Silver Moon: das zweite Schiff der Muse-Klasse
Die Silver Moon ist ein Luxus-Kreuzfahrtschiff von Silversea, gebaut bei Fincantieri in Ancona und im Oktober 2020 abgeliefert. Sie misst 40.700 BRZ bei 212,8 Metern Länge und nimmt 596 Gäste auf, betreut von 411 Crewmitgliedern. Auf jeden Gast entfallen rund 59 Einheiten Bruttoraumzahl – ein Wert, den nur wenige Schiffe erreichen. Ihre Schwesterschiffe sind die Silver Muse und die Silver Dawn.
Hier hat S.A.L.T. angefangen
Das Kürzel steht für Sea and Land Taste, und die Silver Moon ist das Schiff, auf dem Silversea dieses Programm eingeführt hat. Der Gedanke dahinter: Die Küche einer Region gehört zu dieser Region genauso wie ihre Sehenswürdigkeiten – also soll sie mitreisen, statt einer weltweit gleichen Bordkarte zu weichen.
Umgesetzt ist das an drei Orten. In der S.A.L.T. Kitchen wechselt die Karte mit dem Fahrtgebiet; im Mittelmeer wird anders gekocht als in der Karibik, und dazu stehen über 160 regionale Weine bereit. Im S.A.L.T. Lab finden kostenfreie Kochkurse statt, in denen lokale Gastgeber Zubereitungsarten und die Esskultur der jeweiligen Region vermitteln. Die S.A.L.T. Bar arbeitet mit Spirituosen und Zutaten aus dem Fahrtgebiet. Wer dieselbe Route zweimal in unterschiedlichen Meeren fährt, isst und trinkt an Bord also zweimal verschieden.
Wellness: Zagara statt Otium
Ein Unterschied, der beim Vergleich der Schwesterschiffe leicht untergeht: Die Silver Moon führt das Zagara Beauty Spa. Das später eingeführte Otium-Konzept, das auf der Silver Dawn zu Hause ist und von der Nova-Klasse übernommen wurde, gehört nicht zur Ausstattung der Silver Moon. Dazu kommen ein Fitnessbereich, mehrere Lounges, Pools und ein Casino.
Die Suiten: worauf beim Buchen zu achten ist
Die Silver Moon ist ein reines Suitenschiff mit Butler-Service in jeder Kategorie. Die Unterkünfte verteilen sich auf acht Decks, von Deck 4 bis Deck 11.
Zwei Kategorien haben allerdings keine eigene Veranda: die Vista Suite und die Panorama Suite. Sie bieten stattdessen ein Fenster beziehungsweise eine Panoramaverglasung und sind entsprechend günstiger – ein sinnvoller Einstieg für Reisende, die den Balkon ohnehin selten nutzen, aber die falsche Wahl für alle anderen.
Bei den drei Veranda-Kategorien Classic, Superior und Deluxe gilt die übliche Silversea-Regel: gleich groß, unterschiedlich gelegen. Der Aufpreis kauft Deck und Position, keine zusätzliche Fläche. Darüber folgen Silver Suite, Owner's Suite, Royal Suite und Grand Suite, jeweils auch als Variante mit zwei Schlafzimmern. Die genauen Größen stehen weiter unten in der Kabinenübersicht.
Antrieb
Die Silver Moon fährt dieselelektrisch: Vier Wärtsilä-Dieselmotoren erzeugen Strom für zwei Elektromotoren an den Propellern. Die Dienstgeschwindigkeit liegt bei 17 Knoten, in der Spitze sind gut 21 Knoten möglich.
Wo die Silver Moon gerade fährt
Die Silver Moon wechselt ihre Fahrtgebiete saisonal. Den zuletzt bekannten Standort zeigt die Karte weiter unten auf dieser Seite; alle buchbaren Termine mit ihren Routen finden Sie in der Reiseübersicht.
Schiffsdaten
| Baujahr | 2020 |
|---|---|
| Werft | Fincantieri, Ancona |
| Bruttoraumzahl | 40.700 |
| Länge | 212,8 m |
| Breite | 27 m |
| Decks | 11 |
| Passagiere | 596 |
| Crew | 411 |
| Flagge / Heimathafen | Bahamas / Nassau |
| IMO-Nummer | 9838618 |
| MMSI | 311000719 |
| Kreditkarten | alle gängigen |
An Bord der Silver Moon
Acht Restaurants für 596 Gäste – eine ungewöhnlich hohe Dichte. Auf großen Kreuzfahrtschiffen kommen auf ein Lokal oft mehr als tausend Gäste.
- Atlantide – internationale Küche à la carte, das Hauptrestaurant an Bord
- La Terrazza – italienisch, mit frischer Pasta und Live-Cooking-Stationen
- La Dame – französische Küche mit Degustationsmenüs im kleinen Rahmen
- Kaiseki – japanisch, mittags Sushi, abends warme Gerichte
- S.A.L.T. Kitchen – die Karte folgt dem Fahrtgebiet, dazu über 160 regionale Weine
- Silver Note – Supper Club mit Live-Musik und kleinen Gerichten
- The Grill – Gegrilltes am Pool, unkompliziert und im Freien
- Spaccanapoli – neapolitanische Pizza
- Arts Café – Kaffee, Tee und Gebäck über den Tag
- S.A.L.T. Bar – Drinks aus Spirituosen und Zutaten des jeweiligen Fahrtgebiets
- Arts Café – tagsüber Treffpunkt bei Kaffee und Gebäck
- Silver Note – abends Live-Musik zu Cocktails und kleinen Gerichten
- Dolce Vita – der gesellige Mittelpunkt an Bord
- Observation Library – Leseplätze mit Blick über das Meer
An Bord stehen ein Fitnessbereich sowie Pools und Liegeflächen an Deck zur Verfügung.
Die Silver Moon führt das Zagara Beauty Spa mit Anwendungen und Ruhebereichen.
Zur Einordnung beim Schiffsvergleich: Das Otium-Konzept, das Silversea später auf der Silver Dawn eingeführt und in der Nova-Klasse fortgeführt hat, gehört nicht zur Ausstattung der Silver Moon.
Bei 596 Gästen fällt das Bordprogramm bewusst klein aus. Statt großer Bühnenshows setzt die Silver Moon auf Formate, die zum Fahrtgebiet passen.
- S.A.L.T. Lab – kostenfreie Kochkurse mit lokalen Gastgebern zu Zubereitungsarten und Esskultur der jeweiligen Region
- Silver Note – Live-Musik am Abend im Supper-Club-Format
- Observation Library – Rückzugsort mit Leseplätzen und weitem Blick
- Casino – für den Abend an Bord
Galerie
Deckplan Silver Moon
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Kabinen der Silver Moon - die Kategorien
Ab-Preise, Größen und Belegung je Kategorie – die tatsächliche Auswahl an Kabinentypen variiert je Reise. Genaue Preise und Verfügbarkeit sehen Sie im Buchungsschritt.
Suite
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Fragen & Antworten zur Silver Moon
Die Silver Moon ist ein kleines Luxus-Kreuzfahrtschiff der Reederei Silversea, gebaut bei Fincantieri in Ancona und im Oktober 2020 in Dienst gestellt. Sie misst 40.700 BRZ bei 212,8 Metern Länge und nimmt 596 Gäste auf, betreut von 411 Crewmitgliedern. Alle Unterkünfte sind Suiten mit Butler-Service. Das Schiff fährt im Ultra-Luxus-Segment mit All-inclusive-Charakter, Bordsprache ist Englisch.
S.A.L.T. steht für Sea and Land Taste, und die Silver Moon ist das Schiff, auf dem Silversea dieses Programm eingeführt hat. Die Idee: Die Küche einer Region soll mitreisen, statt einer weltweit gleichen Bordkarte zu weichen. Umgesetzt ist das an drei Orten – in der S.A.L.T. Kitchen wechselt die Speisekarte mit dem Fahrtgebiet und wird von über 160 regionalen Weinen begleitet, im S.A.L.T. Lab geben lokale Gastgeber kostenfreie Kochkurse, und die S.A.L.T. Bar arbeitet mit Spirituosen aus der jeweiligen Region.
Nein. Zwei Kategorien haben keine eigene Veranda: die Vista Suite und die Panorama Suite. Sie verfügen stattdessen über ein Fenster beziehungsweise eine Panoramaverglasung und sind entsprechend günstiger. Alle übrigen Kategorien – von den Veranda Suiten über Silver, Owner's und Royal Suite bis zur Grand Suite – haben eine eigene Veranda. Butler-Service gibt es in jeder Kategorie.
Den zuletzt bekannten Standort der Silver Moon finden Sie auf dieser Seite in der Karte im Abschnitt „Aktuelle Position". Sie zeigt die zuletzt übermittelte Schiffsposition mit Zeitstempel. Welche Routen als Nächstes anstehen, sehen Sie in der Reiseübersicht mit allen buchbaren Terminen.
An Bord gibt es acht Restaurants: Atlantide, La Terrazza, La Dame, Kaiseki, die S.A.L.T. Kitchen, den Supper Club Silver Note, The Grill am Pool und die Pizzeria Spaccanapoli. Dazu kommt das Arts Café für Kaffee und Gebäck. Für 596 Gäste ist das eine ungewöhnlich hohe Dichte.
Alle drei gehören zur Muse-Klasse und sind technisch praktisch identisch. Die Silver Muse wurde 2017 abgeliefert, die Silver Moon im Oktober 2020, die Silver Dawn im November 2021. Der wichtigste inhaltliche Unterschied liegt in den Bordkonzepten: Auf der Silver Moon wurde das S.A.L.T.-Programm eingeführt, auf der Silver Dawn das Otium-Wohlfühlkonzept. Die Silver Moon führt entsprechend das Zagara Beauty Spa, nicht den Otium Spa.
Die Silver Moon entstand bei Fincantieri in Ancona und wurde im Oktober 2020 abgeliefert. Sie ist das zweite Schiff der Muse-Klasse nach der Silver Muse, die 2017 in Sestri Ponente bei Genua gebaut wurde.
Die Silver Moon fährt dieselelektrisch: Vier Wärtsilä-Dieselmotoren erzeugen Strom für zwei Elektromotoren, die die Propeller antreiben. Die Dienstgeschwindigkeit beträgt 17 Knoten, in der Spitze sind gut 21 Knoten möglich. Sie gehört damit zur konventionell angetriebenen Generation – anders als die neuere Nova-Klasse von Silversea, die mit Flüssigerdgas und Brennstoffzellen fährt.
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