Seabourn Venture: das Polarschiff der Flotte, von Grönland bis zur Antarktis
Die Seabourn Venture war das erste eigens gebaute Expeditionsschiff der Reederei – kein umgerüstetes Kreuzfahrtschiff, sondern von der Kiellegung an für abgelegene Reviere entworfen. Ihr Schwesterschiff ist die baugleiche Seabourn Pursuit.
Was das technisch bedeutet, steht in der Klassifikation: Das Schiff ist nach Eisklasse PC6 gebaut – der Stufe für den Sommerbetrieb in mittlerem einjährigem Eis. Verstärkt sind nicht nur Rumpf und Außenhaut, sondern auch Antrieb und Systeme.
Das Schiff für beide Polarregionen
Während die Schwester Pursuit ihre Nordsaison in der Kimberley und im Südpazifik verbringt, ist die Venture das Schiff, das an beiden Enden der Welt ins Eis fährt.
Der arktische Schwerpunkt liegt auf Grönland: Ein großer Teil aller Abfahrten startet in Kangerlussuaq, dem Flugtor an der Westküste, von dem aus die Eisfjorde und die Diskobucht erreichbar sind. Dazu kommen Abfahrten ab Reykjavík.
Zum Programm gehört auch die Nordwestpassage – jene Route durch den kanadischen Archipel, die jahrhundertelang gesucht wurde und heute nur in einem kurzen Zeitfenster und nur mit eisklassifizierten Schiffen befahrbar ist. Auf der Südhalbkugel folgt die Antarktis mit Abfahrten ab Ushuaia.
Zwischen beiden Polarsaisons liegen die Überführungen über den Atlantik – als eigenständige Reisen buchbar und für viele der ruhigere Einstieg. Sie starten unter anderem in Lissabon, Halifax, Edinburgh, London, Kopenhagen, Sevilla, Bridgetown, Rio de Janeiro und Anchorage.
Ausrüstung für den Landgang
An Bord sind 24 Zodiacs und Kajaks – für 264 Gäste eine ungewöhnlich hohe Zahl. Sie entscheidet darüber, wie lange die Letzten warten, wenn alle an Land wollen. Zwei eigene Einstiegszonen im Rumpf sind allein dafür da.
Dazu kommt ein 19-köpfiges Expeditionsteam aus Naturkundlern, Historikern und Fotografen. Auf ein Teammitglied kommen etwa vierzehn Gäste. Es begleitet die Anlandungen, hält Vorträge und ist an Bord ansprechbar.
Das Discovery Center
Der Mittelpunkt des Bordprogramms ist das Discovery Center, ein Vortragssaal für Naturkunde und Landeskunde, der alle Gäste gleichzeitig fasst. Dort wird am Vorabend erklärt, was am nächsten Morgen ansteht – und in Revieren wie Grönland oder der Nordwestpassage ist das kein Beiprogramm, sondern der Unterschied zwischen Zuschauen und Verstehen.
Dazu kommen die Expedition Lounge als Treffpunkt des Teams, die Constellation Lounge weit oben mit Rundumblick und die Bow Lounge ganz vorn – der Platz, an dem man sitzt, wenn das Schiff durch Eis fährt.
Nur Suiten, alle mit Veranda
Es gibt an Bord keine Kabinen im üblichen Sinn, sondern ausschließlich Suiten. Sie beginnen bei rund 33 Quadratmetern und reichen über Penthouse- und Panorama-Suiten bis zur Grand Wintergarden Suite mit etwa 130 Quadratmetern.
Eine Eigenheit dieser Baureihe sind die Wintergarden Suiten: Statt eines offenen Balkons haben sie einen verglasten Wintergarten. In Grönland oder vor der Antarktis ist das kein Kompromiss, sondern der bessere Entwurf – man sitzt im Warmen und sieht trotzdem hinaus.
Zwei Suitenpaare lassen sich jeweils zu einer Grand Wintergarden Suite zusammenlegen. Wer mit mehreren Generationen reist, sollte danach fragen, bevor er einzeln bucht.
Alleinreisende
Für Alleinreisende gibt es eine eigene Veranda-Kategorie, die für eine Person ausgelegt ist und den sonst üblichen Einzelbelegungszuschlag ersetzt. Auf Expeditionsschiffen dieser Größenordnung ist das keine Selbstverständlichkeit.
Die Zahl dieser Suiten ist stark begrenzt und auf den gefragten Grönland- und Antarktisterminen früh vergeben. Sprechen Sie uns rechtzeitig an – wir prüfen mehrere Termine gleichzeitig.
Für wen sich das Schiff eignet
Die Seabourn Venture richtet sich an Gäste, die in polare Reviere wollen und dabei nicht auf den Komfort eines Luxusschiffs verzichten möchten. Diese Kombination ist selten: Expeditionsschiffe sind meist spartanisch, Luxusschiffe kommen selten dorthin.
Wer Unterhaltung im großen Stil sucht – Theaterproduktionen, Casino, Wasserpark –, ist hier falsch. Das Programm dreht sich um das, was draußen passiert.
Zwischen den beiden Expeditionsschiffen entscheidet die Route, nicht das Schiff: Sie sind baugleich. Wenn Sie in die Arktis, nach Grönland oder durch die Nordwestpassage möchten, ist die Venture das richtige. Für die Kimberley und den Südpazifik ist es die Seabourn Pursuit. In die Antarktis fahren beide.
Wenn Sie es klassischer mögen, sind die Seabourn Quest, die Seabourn Ovation und die Seabourn Encore die passenden Schiffe. Eine Übersicht über Reederei und Leistungskonzept finden Sie auf unserer Seite zu Seabourn.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2022 |
|---|---|
| Bruttoraumzahl | 23.000 |
| Länge | 170 m |
| Breite | 23.80 m |
| Decks | 8 |
| Passagiere | 264 |
| Crew | 120 |
| Flagge / Heimathafen | Bahamas |
| IMO-Nummer | 9862023 |
| MMSI | 247461600 |
| Kreditkarten | alle gängigen Kreditkarten |
An Bord der Seabourn Venture
Die Gastronomie ist auf 264 Gäste zugeschnitten – wenige Lokale, dafür alle im Reisepreis enthalten. Aufpreis-Restaurants gibt es nicht.
- The Restaurant – das Hauptrestaurant mit freier Tischwahl
- The Colonnade – zwangloser, mit offener Küche und Außenplätzen
- Sushi – ein eigenes Sushi-Restaurant, ebenfalls ohne Aufpreis
- The Patio – die Poolgastronomie unter freiem Himmel
Dass auch das Sushi-Restaurant enthalten ist, fällt auf: Auf den meisten Schiffen ist genau diese Küche das teuerste Aufpreis-Angebot an Bord.
Auf Expeditionsreisen richtet sich der Bordbetrieb nach dem Programm, nicht nach der Uhr – an Anlandungstagen verschieben sich die Essenszeiten. Wie das an Ihrem Termin aussieht, klären wir vor der Buchung.
Die Bars verteilen sich über das Schiff und haben jeweils einen eigenen Zuschnitt.
- The Club – der gesellige Mittelpunkt mit einer Terrasse, die von zwei kleinen Whirlpools eingefasst wird. Tagsüber Treffpunkt, abends Cocktails und Livemusik
- Sky Bar – oben und im Freien, ebenfalls mit zwei Whirlpools an den Enden der Terrasse
- Constellation Lounge – weit oben, mit Rundumblick
- Bow Lounge – ganz vorn im Schiff, mit dem besten Blick nach vorn. In Eisrevieren der begehrteste Platz an Bord
- Expedition Lounge – Treffpunkt des Expeditionsteams, hier werden Anlandungen besprochen
- Seabourn Square – Lounge mit Bibliothek, Kaffeebar, Computerplätzen und dem Gästeservice
Getränke sind im Reisepreis enthalten – einschließlich Wein und Spirituosen. Ein Getränkepaket brauchen Sie nicht.
Das Fitness Center liegt mit Meerblick und ist mit Ausdauer- und Kraftgeräten ausgestattet. Dazu gehört ein Motion Studio für Kurse.
Der eigentliche Sport findet draußen statt. Zur Ausrüstung gehören 24 Zodiacs für die Anlandungen sowie Kajaks. Zwei eigene Einstiegszonen im Schiffsrumpf sorgen dafür, dass ganze Gästegruppen zügig ein- und aussteigen können.
An Deck gibt es einen Pool und mehrere Whirlpools, verteilt auf die Terrassen von The Club und Sky Bar.
Was an Ihrem Termin möglich ist, entscheidet das Expeditionsteam täglich neu – nach Revier, Wetter, Eislage und behördlichen Auflagen. In der Antarktis gelten strenge Regeln für Anlandungen, in Grönland und der Nordwestpassage kommt die Eislage dazu.
Der Spa- und Wellnessbereich umfasst Behandlungsräume für Massagen, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen. Das Angebot verbindet klassische Anwendungen mit neueren Techniken.
Anders als Restaurants und Getränke sind die Spa-Anwendungen nicht im Reisepreis enthalten – sie werden über die Bordkarte abgerechnet.
Auf Expeditionsreisen verteilt sich die Nachfrage anders als auf klassischen Kreuzfahrten: An Anlandungstagen ist der Bereich leer, an Seetagen – etwa auf der Drakestraße oder bei der Atlantiküberquerung – sind die Termine schnell vergeben. Wer eine bestimmte Anwendung möchte, bucht sie am besten gleich zu Reisebeginn.
An Bord der Seabourn Venture wird ein Jugendprogramm angeboten. Das Programm lässt sich in zwei Gruppen unterteilen (5 bis 12 Jahre sowie 13 bis 17 Jahre) und bietet Aktivitäten wie Gruppenspiele, Herstellen von Pizzen und Cocktails und Tanzwettbewerbe. Für Kinder soll dadurch der Aufenthalt auf dem Schiff so angenehm wie möglich gestaltet werden.
Das Bordprogramm dreht sich um das Reiseziel, nicht um Bühnenshows.
Mittelpunkt ist das Discovery Center, ein Vortragssaal für Naturkunde und Landeskunde, der alle Gäste gleichzeitig fasst. Dort spricht das Expeditionsteam über das, was am folgenden Tag ansteht – Eis, Tierwelt, Geologie, die Geschichte der Polarexpeditionen. Für viele Gäste sind diese Vorträge der Grund, so eine Reise zu buchen.
Dazu kommt The Studio für kleinere Formate und Werkstattangebote sowie The Club mit Livemusik am Abend.
Die Expedition Lounge ist der Ort, an dem das Team ansprechbar ist – für die Fragen, die im Vortrag nicht drankamen. Ein Meeting Room steht für Gruppen zur Verfügung.
In den Polarrevieren kommt ein Programmpunkt hinzu, den kein Schiff planen kann: Wenn Wale auftauchen oder sich das Eis öffnet, wird das Tagesprogramm umgeworfen. Genau dafür sind diese Reisen gemacht.
An Bord gibt es einen Shop mit Bordbedarf, Souvenirs und Ausrüstungsartikeln.
Das Angebot ist auf ein Expeditionsschiff zugeschnitten und entsprechend klein. Was Sie an Ausrüstung für Polarreisen brauchen, sollten Sie mitbringen; was die Reederei stellt und was Sie selbst besorgen müssen, sagen wir Ihnen vor der Buchung – bei Grönland- und Antarktisreisen ist das ein wichtiger Punkt.
An Bord gibt es eine medizinische Einrichtung für die Erstversorgung während der Reise.
Auf einem Polarschiff hat das mehr Gewicht als auf einer klassischen Kreuzfahrt: In Grönland, in der Nordwestpassage oder in der Antarktis ist der nächste Hafen mit Krankenhaus mehrere Tage entfernt, und ein Rücktransport aus solchen Revieren ist aufwendig und teuer.
Eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransportleistung ist deshalb nicht optional. Prüfen Sie, ob Ihre Police Polarreisen und abgelegene Reviere überhaupt einschließt – viele Standardtarife tun das nicht. Auf manchen Routen verlangt die Reederei einen entsprechenden Nachweis.
Nehmen Sie regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge im Handgepäck mit. Wenn eine bestehende Erkrankung oder eine laufende Behandlung im Spiel ist, sprechen Sie uns vor der Buchung an – für Expeditionsreisen gelten teils eigene gesundheitliche Vorgaben.
Fünf Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt, in zwei Ausführungen:
- Suiten 737 und 825 – mit ebenerdig befahrbarer Dusche
- Suiten 738, 800 und 824 – mit Umsetzdusche
Alle fünf haben rollstuhlgerechte Türbreiten. Welche Ausführung für Sie passt, hängt davon ab, ob Sie im Rollstuhl duschen oder umsetzen. Die Reederei veröffentlicht zusätzlich einen eigenen Plan mit den barrierefreien Wegen an Bord.
Ein Hinweis, der bei diesem Schiff wichtiger ist als bei anderen: Die Anlandungen erfolgen mit Zodiacs. Der Umstieg vom Schiff in ein Schlauchboot und von dort an eine unbefestigte Küste – in Polarrevieren oft über Fels oder Geröll – setzt Beweglichkeit voraus und ist nicht überall möglich.
Das betrifft den Kern dieser Reisen, nicht eine Nebenleistung. Sprechen Sie uns deshalb früh an: Wir klären mit der Reederei, was auf Ihrer Wunschroute machbar ist, und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine Route nicht geeignet ist.
Das Rauchen an Bord ist nur in gekennzeichneten Bereichen erlaubt.
Galerie
Deckplan Seabourn Venture
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Kabinen der Seabourn Venture - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
Balkonkabine
Suite
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Kabinendetails
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Fragen & Antworten zur Seabourn Venture
Die Seabourn Venture wurde 2022 in Dienst gestellt. Sie war das erste eigens gebaute Expeditionsschiff der Reederei; die baugleiche Seabourn Pursuit folgte im Jahr darauf.
Baujahr und die übrigen technischen Daten finden Sie in der Datentabelle auf dieser Seite.
Drei Dinge: die Eisklasse PC6, mit der das Schiff gebaut wurde, die Ausrüstung aus 24 Zodiacs und Kajaks, und ein 19-köpfiges Expeditionsteam an Bord.
Das Schiff wurde von Anfang an dafür konstruiert – es ist kein umgebautes Kreuzfahrtschiff. Zwei eigene Einstiegszonen im Rumpf sind allein dafür da, Gäste zügig in die Zodiacs zu bringen.
PC6 ist eine Stufe der internationalen Polar-Class-Skala. Sie steht für ein Schiff, das im Sommer und Herbst in mittlerem einjährigem Eis operieren kann.
Für die Praxis heißt das: Die Seabourn Venture darf und kann in Gewässer fahren, die für Schiffe ohne Eisklasse gesperrt sind – die Voraussetzung für Grönland, die Nordwestpassage und die Antarktis.
Sie ist kein Eisbrecher und bricht keine mehrjährigen Eisfelder auf. Rumpf, Antrieb und Systeme sind verstärkt ausgelegt, nicht nur die Außenhaut.
Ja, und das ist neben der Antarktis ihr Schwerpunkt. Ein großer Teil aller Abfahrten startet in Kangerlussuaq an der grönländischen Westküste.
Kangerlussuaq ist das übliche Flugtor nach Grönland – von dort aus sind die Eisfjorde und die Diskobucht erreichbar. Dazu kommen Abfahrten ab Reykjavík.
Die grönländische Saison ist kurz und an die Eislage gebunden. Wenn Sie diese Route im Blick haben, lohnt der frühe Kontakt.
Ja, die Nordwestpassage gehört zum Programm des Schiffes.
Es ist jene Route durch den kanadischen Archipel, die jahrhundertelang gesucht wurde und an der zahlreiche Expeditionen scheiterten. Befahrbar ist sie nur in einem kurzen Zeitfenster im Spätsommer und nur mit eisklassifizierten Schiffen.
Diese Reisen sind entsprechend selten und lange im Voraus ausgebucht. Ob und wann eine im Programm steht, sagen wir Ihnen gern – sprechen Sie uns früh an.
Ja. Die Antarktis ist neben Grönland das zweite Schwerpunktrevier; die Abfahrten starten in Ushuaia an der Südspitze Argentiniens, dem üblichen Ausgangspunkt für die Überfahrt über die Drakestraße.
Damit ist die Venture das Schiff der Flotte, das an beiden Enden der Welt ins Eis fährt. Die Schwester Seabourn Pursuit fährt zwar ebenfalls Antarktis, verbringt ihre Nordsaison aber in der Kimberley und im Südpazifik.
Antarktisreisen sind an ein kurzes Zeitfenster gebunden und regelmäßig lange im Voraus ausgebucht.
Baulich keiner. Die Seabourn Pursuit und die Seabourn Venture sind Schwesterschiffe desselben Entwurfs – gleiche Größe, gleiche Eisklasse, gleiche Ausstattung, gleicher Deckplan. Die Venture war das erste der beiden.
Der Unterschied liegt im Fahrplan: Die Venture fährt Arktis, Grönland und die Nordwestpassage, die Pursuit die Kimberley in Australien und den Südpazifik. In die Antarktis fahren beide.
Für die Wahl heißt das: Entscheiden Sie nach der Route, nicht nach dem Schiff.
An Bord gibt es ausschließlich Suiten, alle außen gelegen. Die Spanne reicht von rund 33 Quadratmetern in der Veranda Suite über Penthouse- und Panorama-Suiten bis zu etwa 130 Quadratmetern in der Grand Wintergarden Suite.
Eine Eigenheit dieser Baureihe sind die Wintergarden Suiten: Statt eines offenen Balkons haben sie einen verglasten Wintergarten – in polaren Revieren der praktischere Entwurf.
Die Kabinenübersicht auf dieser Seite zeigt alle Kategorien mit Größe und aktuellem Ab-Preis.
Ja. Es gibt eine eigene Veranda-Kategorie für Alleinreisende, die für eine Person ausgelegt ist und den sonst üblichen Einzelbelegungszuschlag ersetzt.
Auf Expeditionsschiffen dieser Größenordnung ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Zahl dieser Suiten ist allerdings stark begrenzt und auf den gefragten Grönland- und Antarktisterminen früh vergeben.
Sprechen Sie uns rechtzeitig an – wir prüfen mehrere Termine gleichzeitig für Sie.
Fünf Suiten sind rollstuhlgerecht ausgeführt: die Suiten 737 und 825 mit ebenerdig befahrbarer Dusche, die Suiten 738, 800 und 824 mit Umsetzdusche. Alle fünf haben rollstuhlgerechte Türbreiten.
Wichtiger als die Suite ist bei diesem Schiff der Landgang: Die Anlandungen erfolgen mit Zodiacs, und in Polarrevieren führt der Weg vom Schlauchboot oft über Fels oder Geröll. Das setzt Beweglichkeit voraus und ist nicht überall möglich.
Das betrifft den Kern dieser Reisen. Sprechen Sie uns früh an – wir klären mit der Reederei, was auf Ihrer Wunschroute machbar ist, und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine Route nicht geeignet ist.
Seabourn fährt All-inclusive. Enthalten sind sämtliche Restaurants an Bord ohne Aufpreis – einschließlich des Sushi-Restaurants –, Getränke einschließlich Wein und Spirituosen sowie das Trinkgeld.
Nicht enthalten sind die Spa-Anwendungen. Was auf Expeditionsreisen zusätzlich dazukommt – etwa Ausrüstung oder einzelne Aktivitäten –, klären wir vor der Buchung mit Ihnen.
Das Discovery Center ist der Vortragssaal des Schiffes für Naturkunde und Landeskunde – und es ist so bemessen, dass alle Gäste gleichzeitig Platz finden.
Dort spricht das Expeditionsteam über das, was am folgenden Tag ansteht: Eis, Tierwelt, Geologie, die Geschichte der Polarexpeditionen. In Revieren wie Grönland oder der Nordwestpassage macht das den Unterschied zwischen Zuschauen und Verstehen.
Ergänzt wird es durch The Studio für kleinere Formate und die Expedition Lounge, wo das Team ansprechbar ist.
Eine Live-Position zeigen wir auf dieser Seite nicht an.
Was Sie hier finden, ist der Fahrplan: Die Reiseübersicht listet alle buchbaren Abfahrten mit Datum, Starthafen und Route. Daraus lässt sich ablesen, in welchem Revier das Schiff unterwegs ist – im Nordsommer in der Arktis und vor Grönland, im Südsommer in der Antarktis.
Wenn Sie eine bestimmte Reise im Blick haben, schauen wir den Reiseverlauf gern mit Ihnen durch.
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