist das Wort klein wörtlich zu nehmen: ein paar Geräte, ein Becken zum Abkühlen. Sauna und Dampfbad beide an Bord zu haben, ist auf Schiffen dieser Größe dagegen die Ausnahme.

Die MS Annika ist 135 Meter lang und rund 11,40 Meter breit, bei einem Tiefgang von etwa 1,50 Metern. Sie hat vier Decks: Sonnendeck, Oriondeck, Saturndeck und Neptundeck.

An Bord finden 180 Gäste Platz, betreut von rund 40 Besatzungsmitgliedern. Das ergibt ein Verhältnis von etwa vier bis fünf Gästen je Crewmitglied. Bordsprache ist Deutsch, Bordwährung der Euro. Das Schiff fährt unter Schweizer Flagge – das ist bei Flussschiffen auf Rhein und Mosel verbreitet und sagt nichts über Sprache oder Programm an Bord aus.

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