AIDA Karibik

Traumurlaub in der Karibik mit AIDA

Jeden Winter schickt AIDA Cruises mehrere Schiffe seiner Kussmundflotte über den Atlantik in die Karibik. Die Saison erstreckt sich in der Regel von November bis April – genau dann, wenn in Mitteleuropa Kälte und Dunkelheit regieren, liegen die Temperaturen in der Karibik stabil bei rund 28 bis 31 Grad Celsius, das Wasser misst zwischen 26 und 29 Grad. Die Hurrikansaison, die offiziell von Juni bis November dauert, ist zu diesem Zeitpunkt abgeklungen.

Die Karibik-Routen von AIDA lassen sich grob in drei Kategorien unterteilen: östliche Karibik mit den Kleinen Antillen, südliche Karibik mit den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) sowie westliche Karibik mit Zielen in Mittelamerika und Mexiko. Dazu kommen Transreisen – Positionierungsfahrten über den Atlantik, die das Schiff im Herbst von Europa in die Karibik überführen und im Frühjahr zurückbringen.

165 Kreuzfahrten

Welche AIDA-Schiffe fahren in die Karibik?

Die Zusammensetzung der Karibik-Flotte wechselt von Saison zu Saison. Für die Winter 2026 bis 2028 sind bereits die AIDAperla und – neu hinzugekommen – die AIDAprima eingeplant, dazu mehrere Schiffe der kompakteren Sphinx-Klasse: AIDAbella, AIDAdiva, AIDAluna und AIDAmar. Die genaue Zuteilung wird jeweils bei der Routenveröffentlichung bekanntgegeben und kann sich von Saison zu Saison ändern.

Die Schiffsgrößen unterscheiden sich dabei erheblich: AIDAperla und AIDAprima gehören zur Hyperion-Klasse, messen 300 Meter und bieten Platz für ca. 3.300 Passagiere, dazu den Beach Club mit UV-durchlässigem Foliendach, ein Theatrium über mehrere Decks und zahlreiche Spezialitätenrestaurants. Die Schiffe der Sphinx-Klasse – AIDAbella, AIDAdiva, AIDAluna und AIDAmar – messen ca. 252 bis 253 Meter und nehmen rund 2.050 bis 2.194 Passagiere auf. Ihre kompaktere Größe erlaubt das Anlaufen kleinerer Häfen und erzeugt an Bord eine etwas ruhigere Atmosphäre.

SchiffBaujahrLängePassagiere (max.)Klasse
AIDAperla2017300 mca. 3.300Hyperion
AIDAprima2016300 mca. 3.300Hyperion
AIDAmar2012253 mca. 2.194Sphinx / Selection
AIDAluna2009252 mca. 2.076Sphinx / Selection
AIDAbella2008252 mca. 2.050Sphinx / Selection
AIDAdiva2007252 mca. 2.050Sphinx / Selection

Hinweis: Welche Schiffe in einer bestimmten Saison tatsächlich in der Karibik eingesetzt werden, gibt AIDA Cruises jeweils bei der Routenveröffentlichung bekannt. Die obige Tabelle zeigt Schiffe, die für die Saisons 2026 bis 2028 im Karibik-Einsatz eingeplant sind.

Starthäfen und Anreise

Die meisten AIDA-Karibikrouten beginnen und enden in einem von drei Häfen: La Romana in der Dominikanischen Republik, Bridgetown auf Barbados und Montego Bay auf Jamaika. Vereinzelt dienen auch Fort-de-France auf Martinique oder Häfen an der US-Ostküste als Ausgangspunkt.

AIDA bietet für die Karibik-Routen Flugpakete ab verschiedenen deutschen Flughäfen an. Der Flug dauert je nach Zielflughafen rund neun bis elf Stunden. Die Transfers zwischen Flughafen und Schiff sind bei Buchung des AIDA-Flugpakets inbegriffen. Wer die Anreise selbst organisiert, kann die Kreuzfahrt auch ohne Flug buchen – eine Option, die sich vor allem dann lohnt, wenn man den Aufenthalt in der Karibik mit einem Vorprogramm verbinden möchte.

Eine besondere Alternative stellen die Transreisen ab Hamburg oder Kiel dar: Im Herbst überführt AIDA einzelne Schiffe über die Kanaren und den Atlantik in die Karibik, im Frühjahr geht es auf dem umgekehrten Weg zurück. Diese Positionierungsfahrten dauern rund 19 bis 20 Tage und beinhalten mehrere aufeinanderfolgende Seetage – ein Format, das sich an Reisende richtet, die ausgedehnte Zeit an Bord dem Inselhüpfen vorziehen.

Routenübersicht: Östliche, südliche und westliche Karibik

Östliche Karibik – Kleine Antillen

Die Routen durch die östliche Karibik führen zu den Inseln der Kleinen Antillen – einer Kette vulkanischen Ursprungs, die sich von den Jungferninseln im Norden bis Trinidad und Tobago im Süden erstreckt. Typische Anlaufhäfen sind St. Maarten (Philipsburg), Antigua (St. John's), Guadeloupe (Pointe-à-Pitre), Dominica (Roseau), Martinique (Fort-de-France), St. Lucia (Castries), St. Vincent, Barbados (Bridgetown), St. Kitts (Basseterre) und Tortola auf den Britischen Jungferninseln.

Die Inseln unterscheiden sich trotz ihrer geographischen Nähe erheblich: Dominica ist mit dichtem Regenwald bedeckt und für Wanderungen in den Morne-Trois-Pitons-Nationalpark bekannt, während St. Maarten mit seinem geteilten Territorium (niederländisch im Süden, französisch im Norden) zwei kulinarische und architektonische Welten auf einer Insel vereint. St. Lucia ist geprägt von den Pitons – zwei steil aufragenden Vulkankegeln an der Südwestküste, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören.

Südliche Karibik – ABC-Inseln

Die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao liegen vor der Küste Venezuelas und gehören zum Königreich der Niederlande. Sie fallen aus dem typischen Karibik-Bild heraus: Statt tropischem Regenwald prägen hier kakteenbestandene Landschaften, konstanter Passatwind und eine niederländisch-karibische Mischarchitektur das Bild. Curaçaos Hauptstadt Willemstad mit den bunt gestrichenen Handelshäusern an der St.-Anna-Bucht ist UNESCO-Weltkulturerbe. Bonaire gilt unter Tauchern als eines der besten Reviere der gesamten Karibik – das Riff beginnt direkt am Ufer. Aruba zieht mit seinen breiten, weißen Stränden an der Westküste vor allem Badeurlauber an.

Auf den ABC-Routen wird häufig auch Grenada angelaufen – die „Gewürzinsel", auf der Muskatnuss, Zimt und Kakao an den Berghängen wachsen.

Westliche Karibik und Mittelamerika

Die Routen in Richtung Westen führen über Jamaika (Montego Bay, Ocho Rios) zu den Küsten Mittelamerikas. Zu den Anlaufhäfen zählen Cozumel (Mexiko), das vor allem für die vorgelagerten Korallenriffe bekannt ist, Belize City mit Zugang zum Belize Barrier Reef – dem zweitgrößten Korallenriff der Welt –, Colón in Panama am karibischen Eingang des Panamakanals, Cartagena in Kolumbien mit seiner kolonialspanischen Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) und Santa Marta, ebenfalls Kolumbien, am Fuß der Sierra Nevada de Santa Marta.

Einige Kombinationsrouten verbinden östliche und westliche Karibik auf einer einzigen Reise. Diese dauern in der Regel 21 Tage und wechseln unterwegs den Charakter – von vulkanischen Inselketten zu den flachen Küsten Zentralamerikas.

Große Winterpause und Transreisen

Für Reisende mit mehr Zeit bietet AIDA sogenannte „Große Winterpausen" an: Langzeitreisen von bis zu 43 Tagen, die ab Hamburg über den Atlantik in die Karibik und zurück führen. Unterwegs werden Häfen auf den Kanaren, den Azoren und in der Karibik angelaufen. Diese Reisen richten sich an ein Publikum, das den gesamten Winter an Bord verbringen möchte und die langsame Annäherung über den offenen Atlantik als Teil des Erlebnisses betrachtet.

Reisezeit und Klima

Die Karibik-Saison bei AIDA fällt in die Monate November bis April. In dieser Zeit herrscht Trockenzeit mit durchschnittlich 30 Grad Lufttemperatur und wenig Niederschlag. Das Wasser misst zwischen 26 und 29 Grad Celsius. Die Hurrikansaison dauert offiziell von Juni bis November, wobei die höchste Aktivität zwischen August und Oktober liegt. AIDA setzt in dieser Phase keine Schiffe in der Karibik ein.

An Bord ist die Bordsprache Deutsch. Die Bordwährung ist der Euro, Landgänge auf den Inseln erfordern je nach Ziel US-Dollar, Ostkaribische Dollar oder die jeweilige Landeswährung. An den meisten Anlaufhäfen wird US-Dollar breit akzeptiert.

An Bord: Was AIDA in der Karibik bietet

AIDA Cruises positioniert sich als Club-Kreuzfahrt mit ungezwungener Atmosphäre. Die Grundleistungen umfassen Vollpension in den Buffetrestaurants sowie Tischgetränke (Wasser, Softdrinks, Bier, Wein) zu den Mahlzeiten. Spezialitätenrestaurants und Getränke außerhalb der Mahlzeiten sind gegen Aufpreis buchbar, alternativ als Teil eines All-Inclusive-Pakets.

Die Schiffe bieten ein breites Unterhaltungsprogramm: Live-Shows im Theatrium, Poolpartys, Live-Bands, Sportangebote (Kletterwand, Jogging-Deck, Fitnessbereich) und einen Wellnessbereich mit Sauna-Landschaft. Für Familien stehen Kids-Clubs in mehreren Altersgruppen bereit, auf AIDAperla und AIDAprima zusätzlich ein Wasserpark. Ein fester Dresscode existiert nicht – der Stil an Bord ist durchgehend leger.

Landausflüge in der Karibik

An jedem Anlaufhafen bietet AIDA organisierte Landausflüge an – von geführten Stadtrundgängen über Schnorcheltouren am Riff bis zu Jeep-Safaris durch Regenwälder. Die Ausflüge werden separat gebucht und sind nicht im Reisepreis enthalten, sofern kein entsprechendes Paket gewählt wurde. Alternativ lassen sich die meisten Häfen auf eigene Faust erkunden: An den Piers stehen in der Regel Taxis, und viele Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar.

Zu den häufig gebuchten Aktivitäten zählen Schnorcheln am Korallenriff vor Bonaire, die Besichtigung der Altstadt von Cartagena, Strandtage auf Aruba (Eagle Beach, Palm Beach), Regenwaldwanderungen auf Dominica und der Besuch des Kennedy Space Centers bei Routen, die über Port Canaveral führen.

Praktische Hinweise

Deutsche Staatsbürger benötigen für die meisten Karibik-Ziele kein Visum, sofern der Aufenthalt touristischer Natur ist und die Reise in der EU beginnt. Ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Restgültigkeit ist jedoch Pflicht. Für Häfen in den USA (etwa Port Canaveral oder Miami bei Transreisen) gelten gesonderte Einreisebestimmungen – hier ist eine ESTA-Registrierung erforderlich.

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin empfiehlt für die Karibik neben den Standardimpfungen zusätzlich Hepatitis A und Typhus. Für einige Gebiete kann eine Gelbfieberimpfung verlangt werden. Es empfiehlt sich, den aktuellen Stand rechtzeitig vor Reiseantritt mit dem Hausarzt oder einem Tropeninstitut abzuklären.

Häufig gestellte Fragen zu AIDA-Kreuzfahrten in die Karibik

Wann fährt AIDA in die Karibik?

Die AIDA-Karibik-Saison erstreckt sich in der Regel von November bis April. Die meisten Abfahrten liegen zwischen Dezember und März. Im Sommer finden keine Karibik-Kreuzfahrten statt, da die Hurrikansaison ein erhöhtes Sturmrisiko mit sich bringt.

Welche AIDA-Schiffe fahren in die Karibik?

Für die Saisons 2026 bis 2028 sind AIDAperla, AIDAprima, AIDAbella, AIDAdiva, AIDAluna und AIDAmar eingeplant. Die genaue Zuteilung wird saisonabhängig festgelegt und kann sich ändern.

Von welchen Häfen starten die Karibik-Routen?

Die häufigsten Starthäfen sind La Romana (Dominikanische Republik), Bridgetown (Barbados) und Montego Bay (Jamaika). Einzelne Routen starten auch ab Fort-de-France (Martinique). Transreisen beginnen und enden in Hamburg oder Kiel.

Wie lange dauert eine AIDA-Karibik-Kreuzfahrt?

Die Standard-Rundreisen dauern 14 Tage. Kombinationsrouten bringen es auf 21 Tage. Die Transreisen ab Hamburg oder Kiel – inklusive Atlantiküberquerung – dauern rund 19 bis 20 Tage pro Richtung. Die sogenannte „Große Winterpause" erstreckt sich über bis zu 43 Tage.

Gibt es AIDA-Karibik-Kreuzfahrten mit Flug?

Ja, AIDA bietet Flugpakete ab verschiedenen deutschen Flughäfen an. Im Paket enthalten sind der Hin- und Rückflug sowie die Transfers zwischen Flughafen und Schiff. Die Flugzeit beträgt je nach Ziel rund neun bis elf Stunden. Die Kreuzfahrt ist alternativ auch ohne Flug buchbar.

Welche Inseln werden angelaufen?

Je nach Route stehen über 20 Anlaufhäfen auf dem Programm, darunter St. Maarten, Antigua, Guadeloupe, Dominica, Martinique, St. Lucia, St. Vincent, Barbados, St. Kitts, Tortola, Aruba, Bonaire, Curaçao, Grenada, Jamaika (Montego Bay, Ocho Rios), Cozumel (Mexiko), Belize City, Colón (Panama), Cartagena und Santa Marta (Kolumbien).

Brauche ich ein Visum für die AIDA-Karibik-Kreuzfahrt?

Deutsche Staatsbürger benötigen für die meisten Karibik-Inseln kein Visum. Ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Restgültigkeit ist erforderlich. Bei Routen mit US-Häfen (z. B. Port Canaveral, Miami) muss zusätzlich eine ESTA-Genehmigung beantragt werden.

Welche Impfungen werden empfohlen?

Neben den Standardimpfungen empfiehlt das Bernhard-Nocht-Institut Hepatitis A und Typhus für die Karibik. Für einzelne Gebiete kann eine Gelbfieberimpfung notwendig sein. Zur individuellen Beratung sollte der Hausarzt oder ein Tropeninstitut kontaktiert werden.

Was ist im AIDA-Reisepreis enthalten?

Im Basispreis enthalten sind Vollpension in den Buffetrestaurants, Tischgetränke zu den Mahlzeiten (Wasser, Softdrinks, Bier, Wein), Nutzung des Sportangebots, der Poollandschaft und des Entertainments. Spezialitätenrestaurants, Wellnessanwendungen, Landausflüge und Getränke außerhalb der Mahlzeiten kosten extra – es sei denn, ein All-Inclusive-Paket wurde gebucht.

Ist die AIDA-Karibik-Kreuzfahrt für Familien geeignet?

AIDA bietet an Bord Kids-Clubs für verschiedene Altersgruppen, Familienkabinen und auf AIDAperla sowie AIDAprima einen Wasserpark. Tischgetränke für Kinder sind im Reisepreis enthalten. An Land sind viele Ausflüge auch für Familien geeignet – Strandtage, Schnorcheltouren und leichte Wanderungen zählen zum Standardprogramm.

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