Seabourn Pursuit – Seabourn Expeditionsschiff
Expeditionsschiff

Seabourn Pursuit

Seabourn

5+ von 5 Sternen (Luxus) - Bewertung von mykreuzfahrt Luxus Expedition All-Inclusive
Baujahr 2023
Passagiere 264
BRZ 23.000
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Expeditionsschiff mit eisverstärktem Rumpf nach Polarklasse PC6
Je Hafen ein Landgang im Reisepreis enthalten
264 Gäste in 132 Suiten, alle mit Veranda und Meerblick
24 Zodiacs und ein 19-köpfiges Expeditionsteam an Bord
Antarktis, Arktis, Kimberley und Südsee im Fahrplan

Seabourn Pursuit: Expeditionsschiff mit Eisklasse PC6

Die Seabourn Pursuit ist eines von zwei Expeditionsschiffen der Reederei – das andere ist die baugleiche Seabourn Venture. Beide sind von Grund auf für abgelegene Reviere gebaut worden, nicht nachträglich dafür hergerichtet.

Was das praktisch bedeutet, steht in der Klassifikation: Das Schiff ist nach Eisklasse PC6 gebaut. Das ist die Stufe, die für den Sommerbetrieb in mittlerem einjährigem Eis ausgelegt ist – und damit die Voraussetzung dafür, in der antarktischen Saison überhaupt dorthin zu fahren, wo es interessant wird.

Ausrüstung für den Landgang

An Bord sind 24 Zodiacs und Kajaks – eine Zahl, die für 264 Gäste ungewöhnlich hoch ist. Der Grund ist einfach: Wenn alle gleichzeitig an Land wollen, entscheidet die Zahl der Boote darüber, wie lange die Letzten warten.

Dazu kommt ein 19-köpfiges Expeditionsteam – Naturkundler, Historiker, Fotografen. Sie begleiten die Anlandungen, halten Vorträge und sind an Bord ansprechbar. Auf ein Schiff dieser Größe gerechnet, kommt auf etwa vierzehn Gäste ein Teammitglied.

Das Discovery Center

Der Mittelpunkt des Bordprogramms ist das Discovery Center, ein Vortragssaal für Naturkunde und Landeskunde. Es ist so bemessen, dass alle Gäste gleichzeitig Platz finden – niemand muss draußen bleiben, wenn am Vorabend einer Anlandung erklärt wird, was am nächsten Morgen ansteht.

Dazu kommen die Expedition Lounge als Treffpunkt des Teams, die Constellation Lounge weit oben mit Rundumblick und die Bow Lounge ganz vorn – der Platz, an dem man sitzt, wenn das Schiff durch Eis fährt.

Nur Suiten, alle mit Veranda

Es gibt an Bord keine Kabinen im üblichen Sinn, sondern ausschließlich Suiten. Sie beginnen bei rund 33 Quadratmetern in der Veranda Suite und reichen über Penthouse- und Panorama-Suiten bis zur Grand Wintergarden Suite mit etwa 130 Quadratmetern.

Eine Eigenheit dieser Baureihe sind die Wintergarden Suiten: Statt eines offenen Balkons haben sie einen verglasten Wintergarten. In polaren Revieren ist das kein Kompromiss, sondern der praktischere Entwurf – man sitzt im Warmen und sieht trotzdem hinaus.

Zwei Paare lassen sich zu einer Grand Wintergarden Suite zusammenlegen. Wer mit mehreren Generationen reist, sollte danach fragen; die Zahl dieser Kombinationen ist klein.

Alleinreisende

Für Alleinreisende gibt es eine eigene Veranda-Kategorie zum Sonderpreis, die für eine Person ausgelegt ist. Sie ersetzt den sonst üblichen Einzelbelegungszuschlag durch einen festen Aufschlag und ist auf Expeditionsschiffen dieser Größenordnung keine Selbstverständlichkeit.

Die Zahl dieser Suiten ist stark begrenzt und sie sind auf den gefragten Antarktisterminen früh vergeben. Sprechen Sie uns rechtzeitig an – wir prüfen die Verfügbarkeit für mehrere Termine gleichzeitig.

Wohin die Seabourn Pursuit fährt

Das Schiff bedient vier Reviere, die sich über das Jahr abwechseln.

Der Schwerpunkt liegt in der Antarktis: Der größte Teil aller Abfahrten startet in Ushuaia, dem südlichsten Hafen Argentiniens und dem üblichen Ausgangspunkt für die Drakestraße.

In der Nordsaison fährt die Pursuit Island und die Arktis ab Reykjavík sowie die Kimberley-Region im Nordwesten Australiens – ab Darwin und Broome. Die Kimberley ist ein Revier, das kaum ein anderes Schiff dieser Kategorie anläuft: Steilküsten, Gezeitenwasserfälle und Felsmalereien, erreichbar nur mit kleinen Booten.

Dazu kommt der Südpazifik ab Lautoka auf Fidschi und Papeete. Zwischen den Revieren liegen Überführungsreisen, die als eigenständige Reisen buchbar sind – unter anderem ab Genua und Lissabon.

Für wen sich das Schiff eignet

Die Seabourn Pursuit richtet sich an Gäste, die in abgelegene Reviere wollen, dabei aber nicht auf den Komfort eines Luxusschiffs verzichten möchten. Beides zusammen gibt es selten: Expeditionsschiffe sind meist spartanisch, Luxusschiffe kommen selten dorthin.

Wer dagegen Unterhaltung im großen Stil sucht – Theaterproduktionen, Casino, Wasserpark –, ist hier falsch. Das Programm dreht sich um das, was draußen passiert.

Ein Hinweis zur Reisezeit: Antarktisreisen sind an ein kurzes Zeitfenster gebunden und regelmäßig lange im Voraus ausgebucht. Wenn Sie diese Route im Blick haben, lohnt der frühe Kontakt – wir sagen Ihnen, welche Termine überhaupt noch offen sind.

Bordarzt vorhanden All-Inclusive Barrierefrei Zahlungsmittel: US Dollar Flagge: Bahamas


Schiffsdaten

Baujahr2023
WerftT. Mariotti, Genua, Italien
Bruttoraumzahl23.000
Länge170 m
Breite23.80 m
Decks10
Passagiere264
Crew120
Flagge / HeimathafenBahamas
IMO-Nummer9862035
MMSI311001081
Kreditkartenalle gängigen Kreditkarten

An Bord der Seabourn Pursuit

Die Gastronomie an Bord ist bewusst überschaubar gehalten – bei 264 Gästen braucht es keine zehn Lokale. Alle Restaurants sind im Reisepreis enthalten, es gibt keine Aufpreis-Restaurants.

  • The Restaurant – das Hauptrestaurant mit freier Tischwahl
  • The Colonnade – das zwanglosere Format mit offener Küche und Außenplätzen
  • Sushi – ein eigenes Sushi-Restaurant, ebenfalls ohne Aufpreis
  • The Patio – die Poolgastronomie unter freiem Himmel

Dass auch das Sushi-Restaurant im Preis enthalten ist, ist bemerkenswert: Auf den meisten Schiffen ist genau diese Küche das teuerste Aufpreis-Angebot an Bord.

Welche Lokale an Ihrem Termin geöffnet sind und wie die Essenszeiten in der Expeditionssaison liegen, klären wir vor der Buchung – auf Anlandungstagen richtet sich der Bordbetrieb nach dem Programm, nicht umgekehrt.

Die Bars verteilen sich über das Schiff und haben jeweils einen eigenen Zuschnitt.

  • The Club – der gesellige Mittelpunkt mit einer Terrasse, die von zwei kleinen Whirlpools eingefasst wird. Tagsüber Treffpunkt, abends Cocktails und Livemusik
  • Sky Bar – oben und im Freien, ebenfalls mit zwei Whirlpools an den Enden der Terrasse
  • Constellation Lounge – weit oben gelegen, mit Rundumblick
  • Bow Lounge – ganz vorn im Schiff, der Platz mit dem besten Blick nach vorn
  • Expedition Lounge – Treffpunkt des Expeditionsteams, hier werden Anlandungen besprochen
  • Seabourn Square – Lounge mit Bibliothek, Kaffeebar, Computerplätzen und dem Gästeservice

Getränke sind im Reisepreis enthalten – einschließlich Wein und Spirituosen. Ein Getränkepaket ist bei Seabourn nicht nötig; das ist einer der Punkte, an denen sich die Kategorie von einer regulären Kreuzfahrt unterscheidet.

Das Fitness Center liegt mit Meerblick und ist mit Ausdauer- und Kraftgeräten ausgestattet. Dazu gehört ein Motion Studio für Kurse.

Der eigentliche Sport findet allerdings draußen statt. Zur Ausrüstung gehören 24 Zodiacs für die Anlandungen sowie Kajaks. Zwei eigene Zodiac-Einstiegszonen im Schiffsrumpf sorgen dafür, dass das Ein- und Aussteigen zügig läuft – bei einem Schiff, das ganze Gästegruppen an Land bringt, ist das kein Detail.

An Deck gibt es einen Pool und mehrere Whirlpools, verteilt auf die Terrassen von The Club und Sky Bar.

Welche Aktivitäten an Ihrem Termin möglich sind, hängt vom Revier, vom Wetter und von den behördlichen Auflagen ab – in der Antarktis gelten strenge Regeln für Anlandungen. Das Expeditionsteam entscheidet das täglich neu.

Der Spa- und Wellnessbereich umfasst Behandlungsräume für Massagen, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen. Das Angebot verbindet klassische Anwendungen mit aktuelleren Techniken.

Anders als die Restaurants und die Getränke sind die Spa-Anwendungen nicht im Reisepreis enthalten – sie werden über die Bordkarte abgerechnet.

Auf Expeditionsreisen ist die Nachfrage anders verteilt als auf klassischen Kreuzfahrten: An Anlandungstagen ist der Bereich leer, an Seetagen – etwa auf der Drakestraße – sind die Termine schnell vergeben. Wer eine bestimmte Anwendung möchte, bucht sie am besten gleich zu Reisebeginn.

Die Seabourn Pursuit ist nicht auf Kinder ausgelegt. Es gibt keinen Kinderclub, keine Betreuung und kein eigenes Programm für junge Gäste.
Säuglinge müssen bei Einschiffung mindestens sechs Monate alt sein, auf Ozeanüberquerungen und abgelegenen Routen mindestens zwölf Monate.
Für Expeditionsreisen gelten zusätzliche Anforderungen: Zodiac-Ein- und -Ausstieg, Anlandungen über nasse Uferzonen und mehrstündige Wanderungen setzen eine gewisse Beweglichkeit voraus. Für Familien mit jüngeren Kindern ist dieses Schiff die falsche Wahl.

Das Bordprogramm dreht sich um das Reiseziel, nicht um Bühnenshows.

Mittelpunkt ist das Discovery Center, ein Vortragssaal für Naturkunde und Landeskunde, der alle Gäste gleichzeitig fasst. Dort spricht das Expeditionsteam über das, was am folgenden Tag ansteht – Tierwelt, Geologie, Geschichte des Reviers. Diese Vorträge sind kein Beiprogramm, sondern der Grund, warum viele Gäste diese Reisen buchen.

Dazu kommt The Studio für kleinere Formate und Werkstattangebote sowie The Club mit Livemusik am Abend.

Die Expedition Lounge ist der Ort, an dem das Team ansprechbar ist – dort lassen sich Fragen stellen, die im Vortrag nicht drankamen.

Ein Meeting Room steht für Gruppen und Vortragsformate zur Verfügung.

An Bord gibt es einen Shop mit Bordbedarf, Souvenirs und Ausrüstungsartikeln.

Das Angebot ist auf ein Expeditionsschiff zugeschnitten und entsprechend klein – niemand fährt in die Antarktis, um einzukaufen. Was Sie an Ausrüstung brauchen, sollten Sie mitbringen; was die Reederei stellt und was Sie selbst besorgen müssen, sagen wir Ihnen vor der Buchung.

An Bord gibt es eine medizinische Einrichtung für die Erstversorgung während der Reise.

Auf einem Expeditionsschiff hat das mehr Gewicht als auf einer klassischen Kreuzfahrt: In der Antarktis oder in der Kimberley ist der nächste Hafen mit Krankenhaus mehrere Tage entfernt, und ein Rücktransport aus solchen Revieren ist aufwendig und teuer.

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransportleistung ist deshalb nicht optional. Prüfen Sie, ob Ihre Police Polarreisen und abgelegene Reviere überhaupt einschließt – viele Standardtarife tun das nicht. Auf manchen Routen verlangt die Reederei einen entsprechenden Nachweis.

Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge im Handgepäck mit. Wenn eine bestehende Erkrankung oder eine laufende Behandlung im Spiel ist, sprechen Sie uns vor der Buchung an – für Expeditionsreisen gelten teils eigene gesundheitliche Vorgaben.

Fünf Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt, und der Deckplan unterscheidet dabei zwei Ausführungen:

  • Suiten 737 und 825 – mit ebenerdig befahrbarer Dusche
  • Suiten 738, 800 und 824 – mit Umsetzdusche

Alle fünf haben rollstuhlgerechte Türbreiten. Welche Ausführung für Sie die richtige ist, hängt davon ab, ob Sie im Rollstuhl duschen oder umsetzen – das klären wir vor der Buchung.

Ein Hinweis, der bei diesem Schiff wichtiger ist als bei anderen: Die Anlandungen erfolgen mit Zodiacs. Der Umstieg vom Schiff in ein Schlauchboot und von dort an eine oft unbefestigte Küste setzt Beweglichkeit voraus und ist nicht in jedem Revier möglich. Das betrifft den Kern dieser Reisen, nicht eine Nebenleistung.

Sprechen Sie uns deshalb früh an. Wir klären mit der Reederei, was auf Ihrer Wunschroute machbar ist, bevor Sie buchen – und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine Route nicht geeignet ist.

Rauchen ist an Bord vollständig untersagt. Das gilt für die Suiten, die Veranden und sämtliche Innen- und Außenbereiche.
Diese Regelung gilt ausschließlich für die beiden Expeditionsschiffe der Reederei — auf den übrigen Schiffen der Flotte gibt es ausgewiesene Raucherbereiche.
Für elektronische Zigaretten gelten dieselben Regeln wie für Tabak. Wenn Sie rauchen, sollten Sie das vor der Buchung berücksichtigen: Bei Reisen von mehreren Wochen in abgelegenen Revieren gibt es keine Ausweichmöglichkeit an Land.

Galerie

Kabinen der Seabourn Pursuit - die Kategorien

Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.

An Bord gibt es ausschließlich Suiten – von rund 33 Quadratmetern in der Veranda Suite bis zu etwa 130 Quadratmetern in der Grand Wintergarden Suite. Alle Suiten liegen außen.

Suite

1–4 Personen ab 33 m²
ab 3.959 € p. P.

Wischen, um alle Kategorien zu sehen

Wintergarden statt Balkon: Die Wintergarden Suiten haben statt eines offenen Balkons einen verglasten Wintergarten. In polaren Revieren ist das der praktischere Entwurf – man sitzt im Warmen und sieht trotzdem hinaus.

Für Alleinreisende gibt es eine eigene Veranda-Kategorie zum Sonderpreis. Sie ist stark begrenzt und auf Antarktisterminen früh vergeben – sprechen Sie uns rechtzeitig an.

Für Familien und Gruppen: Zwei Suitenpaare lassen sich jeweils zu einer Grand Wintergarden Suite zusammenlegen. Fragen Sie danach, bevor Sie einzeln buchen.

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Angebote mit der Seabourn Pursuit

Aktuelle Preise und Angebote zu Reisen mit der Seabourn Pursuit.

Seabourn Pursuit
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Fragen & Antworten zur Seabourn Pursuit

Drei Dinge: die Eisklasse PC6, mit der das Schiff gebaut wurde, die Ausrüstung aus 24 Zodiacs und Kajaks, und ein 19-köpfiges Expeditionsteam an Bord.

Das Schiff wurde von Anfang an für diesen Zweck konstruiert – es ist kein umgebautes Kreuzfahrtschiff. Zwei eigene Einstiegszonen im Rumpf sind allein dafür da, Gäste zügig in die Zodiacs zu bringen.

Das Schwesterschiff ist die baugleiche Seabourn Venture.

PC6 ist eine Stufe der internationalen Polar-Class-Skala. Sie steht für ein Schiff, das im Sommer und Herbst in mittlerem einjährigem Eis operieren kann.

Für die Praxis heißt das: Die Seabourn Pursuit darf und kann in der antarktischen Saison in Gewässer fahren, die für Schiffe ohne Eisklasse gesperrt sind. Sie ist kein Eisbrecher – sie bricht keine mehrjährigen Eisfelder auf –, aber sie kommt dorthin, wo die interessanten Reviere liegen.

Rumpf, Antrieb und Systeme sind dafür verstärkt ausgelegt, nicht nur die Außenhaut.

Ja, und das ist ihr Schwerpunkt. Der größte Teil aller Abfahrten startet in Ushuaia an der Südspitze Argentiniens – dem üblichen Ausgangspunkt für die Überfahrt über die Drakestraße.

Die antarktische Saison ist kurz und die Termine sind regelmäßig lange im Voraus ausgebucht. Wenn Sie diese Route im Blick haben, lohnt der frühe Kontakt: Wir sagen Ihnen, welche Termine überhaupt noch offen sind und in welcher Suitenkategorie.

Die Kimberley liegt im Nordwesten Australiens und ist eines der abgelegensten Küstenreviere der Welt: Steilküsten aus rotem Sandstein, Gezeitenwasserfälle, Buchten mit Krokodilen und Felsmalereien der Aborigines, die zu den ältesten bekannten Kunstwerken zählen.

Erreichbar ist das nur mit kleinen Booten – deshalb läuft kaum ein Schiff dieser Kategorie das Revier an. Die Seabourn Pursuit fährt es ab Darwin und Broome.

Die Reisen sind an die Gezeiten gebunden; das Programm richtet sich danach, nicht nach der Uhr.

An Bord gibt es ausschließlich Suiten, alle außen gelegen. Die Spanne reicht von rund 33 Quadratmetern in der Veranda Suite über Penthouse- und Panorama-Suiten bis zu etwa 130 Quadratmetern in der Grand Wintergarden Suite.

Eine Eigenheit dieser Baureihe sind die Wintergarden Suiten: Statt eines offenen Balkons haben sie einen verglasten Wintergarten – in polaren Revieren der praktischere Entwurf.

Die Kabinenübersicht auf dieser Seite zeigt alle Kategorien mit Größe.

Ja. Es gibt eine eigene Veranda-Kategorie zum Sonderpreis für Alleinreisende, die für eine Person ausgelegt ist. Sie ersetzt den sonst üblichen Einzelbelegungszuschlag durch einen festen Aufschlag.

Auf Expeditionsschiffen dieser Größenordnung ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Zahl dieser Suiten ist allerdings stark begrenzt und auf den gefragten Antarktisterminen früh vergeben.

Sprechen Sie uns rechtzeitig an – wir prüfen die Verfügbarkeit für mehrere Termine gleichzeitig.

Fünf Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt, in zwei Ausführungen: die Suiten 737 und 825 mit ebenerdig befahrbarer Dusche, die Suiten 738, 800 und 824 mit Umsetzdusche. Alle fünf haben rollstuhlgerechte Türbreiten.

Wichtiger als die Suite ist bei diesem Schiff aber der Landgang: Die Anlandungen erfolgen mit Zodiacs. Der Umstieg vom Schiff in ein Schlauchboot und von dort an eine meist unbefestigte Küste setzt Beweglichkeit voraus und ist nicht in jedem Revier möglich.

Das betrifft den Kern dieser Reisen. Sprechen Sie uns deshalb früh an – wir klären mit der Reederei, was auf Ihrer Wunschroute machbar ist, und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine Route nicht geeignet ist.

Seabourn fährt All-inclusive. Enthalten sind unter anderem sämtliche Restaurants an Bord ohne Aufpreis – einschließlich des Sushi-Restaurants –, Getränke einschließlich Wein und Spirituosen sowie das Trinkgeld.

Dass auch Sushi im Preis enthalten ist, ist bemerkenswert: Auf den meisten Schiffen ist genau diese Küche das teuerste Aufpreis-Angebot.

Nicht enthalten sind die Spa-Anwendungen. Was auf Expeditionsreisen zusätzlich dazukommt – etwa Ausrüstung oder bestimmte Aktivitäten –, klären wir vor der Buchung mit Ihnen.

Das Discovery Center ist der Vortragssaal des Schiffes für Naturkunde und Landeskunde – und es ist so bemessen, dass alle Gäste gleichzeitig Platz finden.

Dort spricht das Expeditionsteam über das, was am folgenden Tag ansteht: Tierwelt, Geologie, Geschichte des Reviers. Diese Vorträge sind kein Beiprogramm, sondern für viele Gäste der Grund, diese Reisen zu buchen.

Ergänzt wird es durch The Studio für kleinere Formate und die Expedition Lounge, wo das Team ansprechbar ist.

Die Passagierzahl und die übrigen technischen Daten stehen in der Datentabelle auf dieser Seite.

Aussagekräftiger ist das Verhältnis: Auf ein Mitglied des Expeditionsteams kommen etwa vierzehn Gäste, und für die Anlandungen stehen 24 Zodiacs bereit. Genau diese beiden Zahlen entscheiden darüber, wie viel Zeit man tatsächlich an Land verbringt – und nicht die Schiffsgröße.

Die Reederei veröffentlicht einen offiziellen Deckplan, der die Decks 3 bis 10 abdeckt – dazu einen eigenen Plan mit den barrierefreien Wegen an Bord. Wir schicken Ihnen beide auf Anfrage gern zu.

Für die Auswahl der Suite ist die Kabinenübersicht auf dieser Seite in der Regel der schnellere Weg. Wenn Sie zu einer konkreten Suitennummer wissen möchten, wo sie liegt und was darüber und darunter ist, schauen wir das im Buchungssystem für Sie nach.

Es gibt keinen baulichen. Die Seabourn Venture und die Seabourn Pursuit sind Schwesterschiffe desselben Entwurfs – gleiche Größe, gleiche Eisklasse, gleiche Ausstattung, gleicher Deckplan.

Der Unterschied liegt im Fahrplan: Die beiden Schiffe teilen sich die Reviere auf, sodass Seabourn zur selben Zeit in mehreren Weltgegenden präsent ist.

Für die Wahl heißt das: Entscheiden Sie nach der Route, nicht nach dem Schiff.

Eine Live-Position zeigen wir auf dieser Seite nicht an.

Was Sie hier finden, ist der Fahrplan: Die Reiseübersicht listet alle buchbaren Abfahrten mit Datum, Starthafen und Route. Daraus lässt sich ablesen, in welchem Revier das Schiff zu einem bestimmten Zeitpunkt unterwegs ist – im Südsommer in der Antarktis, sonst in der Arktis, in der Kimberley oder im Südpazifik.

Wenn Sie eine bestimmte Reise im Blick haben, schauen wir den Reiseverlauf gern mit Ihnen durch.

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