Celina: Donaukreuzfahrten ab Passau – mit Junior-Suiten an Bord
Die Celina fährt für nicko cruises auf der Donau. Alle Reisen beginnen und enden in Passau – Sie reisen mit der Bahn oder dem Auto an, ohne Flug und ohne Transfer.
Das Schiff wurde umfassend modernisiert. An Bord wird Deutsch und Englisch gesprochen. Die Reederei setzt es auf Donau und Main ein; im aktuellen Programm liegt der Schwerpunkt auf der Donau.
Junior-Suiten – das Unterscheidungsmerkmal
Die meisten Donauschiffe haben nur eine Kabinengröße. Die Celina hat auf dem Oberdeck zusätzlich Junior-Suiten mit rund 22 Quadratmetern – gut die Hälfte mehr Fläche als in einer Standardkabine.
Der Zuschnitt ist dabei durchdacht: Die Betten stehen schräg, mit Blickrichtung zum Panoramafenster. Dazu kommen großzügige Schränke, Ablageflächen und eine eigene Sitzgruppe. Auf einer zwei- oder dreiwöchigen Reise ist genau das der Unterschied zwischen einer Kabine und einem Zimmer.
Kabinen: der Unterschied liegt am Fenster
Alle übrigen Kabinen sind Außenkabinen mit rund 15 Quadratmetern und über alle Decks hinweg gleich groß. Was sie unterscheidet, ist das Fenster – und danach richtet sich der Preis:
- Hauptdeck – ein großes Fenster, das sich nicht öffnen lässt. Diese Kabinen sind die günstigsten an Bord
- Mitteldeck und Oberdeck – bodentiefe Panoramafenster zum Öffnen. Das ergibt einen französischen Balkon: Sie treten heran, nicht hinaus
Zur Ausstattung gehören in allen Kabinen nebeneinanderstehende Betten, die sich trennen lassen, Klimaanlage und Heizung, Dusche und WC, Haartrockner, Kühlschrank, Safe, SAT-TV und Telefon.
Wohin die Celina fährt
Der Fahrplan hat einen klaren Schwerpunkt und zwei Ergänzungen – alles ab Passau:
- Der Donau-Klassiker bis Budapest über rund eine Woche mit Linz, Wien, Budapest und, je nach Variante, Melk in der Wachau oder Esztergom am Donauknie. Das ist mit Abstand die am häufigsten angebotene Reise dieses Schiffes
- Kurzreisen über wenige Tage mit Wien, Budapest und Bratislava – oft auf die Adventszeit zugeschnitten
- Die Kataraktenstrecke über gut zwei Wochen: flussabwärts über Belgrad und Vidin bis zum Durchbruchstal am Eisernen Tor
Wenn Sie zum ersten Mal auf der Donau fahren, ist der Klassiker die naheliegende Wahl. Die Kataraktenstrecke lohnt sich, wenn Sie Wien und Budapest schon kennen.
Sauna, Whirlpool und Grillstation
Der Wellnessbereich hat eine Sauna und einen Whirlpool – auf einem Flussschiff ist besonders der Whirlpool selten.
Auf dem Sonnendeck steht eine Grillstation, die je nach Tagesprogramm Snacks unter freiem Himmel serviert. Zusammen mit dem leichten Mittagsbuffet vor dem Panorama-Salon ist das die Alternative zum Mittagessen im Restaurant – praktisch an Tagen mit langem Landgang.
Essen an Bord
Mittag- und Abendessen werden am Tisch serviert – kein Buffetbetrieb, wie er auf Flussschiffen sonst oft üblich ist. Auf der Karte stehen regionale und internationale Gerichte, auf der Donau also vor allem österreichische und ungarische Küche.
Für wen sich das Schiff eignet
Die Celina passt zu Gästen, die den Donau-Klassiker ohne Flug fahren möchten – und besonders zu denen, die etwas mehr Platz suchen. Die Junior-Suiten sind der Grund, dieses Schiff den baugleichen Schwestern vorzuziehen.
Ihre Schwesterschiffe ab Passau sind die Bolero und die Maxima. Alle drei sind ähnlich geschnitten; sie unterscheiden sich im Fahrplan und eben darin, dass nur die Celina Junior-Suiten hat.
Eine Übersicht über alle Flussreisen des Veranstalters finden Sie auf unserer Seite zu nicko cruises.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2004 |
|---|---|
| Länge | 126.7 m |
| Breite | 11.4 m |
| Tiefgang | 1.6 m |
| Decks | 3 |
| Passagiere | 176 |
| Crew | 40 |
An Bord der Celina
Im Restaurant werden Mittag- und Abendessen am Tisch serviert. Auf Flussschiffen ist das keineswegs die Regel; verbreiteter ist der Buffetbetrieb.
Auf der Karte stehen regionale und internationale Gerichte – auf der Donau also vor allem österreichische und ungarische Küche, auf der langen Strecke auch serbische und bulgarische.
Je nach Tagesprogramm gibt es zwei Alternativen zum Mittagessen im Restaurant:
- ein leichtes Mittagsbuffet vor dem Panorama-Salon
- Snacks von der Grillstation auf dem Sonnendeck
An Tagen mit langem Landgang ist das der praktischere Weg – Sie müssen nicht wegen einer festen Essenszeit zurück an Bord.
Der Panorama-Salon ist der gesellige Mittelpunkt des Schiffes: großflächig verglast, mit Blick auf die vorbeiziehende Uferlandschaft. Hier trifft man sich vor dem Abendessen, und hier wird an manchen Tagen auch das leichte Mittagsbuffet aufgebaut.
Durch die Verglasung sieht man den Fluss auch dann, wenn es draußen zu kühl zum Sitzen ist – auf den Adventsfahrten an der Donau ist das der meistgenutzte Raum an Bord.
Die Bordwährung ist Euro. Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten und laufen über die Bordrechnung, die am Ende der Reise beglichen wird.
Der wichtigste Bewegungsraum an Bord ist das Sonnendeck. Auf der Donau ist es der beste Platz überhaupt: Die Wachau zwischen Melk und Krems, das Donauknie bei Esztergom und – auf der langen Strecke – der Durchbruch am Eisernen Tor ziehen von dort am eindrucksvollsten vorbei.
Dort steht auch die Grillstation für Snacks zwischendurch.
Den größten Teil der Bewegung machen die Landgänge aus. Wie anstrengend die auf Ihrer Wunschreise sind – in Melk geht es zur Stiftskirche hinauf, in Budapest auf den Burgberg –, sagen wir Ihnen vorab.
Der Wellnessbereich hat eine Sauna und einen Whirlpool.
Ein Whirlpool ist auf einem Flussschiff selten. Auf der langen Fahrt zur Kataraktenstrecke, bei der deutlich mehr Zeit an Bord verbracht wird als auf der Wochenrunde, ist das ein echtes Argument – und auf den Adventsfahrten ebenso.
Ob und in welchem Umfang die Nutzung im Reisepreis enthalten ist, klären wir vor der Buchung mit Ihnen.
Das Bordprogramm ist auf ein Flussschiff dieser Größe zugeschnitten – ein Theater oder ein Showensemble gehört nicht dazu. Gesellig wird es im Panorama-Salon.
Den Hauptteil macht ohnehin die Strecke aus. Auf dem Donau-Klassiker sind das die Einfahrt nach Budapest bei Dunkelheit und die Wachau zwischen Melk und Krems; auf der langen Fahrt kommt die Kataraktenstrecke am Eisernen Tor hinzu, dem landschaftlich eindrucksvollsten Abschnitt der gesamten Donau.
Was auf Ihrem Wunschtermin an Bordprogramm vorgesehen ist, sehen wir gern gemeinsam nach.
Auf dieser Route liegt immer Land in Sicht: Das Schiff fährt auf dem Fluss, legt regelmäßig an, und der Weg zu ärztlicher Versorgung an Land ist kurz – anders als auf einer Hochseereise mit mehreren Seetagen am Stück.
Bei diesem Schiff hängt viel von der gewählten Strecke ab: Auf dem Donau-Klassiker bewegen Sie sich innerhalb der EU. Die lange Fahrt zur Kataraktenstrecke führt dagegen auch durch Serbien – dort gilt die europäische Krankenversicherungskarte nicht.
Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist deshalb zu empfehlen, besonders auf der langen Strecke. Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge mit.
Wenn eine bestehende Erkrankung oder eine laufende Behandlung im Spiel ist, sprechen Sie uns vor der Buchung an.
Hier sind wir offen: Im veröffentlichten Kabinenangebot des Schiffes ist keine rollstuhlgerechte Kategorie ausgewiesen, und ein Aufzug ist für dieses Schiff nicht dokumentiert. Beides spricht dafür, dass die Celina für Gäste im Rollstuhl nicht geeignet ist.
Wir behaupten das nicht als gesicherte Auskunft – aber wir wollen Sie auch nicht in eine Buchung laufen lassen, die vor Ort nicht funktioniert.
Dazu kommt der Landgang. Flussschiffe legen an unterschiedlich ausgebauten Stellen an, teils über Stege und mit Höhenunterschied je nach Wasserstand. An der Donau kommt hinzu, dass Schiffe in Wien, Budapest und Bratislava häufig im Päckchen liegen – dann führt der Weg an Land über ein oder zwei Nachbarschiffe.
Sprechen Sie uns vor der Buchung an, wenn Sie in der Beweglichkeit eingeschränkt sind. Wir fragen den genauen Stand beim Veranstalter ab und sagen Ihnen ehrlich, wenn dieses Schiff nicht das richtige ist.
Galerie
Kabinen der Celina - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
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Adventsglanz an der Donau – 11.12.2026
Fragen & Antworten zur Celina
Die Junior-Suiten liegen auf dem Oberdeck und sind mit rund 22 Quadratmetern gut die Hälfte größer als eine Standardkabine.
Der Zuschnitt ist dabei durchdacht: Die Betten stehen schräg, mit Blickrichtung zum Panoramafenster. Dazu kommen großzügige Schränke, Ablageflächen und eine eigene Sitzgruppe.
Auf einer zwei- oder dreiwöchigen Reise ist genau das der Unterschied zwischen einer Kabine und einem Zimmer. Die Zahl dieser Suiten ist klein und sie sind früh vergeben – fragen Sie rechtzeitig danach.
Alle Kabinen sind Außenkabinen. Es gibt zwei Größen und drei Fensterlösungen:
- Junior-Suiten auf dem Oberdeck – rund 22 Quadratmeter mit französischem Balkon
- Standardkabinen – rund 15 Quadratmeter, auf allen Decks gleich groß
Bei den Standardkabinen entscheidet das Fenster: Auf dem Hauptdeck ein großes Fenster, das sich nicht öffnen lässt; auf Mittel- und Oberdeck bodentiefe Panoramafenster zum Öffnen, also ein französischer Balkon.
Zur Ausstattung gehören überall Klimaanlage und Heizung, Dusche und WC, Haartrockner, Kühlschrank, Safe, SAT-TV und Telefon.
Die Hauptdeck-Kabinen sind genauso groß und genauso ausgestattet wie die Standardkabinen auf den Decks darüber. Der einzige Unterschied ist das Fenster: Es ist ein großes Fenster, das sich nicht öffnen lässt.
Dafür sind diese Kabinen die günstigsten an Bord. Wenn Sie ohnehin viel Zeit im Panorama-Salon und auf dem Sonnendeck verbringen, ist das eine sinnvolle Wahl – den Blick nach draußen haben Sie trotzdem.
Einen begehbaren Balkon gibt es nicht – das ist bei Flussschiffen bauartbedingt, weil die Schiffsbreite durch die Schleusen begrenzt ist.
Die Kabinen auf Mitteldeck und Oberdeck sowie die Junior-Suiten haben aber einen französischen Balkon: Die Panoramafenster reichen bis zum Boden und lassen sich öffnen. Bei Fahrt hat man dadurch fast das Gefühl, im Freien zu sitzen.
Auf dem Hauptdeck ist das Fenster fest verglast – dafür sind diese Kabinen die günstigsten.
Das Baujahr finden Sie in der Datentabelle auf dieser Seite.
Wichtiger für die Reise: Das Schiff wurde umfassend modernisiert. Bei Flussschiffen sagt das Baujahr ohnehin weniger über den Zustand aus als bei Hochseeschiffen, weil Innenausbau und Kabinen in der Regel mehrfach überarbeitet werden – bei diesem Schiff zuletzt vollständig.
Welche Bereiche im Einzelnen erneuert wurden und wie der Ausstattungsstand Ihrer Wunschkategorie ist, klären wir auf Anfrage direkt mit dem Veranstalter.
Auf der Donau – und alle Reisen beginnen und enden in Passau. Einen zweiten Starthafen gibt es nicht.
Das Hauptprodukt ist der Donau-Klassiker bis Budapest über rund eine Woche mit Linz, Wien und Budapest. Dazu kommen Kurzreisen mit Bratislava und die lange Fahrt zur Kataraktenstrecke über Belgrad und Vidin.
Die Reederei setzt das Schiff auch auf dem Main ein; im aktuellen Programm liegt der Schwerpunkt auf der Donau. Alle buchbaren Termine finden Sie in der Übersicht auf dieser Seite.
Ja. Neben dem Donau-Klassiker fährt die Celina über gut zwei Wochen flussabwärts bis zur Kataraktenstrecke – dem Durchbruchstal der Donau zwischen Serbien und Rumänien, wo sich der Fluss durch die Südkarpaten zwängt.
Auf der Strecke liegen unter anderem Belgrad und Vidin. Es ist der landschaftlich eindrucksvollste Abschnitt der gesamten Donau – auf der Wochenrunde bis Budapest kommt er nicht vor.
Diese Reisen sind früh ausgebucht. Wenn Sie das im Blick haben, sprechen Sie uns rechtzeitig an.
Auf dieser Seite zeigen wir für dieses Schiff derzeit keine Deckpläne – das möchten wir nicht verschweigen.
Die Reederei veröffentlicht einen Decksplan, den wir Ihnen auf Anfrage gern zuschicken. Und wenn Sie zu einer konkreten Kabinennummer wissen möchten, wo sie liegt, was darüber und darunter ist und wie weit es zur Treppe ist, schauen wir das im Buchungssystem für Sie nach.
Zur groben Orientierung: Die Kabinen verteilen sich auf Hauptdeck, Mitteldeck und Oberdeck, die Junior-Suiten liegen auf dem Oberdeck, darüber das Sonnendeck.
Ein Teil der Zweibettkabinen lässt sich mit drei Personen belegen.
Das ist allerdings nicht online buchbar. Sprechen Sie uns an – wir fragen die Verfügbarkeit für Ihren Wunschtermin beim Veranstalter ab.
Für Familien oder Freundesgruppen ist das oft deutlich günstiger als zwei getrennte Kabinen, deshalb lohnt die Nachfrage vor der Buchung.
Ja – und zusätzlich einen Whirlpool. Beides gehört zum Wellnessbereich an Bord.
Ein Whirlpool ist auf einem Flussschiff selten. Auf der langen Fahrt zur Kataraktenstrecke, bei der deutlich mehr Zeit an Bord verbracht wird als auf der Wochenrunde, ist das ein echtes Argument – und auf den Adventsfahrten ebenso.
Ob und in welchem Umfang die Nutzung im Reisepreis enthalten ist, klären wir vor der Buchung.
Mittag- und Abendessen werden am Tisch serviert – auf Flussschiffen ist das keineswegs die Regel, verbreiteter ist der Buffetbetrieb.
Je nach Tagesprogramm gibt es Alternativen: ein leichtes Mittagsbuffet vor dem Panorama-Salon oder Snacks von der Grillstation auf dem Sonnendeck. An Tagen mit langem Landgang ist das praktischer, weil Sie nicht wegen einer festen Essenszeit zurück an Bord müssen.
Auf der Karte stehen regionale und internationale Gerichte – auf der Donau also vor allem österreichische und ungarische Küche.
Alle drei fahren für nicko cruises auf der Donau und starten ausschließlich in Passau. Sie sind ähnlich geschnitten und ähnlich ausgestattet.
Zwei Unterschiede zählen:
- Nur die Celina hat Junior-Suiten mit rund 22 Quadratmetern. Wenn Ihnen Platz wichtig ist, ist das der Grund für dieses Schiff
- Der Fahrplan: Die Celina fährt schwerpunktmäßig den Klassiker bis Budapest und dazu die Kataraktenstrecke. Die Bolero fährt ins rumänische Donaudelta, die Maxima über den Kanal bis ans Schwarze Meer
Wir vergleichen die Termine aller drei Schiffe gern gemeinsam mit Ihnen.
Die Bordwährung ist Euro. Die Rechnung und an Bord gebuchte Ausflüge lassen sich am Ende der Reise bar, mit EC-Karte (mit PIN) oder mit Kreditkarte (Mastercard, VISA) bezahlen.
Ein Hinweis, der überrascht: Bei Kartenzahlung an Bord können je nach Bank Auslandseinsatzgebühren anfallen – das Schiff fährt unter ausländischer Flagge. Prüfen Sie das vorab bei Ihrer Bank, wenn Sie größere Beträge an Bord planen.
An Land gelten in Ungarn, Serbien und Bulgarien eigene Währungen. Für kleinere Einkäufe lohnt sich etwas Bargeld in der jeweiligen Landeswährung.
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