Seabourn Quest: rundum erneuert, mit dem breitesten Fahrplan der Flotte
Die Seabourn Quest ist das dritte und jüngste Schiff der Odyssey-Klasse – jener Baureihe, mit der Seabourn vom kleinen Yachtschiff zum mittelgroßen Luxusschiff überging, ohne den Zuschnitt aufzugeben. Ihr Schwesterschiff ist die Seabourn Sojourn.
Vor kurzem hat sie den umfassendsten Innenumbau hinter sich, den die Reederei je an einem ihrer Schiffe vorgenommen hat. Das betrifft nicht einzelne Ecken, sondern nahezu jeden Bereich, in dem Gäste Zeit verbringen.
Was der Umbau verändert hat
Am deutlichsten sichtbar ist The Club: Der Raum wurde neu geschnitten, hat eine neue Bar, neues Licht und eine Atmosphäre, die bewusst an einen Speakeasy erinnert. Der veränderte Grundriss lässt Gäste zwanglos zwischen Bar, Sitzgruppen und Tanzfläche wechseln – vorher war das ein Nacheinander, jetzt ist es ein Nebeneinander.
Im übrigen Schiff wurden Atrium, Gänge und Treppenhäuser neu ausgelegt; die Teppichmuster nehmen die Bewegung von Wasser auf. Das Hauptpooldeck hat ein erneuertes Teakdeck, eine neue Ton- und eine neue Lichtanlage bekommen.
Seabourn Square wirkt jetzt eher wie ein Wohnzimmer – neue Möbel, dazu einige Bistroplätze. Die Observation Bar ganz oben ist heller geworden. Der Spa hat einen neu gestalteten Empfang, komplett neue Fitnessgeräte und einen überarbeiteten Salon.
Beim Essen wurde The Colonnade mit neuem Boden, neuer Bestuhlung und einer Servicelinie ausgestattet, die das Kochen vor den Gästen in den Vordergrund rückt. The Restaurant hat neue Teppiche und Vorhänge und wirkt dadurch leichter.
In den Suiten wurden über alle Kategorien hinweg Matratzen und Wollteppiche erneuert; Penthouse- und Premium-Suiten haben zusätzlich neue Verandamöbel.
Nur Suiten, alle mit Meerblick
Es gibt an Bord keine Kabinen im üblichen Sinn, sondern 225 Außensuiten. Der Innenraum reicht von rund 27 bis etwa 110 Quadratmetern; dazu kommen Veranden zwischen sechs und knapp 52 Quadratmetern – bei den größeren groß genug, um dort zu zweit zu essen.
Jede Suite hat einen eigenen Wohnbereich, einen begehbaren Kleiderschrank sowie eine bestückte Bar und einen gefüllten Kühlschrank. Der Meerblick kommt entweder durch ein Panoramafenster oder durch die Glastüren der Veranda.
Auf jeden Gast kommen gut 70 Bruttoraumzahl – große Kreuzfahrtschiffe liegen bei einem Drittel davon. Dieses Verhältnis ist der Grund, warum man auf diesem Schiff selten ansteht.
Wohin die Seabourn Quest fährt
Sie hat den breitesten Fahrplan der Seabourn-Flotte – kein Schiff mit zwei Saisons, sondern eines, das im Lauf eines Jahres mehrere Kontinente berührt.
Der Schwerpunkt liegt in Nordeuropa und der Ostsee: Die meisten Abfahrten starten in Kopenhagen und Dover. Dazu kommen Abfahrten ab Hamburg – der einzige deutsche Starthafen im gesamten Seabourn-Programm. Wer ohne Flug an Bord gehen möchte, hat hier die einzige Gelegenheit dazu.
In Nordamerika fährt sie ab Miami und – für die Neuenglandrouten im Herbst – ab Montreal. Im Mittelmeer liegen Abfahrten ab Lissabon, Piräus, Dubrovnik und Istanbul; dort sind die Reisen so geschnitten, dass sich zwei oder drei zu einer längeren Fahrt verbinden lassen.
Dazu kommen Abfahrten ab Sydney und Brisbane, ab Buenos Aires und ab Reykjavík. Zwischen den Revieren liegen die Überführungen, die als eigenständige Reisen buchbar sind.
Für wen sich das Schiff eignet
Die Seabourn Quest richtet sich an Gäste, denen Raum und Betreuung wichtiger sind als Bordattraktionen. Es gibt kein Theater mit großen Produktionen, keinen Wasserpark und keine Kletterwand – dafür ein Schiff, auf dem sich unter 500 Gäste auf elf Decks verteilen.
Der zweite Grund, sie zu wählen, ist der Fahrplan: Wer eine bestimmte Weltgegend im Kopf hat, findet sie eher bei diesem Schiff als bei den übrigen der Flotte. Und wer ab Deutschland aufbrechen möchte, kommt an ihr ohnehin nicht vorbei.
Wenn Sie es kleiner und expeditionsartiger mögen, sind die Seabourn Venture und die Seabourn Pursuit die passenderen Schiffe; etwas größer sind die Seabourn Ovation und die Seabourn Encore. Eine Übersicht über Reederei und Leistungskonzept finden Sie auf unserer Seite zu Seabourn.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2011 |
|---|---|
| Werft | T. Mariotti, Genua, Italien |
| Bruttoraumzahl | 32.348 |
| Länge | 198.15 m |
| Breite | 25.60 m |
| Tiefgang | 6.00 m |
| Decks | 11 |
| Passagiere | 458 |
| Crew | 335 |
| Flagge / Heimathafen | Bahamas |
| IMO-Nummer | 9483126 |
| MMSI | 311038900 |
| Kreditkarten | Alle gängigen Kreditkarten |
An Bord der Seabourn Quest
Alle Restaurants an Bord sind im Reisepreis enthalten – es gibt keine Aufpreis-Lokale. Das ist bei Schiffen dieser Kategorie der wesentliche Unterschied zur regulären Kreuzfahrt.
- The Restaurant – das Hauptrestaurant. Freie Tischwahl, freie Zeit, freie Begleitung; feste Tischzeiten gibt es nicht
- The Colonnade – zwangloser, drinnen wie draußen. Frühstück und Mittagessen, abends regional geprägte Menüs mit Tischservice. Beim Umbau kam eine Servicelinie hinzu, die das Kochen vor den Gästen zeigt
- The Patio – am Pool unter freiem Himmel: mittags Buffet, Salate, Suppen und frisch gebackene Pizza, abends die volle Karte
- Earth and Ocean – abends im Freien, mit täglich wechselnden Gerichten aus aller Welt
- Solis – das jüngste Restaurantkonzept der Reederei, entwickelt von Küchenchef Anton „Tony“ Egger gemeinsam mit Franck Salein
- Sushi – eigenes Sushi-Angebot, ebenfalls ohne Aufpreis
Dazu kommt In-Suite Dining rund um die Uhr: Das Abendessen aus der Karte von The Restaurant wird auf Wunsch gangweise in der Suite oder auf der Veranda serviert – nicht als Tablett, sondern als Menü.
Welche Lokale an Ihrem Termin geöffnet sind, klären wir vor der Buchung mit Ihnen.
Die Bars und Lounges sind auf ein Schiff mit unter 500 Gästen zugeschnitten – wenige, aber jede mit eigenem Charakter.
- The Club – nach dem Umbau der auffälligste Raum an Bord: neu geschnitten, mit neuer Bar, neuem Licht und einer bewusst an einen Speakeasy angelehnten Atmosphäre. Abends Livemusik, dazu eine Terrasse mit zwei kleinen Whirlpools
- Observation Bar – ganz oben im Schiff, mit Rundblick. Tagsüber Kaffee und Tee, an ausgewählten Tagen ein Nachmittagstee, abends Tapas und Cocktails. Diese Bar gibt es nur auf den Hochseeschiffen der Flotte, nicht auf den Expeditionsschiffen
- Seabourn Square – kein reiner Barbetrieb, sondern Bibliothek, Kaffeebar, Computerplätze und Gästeservice in einem. Nach dem Umbau eher Wohnzimmer als Lounge
- The Retreat – ein ruhiger Bereich unter einem blütenförmigen Sonnensegel, das vor Sonne und Wind schützt. Er wird gegen Aufpreis vergeben
Getränke sind im Reisepreis enthalten, einschließlich Wein und Spirituosen. Ein Getränkepaket brauchen Sie nicht – die Frage stellt sich bei dieser Reederei gar nicht erst.
Das Fitness Center liegt mit Meerblick und wurde beim Umbau vollständig neu ausgestattet. Dazu gehört ein Motion Studio für Kurse.
An Deck gibt es einen Pool mit Whirlpools; das Pooldeck hat beim Umbau ein erneuertes Teakdeck sowie neue Ton- und Lichtanlage bekommen. Die Sun Terrace ist mit Doppelliegen ausgestattet.
Die Besonderheit dieser Baureihe ist die ausklappbare Marina am Heck. An geeigneten Ankerplätzen wird sie geöffnet und gibt eine schwimmende Plattform frei – für Wassersport direkt vom Schiff aus. Seabourn nennt diese Tage Marina Day; die Nutzung ist im Reisepreis enthalten.
Ob die Marina an Ihrem Termin zum Einsatz kommt, hängt von Route, Ankerplatz und Wetter ab – sie lässt sich nur bei ruhiger See öffnen.
The Spa at Seabourn bietet Massagen, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen, die klassische Anwendungen mit neueren Techniken verbinden.
Beim Umbau wurde der Bereich deutlich überarbeitet: neu gestalteter Empfang, neue Oberflächen, neues Licht und ein überarbeiteter Salon. Das Ergebnis ist ruhiger und zurückgenommener als vorher.
Anders als Restaurants und Getränke sind die Spa-Anwendungen nicht im Reisepreis enthalten – sie werden über die Bordkarte abgerechnet. Dasselbe gilt für The Retreat, den abgeschirmten Ruhebereich an Deck.
An Seetagen sind die gefragten Termine schnell vergeben; wer eine bestimmte Anwendung möchte, bucht sie am besten gleich zu Reisebeginn.
Das Abendprogramm ist auf die Schiffsgröße zugeschnitten: keine großen Bühnenproduktionen, dafür Formate, bei denen unter 500 Gäste tatsächlich zusammenkommen.
- The Club – Livemusik am Abend, nach dem Umbau mit eigener Tanzfläche im Raumkonzept
- Evenings Under the Stars – der Tanzabend an Deck mit Livemusik und einem eigens dafür aufgebauten Dessertbuffet. Ein Format, das die Reederei seit Jahren pflegt
- Discovery Center – Vortragssaal für Naturkunde und Landeskunde, groß genug für alle Gäste gleichzeitig
- Seabourn Conversations – Gespräche mit geladenen Fachleuten aus Kunst, Geschichte und Wissenschaft
- Card Room – für Kartenspiele und ruhigere Runden
- ein Casino, das öffnet, sobald sich das Schiff außerhalb der Hoheitsgewässer befindet
Zwei Formate finden nicht an Bord statt, gehören aber zum Programm: Caviar in the Surf, ein Strandbarbecue, bei dem die Besatzung Champagner und Kaviar von einer Surfbrett-Bar im flachen Wasser ausgibt – angeboten auf ausgewählten Reisen, wenn Wetter und Verhältnisse es zulassen. Und Shopping with the Chef, ein Marktbesuch mit dem Küchenchef, etwa auf einem sizilianischen Markt oder bei den Gewürzhändlern in Istanbul.
Das Tagesprogramm lässt sich über die Seabourn Source App einsehen und planen.
An Bord gibt es Geschäfte mit Schmuck, Accessoires, Kosmetik und Bordbedarf. Sie wurden beim Umbau mit neuen Oberflächen, neuer Beleuchtung und neuen Auslagen versehen.
Das Angebot ist auf ein Schiff mit unter 500 Gästen zugeschnitten und entsprechend überschaubar – eine Ladenzeile wie auf großen Kreuzfahrtschiffen gibt es hier nicht.
Verkauft wird zollfrei, sobald sich das Schiff auf See befindet. Abgerechnet wird bargeldlos über die Bordkarte.
An Bord gibt es eine medizinische Einrichtung mit ärztlicher Versorgung für Erkrankungen und Notfälle während der Reise.
Behandlungen und Medikamente werden über die Bordkarte abgerechnet und sind nicht im Reisepreis enthalten. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransportleistung ist deshalb dringend zu empfehlen.
Bei diesem Schiff kommt hinzu, dass die Routen weit auseinanderliegen: Ein Rücktransport aus Australien, Südamerika oder von einer Neuenglandroute ist etwas anderes als aus der Ostsee. Prüfen Sie, ob Ihre Police weltweit greift und nicht nur in Europa.
Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge im Handgepäck mit. Wenn eine bestehende Erkrankung, eine Schwangerschaft oder eine laufende Behandlung im Spiel ist, sprechen Sie uns vor der Buchung an.
Sieben Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt: die Nummern 408, 519, 619, 635, 715, 813 und 913. Alle haben eine ebenerdig befahrbare Dusche und rollstuhlgerechte Türbreiten; die Suite 635 hat zusätzlich eine Badewanne.
Sie verteilen sich über mehrere Decks, sodass sich in der Regel eine Lage finden lässt, die zu Ihren Anforderungen passt. Die Gästedecks sind über Aufzüge verbunden.
Zwei Hinweise aus dem Deckplan, die auch ohne Einschränkung nützlich sind: Die Suiten 600 und 601 sind beim Ankern lauter als andere, und ihre Verandageländer bestehen teils aus Metall, teils aus Glas – der Blick im Sitzen ist dort eingeschränkt.
Weil die barrierefreien Suiten begrenzt sind und früh vergeben werden, lohnt eine frühzeitige Buchung. Wie der Landgang in den einzelnen Häfen abläuft, klären wir vorab mit Ihnen – das unterscheidet sich erheblich, je nachdem ob das Schiff am Kai liegt oder getendert wird.
Das Rauchen ist an Bord nur in den ausgewiesenen Bereichen gestattet. In den Suiten, auf den Veranden und in den öffentlichen Innenräumen ist es nicht erlaubt.
Für E-Zigaretten gelten dieselben Regeln wie für Tabak. Wo genau die Raucherbereiche auf Ihrer Reise liegen, entnehmen Sie den Bordunterlagen bei der Einschiffung.
Galerie
Deckplan Seabourn Quest
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Kabinen der Seabourn Quest - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
Außenkabine
Balkonkabine
Suite
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Kabinendetails
Aktuelle Position der Seabourn Quest
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Fragen & Antworten zur Seabourn Quest
Ja, und zwar umfassend. Das Schiff hat den größten Innenumbau hinter sich, den die Reederei je an einem ihrer Schiffe vorgenommen hat.
Erneuert wurden unter anderem: The Club mit neuem Grundriss, neuer Bar und einer an einen Speakeasy angelehnten Gestaltung; Atrium, Gänge und Treppenhäuser mit neuen Teppichen; das Pooldeck mit neuem Teak, neuer Ton- und Lichtanlage; Seabourn Square, die Observation Bar, der Spa mit neuem Empfang und komplett neuen Fitnessgeräten sowie die Geschäfte.
Bei den Restaurants betraf es The Colonnade und The Restaurant. In den Suiten wurden über alle Kategorien hinweg Matratzen und Teppiche erneuert.
An Bord gibt es 225 Außensuiten – Innenkabinen existieren nicht. Der Innenraum reicht von rund 27 bis etwa 110 Quadratmetern, dazu kommen Veranden zwischen sechs und knapp 52 Quadratmetern.
Die Kategorien reichen von der Veranda Suite über Penthouse- und Owner's Suiten bis zu Signature- und Wintergarden-Suiten. Einige Kategorien haben statt einer Veranda ein Panoramafenster.
Jede Suite hat einen eigenen Wohnbereich, einen begehbaren Kleiderschrank sowie eine bestückte Bar und einen gefüllten Kühlschrank. Die Kabinenübersicht auf dieser Seite zeigt alle Kategorien mit Größe.
Ja. Auf dieser Seite finden Sie die Deckpläne, Deck für Deck. Sie umfassen die Decks 2 bis 11.
Die Reederei veröffentlicht zusätzlich einen offiziellen Deckplan als PDF sowie einen eigenen Plan mit den barrierefreien Wegen an Bord – beide schicken wir Ihnen auf Anfrage gern zu.
Wenn Sie zu einer konkreten Suitennummer wissen möchten, wo sie liegt, was darüber und darunter ist und wie weit es zum Aufzug ist: Sagen Sie uns Bescheid, das schauen wir im Buchungssystem für Sie nach.
Eine Live-Position zeigen wir auf dieser Seite nicht an.
Was Sie hier finden, ist der Fahrplan: Die Reiseübersicht listet alle buchbaren Abfahrten mit Datum, Starthafen und Route. Bei diesem Schiff ist das besonders aussagekräftig, weil es im Lauf eines Jahres mehrere Kontinente berührt – Nordeuropa, Nordamerika, das Mittelmeer, Australien und Südamerika.
Wenn Sie eine bestimmte Reise im Blick haben und wissen möchten, welche Häfen wann angelaufen werden, schauen wir den Reiseverlauf gern mit Ihnen durch.
Ja. Hamburg ist einer ihrer Starthäfen – und der einzige deutsche Starthafen im gesamten Seabourn-Programm.
Für Gäste aus Deutschland ist das die einzige Gelegenheit, ohne Flug an Bord eines Seabourn-Schiffes zu gehen. Die Zahl dieser Abfahrten ist klein und sie liegen in der Nordeuropasaison.
Daneben starten viele Reisen ab Kopenhagen und Dover – beides mit kurzem Flug oder auch mit der Bahn erreichbar. Welche Termine ab welchem Hafen starten, sehen wir gern gemeinsam durch.
Sie hat den breitesten Fahrplan der Flotte und bedient im Lauf eines Jahres mehrere Kontinente.
Nordeuropa und Ostsee ab Kopenhagen, Dover und Hamburg. Nordamerika ab Miami und, für die Neuenglandrouten, ab Montreal. Mittelmeer ab Lissabon, Piräus, Dubrovnik und Istanbul.
Dazu kommen Abfahrten ab Sydney, Brisbane, Buenos Aires und Reykjavík sowie die Überführungsreisen dazwischen.
Seabourn fährt All-inclusive. Enthalten sind sämtliche Restaurants an Bord ohne Aufpreis, Getränke einschließlich Wein und Spirituosen, der Zimmerservice rund um die Uhr sowie das Trinkgeld.
Dass es keine Aufpreis-Restaurants gibt, ist der wesentliche Unterschied zur regulären Kreuzfahrt – auch das Sushi-Angebot und das neue Konzept Solis sind enthalten.
Nicht enthalten sind die Spa-Anwendungen und der abgeschirmte Ruhebereich The Retreat. Was für Ihre Reise sonst noch dazukommt, etwa Landausflüge, klären wir vor der Buchung.
Solis ist das jüngste Restaurantkonzept der Reederei. Es wurde von Küchenchef Anton „Tony“ Egger gemeinsam mit Franck Salein entwickelt und ist inzwischen auf mehreren Schiffen der Flotte zu finden.
Wie alle Restaurants an Bord ist es ohne Aufpreis zugänglich. Ob und an welchen Abenden es auf Ihrer Reise geöffnet ist, klären wir vorab – bei einem Schiff dieser Größe richtet sich der Betrieb nach der Auslastung.
Ein Strandbarbecue, bei dem die Besatzung ins flache Wasser watet und Champagner und Kaviar von einer Bar aus Surfbrettern ausgibt. Dazu gehören ein Grillbuffet, Wassersport und Musik.
Es ist eines der bekanntesten Formate der Reederei und wird auf ausgewählten Reisen angeboten – vorausgesetzt, Wetter und Verhältnisse lassen es zu und die Route führt an einen geeigneten Strand.
Ob es auf Ihrer Wunschreise vorgesehen ist, sagen wir Ihnen vor der Buchung.
Am Heck des Schiffes lässt sich eine Plattform ausklappen, die eine schwimmende Marina bildet. An geeigneten Ankerplätzen wird sie geöffnet, und man kann direkt vom Schiff aus ins Wasser – Seabourn nennt diese Tage Marina Day.
Die Nutzung ist im Reisepreis enthalten. Ob sie an Ihrem Termin zum Einsatz kommt, hängt von Route, Ankerplatz und Seegang ab – öffnen lässt sie sich nur bei ruhiger See.
Sieben Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt: die Nummern 408, 519, 619, 635, 715, 813 und 913. Alle haben eine ebenerdig befahrbare Dusche und rollstuhlgerechte Türbreiten; die Suite 635 hat zusätzlich eine Badewanne.
Sie verteilen sich über mehrere Decks, die über Aufzüge verbunden sind. Die Reederei veröffentlicht zusätzlich einen eigenen Plan mit den barrierefreien Wegen an Bord.
Weil diese Suiten begrenzt sind und früh vergeben werden, lohnt eine frühzeitige Buchung. Wie der Landgang in den einzelnen Häfen abläuft, klären wir vorab – das unterscheidet sich erheblich, je nachdem ob das Schiff am Kai liegt oder getendert wird.
Die Passagierzahl und die übrigen technischen Daten stehen in der Datentabelle auf dieser Seite.
Aussagekräftiger ist das Verhältnis: Auf jeden Gast kommen gut 70 Bruttoraumzahl. Große Kreuzfahrtschiffe liegen bei einem Drittel davon. Genau dieses Verhältnis entscheidet darüber, ob man an Bord ansteht oder nicht.
Dazu kommt eine dichte Betreuung – rechnerisch etwa ein Besatzungsmitglied auf anderthalb Gäste.
Die Seabourn Quest ist das dritte und jüngste Schiff der Odyssey-Klasse. Das zweite Schiff dieser Baureihe ist die Seabourn Sojourn; das erste, die Seabourn Odyssey, gehört nicht mehr zur Flotte.
Alle drei wurden nach demselben Entwurf gebaut – gleiche Größe, gleicher Zuschnitt, gleicher Deckplan.
Innerhalb der übrigen Flotte sind die Seabourn Ovation und die Seabourn Encore etwas größer, die Seabourn Venture und die Seabourn Pursuit sind Expeditionsschiffe mit ganz anderem Profil.
Ja. An Bord gibt es ein Casino, das öffnet, sobald sich das Schiff außerhalb der Hoheitsgewässer befindet.
Es ist auf die Schiffsgröße zugeschnitten und entsprechend klein – mit den Spielhallen großer Kreuzfahrtschiffe hat es nichts gemein. Auf den beiden Expeditionsschiffen der Flotte gibt es kein Casino.
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Unsere Kreuzfahrtexperten kennen die Seabourn Quest aus eigener Erfahrung. Montag bis Samstag 09–19 Uhr.