MS Nordkapp – Postschiff auf der Route Bergen–Kirkenes
Die MS Nordkapp trägt den Namen des Felsplateaus bei 71 Grad Nord, das als nördlichster Punkt des europäischen Festlands gilt. Getauft wurde sie 1996 von Königin Sonja von Norwegen, die Jungfernfahrt führte zu den Shetlandinseln. Später war das Schiff auch in der Antarktis im Einsatz, seit 2007 gehört es fest zur Postschiffflotte an der norwegischen Küste. Modernisiert wurde es 2016 und 2022.
Die Route: 34 Orte zwischen Bergen und Kirkenes
Die MS Nordkapp fährt die klassische Postschiffroute. Sie beginnt in Bergen und endet im arktischen Kirkenes nahe der russischen Grenze – oder umgekehrt. Buchbar sind die Strecke Richtung Norden, die Strecke Richtung Süden, die vollständige Rundreise und eine Variante, die in Trondheim endet.
Unterwegs liegen bekannte Städte wie Ålesund, Tromsø und Bodø, dazu Svolvær und Stamsund auf den Lofoten sowie Stokmarknes. Ein großer Teil der Liste besteht allerdings aus kleinen Orten wie Ørnes, Finnsnes oder Vardø, die sonst kaum ein Schiff anläuft. In den Sommermonaten kommt bei einem Teil der Abfahrten ein Abstecher in den Geirangerfjord dazu.
Auf jeder Fahrt liegt Honningsvåg auf dem Weg – der Hafen, von dem aus das Nordkap erreicht wird. Das Schiff fährt also tatsächlich dorthin, wo sein Name herkommt.
Postschiff, nicht Kreuzfahrtschiff
Die Küstenlinie wird seit 1893 befahren und ist bis heute Verkehrsmittel: Neben Reisenden kommen Einheimische und Fracht an Bord. Das prägt den Ablauf. Viele Stopps dauern nur Minuten, einige liegen mitten in der Nacht, und der Fahrplan richtet sich nicht nach dem Tagesprogramm der Gäste. Wer an einem bestimmten Ort an Land möchte, sollte vorab auf die Liegezeit schauen.
Enthalten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen. Getränke, Ausflüge und Bordangebote werden getrennt abgerechnet – ein All-Inclusive-Paket wie auf vielen Hochseeschiffen gibt es hier nicht. Auch Showbühne, Casino und Poollandschaft fehlen. Dafür kann das eigene Auto mitfahren.
Ausstattung an Bord
Gegessen wird an vier Adressen. Das Hauptrestaurant Torget serviert alle drei Mahlzeiten, morgens und mittags als Buffet, abends als mehrgängiges Menü. Das À-la-carte-Restaurant Kysten ist abends geöffnet. Das Bistro Brygga bringt Salate, Sandwiches, Pizza und Burger, und die Bäckerei Multe steht tagsüber für Kaffee, Gebäck und Eis bereit.
Dazu kommen die Explorer Lounge und Bar, eine Panoramalounge und eine kleinere Bar im vorderen Schiffsbereich. An Deck liegen zwei Whirlpools im Freien, außerdem gibt es Sauna und Fitnessraum. Das Servicecenter Kompass bündelt Rezeption, Reiseleitung, Konferenzraum und Shop. WLAN ist auf dem ganzen Schiff kostenfrei, ein Waschraum für Gäste steht zur Verfügung. Ein Expeditionsteam begleitet die Fahrt und hält Vorträge zu Natur, Kultur und Geschichte der Küste.
Kabinen
Das Schiff hat 209 Kabinen, darunter zehn Suiten. Sie verteilen sich auf vier Familien: Polar Innenkabinen ohne Fenster, Polar Außenkabinen mit Fenster oder Bullauge, Arktis Außenkabinen Superior auf den oberen Decks und die Expedition Suiten. Balkonkabinen gibt es nicht. Haartrockner sowie Tee- und Kaffeezubereiter gehören zur Ausstattung der Arktis Außenkabinen Superior und der Suiten, in den übrigen Kategorien lässt sich ein Haartrockner an der Rezeption ausleihen.
Für wen das Schiff passt
Die MS Nordkapp eignet sich für Reisende, denen die Küste wichtiger ist als das Programm an Bord: viele Orte in wenigen Tagen, viel Zeit an Deck, kleine Anleger statt großer Terminals. Wer im Winter fährt, hat die Chance auf Nordlichter, im Sommer bleibt es nördlich des Polarkreises rund um die Uhr hell.
Weniger passend ist sie, wenn Sie Balkon, Pool und Abendunterhaltung erwarten, wenn Sie in jedem Hafen ausgiebig an Land wollen oder wenn Sie ein durchgehend deutschsprachiges Bordprogramm voraussetzen – Durchsagen und Vorträge laufen auf Englisch und Norwegisch.
Schiffsdaten
| Baujahr | 1996 |
|---|---|
| Werft | Kværner Kleven, Norwegen |
| Bruttoraumzahl | 11.386 |
| Länge | 123.3 m |
| Breite | 19.5 m |
| Tiefgang | 4.00 m |
| Decks | 6 |
| Passagiere | 590 |
| Crew | 63 |
| Flagge / Heimathafen | Norwegen |
| IMO-Nummer | 9107772 |
| MMSI | 259330000 |
| Kreditkarten | Visa, Mastercard, Diners Club |
An Bord der Nordkapp
Vier gastronomische Adressen verteilen sich über das Schiff. Das Hauptrestaurant Torget, norwegisch für Marktplatz, deckt alle drei Mahlzeiten ab: morgens und mittags als Buffet, abends als mehrgängiges Menü. Im À-la-carte-Restaurant Kysten wird abends gekocht, mit Zutaten von der norwegischen Küste. Das Bistro Brygga ist die unkomplizierte Variante mit Salaten, Sandwiches, Wraps, Pizza und Burgern. Und in der Bäckerei Multe, benannt nach der Moltebeere, gibt es tagsüber Kaffee, frisches Gebäck, belegte Brote und Eis.
Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Reisepreis enthalten. Was Sie darüber hinaus bestellen, wird über die Bordkarte abgerechnet.
Die Explorer Lounge und Bar ist der Hauptaufenthaltsraum: bequeme Sessel, frisch gemixte Drinks und ein Blick nach draußen. Dazu kommen eine Panoramalounge und eine kleinere Bar im vorderen Schiffsbereich, in der auch traditionelle norwegische Getränke ausgeschenkt werden.
Getränke gehören nicht zum Reisepreis und werden einzeln abgerechnet.
An Bord steht ein Fitnessraum zur Verfügung. Ein Sportprogramm im Sinne eines Hochseeschiffs gibt es nicht – Bewegung findet auf dieser Route vor allem an Deck und an Land statt. Für einzelne Häfen bietet das Expeditionsteam Wanderungen und saisonale Ausflüge an, für die Sie sich an Bord anmelden können.
Nach einem Tag an Deck lässt sich die Sauna nutzen, direkt neben dem Fitnessbereich. Draußen liegen zwei Whirlpools, die auch bei kühlen Temperaturen in Betrieb sind. Ein Spa mit Behandlungsangebot gibt es auf diesem Schiff nicht.
Eine eigene Kinderbetreuung und einen Kinderclub gibt es an Bord nicht – die Postschiffroute ist kein Familienschiffprogramm. Einzelne Außenkabinen lassen sich mit einem Babybett ausstatten und haben eine kleine Sitzecke, mehrere Kategorien nehmen drei oder vier Reisende auf.
Für ältere Kinder sind die Vorträge und Aktivitäten des Expeditionsteams offen, und die kurzen Hafenstopps sorgen für Abwechslung.
Statt Showbühne und Casino begleitet ein Expeditionsteam die Reise. Es hält Vorträge zu Natur, Kultur und Geschichte der Küste, gibt Hinweise zu den Häfen und ist an Deck ansprechbar, wenn draußen etwas passiert.
Das Servicecenter Kompass bündelt Rezeption, Reiseleitung, Konferenzraum und Shop. WLAN ist auf dem gesamten Schiff kostenfrei, in den Kabinen wie in den öffentlichen Bereichen. Ein Waschraum für Gäste steht ebenfalls zur Verfügung.
Der Bordshop gehört zum Servicecenter Kompass. Sortiert wird nach dem, was auf dieser Route gebraucht wird: warme Kleidung, Reisebedarf, norwegische Spezialitäten und Souvenirs. Bezahlt wird über die Bordkarte, Bordwährung ist die Norwegische Krone.
An Bord gibt es eine medizinische Grundausstattung, und die Besatzung ist für Notfälle geschult. Ein Arzt fährt auf dieser Route jedoch nicht mit. Die Schiffe bleiben durchgehend in Küstennähe, sodass ein Hafen im Ernstfall schnell erreichbar ist.
Wer regelmäßig Medikamente benötigt, sollte sie in ausreichender Menge selbst mitführen. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist zu empfehlen.
Drei Kabinen sind rollstuhlgerecht eingerichtet: die Nummern 331, 333 und 335. Sie haben automatische Türen, eine breitere Kabinentür und ein barrierefreies WC. Da es sich um ein kleines Kontingent handelt, sollte der Bedarf früh angemeldet werden.
Die wichtigen öffentlichen Bereiche sind stufenfrei erreichbar, zwei rollstuhlgerechte Toiletten liegen auf Deck 4 und Deck 7. Zu bedenken ist, dass die Liegezeiten in vielen Häfen sehr kurz sind und die Anleger unterschiedlich ausgestattet sind. Wir prüfen die Machbarkeit für Ihre konkrete Reise gern vorab.
Geraucht werden darf nur in den ausgewiesenen Zonen an Deck. Kabinen, Restaurants, Lounges und alle übrigen Innenbereiche sind Nichtraucherbereich.
Galerie
Deckplan Nordkapp
Scrollen, um den vollen Plan zu sehen
Kabinen der Nordkapp - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
Innenkabine
Außenkabine
Suite
Wischen, um alle Kategorien zu sehen
Kabinendetails
Aktuelle Position der Nordkapp
Wo befindet sich die Nordkapp gerade? Hier finden Sie den letzten uns bekannten Standort und die Position.
Jetzt Reise auf der Nordkapp buchen
Angebote mit der Nordkapp
Aktuelle Preise und Angebote zu Reisen mit der Nordkapp.
NordkappAlle Angebote mit der Nordkapp im Überblick
Fragen & Antworten zur Nordkapp
Ja. Die MS Nordkapp ist eines der Postschiffe auf der Küstenlinie zwischen Bergen und Kirkenes mit 34 Orten auf dem Weg. Buchbar sind vier Varianten: nur Richtung Norden, nur Richtung Süden, die vollständige Rundreise und eine Fahrt, die in Trondheim endet.
Anders als auf einem Kreuzfahrtschiff ist die Fahrt zugleich Linienverkehr: Einheimische und Fracht kommen an Bord, viele Stopps dauern nur wenige Minuten, und einige liegen nachts. Welche Termine derzeit buchbar sind, zeigt die Reiseübersicht auf dieser Seite.
Ja. Honningsvåg liegt auf jeder Fahrt auf dem Weg, und von dort wird das Nordkap erreicht – das Felsplateau bei 71 Grad Nord, nach dem das Schiff benannt ist.
Das Plateau selbst liegt rund 35 Kilometer vom Hafen entfernt und wird über einen Ausflug angefahren. Ob und wie lange die Liegezeit dafür reicht, hängt von der Fahrtrichtung und vom Fahrplan der jeweiligen Abfahrt ab. Ein Blick auf den Reiseverlauf lohnt sich, bevor Sie planen.
Das Schiff hat 209 Kabinen, darunter zehn Suiten. Wie viele Gäste mitreisen, hängt davon ab, wie die Kabinen belegt sind: 473 feste Betten stehen zur Verfügung, bei voller Belegung einschließlich der Ober- und Zusatzbetten sind es bis zu 590 Gäste.
Beide Zahlen beschreiben also nicht dasselbe. Wenn Sie Schiffe vergleichen, achten Sie darauf, ob eine Angabe die Doppelbelegung oder die Maximalbelegung meint – sonst stehen zwei Werte nebeneinander, die unterschiedlich gemessen wurden. Die Besatzung umfasst rund 63 Personen.
Die Kabinen sind in vier Familien gegliedert. Polar Innenkabinen liegen im Schiffsinneren ohne Fenster. Polar Außenkabinen haben Fenster oder Bullauge, bei einem Teil davon ist die Sicht durch Aufbauten oder Rettungsboote eingeschränkt. Arktis Außenkabinen Superior liegen auf den oberen Decks und haben zusätzlich Wasserkocher, Tee und Kaffee. Die Expedition Suiten sind die größten Einheiten, einige mit separatem Schlafzimmer.
Innerhalb jeder Familie gibt es Varianten für zwei, drei oder vier Reisende. Welche Kategorien für Ihren Termin verfügbar sind, zeigt die Kabinenübersicht auf dieser Seite.
Bei einer Garantiekabine buchen Sie eine Kategorie, aber noch keine bestimmte Kabinennummer. Die Zuteilung übernimmt die Reederei später – innerhalb der gebuchten Kategorie oder in einer höherwertigen.
Der Vorteil ist der Preis, der meist unter dem einer fest gewählten Kabine liegt. Der Nachteil: Sie geben die Wahl von Deck und Lage ab und wissen bis zur Zuteilung nicht, wo Sie liegen. Wenn Ihnen ein bestimmtes Deck, die Nähe zum Aufzug oder eine bestimmte Sicht wichtig ist, sollten Sie eine feste Kabinennummer buchen.
Nein. Balkonkabinen gehören nicht zum Kabinenangebot dieses Schiffes. Die höchste Kategorie sind die Expedition Suiten, die mehr Platz und teilweise ein separates Schlafzimmer bieten, aber ebenfalls keinen eigenen Balkon.
Für den Blick nach draußen sind auf dieser Route ohnehin die Außendecks entscheidend: Sie sind groß, rundum begehbar und der eigentliche Aufenthaltsort während der Fahrt durch die Fjorde und entlang der Lofoten.
Den Deckplan finden Sie auf dieser Seite im Abschnitt Deckplan. Dort sind die Decks 2 bis 7 einzeln hinterlegt und lassen sich durchblättern.
Praktisch für die Kabinenwahl: Die Kabinennummer verrät das Deck. Kabinen der Nummernreihe 3xx liegen auf Deck 3, 4xx auf Deck 4 und so fort. Die Arktis Außenkabinen Superior liegen auf den oberen Decks, die günstigeren Kategorien weiter unten. Wer empfindlich auf Bewegung reagiert, ist mittschiffs und weiter unten besser aufgehoben; wer Ruhe sucht, sollte Kabinen direkt unter öffentlichen Bereichen meiden.
Vier Adressen. Das Hauptrestaurant Torget serviert alle drei Mahlzeiten, morgens und mittags als Buffet, abends als mehrgängiges Menü. Das À-la-carte-Restaurant Kysten ist abends geöffnet. Das Bistro Brygga bringt Salate, Sandwiches, Wraps, Pizza und Burger. Die Bäckerei Multe ist tagsüber die Anlaufstelle für Kaffee, Gebäck, belegte Brote und Eis.
Die Namen sind norwegisch: Torget heißt Marktplatz, Kysten Küste, Brygga Werft, und Multe ist die Moltebeere, eine arktische Beere, deren Marmelade in der Bäckerei serviert wird.
Nein. Im Preis enthalten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen. Getränke, Ausflüge und alles, was Sie zusätzlich bestellen, werden getrennt abgerechnet.
Das unterscheidet die Postschiffroute von den All-Inclusive-Angeboten vieler Hochseereedereien und sollte in die Budgetrechnung einfließen. Bezahlt wird an Bord bargeldlos über die Bordkarte, abgerechnet wird am Ende der Reise.
Ja, alle drei. Sauna und Fitnessraum liegen beieinander, an Deck gibt es zwei Whirlpools im Freien, die auch bei niedrigen Temperaturen in Betrieb sind. WLAN ist auf dem gesamten Schiff kostenfrei, in den Kabinen wie in den öffentlichen Bereichen.
Zwei Einschränkungen: Ein Schwimmbecken gibt es nicht, und die Verbindungsqualität schwankt in den nördlichen Seegebieten und zwischen den Fjorden deutlich. Wer beruflich erreichbar sein muss, sollte damit rechnen.
Die Chance besteht in der dunklen Jahreshälfte, ungefähr von Herbst bis Frühjahr. Die Route führt über weite Strecken nördlich des Polarkreises, also in den Breiten, in denen Polarlichter am häufigsten auftreten, und das Schiff fährt nachts abseits der Lichter größerer Städte.
Eine Garantie gibt es nicht – Polarlichter hängen von der Sonnenaktivität und vom Wetter ab. Umgekehrt gilt für den Sommer: Nördlich des Polarkreises geht die Sonne dann für Wochen nicht unter, dafür bleiben die Nordlichter aus.
Offizielle Bordsprachen sind Englisch und Norwegisch. Durchsagen und Vorträge des Expeditionsteams laufen in diesen beiden Sprachen.
Schriftliche Unterlagen wie Menükarten und das Tagesprogramm liegen zusätzlich auf Deutsch und Französisch vor. Wenn Sie ein durchgehend deutschsprachiges Bordprogramm erwarten, ist das ein Punkt, den Sie vor der Buchung einplanen sollten.
Nein. An Bord gibt es eine medizinische Grundausstattung, und die Besatzung ist für Notfälle geschult, ein Arzt fährt auf dieser Route aber nicht mit.
Entschärft wird das dadurch, dass das Schiff durchgehend in Küstennähe unterwegs ist und mehrmals täglich einen Hafen anläuft. Wer regelmäßig Medikamente braucht, sollte sie in ausreichender Menge mitführen, da nicht jeder Ort auf der Strecke eine Apotheke hat. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist zu empfehlen.
Teilweise. Drei Kabinen sind rollstuhlgerecht eingerichtet – die Nummern 331, 333 und 335 – mit automatischer Tür, breiterer Kabinentür und barrierefreiem WC. Die wichtigen öffentlichen Bereiche sind stufenfrei erreichbar, zwei rollstuhlgerechte Toiletten liegen auf Deck 4 und Deck 7.
Zu bedenken ist die Route selbst: Viele Liegezeiten dauern nur Minuten, und die kleinen Anleger sind unterschiedlich ausgestattet. Das Kontingent an barrierefreien Kabinen ist klein, deshalb sollte der Bedarf früh angemeldet werden. Wir prüfen die Machbarkeit für Ihre konkrete Reise gern vorab.
Ja, das Schiff hat ein Fahrzeugdeck. Die Zahl der Stellplätze ist allerdings klein und saisonal unterschiedlich: von September bis April stehen zehn Plätze zur Verfügung, von Mai bis August zwanzig. Eine Reservierung im Voraus ist deshalb sinnvoll.
Es gelten feste Grenzen für die Fahrzeuggröße: höchstens 650 Zentimeter Länge, 245 Zentimeter Breite, 210 Zentimeter Höhe und 5.000 Kilogramm Gewicht. Wohnmobile, Minivans und Anhänger können nicht befördert werden.
Bordwährung ist die Norwegische Krone. Bezahlt wird bargeldlos über die Bordkarte, die Sie beim Check-in erhalten; abgerechnet wird am Ende der Reise über die hinterlegte Karte.
Akzeptiert werden Visa, Mastercard und Diners Club. Maestro und American Express werden nicht akzeptiert – das ist der Punkt, an dem es am häufigsten hakt, weil viele deutsche Girokarten Maestro nutzen. Prüfen Sie vor der Abreise, welche Karte Sie hinterlegen können.
Die aktuelle Position finden Sie auf dieser Seite in der Karte im Abschnitt Position. Sie wird über das AIS-Signal des Schiffes aktualisiert und zeigt, wo sich die MS Nordkapp zuletzt gemeldet hat.
Auf der Postschiffroute lässt sich daraus gut ablesen, an welchem Punkt zwischen Bergen und Kirkenes die Fahrt gerade steht. Kurze Lücken sind normal, wenn das Signal in abgelegenen Fjorden nicht durchkommt.
Persönliche Beratung buchen
Unsere Kreuzfahrtexperten kennen die Nordkapp aus eigener Erfahrung. Montag bis Samstag 09–19 Uhr.