Silver Cloud
Silversea
Silver Cloud: das erste Schiff von Silversea
Die Silver Cloud ist das Schiff, mit dem Silversea angefangen hat. Der Rumpf entstand bei Cantieri Navali Visentini unter der Baunummer 775 und lief am 6. März 1993 vom Stapel, die Fertigstellung übernahm T. Mariotti. Am 2. April 1994 trat sie ihre Jungfernfahrt an; getauft wurde sie von Eugenia Beck Lefebvre D'Ovidio aus der Gründerfamilie der Reederei. Ihr Schwesterschiff ist die Silver Wind.
Heute misst sie 17.400 BRZ bei 156 Metern Länge und nimmt 254 Gäste auf, betreut von 212 Crewmitgliedern.
2017: aus dem Luxusschiff wird ein Expeditionsschiff
Der wichtigste Eingriff ihrer Laufbahn kam 2017. Die Silver Cloud wurde für Polarfahrten ertüchtigt und trägt seither die Eisklasse 1C. Auf den oberen Decks entstanden Stellplätze für Zodiacs, die Observation Lounge wurde neu gestaltet, öffentliche Bereiche wurden überarbeitet, und der Rumpf bekam einen dunkelblauen Anstrich – später an das Flottengrau angeglichen.
Silversea bezeichnet sie seither als ihr erstes Crossover-Schiff: ein Schiff, das Expeditionsreisen fährt, ohne den Charakter eines Luxusschiffs abzulegen. An Bord sind 20 Zodiacs und 10 Kajaks, dazu die Explorer Lounge, die als Vortragssaal für das Expeditionsteam dient. Die Silver Wind ist diesen Weg erst 2021 gegangen.
Warum das Schiff Yacht genannt wird
254 Gäste auf 156 Metern – das ist ein Verhältnis, das eher an eine Yacht erinnert als an ein Kreuzfahrtschiff. Spürbar ist das weniger an der Ausstattung als am Ablauf: keine Warteschlangen, kein Anstehen beim Ausschiffen, ein Publikum, das sich nach wenigen Tagen kennt. In den Polarregionen kommt ein praktischer Vorteil dazu – je kleiner die Gruppe, desto einfacher lassen sich Anlandungen organisieren.
Essen und Abende an Bord
Vier gastronomische Orte stehen zur Wahl: The Restaurant als Hauptrestaurant mit wechselnder, auf das Reiseziel abgestimmter Karte, das französische La Dame mit Degustationsmenü, das italienische La Terrazza mit Live-Cooking-Stationen und The Grill am Pool. Die Bar Dolce Vita ist der gesellige Mittelpunkt, dazu kommen Observation Lounge, Panorama Lounge und die Zigarrenlounge Connoisseur's Corner.
Für Wellness stehen das Zagara Beauty Spa und der zugehörige Salon bereit, ergänzt um Fitnessbereich, Pooldeck und Boutique.
Die Suiten
Alle Unterkünfte sind Außensuiten mit Butler-Service. Den Einstieg bildet die Vista Suite, die als einzige Kategorie keine eigene Veranda hat. Darüber folgen Veranda Suite und Deluxe Veranda Suite, dann Medaillon Suite und Silver Suite, an der Spitze Owner's Suite, Royal Suite und Grand Suite. Die genauen Größen stehen weiter unten in der Kabinenübersicht.
Wo die Silver Cloud gerade fährt
Heimathafen ist Nassau auf den Bahamas. Den zuletzt bekannten Standort zeigt die Karte weiter unten auf dieser Seite; alle buchbaren Termine mit ihren Routen finden Sie in der Reiseübersicht.
Schiffsdaten
| Baujahr | 1994/Umbau zum Expeditionsschiff 2017 |
|---|---|
| Werft | Visentini (Rumpf) / T. Mariotti (Ausbau) |
| Bruttoraumzahl | 17.400 |
| Länge | 156 m |
| Breite | 21 m |
| Tiefgang | 5 m |
| Decks | 6 |
| Passagiere | 254 |
| Crew | 212 |
| Flagge / Heimathafen | Bahamas / Nassau |
| IMO-Nummer | 8903923 |
| MMSI | 309027000 |
| Kreditkarten | alle gängigen Kreditkarten |
An Bord der Silver Cloud
Vier gastronomische Orte für 254 Gäste – gemessen an der kleinen Gästezahl ein sehr komfortables Verhältnis.
- The Restaurant – das Hauptrestaurant, mit wechselnder Karte passend zum jeweiligen Reiseziel
- La Dame – französische Küche mit exklusivem Degustationsmenü
- La Terrazza – italienische Küche mit Live-Cooking-Stationen
- The Grill – Salate, Meeresfrüchte und Steaks am Pool
- Dolce Vita – der gesellige Mittelpunkt an Bord, mit Live-Musik
- Observation Lounge – 2017 neu gestaltet, mit weitem Blick nach vorn
- Panorama Lounge – Treffpunkt mit Aussicht über das Meer
- Connoisseur's Corner – Zigarrenlounge
- Pool Bar – für Drinks zwischendurch an Deck
Im Fitnesscenter stehen moderne Trainingsgeräte und Sportkurse zur Verfügung, dazu ein Joggingpfad und das Pooldeck.
Auf Expeditionsabfahrten verlagert sich der aktive Teil nach draußen: Die Silver Cloud führt 20 Zodiacs und 10 Kajaks mit.
An Bord befinden sich das Zagara Beauty Spa mit Gesichtsbehandlungen, Körperpackungen und Massagen sowie der Zagara Beauty Salon.
Zur Einordnung beim Schiffsvergleich: Das Otium-Konzept, das Silversea auf der Silver Dawn eingeführt und in der Nova-Klasse fortgeführt hat, gehört nicht zur Ausstattung der Silver Cloud.
Das Bordprogramm ist auf ein kleines Schiff mit Expeditionscharakter zugeschnitten – der Tag richtet sich auf Polarreisen nach Wetter und Anlandungen.
- Explorer Lounge – Vortragssaal; hier bereitet das Expeditionsteam die Landgänge vor und bespricht sie nach
- Observation Lounge – 2017 neu gestaltet, mit weitem Blick nach vorn auf Eis und Küste
- Panorama Lounge – Treffpunkt am Abend
- Bibliothek und Kartenzimmer – für die Seetage
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Kabinen der Silver Cloud - die Kategorien
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Fragen & Antworten zur Silver Cloud
Die Silver Cloud ist ein kleines Luxus-Expeditionsschiff der Reederei Silversea. Der Rumpf entstand bei Cantieri Navali Visentini, die Fertigstellung übernahm T. Mariotti; die Jungfernfahrt fand am 2. April 1994 statt. Heute misst sie 17.400 BRZ bei 156 Metern Länge und nimmt 254 Gäste auf, betreut von 212 Crewmitgliedern. Alle Unterkünfte sind Außensuiten mit Butler-Service. Ihr Schwesterschiff ist die Silver Wind.
Nein. Die Silver Cloud ist ein motorgetriebenes Expeditions- und Luxusschiff von Silversea, sie hat keine Segel. Die Verwechslung ist naheliegend: Unter ähnlichem Namen fahren die Sea Cloud II und die Sea Cloud Spirit – das sind tatsächlich Großsegler einer anderen Reederei. Wer nach einem Segelschiff sucht, ist dort richtig.
Ja. 2017 wurde sie für Polarfahrten umgebaut und trägt seither die Eisklasse 1C. Auf den oberen Decks entstanden Stellplätze für Zodiacs, die Observation Lounge wurde neu gestaltet. An Bord sind 20 Zodiacs und 10 Kajaks sowie ein Expeditionsteam, das in der Explorer Lounge die Landgänge vorbereitet und nachbespricht. Silversea bezeichnet die Silver Cloud als ihr erstes Crossover-Schiff: Sie fährt Expeditionen, ohne den Charakter eines Luxusschiffs abzulegen.
Ja. Sie ist das Schiff, mit dem die Reederei angefangen hat. Der Stapellauf war am 6. März 1993, die Jungfernfahrt am 2. April 1994. Getauft wurde sie von Eugenia Beck Lefebvre D'Ovidio aus der Gründerfamilie. Das Schwesterschiff Silver Wind folgte ein Jahr später.
Weil das Größenverhältnis eher an eine Yacht erinnert: 254 Gäste auf 156 Metern Länge. Spürbar ist das weniger an der Ausstattung als am Ablauf – keine Warteschlangen, kein Anstehen beim Ausschiffen, ein überschaubares Publikum. In den Polarregionen kommt ein praktischer Vorteil hinzu: Je kleiner die Gruppe, desto einfacher lassen sich Anlandungen organisieren.
Es gibt vier gastronomische Orte: The Restaurant als Hauptrestaurant mit einer auf das Reiseziel abgestimmten Karte, das französische La Dame mit Degustationsmenü, das italienische La Terrazza mit Live-Cooking-Stationen und The Grill am Pool. Dazu kommt die Bar Dolce Vita mit Live-Musik.
Die beiden sind Schwesterschiffe, gebaut nach demselben Entwurf, und messen heute beide 17.400 BRZ. Den Weg zum Expeditionsschiff ist die Silver Cloud zuerst gegangen: Umbau 2017, Eisklasse 1C, 20 Zodiacs und 10 Kajaks, 254 Gäste. Die Silver Wind folgte im November 2021 mit dem Umbau zur Eisklasse, hat 24 Zodiacs an Bord und Platz für 274 Gäste. Im Alltag unterscheiden sich die beiden vor allem durch Fahrtgebiet und Termin.
Nein. Alle Unterkünfte sind Außensuiten, aber die Vista Suite hat als einzige Kategorie keine eigene Veranda – sie ist zugleich der günstigste Einstieg an Bord. Alle übrigen Kategorien, von Veranda Suite und Deluxe Veranda Suite über Medaillon und Silver Suite bis zu Owner's, Royal und Grand Suite, verfügen über eine Veranda. Butler-Service gehört in jeder Kategorie dazu.
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