Kanaren & Madeira – 05.12.2027
Preise ab (p. P.)
- Innen625 €
- Außen860 €
- Balkon1.065 €
- Suite1.555 €
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- Balkon1.655 €
- Suite2.145 €
Die AIDAstella kam 2013 in Fahrt und ist die jüngste von vier baugleichen Schwestern. 252 Meter, 14 Decks, 1.101 Gästekabinen – technisch unterscheidet sie kaum etwas von AIDAblu, AIDAmar und AIDAsol. Der Unterschied steht nicht im Datenblatt, sondern im Fahrplan: Sie ist das Schiff, das am weitesten von Deutschland entfernt unterwegs ist.
Bei den meisten Schiffen der Flotte lautet die erste Frage: Hamburg, Kiel oder Warnemünde? Bei der AIDAstella stellt sie sich nicht. Eingeschifft wird ausschließlich im Zielgebiet – auf Mallorca, auf Gran Canaria, an der türkischen Riviera, in Civitavecchia bei Rom, auf Fuerteventura, dazu vereinzelt in Japan, auf Mauritius, in Malta oder in Kapstadt.
Das ist keine Laune der Saisonplanung, sondern ihre Rolle in der Flotte. Während die Schwesterschiffe die Nordeuropa-Runden ab deutschen Häfen bedienen, deckt die AIDAstella die Strecken ab, die von zu Hause aus gar nicht zu erreichen wären: das östliche Mittelmeer ab der Türkei, den Atlantik, den Indischen Ozean, Südostasien, das südliche Afrika.
Zum Schiff kommen Sie per Flug. Das hat vier Folgen, die vor der Buchung bedacht sein wollen:
Gut aufgehoben sind Sie, wenn Sie für dieses Reiseziel ohnehin ins Flugzeug steigen würden – und wenn Ihnen gefällt, in zwei Wochen mehr Länder zu sehen, als eine Nordeuropa-Runde in derselben Zeit schafft. Das Schiff bleibt dabei handlich: acht Restaurants, 14 Bars und Cafés, drei Lounges. Nach zwei Tagen kennen Sie es.
Familien finden an Bord Betreuung ab drei Jahren, ein Teens-Programm und ein Game Center. Für Kinder unter drei gibt es keine Betreuung, sondern nur den Krabbeltreff.
Weniger passend ist die AIDAstella, wenn die Anreise per Bahn oder Auto zum Urlaub gehört, wenn es eine kurze Auszeit von wenigen Tagen sein soll oder wenn Sie den aktuellen Ausstattungsstand erwarten: Im Modernisierungsprogramm der Baureihe ist die AIDAstella als Letzte eingeplant.
Deutlich länger als im Flottenschnitt. Unter einer Woche gibt es hier nichts; die kürzesten Reisen liegen bei sieben Tagen, die längsten überschreiten die Zwei-Monats-Marke, und im Mittel sind Sie knapp zwei Wochen unterwegs.
Das folgt aus der Aufgabe: Wer für die Anreise ohnehin ein Flugticket löst, bleibt selten nur vier Nächte. Am oberen Ende steht die längste Form überhaupt – eine Reise um die Welt, die sich auch in Teilstrecken buchen lässt.
Abgedeckt sind die drei Buffet-Restaurants samt ausgewählter Getränke, die beiden Spezialitäten-Häuser außer im günstigsten Tarif, das Trinkgeld, die Betreuung im Kids Club, das Jugendprogramm, das Kursangebot im Fitnessbereich, die Abendvorstellungen und die Nutzung von Sonnendeck, Pools und Joggingparcours.
Extra berechnet werden die drei À-la-carte-Restaurants, Getränke an den Bars ohne Paket, An- und Abreise, Landausflüge, Internet, der Wellnessbereich mit Friseur und Kosmetik, Spezialworkshops und Personal Training sowie Casino und Einkäufe.
| Baujahr | 2013 |
|---|---|
| Werft | Meyer-Werft Papenburg |
| Bruttoraumzahl | 71.100 |
| Länge | 252.00 m |
| Breite | 32.00 m |
| Tiefgang | 7.00 m |
| Decks | 14 |
| Passagiere | 2200 |
| Crew | 607 |
| Flagge / Heimathafen | Italien |
| IMO-Nummer | 9601132 |
| MMSI | 247322800 |
| Kreditkarten | alle gängigen Kreditkarten |
Acht Restaurants stehen an Bord. Wie Sie dort bedient werden und was es kostet, hängt davon ab, welcher der drei Gruppen ein Haus angehört.
| Restaurant | Küche | Bedienung | Kosten |
|---|---|---|---|
| Markt Restaurant | europäisch, Stände mit Obst, Käse und Schinken | Selbstbedienung | im Reisepreis |
| Bella Donna Restaurant | italienisch, von Antipasti bis Pasta | Selbstbedienung | im Reisepreis |
| East Restaurant | asiatisch, Thailand bis Japan | Selbstbedienung | im Reisepreis |
| Brauhaus | deftig, dazu Bier aus der Bordbrauerei | am Tisch | im Reisepreis, außer im günstigsten Tarif |
| Best Burger @ Sea | sechs Burger, Patty und Bun frei wählbar | am Tisch | im Reisepreis, außer im günstigsten Tarif |
| Buffalo Steak House | Fleisch vom Grill | am Tisch, mit Karte | Aufpreis |
| Gourmet-Restaurant Rossini | Menüfolgen von Spitzenköchen | am Tisch, mit Karte | Aufpreis |
| Sushi Bar | japanisch, Sushi und Suppen | am Tisch, mit Karte | Aufpreis |
Vor der Buchung lohnt der Blick auf den Tarif. Er entscheidet nur an einer Stelle über das Essen: Im günstigsten Tarif wird für die beiden Häuser mit Tischbedienung eine Pauschale fällig, in allen anderen nicht. Die drei Buffets und die drei Aufpreis-Häuser verhalten sich in jedem Tarif gleich.
Vor der Abreise sichern Sie sich einen Tisch. Bis drei Tage vor Abfahrt läuft das über myAIDA, danach an Bord. Nötig ist es für die drei Häuser mit Karte, die erheblich weniger Plätze haben als die Buffets; für die Buffets gibt es weder Reservierung noch feste Tischzeiten.
An Bord gilt: Kinder bis zwölf Jahre bestellen in den Aufpreis-Häusern kostenfrei von der Kinderkarte. Die Buffets haben abgesenkte Ausgabetheken, und mitgebrachte Babynahrung wärmt die Crew auf Zuruf. Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, meldet sie am besten schon bei der Buchung, damit die Küche vorbereitet ist.
Vierzehn Bars und Cafés stehen in der Schiffsübersicht, dazu drei Lounges. Zwölf davon sind namentlich ausgewiesen – sortiert danach, wozu sie taugen:
Vor der Buchung entscheiden Sie über das Getränkepaket. Vier gibt es: zwei für Erwachsene, wahlweise mit oder ohne Alkohol, und zwei alkoholfreie für Kinder und Jugendliche. In den ALL-IN-Tarifen ist das jeweils größere bereits eingeschlossen. Welche Variante zugeteilt wird, richtet sich nach einer Tarifgrenze bei 25 Jahren, nicht nach dem Jugendschutz.
An Bord läuft ohne Paket jedes Glas einzeln über die Bordkarte. Ausgewählte Getränke sind in den Buffet-Restaurants ohnehin abgedeckt. Für den Ausschank gilt deutsches Jugendschutzrecht: Alkohol erhalten Volljährige, das Geburtsdatum liegt auf der Bordkarte.
Der Sportbereich heißt Body & Soul Sport. Was Sie dort erwartet, lässt sich in drei Stufen sortieren.
Kostenfrei und ohne Anmeldung: das Studio mit Ausdauer- und Kraftgeräten, offen rund um die Uhr. Dazu wöchentlich über dreißig Kurse – Yoga, Pilates, Aerobic, Bodystyling, Rückenschule, Indoor-Cycling. Draußen kommen ein Joggingparcours rund um das Schiff und ein Sportdeck für Ballspiele hinzu.
Kostenfrei, aber begrenzt: die Kursplätze. Beliebte Termine sind schnell voll; der Kursplan liegt an Bord aus und hängt am Studio.
Gegen Gebühr: Personal Training mit eigenem Trainingsplan, Spezialworkshops sowie ein Fitness-Check mit Analyse der Körperzusammensetzung, auf dem sich ein Programm aufbauen lässt. Ernährungsberatung gehört ebenfalls dazu.
Zutritt zu den Geräten haben Gäste ab 16 Jahren. Jüngere trainieren in eigenen, angeleiteten Zeitfenstern, deren Termine im Kursplan stehen.
Der Body & Soul Spa nimmt rund 2.600 Quadratmeter ein und ist im Stil einer skandinavischen Wellnesswelt gehalten.
Vor der Abreise entscheiden Sie über den Zugang. Der Bereich kostet Eintritt, gestaffelt nach Verweildauer; im Tarif COMFORT ALL IN sind zwei Stunden täglich abgedeckt. Die Reservierung nehmen Sie bis drei Tage vor Abfahrt über myAIDA vor, später an Bord. Wer eine Wellness Suite oder feste Anwendungstermine möchte, sollte früh buchen – beides ist knapp.
Die Saunalandschaft umfasst vier Typen. Am heißesten arbeitet die Finnische Sauna, spürbar milder die Biosauna, die längere Gänge erlaubt. Die Aromasauna setzt auf wechselnde Duftaufgüsse, die Dampfsauna auf gesättigte Luftfeuchtigkeit bei der niedrigsten Temperatur der vier. Eine fünfte Variante aus Keloholz führen erst die jüngeren Schiffe der Flotte. Tagsüber laufen Erlebnisaufgüsse, je Reise kommt mindestens eine Saunanacht mit begrenzter Teilnehmerzahl dazu.
Die Wellness Oase ist der lichtdurchflutete Kern des Bereichs: Whirlpool, Erlebnisduschen und Ruhezonen, zugänglich über Tageskarten.
Die Wellness Suite mieten Sie stundenweise. Sie hat eine eigene Sauna, einen Whirlpool, ein Wasserbett und einen Balkon. Die Altersgrenze von 16 Jahren, die sonst im Spa gilt, greift hier nicht – deshalb eignet sie sich auch für Familien.
Die Becken. Sechs verteilen sich über das Schiff, das Sonnendeck misst 6.620 Quadratmeter. Eines liegt überdacht im Wellnessbereich und bleibt damit nutzbar, wenn draußen Wind aufkommt. Ein zusätzliches Außenbecken innerhalb des Spa führen nur vier Schiffe der Flotte; die AIDAstella zählt nicht dazu. Beheizt sind alle, zwischen 28 und 30 Grad. Aufsichtspersonal gibt es am Becken nicht. Auf dem obersten Deck liegt ein blickgeschützter FKK-Bereich.
An Bord kommen Friseur, Kosmetik und Solarium hinzu. Massagen, Packungen sowie Gesichts- und Fußpflege lassen sich bis 24 Stunden vor dem Termin umlegen. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Anwendungen, die mit den Eltern abgestimmt werden.
Vor der Buchung zählt das Alter. Betreut wird ab drei Jahren, und nur, wenn das Kind ohne Windel auskommt und selbstständig zur Toilette geht. Darunter gibt es keine Betreuung, sondern einen täglichen Krabbeltreff für Eltern mit ihren Kleinsten. Mitreisen dürfen Babys ab sechs Monaten; bei drei oder mehr Seetagen am Stück steigt die Grenze auf zwölf Monate.
Vor der Abreise reservieren Sie die Ausstattung. Babybett, Windeleimer und Kostwärmer stehen für Kinder bis zwei Jahre ohnehin in der Kabine. Rausfallschutz für Zwei- bis Dreijährige, Babyphone-Anlage und Buggy laufen über myAIDA; Babywanne und Tritthocker holen Sie an der Rezeption. In Innenkabinen lässt sich kein Babybett aufstellen – wer eines braucht, muss die Kategorie danach wählen.
An Bord läuft das Programm in drei Altersstufen. Der Kids Club nimmt Drei- bis Zwölfjährige täglich von 8 bis 20 Uhr auf, kostenlos und nach Gruppen getrennt; auf dem Plan stehen Basteln, Bewegungsspiele, Rallyes und gemeinsame Mahlzeiten. Über die Öffnungszeiten hinaus lassen sich Erlebniszeiten dazubuchen, angemeldet bis zum Vorabend. Eine Nachtbetreuung bietet das Schiff nicht.
Für Jugendliche zwischen zwölf und siebzehn gibt es die HYPE Teens Lounge, deren Programm vor allem in den Ferien läuft, dazu ein Game Center mit Konsolen und Spielgeräten.
Zum Wasser: Zur Poollandschaft gehört ein eigenes Kinderbecken am Heck, getrennt vom großen Pooldeck. Schwimmhilfen leihen Sie kostenfrei an Deck.
Zur Sicherheit erhalten alle Zwei- bis Zwölfjährigen beim Check-in ein Armband mit der Sammelstation, das während der Reise am Handgelenk bleibt. Kinder bis 1,30 Meter sollten unten schlafen; ein Fallschutzgitter fürs Oberbett gibt es ohne Aufpreis.
Das Theatrium ist die große Bühne der AIDAstella und zieht sich über mehrere Decks. Statt Sitzreihen gibt es Ränge und Nischen ringsum, sodass man von vielen Punkten aus zusieht. Täglich wechselt das Programm: Tanz und Akrobatik, Live-Gesang, Formate zum Mitmachen, Auftritte von Gastkünstlern. Die Stella Bar liegt im selben Raum.
Nach der Vorstellung geht es in die Anytime Bar, wo DJs bis in den Morgen auflegen – bei ruhiger See auch draußen an der Reling.
Tagsüber läuft das Programm leiser weiter: Livemusik in den Bars, Vorträge, Spielrunden. Wer es ruhiger mag, findet Bibliothek, Billardtische und die Kunstgalerie, in der neben der Ausstellung Führungen und Versteigerungen stattfinden. Das Casino ergänzt das Angebot am Abend.
Zum Selbermachen gibt es die Mystery Cabin, in der ein Agentenauftrag unter Zeitdruck zu lösen ist, Virtual-Reality-Brillen für digitale Spielwelten ab acht Jahren sowie Team Mission, das Gruppen mit Aufgaben quer durch das Schiff schickt. In den Ferien stehen bei der Kids- und Teens-Show die jungen Gäste selbst auf der Bühne.
Auf der Kabine steht ein Filmangebot bereit, das sich über den Fernseher gegen Gebühr freischalten lässt.
Was auf einer konkreten Reise gespielt wird, hängt von Route und Jahreszeit ab. Der Tagesablauf steht in der Bordzeitung und in der App.
Was es an Bord gibt. Die Ladenpassage führt Mode und Accessoires, Uhren und Schmuck, Düfte und Kosmetik, dazu die Artikel der Bordkollektion und Souvenirs. Der Kiosk deckt ab, woran vor der Abreise niemand denkt: Süßigkeiten, Getränke, Drogerieartikel, Lesebrillen, Tabakwaren.
Wann es zollfrei wird. Sobald die Route einen Hafen außerhalb des EU-Zoll- und Steuergebiets berührt, fallen Zoll und Steuer weg. Das betrifft auch Ziele, die politisch zur Europäischen Union zählen, zollrechtlich aber ausgenommen sind. Ob Ihre Reise dazugehört, steht in der Reisebeschreibung – auf den Langstrecken dieses Schiffes ist es häufiger der Fall als auf einer Runde innerhalb Europas.
Kunst. Die Galerie an Bord zeigt Malerei, Grafik und Fotografie zeitgenössischer Künstler und veranstaltet Führungen sowie Versteigerungen.
Fotos. Die Bordfotografen begleiten Einschiffung, Landgänge und Abende. Ihre Aufnahmen liegen in der Fotowelt aus, einzeln oder als Paket, gedruckt wie digital.
Was fehlt. Ein Lebensmittelgeschäft im eigentlichen Sinne und eine Apotheke gibt es nicht. Weil die Reisen hier länger dauern als im Flottenschnitt und die Häfen weiter auseinanderliegen, wiegt das schwerer als anderswo: Was Sie an Arznei, Pflegeprodukten oder Spezialnahrung regelmäßig brauchen, gehört vollständig ins Gepäck.
Bezahlt wird durchgehend mit der Bordkarte.
Vor der Buchung: die Versicherung. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist auf diesem Schiff kein Nice-to-have. Weil die Reisen länger dauern und die Routen weiter von Europa wegführen, ist der Weg zurück ins heimische Gesundheitssystem im Ernstfall lang und teuer. Wer ohne Versicherung an Bord geht, trägt das Risiko selbst.
Vor der Abreise: das Gepäck. Präparate reisen originalverpackt mit, dazu ein ärztliches Attest, nach Möglichkeit auch auf Englisch. Alles Lebenswichtige gehört ins Handgepäck, und zwar in einer Menge, die über die geplante Reisedauer hinausreicht – auf Strecken mit mehreren Seetagen am Stück gibt es keine Nachkaufmöglichkeit. Kühlpflichtiges nimmt das Hospital nur in kleinem Umfang an. Welche Zoll- und Einfuhrregeln in den Zielländern gelten, klären Sie bitte selbst vorab; auf Fernrouten ist das keine Formsache.
Vor der Abreise: die Abstimmung. Laufende Therapien und medizinisches Sondergepäck melden Sie über die Stelle für barrierefreies Reisen an, nicht erst an Bord.
An Bord: wo und wann. Das Hospital befindet sich auf Deck 3 und ist mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal besetzt. Die Sprechzeiten wechseln und stehen täglich in der Bordzeitung; dazwischen vermittelt die Rezeption.
An Bord: was geht und was nicht. Abgedeckt sind Erste Hilfe, Wundversorgung und Verbandswechsel, ein kleines Blutbild sowie Sauerstoff für akute Fälle; gängige Medikamente liegen vor. Nicht möglich sind Zahnbehandlungen und die Blutwäsche – von den Dialyseverfahren lässt sich allein jenes über die Bauchhöhle durchführen. Einen Apothekenschalter gibt es nicht.
An Bord: die Abrechnung. Behandelt wird wie in einer Privatpraxis, bezahlt über das Bordkonto. Versichertenkarte und Auslandskrankenschein greifen hier nicht. Den Beleg erhalten Sie vor der Abreise auf die Kabine und reichen ihn zu Hause ein.
Vor der Buchung: die Kabine. Barrierearm ausgeführt sind Innen- und Meerblickkabinen für höchstens drei Reisende, jeweils mit Notrufschaltern und einem Bad ohne Schwellen. Einen dritten Typ mit Veranda, wie ihn die jüngeren Schiffe der Flotte führen, gibt es hier nicht. Der Preis entspricht dem anderer Kabinen derselben Kategorie, vergeben werden sie allein an Gäste mit Einschränkungen und deren Begleitung. Die Buchung läuft nicht über das Formular, sondern telefonisch beim Kundencenter oder über ein Reisebüro. Weil der Bestand klein ist, sollte die Anfrage früh erfolgen.
Vor der Buchung: die Grundsatzfrage. Wer die Sammelstation im Ernstfall nicht selbstständig und rechtzeitig erreicht, benötigt eine verantwortliche Begleitperson. Das ist keine Empfehlung, sondern Voraussetzung für die Reise.
Vor der Abreise: die Formulare. Der Barrierefrei-Fragebogen wird ab einem halben Jahr vor Reisebeginn angenommen und muss spätestens vier Wochen vorher vorliegen. Für den Fragebogen zu privaten Ausflügen gilt dieselbe Vier-Wochen-Frist. Ist die An- und Abreise mitgebucht, laufen die nötigen Anmeldungen bei der Fluggesellschaft über AIDA – auf diesem Schiff der Regelfall.
Vor der Abreise: die Leihgeräte. Das Kabinen-Set, das Alarm, Telefon, Klopfen und Wecker in Licht- und Vibrationssignale übersetzt, ist nur in kleiner Zahl verfügbar und sollte vorab reserviert werden; an Bord wird eine Kaution hinterlegt. Rollatoren und Standardrollstühle gibt es ebenfalls begrenzt als Leihgerät gegen Gebühr.
Am Terminal. Ein eigener Check-in steht ohne Anmeldung bereit; die Crew achtet darauf, dass Gäste mit besonderem Bedarf ihn nutzen. Auf Wunsch schiebt die Crew Sie im Bordrollstuhl bis zum Aufzug.
An Bord: Mobilität. Rollatoren und Rollstühle sind zugelassen, manuell wie elektrisch, und werden in der Kabine untergebracht. Elektromobile dürfen nur an Land bewegt werden. Über die Sicherheit des Landgangs an der Gangway entscheidet der Kapitän. Beim Tendern hängt es davon ab, ob der faltbare Rollstuhl zum Einstieg des Bootes passt.
An Bord: Sehen und Hören. Kontrastreiche Profil- und Brailleschrift, abgesetzte Treppenkanten und markierte Glasflächen erleichtern die Orientierung; Deckplan und Sicherheitshinweise existieren in Braille und Großdruck. Zertifizierte Assistenz- und Blindenhunde reisen mit, sofern die Papiere vorab vorliegen – einen Tierarzt gibt es an Bord nicht, Futter bringen Sie selbst mit. An den Rezeptionen liegen ein mobiles Induktionsgerät für Hörgeräte mit T-Spule und ein Funkrufempfänger mit Vibrationsalarm aus, im Theatrium überträgt eine Funkanlage den Bühnenton auf einen Taschenempfänger.
An Bord: Alltag. Zu jeder Mahlzeit bleiben in den Buffet-Restaurants für rund eine halbe Stunde nach Öffnung Tische reserviert. Jeder Landausflug trägt eine Kennzeichnung nach Schwierigkeitsgrad; kommt ein Bus nicht in Frage, lässt sich in vielen Häfen eine private Lösung organisieren.
Vor der Buchung fällt die eigentliche Entscheidung. Geraucht werden darf an genau zwei Orten: auf dem eigenen Kabinenbalkon und in den gekennzeichneten Zonen auf den Freidecks. Wer innen oder mit Fenster bucht, hat damit keinen privaten Rauchplatz und muss jedes Mal an Deck – bei Reisen von zwei Wochen und mehr, wie sie hier die Regel sind, ein spürbarer Unterschied.
An Bord sind alle übrigen Bereiche rauchfrei: Kabinen ohne Balkon, Flure, Restaurants, Bars, Theatrium, Wellnessbereich. Grundlage ist der gesetzliche Nichtraucherschutz, keine Hausregel. Elektronische Zigaretten fallen unter dieselbe Bestimmung. Wo die Freideckzonen liegen, zeigen der Deckplan und das Kabinenfernsehen.
Nachschub bekommen Sie im Bordshop, im Kiosk und an ausgewählten Bars. Ob Schachteln oder Stangen verkauft werden, hängt von der Route ab; in manchen Häfen ruht der Verkauf aus zollrechtlichen Gründen. Auf den Fernrouten dieses Schiffes lohnt der Blick auf die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes, bevor größere Mengen mitgenommen werden.
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Ausschließlich von Häfen im Ausland – das unterscheidet sie von fast allen Schwesterschiffen. Den Schwerpunkt bilden Palma auf Mallorca und Gran Canaria, dazu kommen Antalya an der türkischen Riviera, Civitavecchia bei Rom und Fuerteventura. Auf den Langstrecken wird auch in Japan, auf Mauritius, in Malta oder in Kapstadt eingeschifft. Ein Start ab Hamburg, Kiel oder Warnemünde steht derzeit nicht im Programm; die Anreise erfolgt also per Flug. Welcher Hafen für Ihre Wunschreise gilt, steht direkt an der jeweiligen Abfahrt im Angebotsraster.
Mit dem Flugzeug. Weil alle Reisen im Zielgebiet beginnen, gehört ein Flug zur Anreise dazu. Er steckt nicht automatisch im Reisepreis, lässt sich aber als An- und Abreisepaket dazubuchen. Wer das tut, gibt die Verantwortung für Anschlüsse und Verspätungen ab. Wer selbst bucht, sollte großzügig Puffer einplanen, denn das Schiff wartet nicht und ein verpasster Abflug bleibt das eigene Risiko. Rechnen Sie außerdem Reisepass, je nach Ziel ein Visum sowie mögliche Impfnachweise ein.
Den größten Teil des Jahres das Mittelmeer, mit deutlichem Schwerpunkt im westlichen Becken ab Mallorca und einem eigenen Block im östlichen Mittelmeer ab der Türkei. Zweitwichtigstes Gebiet sind die Kanaren und der Atlantik. Dazu kommen Westeuropa sowie die langen Strecken nach Afrika, in den Indischen Ozean und nach Südostasien. Nordeuropa, Ostsee und Karibik gehören nicht zum Einsatzgebiet dieses Schiffes. Weil sich die Planung von Saison zu Saison verschiebt, ist allein das Reiseangebot auf dieser Seite verbindlich.
Ja, und zwar regelmäßig. Rund jede zehnte Abfahrt ist eine Langstrecke von etwa drei Wochen bis zu zwei Monaten. Angesteuert werden dabei der Indische Ozean mit Mauritius und den Seychellen, Südostasien mit Anläufen in Thailand und Japan sowie das südliche Afrika bis Kapstadt. Zweimal im Programm steht zudem die längste Form überhaupt: eine Reise um die Welt, die sich auch in Teilstrecken buchen lässt. Diese Reisen erscheinen nur in bestimmten Zeiträumen im Verkauf – nutzen Sie deshalb die Zielgebietsfilter im Angebotsraster.
Länger als im Flottenschnitt. Kürzer als eine Woche gibt es hier nichts; die kürzesten Reisen umfassen sieben Tage, die längsten überschreiten zwei Monate, und im Mittel sind Sie knapp zwei Wochen unterwegs. Der Grund liegt im Einsatzgebiet: Wer für die Anreise ohnehin ein Flugticket löst, bleibt selten nur ein verlängertes Wochenende. Wenn Sie eine kurze Auszeit suchen, sind die Schwesterschiffe ab deutschen Häfen die bessere Wahl.
Das Schiff misst 252 Meter in der Länge und 32 Meter in der Breite bei einer Vermessung von 71.100 BRZ. Es hat 14 Decks und 1.101 Gästekabinen. Die Passagierzahl in der Datentabelle bezieht sich auf zwei Personen je Kabine. Da viele Kategorien bis zu vier Reisende aufnehmen, liegt die tatsächliche Höchstzahl darüber – spürbar wird das in den Schulferien. Betreut werden die Gäste von rund 600 Crewmitgliedern. Gebaut wurde die AIDAstella bei der Meyer Werft in Papenburg und 2013 in Dienst gestellt.
Vierzehn Decks, von denen ein Teil der Technik und der Crew vorbehalten ist. Bei der Nummerierung fällt eine Lücke auf: Auf Deck 12 folgt unmittelbar Deck 14, ein Deck 13 existiert nicht. Nummern zu überspringen ist im Schiffbau verbreitet und hat keine bauliche Bedeutung. Das Bordhospital liegt auf Deck 3, das Theatrium erstreckt sich über mehrere Ebenen, und ganz oben finden Sie Sonnendeck und den blickgeschützten FKK-Bereich. Wo eine bestimmte Kabinennummer liegt, lesen Sie im Deckplan weiter oben ab.
Fünf Grundtypen, die sich nach Lage und Deck weiter auffächern. Die Innenkabine misst 13,5 Quadratmeter und nimmt bis zu vier Personen auf. Meerblick- und Balkonkabine liegen beide zwischen 14 und 17 Quadratmetern und ebenfalls bei bis zu vier Personen; unterschieden werden sie durch den Freisitz, nicht durch die Fläche. Darüber liegt die Panorama Balkonkabine: 17 Quadratmeter, auffällig breite Fensterfront, ausgelegt auf drei Reisende. Oben stehen die Suiten mit 28 bis 50 Quadratmetern, eigenem Sonnendeck oder Balkon und Suitenpaket für bis zu fünf Personen. Was für Ihren Wunschtermin frei ist, zeigt der Kabinenbereich weiter unten.
Als Faustregel gilt: möglichst mittig im Schiff und mit Kabinen über und unter sich. Ruhiger wird es, wenn weder das Pooldeck noch ein öffentlicher Bereich unmittelbar angrenzt. Wer empfindlich auf Bewegung reagiert, wählt zusätzlich eine Lage mittschiffs auf einem tieferen Deck, weil dort die Schiffsbewegung am geringsten ausfällt – auf den langen Atlantik- und Indik-Strecken dieses Schiffes ein Argument. Der Deckplan weiter oben zeigt, was jeweils über und unter einer Kabine liegt.
Diese Seite listet die buchbaren Abfahrten mit Terminen, Häfen und Reiseverlauf, zeigt aber keine Live-Position. Wenn Sie wissen möchten, wo das Schiff in diesem Moment fährt, hilft ein Schiffspositionsdienst weiter: Suchen Sie dort nach der IMO-Nummer 9601132 oder der MMSI 247322800. Zusätzlich überträgt eine Bugkamera laufend das Bild von Bord. Für die kommenden Wochen genügt das Angebotsraster – dort stehen die Abfahrten chronologisch mit Start- und Zielhafen.
Drei: AIDAblu, AIDAmar und AIDAsol. Die vier teilen Länge, Breite, Vermessung, Decksanzahl, Kabinenzuschnitt und das gesamte Bordkonzept – von den acht Restaurants über die vier Saunatypen bis zum Kids Club. Die AIDAstella kam als letzte der vier in Fahrt und ist damit die jüngste. Wirklich unterscheiden lassen sich die Schiffe im Alltag nur über zwei Dinge: über das Fahrtgebiet, in dem sie eingesetzt sind, und darüber, ob eine Reise vor oder nach dem geplanten Werftaufenthalt liegt. Die Wahl fällt also auf eine Reise, nicht auf ein Schiff.
Enthalten sind die drei Buffet-Restaurants samt ausgewählter Getränke sowie – außer im günstigsten Tarif – die beiden Häuser mit Tischbedienung. Hinzu kommen das Trinkgeld an Bord, die Betreuung im Kids Club, das Jugendprogramm, das Kursangebot im Fitnessbereich, die Abendvorstellungen im Theatrium sowie Sonnendeck, Pools und Joggingparcours. Auf die Bordrechnung wandern die drei À-la-carte-Häuser, Getränke an den Bars, Landausflüge, Internet, der Wellnessbereich mit Friseur und Kosmetik, Spezialworkshops, Personal Training, Casino und Einkäufe. Wichtig bei diesem Schiff: An- und Abreise sind nicht im Reisepreis enthalten.
Vier Stück: zwei für Erwachsene, wahlweise mit oder ohne Alkohol, und zwei alkoholfreie für Kinder und Jugendliche. Wer im ALL-IN-Tarif bucht, hat das jeweils größere Paket bereits dabei; in den übrigen Tarifen lässt es sich über myAIDA oder an Bord dazubuchen. Welche Variante zugeteilt wird, richtet sich nach einer Tarifgrenze bei 25 Jahren und nicht nach dem Jugendschutz. Ohne Paket läuft jedes Glas einzeln über die Bordkarte; ausgewählte Getränke sind in den Buffet-Restaurants ohnehin abgedeckt.
Nein. Galaabende mit vorgeschriebener Abendgarderobe und eine feste Tischordnung kennt dieses Schiff nicht. Verlangt wird nur, dass Sie Restaurants und Bars weder in Badesachen noch in Sportkleidung und nicht barfuß betreten; abends tragen Herren üblicherweise lange Hosen. An Land richten Sie sich nach Klima und Zielgebiet – für Kirchen, Moscheen und Tempel gehören Schultern und Knie bedeckt, was auf den Fernrouten dieses Schiffes häufiger relevant wird als auf einer Runde innerhalb Europas.
Ja, durchgehend – auch wenn jede Reise im Ausland beginnt. Bordsprache ist Deutsch: an der Rezeption, in den Restaurants, bei den Ansagen, im Abendprogramm und in der Kinderbetreuung. Auch die Bordzeitung und die Aushänge erscheinen auf Deutsch, und die Landausflüge werden deutschsprachig begleitet. Wer also vor der Fluganreise zögert, weil er ein internationales Schiff erwartet: Das Bordleben unterscheidet sich sprachlich nicht von einer Reise ab Hamburg.
Unsere Kreuzfahrtexperten kennen die AIDAstella aus eigener Erfahrung. Montag bis Samstag 09–19 Uhr.
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