Rhein Prinzessin – Phoenix  Flussschiff
Flussschiff

Rhein Prinzessin

Phoenix

4 von 5 Sternen (Komfort) - Bewertung von mykreuzfahrt
Baujahr 2009
Passagiere 140
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Drei Flüsse auf einer Reise: Rhein, Mosel und Saar bis Merzig
Alle Kabinen außen und alle 15 m² – der Unterschied liegt im Fenster
Ostfriesland und Friesland: Emden, Leer, Groningen und das IJsselmeer
140 Gäste und 35 Besatzungsmitglieder auf 110 Metern Länge
Kapitäns-Club in der Panorama-Lounge, Bibliothek und Wäschereiservice

MS Rhein Prinzessin: Rhein, Mosel und Saar – und Holland

Die MS Rhein Prinzessin fährt zwei sehr verschiedene Strecken, und beide beginnen in Köln. Die eine geht flussaufwärts und biegt zweimal ab: erst in die Mosel, dann in die Saar. Die andere geht flussabwärts nach Holland und weiter bis nach Ostfriesland.

Das Schiff ist 110 Meter lang und nimmt 140 Gäste auf, betreut von 35 Besatzungsmitgliedern. Alle Kabinen liegen außen, und alle messen 15 Quadratmeter.

Die Saar: Merzig, Mettlach und Wasserbillig

Die Reise über drei Flüsse ist die auffälligere der beiden. Sie führt zunächst den Rhein hinauf – Andernach, Braubach mit der Marksburg, Rüdesheim – und bei Koblenz in die Mosel: Cochem, Zell, Bernkastel-Kues, Schweich.

Hinter Trier kommt der Teil, den kaum ein anderes Schiff fährt. Bei Wasserbillig in Luxemburg mündet die Sauer, danach geht es in die Saar: Saarburg mit dem Wasserfall mitten im Ort, Mettlach an der Saarschleife und Merzig.

Die Saar ist ein enger Fluss mit mehreren Schleusen. Genau deshalb liegt hier ein Vorteil des Schiffes: 110 Meter und 1,50 Meter Tiefgang kommen dorthin, wo größere Einheiten nicht mehr hinkommen.

Holland, Ostfriesland und das IJsselmeer

Die zweite Strecke geht in die andere Richtung. Über Arnheim und Zutphen erreicht das Schiff Rotterdam, Dordrecht und Zaandam bei Amsterdam.

Dann wird es ungewöhnlich: über Lelystad und Kampen ins IJsselmeer, weiter nach Lemmer, Sneek mitten in Friesland und Groningen – und schließlich über die Grenze zurück nach Ostfriesland: Emden und Leer an der Ems.

Dazu kommt eine kürzere Fahrt ab Düsseldorf, die Antwerpen, Nijmegen und Enkhuizen am IJsselmeer verbindet.

Alle Kabinen außen, alle 15 m² – der Unterschied liegt im Fenster

Das ist die wichtigste Sache bei der Kabinenwahl auf diesem Schiff: Die Fläche ist überall gleich. Sieben Kategorien, alle außen, alle 15 Quadratmeter. Was sich unterscheidet, ist das Deck und die Größe des Fensters.

Auf dem Neptundeck, dem untersten Kabinendeck, sind die Fenster klein und liegen dicht über der Wasserlinie. Auf dem Saturndeck darüber sind sie in den meisten Kategorien groß. Auf dem Oriondeck gibt es statt eines Fensters einen begehbaren Balkon – die 15 Quadratmeter sind dort inklusive Balkon gerechnet.

Zwei Hinweise, die sonst niemand aufschreibt: Die Kabinen ganz vorne auf dem Saturndeck haben kleine Fenster, nicht die großen des restlichen Decks – und sie liegen über dem Bugstrahlruder. Beim An- und Ablegen ist das zu hören. Wer leicht wach wird, bucht besser weiter achtern. Die Zweibett-Plus-Kabinen liegen dagegen ein halbes Deck höher als der Rest des Saturndecks.

Öffnen lassen sich die Fenster in keiner Kategorie. Für Alleinreisende gibt es eine eigene Kategorie: eine Zweibettkabine mit großem Fenster zur Alleinnutzung.

An Bord

Gegessen wird im Panoramarestaurant, und zwar zu einer Tischzeit an fest reservierten Plätzen – alle Gäste sitzen gleichzeitig. Serviert wird Vollpension: Frühstücksbuffet, mehrgängiges Mittag- und Abendessen, Nachmittagskaffee und ein Mitternachtssnack. Getränke werden gesondert abgerechnet.

Mittelpunkt an Bord ist die Panorama-Lounge mit Bar und Kapitäns-Club. Dazu kommen ein Foyer mit Rezeption und Ausflugsbüro, eine kleine Schiffsboutique und eine Bibliothek. Im Wellnessbereich gibt es Sauna, Fitnessgeräte und einen kleinen Whirlpool; Wäschereiservice ist an Bord verfügbar.

Das Sonnendeck ist großflächig und hat neben Liegestühlen und Sitzgruppen auch Schattenplätze – auf einem Fluss, wo man tagsüber oben sitzt, ist das kein Nebendetail.

Zur Barrierefreiheit: Ein Lift verbindet Saturn- und Oriondeck. Das Neptundeck erreichen Sie nur über die Treppe, das Sonnendeck ebenfalls. Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet.

Bordarzt vorhanden Barrierefrei Zahlungsmittel: Euro Flagge: Schweiz


Schiffsdaten

Baujahr2009
Länge110 m
Breite11,40 m
Tiefgang1,50 m
Decks4
Passagiere140
Crew35
Flagge / HeimathafenSchweiz
KreditkartenGirocard, Visa, Mastercard

An Bord der Rhein Prinzessin

Gegessen wird im Panoramarestaurant. Es gibt eine Tischzeit, und die Plätze sind fest reserviert – alle Gäste sitzen also gleichzeitig, jeder an seinem Tisch. Bei höchstens 140 Gästen sorgt das binnen zwei Tagen für bekannte Gesichter.

Serviert wird Vollpension: reichhaltiges Frühstücksbuffet, mehrgängiges Mittag- und Abendessen, nachmittags Kaffee, Tee und Gebäck sowie ein Mitternachtssnack.

Getränke sind nicht enthalten und werden gesondert abgerechnet. Das ist ein Unterschied zu einigen Schwesterschiffen der Phoenix-Flussflotte, die All inclusive fahren – wenn Sie vergleichen, rechnen Sie die Getränke also hinzu.

Besondere Kostformen sind möglich: Diabetiker, glutenfrei, laktosefrei, vegan und weitere. Melden Sie den Bedarf bitte bei der Buchung an, damit die Küche vorbereitet ist.

Mittelpunkt an Bord ist die Panorama-Lounge mit Bar – der Raum mit den großen Fenstern, in dem abends das Programm läuft und tagsüber die Landschaft vorbeizieht. Dazu gehört der Kapitäns-Club.

Weil das Schiff Vollpension fährt, werden Getränke gesondert über die Bordkarte abgerechnet. Ein Getränkepaket kann für Ihren Termin angeboten werden – fragen Sie uns danach, bevor Sie kalkulieren.

Ein Fitnessraum im eigentlichen Sinn ist an Bord nicht eingerichtet, aber im Wellnessbereich stehen Fitnessgeräte bereit.

Die Bewegung auf dieser Route findet ohnehin an Land statt, und dafür sind die Ziele gemacht. Cochem, Bernkastel-Kues und Saarburg lassen sich in einer knappen Stunde erlaufen, die Marksburg über Braubach ist ein ordentlicher Anstieg, und Sneek und Groningen sind Fahrradstädte, in denen man sich Räder leiht.

Weil Flussschiffe mitten im Ort festmachen, beginnt der Spaziergang direkt an der Gangway – ohne Tenderboot, ohne Bustransfer.

Der Wellnessbereich umfasst Sauna, Fitnessgeräte, einen kleinen Whirlpool und eine Dusche. Das ist überschaubar und ehrlicherweise kein Spa – auf einem 110-Meter-Schiff mit 140 Gästen wäre dafür kein Platz.

Der größere Erholungsraum liegt oben: das großflächige Sonnendeck mit Liegestühlen, Sitzgruppen und Schattenplätzen. Ein Wäschereiservice steht ebenfalls zur Verfügung, was besonders auf den zehntägigen Reisen das Gepäck kleiner hält.

Ein eigenes Kinderprogramm gibt es an Bord nicht. Die MS Rhein Prinzessin ist auf erwachsene Gäste ausgerichtet: eine gemeinsame Tischzeit an festen Plätzen, Vorträge zur Route, ruhige Abende in der Panorama-Lounge.

Für ältere Kinder und Jugendliche kann die Holland-Strecke trotzdem passen – Zaandam bei Amsterdam, Rotterdam und die Fahrt über das IJsselmeer sind dankbare Ziele. Ob eine bestimmte Reise für Ihre Familie geeignet ist, klären wir gern vorab mit Ihnen.

Der Abend spielt sich in der Panorama-Lounge ab: Musik, Vorträge zur Route und zum nächsten Hafen, dazu der Kapitäns-Club. Ein Showprogramm mit eigener Bühnentruppe gibt es nicht – bei 140 Gästen wäre es fehl am Platz.

Für ruhige Stunden steht eine Bibliothek bereit. Und tagsüber übernimmt die Strecke selbst die Unterhaltung: die Schleusenfahrten auf Mosel und Saar, die Saarschleife bei Mettlach, die Einfahrt ins IJsselmeer.

Zur Kleidung: An Bord herrscht eine ungezwungene Atmosphäre in legerer Kleidung. Zum Kapitänsabend kleiden sich viele Gäste etwas eleganter – Abendgarderobe wird nicht erwartet.

An Bord gibt es eine kleine Schiffsboutique für das Nötigste sowie ein Foyer mit Rezeption und Ausflugsbüro, an dem Sie die Landgänge buchen. Ein Kaufhaus ist die Boutique nicht – und wird auf dieser Route auch kaum gebraucht, weil das Schiff mitten in Köln, Rotterdam und Groningen festmacht.

Zum WLAN: In Deutschland und den Niederlanden ist die Nutzung kostenfrei, außerhalb dieser beiden Länder kostenpflichtig. In beiden Fällen gilt: Große Dateien, Videostreaming und Videotelefonie funktionieren nicht. Für E-Mail und Nachrichten reicht es. Die Verbindung hängt auf dem Fluss immer auch vom Mobilfunknetz am Ufer ab – in engen Flusstälern an Mosel und Saar ist sie schwächer als auf dem Rhein.

Bezahlt wird an Bord in Euro; akzeptiert werden Girocard sowie Visa und Mastercard.

Einen ständigen Bordarzt gibt es auf Flussschiffen dieser Größe üblicherweise nicht. Das Schiff fährt durchgehend in Ufernähe und macht täglich fest; ärztliche Hilfe ist an Land in kurzer Zeit erreichbar. Auf den Strecken dieses Schiffes gilt das besonders – zwischen Köln und der Saar liegt kein Abschnitt ohne Ortschaft.

Wichtig für Ihre Planung: Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge und im Handgepäck mit. Welche medizinische Ausstattung zu Ihrem Termin an Bord ist, erfragen wir gern für Sie.

Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist die MS Rhein Prinzessin baulich nicht geeignet. Wir geben diese Aussage unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt. Hinzu kommt, dass die Anlegestellen an Rhein, Mosel und Saar nicht behindertengerecht gebaut sind.

Für Gäste, die eingeschränkt zu Fuß sind, entscheidet das Deck: Ein Lift verbindet Saturn- und Oriondeck. Das Neptundeck erreichen Sie ausschließlich über die Treppe – und dort liegen die günstigsten Kategorien. Wer Stufen meiden möchte, sollte deshalb auf dem Saturn- oder Oriondeck buchen. Das Sonnendeck ist ebenfalls nur über Treppen zugänglich.

Dazu kommt ein Punkt, der für alle Flussschiffe gilt: Sie machen häufig im Päckchen fest, also längsseits an einem anderen Schiff. Der Weg an Land führt dann über dessen Deck. In Cochem und Rüdesheim ist das an vollen Tagen die Regel. Sprechen Sie uns vor der Buchung an – bestimmte Routen sind für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen nicht zu empfehlen.

Geraucht werden darf ausschließlich in dem gekennzeichneten Bereich auf dem Sonnendeck. In den Kabinen, im Panoramarestaurant, in der Panorama-Lounge und allen übrigen Innenräumen ist das Rauchen nicht gestattet.

Die Mitnahme von Tieren an Bord ist nicht gestattet.

Galerie

Deckplan Rhein Prinzessin

Deckplan Neptun – Rhein Prinzessin Deckplan Saturn – Rhein Prinzessin Deckplan Orion – Rhein Prinzessin
Deckplan Neptun – Rhein Prinzessin
Neptun
Deckplan Saturn – Rhein Prinzessin
Saturn
Deckplan Orion – Rhein Prinzessin
Orion

Scrollen, um den vollen Plan zu sehen

Kabinen der Rhein Prinzessin - die Kategorien

Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.

Alle Kabinen der MS Rhein Prinzessin liegen außen, und alle messen 15 Quadratmeter. Eine Innenkabine gibt es nicht, und einen Flächenunterschied zwischen den Kategorien auch nicht. Was sich unterscheidet, ist das Deck und die Größe des Fensters.

Außenkabine – Rhein Prinzessin

Außenkabine

1–2 Personen ab 15 m²
ab 1.049 € p. P.
Balkonkabine – Rhein Prinzessin

Balkonkabine

2 Personen ab 15 m²
ab 1.649 € p. P.

Wischen, um alle Kategorien zu sehen

Die sieben Kategorien, nach Deck geordnet:

  • Oriondeck – Zweibett-Komfort mit begehbarem Balkon. Die 15 m² sind hier inklusive Balkon gerechnet.
  • Saturndeck – Zweibettkabinen mit großem Fenster; dazu die Zweibett-Plus-Kabinen, die ein halbes Deck höher liegen, und eine Kategorie zur Alleinnutzung. Die Kabinen ganz vorne bilden die Ausnahme: kleine Fenster, und sie liegen über dem Bugstrahlruder.
  • Neptundeck – Zweibettkabinen mit kleinem Fenster dicht über der Wasserlinie, auch in einer Variante achtern. Die günstigsten Kabinen an Bord.

In jeder Kabine: Dusche und WC, Föhn, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV, Radio, Safe und Telefon. Die Fenster lassen sich in keiner Kategorie öffnen.

Drei Hinweise zur Kabinenwahl: Erstens entscheidet auf diesem Schiff nicht die Fläche, sondern die Aussicht – wer viel in der Kabine sitzt, sollte auf das Saturn- oder Oriondeck. Zweitens verbindet der Lift nur Saturn- und Oriondeck; das Neptundeck erreichen Sie ausschließlich über die Treppe. Und drittens ist die vordere Saturndeck-Kategorie die einzige mit Bugstrahlruder-Geräuschen beim An- und Ablegen; wer leicht wach wird, bucht weiter achtern.

Für Alleinreisende gibt es eine eigene Kategorie: eine Zweibettkabine mit großem Fenster zur Alleinnutzung – ohne dass Sie eine zweite Person mitbezahlen.

Die Deckpläne von Neptun-, Saturn- und Oriondeck finden Sie auf dieser Seite. Zur Auswahl einer konkreten Kabinennummer beraten wir Sie gern.

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Rhein Prinzessin
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Fragen & Antworten zur Rhein Prinzessin

Auf zwei sehr verschiedene Strecken, beide ab Köln.

Dazu kommt eine kürzere Fahrt ab Düsseldorf nach Antwerpen und ins IJsselmeer. Welche Termine aktuell buchbar sind, sehen Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Eine Live-Position können wir für dieses Schiff nicht anzeigen. Binnenschiffe senden ihre Position nicht über die Systeme, aus denen wir die Standorte der Hochseeschiffe beziehen – wir würden hier also eine Karte zeigen, für die uns die Daten fehlen. Das tun wir lieber nicht.

Was wir Ihnen sagen können, ist die Route: Von Köln aus fährt das Schiff im Wechsel zwei Strecken – flussaufwärts über Rhein, Mosel und Saar, flussabwärts nach Holland und Ostfriesland. Beide dauern rund zehn Tage.

Wenn Sie wissen möchten, wo das Schiff an einem bestimmten Tag liegt: Im Angebotsraster auf dieser Seite finden Sie zu jeder Reise den vollständigen Fahrplan mit allen Häfen und Liegezeiten. Rufen Sie uns an, wenn Sie einen Angehörigen an Bord erreichen möchten – wir sagen Ihnen, wo das Schiff an Ihrem Stichtag ist.

Sieben Kategorien – alle außen, alle 15 Quadratmeter. Eine Innenkabine gibt es nicht, und einen Flächenunterschied zwischen den Kategorien auch nicht. Entscheidend sind das Deck und die Fenstergröße:

  • Oriondeck – Zweibett-Komfort mit begehbarem Balkon (15 m² inklusive Balkon)
  • Saturndeck – Zweibettkabinen mit großem Fenster, dazu die Zweibett-Plus-Kabinen ein halbes Deck höher und eine Kategorie zur Alleinnutzung
  • Neptundeck – Zweibettkabinen mit kleinem Fenster, die günstigsten an Bord

Zur Ausstattung gehören überall Dusche und WC, Föhn, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV, Radio, Safe und Telefon. Öffnen lassen sich die Fenster in keiner Kategorie.

Weil alle Kabinen gleich groß sind, entscheidet allein die Aussicht und das Deck. Drei Punkte helfen bei der Wahl:

  • Wenn Sie viel in der Kabine sitzen: Saturn- oder Oriondeck. Auf dem Neptundeck sind die Fenster klein und liegen dicht über der Wasserlinie.
  • Wenn Sie Stufen meiden möchten: ebenfalls Saturn- oder Oriondeck. Der Lift verbindet nur diese beiden Decks, das Neptundeck erreichen Sie ausschließlich über die Treppe.
  • Wenn Sie leicht wach werden: nicht ganz vorne auf dem Saturndeck. Diese Kabinen liegen über dem Bugstrahlruder, das beim An- und Ablegen zu hören ist – und ihre Fenster sind entgegen dem Rest des Decks klein.

Der Balkon auf dem Oriondeck ist ein echter begehbarer Balkon, kein französischer. Beachten Sie aber: Die 15 Quadratmeter sind dort inklusive Balkon gerechnet, der Innenraum ist also etwas kleiner als in den anderen Kategorien.

Es gibt eine eigene Kategorie zur Alleinnutzung: eine Zweibettkabine mit großem Fenster auf dem Saturndeck, die für eine Person gebucht wird – ohne dass Sie eine zweite Person mitbezahlen.

Die Kabine ist genauso groß wie alle anderen an Bord, also 15 Quadratmeter. Auf einem Schiff mit 140 Gästen ist das eine ordentliche Fläche für eine Person allein.

Wie viele Kabinen dieser Kategorie zu Ihrem Wunschtermin frei sind, klären wir gern für Sie – Kategorien für Alleinreisende sind auf Flussschiffen erfahrungsgemäß früh vergeben.

Nein. Die MS Rhein Prinzessin fährt mit Vollpension, nicht All inclusive. Getränke werden gesondert über die Bordkarte abgerechnet.

Enthalten sind: reichhaltiges Frühstücksbuffet, mehrgängiges Mittag- und Abendessen, nachmittags Kaffee, Tee und Gebäck sowie ein Mitternachtssnack.

Das ist wichtig, wenn Sie vergleichen: Mehrere Schwesterschiffe der Phoenix-Flussflotte fahren All inclusive. Bei einer zehntägigen Reise macht der Unterschied zwischen beiden Modellen einiges aus – rechnen Sie die Getränke also hinzu. Ob für Ihren Termin ein Getränkepaket angeboten wird, sagen wir Ihnen gern.

Gegessen wird im Panoramarestaurant. Es gibt eine Tischzeit, und die Plätze sind fest reserviert – alle Gäste sitzen also gleichzeitig, jeder an seinem Tisch.

Das hat eine Folge, die man mögen muss: Sie sitzen die ganze Reise über mit denselben Menschen am Tisch. Bei 140 Gästen führt das schnell zu bekannten Gesichtern; wer lieber wechselt, sollte es wissen.

Besondere Kostformen sind möglich – Diabetiker, glutenfrei, laktosefrei, vegan und weitere. Melden Sie den Bedarf bitte schon bei der Buchung an. Die genaue Regelung für Ihren Termin bestätigen wir Ihnen gern vorab.

Ja – und das ist die Besonderheit dieses Schiffes. Auf der Reise über drei Flüsse geht es hinter der Mosel weiter in die Saar: nach Saarburg mit dem Wasserfall mitten im Ort, nach Mettlach an der Saarschleife und nach Merzig.

Auf dem Weg dorthin liegt Wasserbillig in Luxemburg, an der Mündung der Sauer in die Mosel.

Die Saar ist ein enger Fluss mit mehreren Schleusen, und genau darin liegt ein Vorteil dieses Schiffes: Mit 110 Metern Länge und 1,50 Metern Tiefgang kommt es dorthin, wo größere Einheiten nicht mehr fahren können. Auf welchen Terminen die Saarstrecke liegt, sehen Sie im Angebotsraster auf dieser Seite.

Die Strecke flussabwärts geht deutlich weiter als bis Amsterdam. Nach Arnheim und Zutphen folgen Rotterdam, Dordrecht und Zaandam bei Amsterdam.

Dann wird es ungewöhnlich: über Lelystad und Kampen ins IJsselmeer, weiter nach Lemmer und Sneek mitten in Friesland, dann Groningen – und über die Grenze nach Ostfriesland: Emden und Leer an der Ems.

Auf der kürzeren Fahrt ab Düsseldorf kommen Antwerpen in Belgien, Nijmegen und Enkhuizen am IJsselmeer hinzu.

110 Meter lang, 11,40 Meter breit, 1,50 Meter Tiefgang. An Bord sind höchstens 140 Gäste, betreut von 35 Besatzungsmitgliedern.

Das Schiff hat vier Decks: Neptun-, Saturn- und Oriondeck mit den Kabinen sowie das Sonnendeck darüber. Es fährt unter Schweizer Flagge.

Der geringe Tiefgang ist kein Nebendetail, sondern der Grund, warum dieses Schiff die Saar und die friesischen Binnengewässer befahren kann – Strecken, auf denen größere Flussschiffe nicht mehr fahren.

Für Gäste, die ausschließlich auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Schiff baulich nicht geeignet. Hinzu kommt, dass die Anlegestellen an Rhein, Mosel und Saar nicht behindertengerecht gebaut sind. Wir geben das unverändert weiter, damit niemand vor Ort eine böse Überraschung erlebt.

Für Gäste, die eingeschränkt zu Fuß sind, entscheidet das Deck. Ein Lift verbindet Saturn- und Oriondeck. Das Neptundeck mit den günstigsten Kabinen und das Sonnendeck erreichen Sie ausschließlich über die Treppe.

Dazu ein Punkt, der für alle Flussschiffe gilt: Sie machen häufig im Päckchen fest, also längsseits an einem anderen Schiff. Der Weg an Land führt dann über dessen Deck. Sprechen Sie uns vor der Buchung an – bestimmte Routen sind für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen nicht zu empfehlen.

Ja, mit zwei Einschränkungen.

  • Kostenfrei ist die Nutzung in Deutschland und den Niederlanden – also auf den allermeisten Abschnitten beider Routen. Außerhalb dieser beiden Länder ist sie kostenpflichtig.
  • Große Dateien, Videostreaming und Videotelefonie funktionieren nicht. Für E-Mail, Nachrichten und das Lesen von Webseiten reicht die Verbindung.

Wie stabil das Netz ist, hängt auf dem Fluss immer auch vom Mobilfunk am Ufer ab. In den engen Tälern von Mosel und Saar ist die Verbindung schwächer als auf dem Rhein.

Das Sonnendeck ist großflächig und hat neben Liegestühlen und Sitzgruppen ausgewiesene Schattenplätze – das ist auf Flussschiffen nicht selbstverständlich und im Hochsommer auf Mosel und Saar Gold wert.

Es ist außerdem der einzige Ort an Bord, an dem geraucht werden darf, und zwar nur in dem dafür gekennzeichneten Bereich. In den Kabinen und allen Innenräumen ist das Rauchen nicht gestattet.

Erreichbar ist das Sonnendeck nur über Treppen – der Lift verbindet lediglich Saturn- und Oriondeck.

Mittelpunkt ist die Panorama-Lounge mit Bar und Kapitäns-Club. Dort läuft das Abendprogramm, dort werden die Häfen des nächsten Tages besprochen.

Dazu kommen:

  • ein Foyer mit Rezeption und Ausflugsbüro, an dem Sie die Landgänge buchen
  • eine kleine Schiffsboutique und eine Bibliothek
  • ein Wellnessbereich mit Sauna, Fitnessgeräten, kleinem Whirlpool und Dusche
  • ein Wäschereiservice – auf zehntägigen Reisen praktisch, weil er das Gepäck kleiner hält

Ein Schwimmbad, ein Kinderprogramm oder ein Showensemble gibt es nicht. Zur Kleidung: An Bord herrscht eine ungezwungene Atmosphäre in legerer Kleidung; zum Kapitänsabend kleiden sich viele Gäste etwas eleganter, Abendgarderobe wird nicht erwartet. Die Mitnahme von Tieren ist nicht gestattet.

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